Bergedorf Originale und Neudrucke      |
carolinus unregistriert
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| Bergedorf Originale und Neudrucke |
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In den letzten Tagen habe ich mal die Kennzeichen der Originale und Neudrucke von Bergedorf zusammengestellt. Einige ND fehlen mir noch. Hoffentlich gefällts euch. Vielleicht sammelt der eine oder andere ja doch dieses schöne Gebiet ADs. Hoffentlich habe ich beim Tippen nicht zu viele Fehler gemacht
Viele Grüße carolinus
Umfangreiche Informationen über Bergedorf und seine Marken gibt's in der Philadatenbank:
BERGEDORF auf PHILADB
Die Kennzeichen der Originale und Neudrucke
Nr. 1a und 1b ½ Schilling ORIGINALE
 
Einige Kennzeichen der Originale
1. Saubere, deutliche Querbalken in den Buchstaben „A“ und „H“
2. Kein Punkt im oberen Teil des senkrechten „N“-Striches in „EIN“
3. Klare, deutliche Schlingen der ringartigen Wappenumrahmung
4. Im Kettenring unter dem zweiten "E" in "BERGEDORF" ist mitten im Kreis ein waagrechter Strich
5. Der obere Teil des Schildes hat drei lange und eine kurze Linie.
Unterscheidung der 1a und 1b
(Hinweis: Die vielfach erwähnten Formatunterschiede geben einen ersten Hinweis, sind jedoch kein Beweis)
Unterscheidung 1a und 1b
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Kennzeichen der Neudrucke der Nr. 1
ND 1872

1. Punkt im oberen Teil des senkrechten „N“-Striches in „EIN“
2. Undeutliche, teilweise verstümmelte Querbalken in den Buchstaben „A“ und „H“
3. Weniger klare Glieder der Ringkette
ND 1887

1. Punkt im oberen Teil des senkrechten „N“-Striches in „EIN“
2. Undeutliche, verstümmelte Querbalken in den Buchstaben
3. Heller Adlerkopf
4. Weniger klare Glieder der Ringkette
5. Zerrissene Wellenlinien
6. Sehr unsaubere Buchstaben
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Nr. 2 1 Schilling ORIGINAL

Einige Kennzeichen der Originale
1. Normale, schlanke Ziffern, nur mit kurzen oder keinen Fußstrichen
2. Kein Strich rechts vom rechten Turm
3. Deutliche Querbalken des „H“ und „A“
4. Drei winzige Pünktchen zwischen Spitze des Adlerflügels und Adlerschnabel
5. Waagrechte Striche in den Kettengliedern unter dem "I" von "EIN", unter dem zweiten "E" von "BERGEDORF" und über dem ersten "L" von "SCHILLING"
6. Ein oder zwei kleine Punkte im ersten "L" von "SCHILLING"
7. Die obere Hälfte des Wappenschildes ist nicht schattiert
8. "P" und "O" von "POSTMARKE" stehen so nahe beieinander, dass das "O" links oben eingedellt ist
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Kennzeichen der Neudrucke der Nr. 2
ND 1872

1. Dickere Ziffern und weit nach links herausragende Fußstriche
2. Kräftiger Punkt/Strich rechts vom rechten Turm
3. Nur Andeutung des Querbalkens vom „H“
ND 1887

1. Auffallend breite und verschmierte Ziffern
2. Strich neben rechtem Turm
3. Nur Andeutungen des Mittelbalkens im „H“
4. Adlerhals zum Teil hell
5. Unsaubere, verstümmelte Buchstaben
ND 1888

Bildquelle: http://stampsx.com/ratgeber/ratgeber-bergedorf.php
1. Häufig verstümmelte Ziffern fast ohne Fußstriche
2. Querbalken wieder etwas deutlicher
3. Strich rechts vom rechten Turm
4. Nahezu fehlender Wappenhintergrund
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Nr. 3 1½ Schilling ORIGINAL

Einige Kennzeichen der Originale
1. Münzbezeichnung „SCHILLING“ ohne E
2. Klare Schlingen und Wellenlinien
3. Linke untere Bruchziffer „1“ mit doppeltem Anstrich
4. Strich im Kettenglied über dem ersten „L“ von "SCHILLING"
5. Kleiner Punkt unter der Kugel unter dem Schwarzen "L" von „LHPA“ links oben
6. Saubere Querstriche bei „H“ und „A“
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Kennzeichen der Neudrucke der Nr. 3
ND 1872

Bildquelle: http://stampsx.com/ratgeber/ratgeber-bergedorf.php
1. Münzbezeichnung „SCHILLINGE“
2. Defekte Wellenlinien
3. Doppelter Anstrich der unteren Bruchziffer „1“ nicht so klar, teilweise verkleckst
4. Verschmiertes Posthorn und dreieckige nach unten weisende Verschmierung unter rechtem Teil der burgartigen Wappenhälfte
ND 1887

1. Münzbezeichnung „SCHILLINGE“
2. Wellenlinien unklar
3. Bruchziffer „1“ etwas kleiner und mit einem Anstrich
4. Verschmiertes Posthorn und dreieckige nach unten weisende Verschmierung unter rechtem Teil der burgartigen Wappenhälfte
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Nr. 4 3 Schillinge ORIGINAL

Einige Kennzeichen der Originale
1. Farbe: blau auf rosa Papier
2. Rechter Abstrich des „M“ in „POSTMARKE“ durch Strichelchen getrennt
3. Strich im Kettenglied über dem ersten „L“ von "SCHILLING"
4. Mehr oder weniger ausgeprägter Punkt über dem "R" von "DREI" das Markenbild berührend
5. Oberhalb des zweiten "E" von "BERGEDORF" ein deutlicher Punkt.
6. Saubere Wellenlinien
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Kennzeichen der Neudrucke der Nr. 4
ND 1872

Bildquelle: http://stampsx.com/ratgeber/ratgeber-bergedorf.php
1. Farbe: blau auf violettem Papier
2. Zerrissene Wellenlinien
3. „S“ von „POSTMARKE“ mit blauem Punkt
4. Rechter Abstrich des „M“ in „POSTMARKE“ nicht abgetrennt
5. Adlerkopf teilweise hell
ND 1887

1. Farbe: blau auf rotviolettem Papier
2. Wellenlinien noch unklarer
3. Schlankes „S“ von „POSTMARKE“ ohne Punkt
4. Rechter Abstrich des „M“ in „POSTMARKE“ nicht abgetrennt
5. Adlerkopf teilweise hell
6. Schlingen verkleckst
ND 1888

1. Farbe: blau auf blassviolettem Papier
2. Wellenlinien kaum noch sichtbar
3. Schlankes „S“ von „POSTMARKE“ ohne Punkt
4. Rechter Abstrich des „M“ in „POSTMARKE“ nicht abgetrennt
5. „C“ mit Fortsatz in Richtung auf die linke untere Wertziffer
6. Adlerkopf teilweise hell
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Nr. 5 4 Schillinge ORIGINAL

Einige Kennzeichen der Originale
1. Im Kettenring unter "IE" von "VIER" ein winziger Punkt, der an die Inschriftenleiste stößt
2. Kein Strich im linken Innenraum der Ringkette in Höhe des „IE“ von „VIER“
3. Gleichmäßig dunkler Adlerkopf
4. „BERGEDORF“ in sauberen Buchstaben
5. Punkt in der Mitte des "E" von "POSTMARKE"
6. Punkt unter "P" von "POSTMARKE" außerhalb des Markenbildes
7. Sehr saubere Ringschlingen
8. Kein Punkt im zweiten „I“ von „SCHILLINGE“
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Kennzeichen der Neudrucke der Nr. 5
ND 1872

1. Deutlicher schräger Strich im linken Innenraum der Ringkette in Höhe des „IE“ von „VIER“
2. „RG“ von „BERGEDORF“ zusammenhängend; „BE“ dicht beisammen
3. Winziger Punkt im zweiten „I“ von „SCHILLINGE“
4. Verkleckste Schlingen
ND 1874

1. Hornartiger Fortsatz auf Kopf des Adlers (Adler trägt eine Pickelhaube)
2. Dunkler Hals und Kopf
3. Kein Strich im linken Innenraum der Ringkette in Höhe des „IE“ von „VIER“
4. Ziemlich saubere, normale Buchstaben
5. Verkleckste Schlingen
6. Rechts oberhalb des schwarzen „P“ von „LHPA“ gebrochener Ring und schwarzer Klecks
ND 1887

1. Deutlicher schräger Strich im linken Innenraum der Ringkette in Höhe des „IE“ von „VIER“
2. Hals und Kopf mit weißen Stellen
3. Verschmierte Buchstaben
4. Zerrissene Wellenlinien
5. Verkleckste Schlingen
6. Winziger Punkt im zweiten „I“ von „SCHILLINGE“
Dieser Beitrag wurde 17 mal editiert, zum letzten Mal von carolinus: 20.04.2008 07:59.
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29.09.2007 15:57 |
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Ein supertoller Beitrag, der mir sehr geholfen hat, vor allem die verschiedenen Neudrucke auseinander zu halten. Aus verschiedenen über Ebay ersteigerten Sammlungen habe ich eine große Anzahl der Neudrucke und nur sehr wenige echte Stücke bisher in meiner Sammlung. Der Beitrag mit den Kennzeichen ist eine größere Hilfe als die Beschreibung in der Michael-Rundschau, die im Katalog erwähnt wird.
__________________ Es grüßt alle Leser der Schnulli
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29.09.2007 21:08 |
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Sehr schöner Beitrag, herzlichen Dank!
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29.09.2007 21:51 |
Literatur (52)
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Danke Carolinus, Super Beitrag
Zumal Bergedorf ein nicht alltägliches Sammelgebiet ist
Sollte für alle Ansporn sein Ihr Sammelgebiet auf
spezielle Art vorzustellen
__________________ Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten
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29.09.2007 22:27 |
Fehllisten (1)
Dublettlisten (2)
Literatur (8)
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| RE: Bergedorf Originale und Neudrucke |
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Hallo 'carolinus',
Feine Bilder/Scans, Top Vergleichmaterial mit Detail.
Erweckt Sammellust auf diesem Gebiet.
Erich
__________________ 'Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!' - JWvG
Afrika und Motive bei PhilaGate ein Cybersprung weiter bei www.philactica.co.nz
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01.10.2007 07:08 |
Literatur (28)
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carolinus unregistriert
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Freut mich, dass es euch gefällt.
Gerade konnte ich drei Neudrucke ergänzen.
Viele Grüße, carolinus
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02.10.2007 12:13 |
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| RE: Bergedorf Originale und Neudrucke |
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@carolinus
Falls Du die anderen ND noch bekommst ... bitte hier einstellen.
Vielen Dank für die gesamte Mühe.
helgophil
PS.: Die andere Sache sollte jetzt wieder funktionieren.
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03.10.2007 16:13 |
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Bist du eigentlich noch weit von der Tätigkeit als BPP entfernt?
Auch wenn es nicht mein Gebiet ist, etwas besseres habe ich hierzu noch nie gesehen. Hut ab!
Beste Grüsse von bayern klassisch
__________________ bayerische postgeschichte von 1806 bis 1875 - was sonst?
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03.10.2007 19:00 |
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carolinus unregistriert
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Vor kurzem habe ich ein umfangreiches Lot mit ND der Nr. 1 erhalten. Damit sind die Originale und ND der 1 - wie auch die der 5 - komplett.
Insgesamt fehlen noch drei:
Nr. 2 ND von 1888,
Nr. 3 ND von 1872 und
Nr. 4 ND ebenfalls von 1872.
Als nächstes zeige ich dann einige Fälschungen.
Viele Grüße,
carolinus
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20.10.2007 17:05 |
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Hallo carolinus die Steckkarte mit den Bergedorf Marken ist wieder aufgetaucht.Sind alles Nachdrucke,oder ? Die Stempel sind dann wohl auch alle falsch. Liege ich mit meiner Bestimmung richtig ?
Mi.Nr. 1 ND 1872
Mi.Nr. 2 ND 1888
Mi.Nr. 4 ND 1888
Wenn Du die Marken gebrauchen kannst bitte PN.
__________________ Suche Posten / Belege der Germania Ausgaben.
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20.10.2007 20:13 |
Fehllisten (1)
Dublettlisten (2)
Literatur (47)
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Ich halte ebenfalls alle 3 gezeigten Marken für Neudrucke, die damit als falsch gestempelt angesehen werden müssen.
Bei den Orginalen sind die Hintergrundlinien sehr klar und deutlich gedruckt und die Ringe darum alle exakt gleich. Auch der Kopf ist stets dunkel und ein heller Kopf zeigt immer auf einen Neudruck.
__________________ Es grüßt alle Leser der Schnulli
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20.10.2007 20:36 |
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carolinus unregistriert
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Hallo Germaniafan,
ja es sind alles drei ND von 1887 und 1888. Stempel können damit nicht echt sein.
Der ND der Nr. 1 hat einen hellen Adlerkopf und ziemlich unsaubere Buchstaben, es ist damit wohl der ND von 1887. Die beiden anderen hast du als ND von 1888 richtig identifiziert.
Viele Grüße
carolinus
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von carolinus: 20.10.2007 21:29.
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20.10.2007 21:25 |
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@carolinus
Wann geht's weiter ?
Von Bergedorf scheint es neben den Moens-ND auch noch einige Fälschungen zu geben ?
AD-Sammlergrüße
helgophil
www.ad-staaten.de
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25.10.2007 08:35 |
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carolinus unregistriert
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25.10.2007 09:03 |
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carolinus unregistriert
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25.10.2007 19:28 |
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Hallo Carolinus,
Da Du jetzt ja das Krötsch-Handbuch hat ...
Ist dort auch die etwas rätselhafte Bergedorf 01 aus dem Buch von Müller-Mark erwähnt.
(Müller-Mark 5.Auflage Altdeutschland unter der Lupe, Band 1. Seite: 157)
Und zwar beschreibt Müller-Mark dort eine dritte Bergedorf 01 in abweichender Farbe, die sich
lange Zeit in Privatbesitz befunden haben soll.
Viele Grüße
helgophil
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23.01.2008 11:08 |
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carolinus unregistriert
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Hallo helgophil,
nein, die Marke, die Müller-Mark beschreibt, wird von Krötzsch nicht erwähnt. Ich habe auch bis auf Müller-Mark nichts Weiteres über sie gelesen.
Krötzsch benutzte die im Paalzow-Antrag (betreffend die Einführung von Briefmarken) angeführten Zahlen (Auflage: 200000).
Knauer stellt aber fest, dass die von Krötzsch errechneten Zahlen bezl. der beiden Marken (1a und b) nicht stimmen können.
Insgesamt wurden 550000 Marken zum Preis von 148 Mark 2 Schillinge von Paalzow beantragt worden.
Laut Knauer wurden aber nur 450000 gedruckt. Knauer bezieht sich bei dieser Behauptung auf die Abrechnung des Bergedorfer Convents Protocoll vom Juni 1862.
„... und ebenso sind statt der veranschlagten Anschaffung von 200000 Stück Marken a ½ Schilling mit 35 Mark angeschafft nur 100000 Stück und mit 17 Mark 8 Schillinge in Rechnung gebracht.“
Aus diesem Protokoll ginge lt. Knauer eindeutig hervor, dass nur 100000 blaue Halbschilling-Marken gedruckt und angeschafft wurden.
Ich hatte schon gedacht, dass die von Müller-Mark beschriebene Marke (und die es auch nur ungebraucht geben soll) die Auflage ist, die diesen Widerspruch lösen könnte. Bloß wann wurde sie gedruckt und vor allem, wer hat den Druck bezahlt? Müller-Mark schreibt, man könne aus dem Knauer herauslesen, dass diese Marke während der Kurszeit gedruckt und beiseite gelegt wurde. Ich sehe aber nicht, wo er das geschrieben haben soll.
Gruß carolinus
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23.01.2008 11:37 |
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