Internet-Geschichten

  • Keine Briefmarken im Knast erlaubt!


    8. September 2004: Die Gefängniswärter von Florence, Colorado, haben Antonio das Sammeln von Briefmarken verboten.
    Die Dienstagsausgabe der GRANMA berichtet, dass Antonio in einem vom Kubanischen Briefmarkenmagazin veröffentlichten Brief erklärt, die Gefängnisbehörden hätten ihm das Briefmarkensammeln untersagt. In seinem Brief erinnert sich Antonio daran, dass er schon als Kind in seiner Heimat Santos Suarez Briefmarken sammelte. Er sagt, er sei jetzt darauf angewiesen, dass seine Mutter mit Hilfe seiner Kameraden der Kubanischen Briefmarkenvereinigung seine Sammlung fortführt.
    Unter diesen Umständen, berichtet Antonio, würde er die Marken sorgfältig ablösen, trocknen und jede einzelne bügeln und dann an seine Mutter schicken. Er sagt, er kenne nicht den Wert der Marken, aber für ihn bedeuten sie eine Fortsetzung seines Hobbys, das jetzt von den Gefängnisbehörden unterbrochen wird.
    Antonio erzählt in seinem Brief, dass man ihm nach der Verbüßung der Isolationshaft im März 2003, einer weiteren brutalen Bestrafung, über 200 Briefe, die für einen ganzen Monat von der US-Gefängnissicherheit zurückgehalten worden waren, übergab.
    Aber die Gefängnisbeamten, die ihm die Briefe übergaben, fragten Antonio nach zwei Briefen, die aus Slowenien kamen, von jemandem, der seine Adresse nicht angegeben hatte, und die eine Anzahl von Briefmarken aus diesem Land enthielten. Angeblich war Antonio nicht berechtigt, die Marken an sich zu nehmen, und so wurden sie in den Abfall geworfen. Antonio sagte, das habe ihm mehr weg getan als die 30 Tage im "Loch".
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 7. September 2004)


    Quelle:


    Gruß kartenhai

  • Im nachfolgenden Link mit einer Vielzahl von Synonymen (= gleiche oder ähnliche Bedeutung!) für das Wort „Warmduscher“ sind auch die beiden Wörter:


    Briefmarkenbefeuchter
    Briefmarkensammler


    mit enthalten.


    Ist zwar eine Frechheit/Unverschämtheit für uns Sammler, X(X(X(
    aber die anderen Begriffe sind dafür teilweise ganz lustig zu lesen, wie z. B. Micro-Softie, Sockenbügler, Verfallsdatumleser und Weißbierlauwarmtrinker:



    Viel Spaß dabei,
    Gruß kartenhai ;):D

  • Jo gut,
    Aufmalen geht sicherlich noch größer.... 8-)
    Aber die MMn. größte herausgegebene BM bzw. Block ist der zum 15. Jahrestag der DDR.
    Er kam ja auch aus der größten jemals existerenden T.T.ER. :D
    Mit 10 davon konntest ein mittleres Zimmer tapezieren.
    SG SB

    Fauna (Schmetterlinge, Vögel, Säugetiere) weltweit; Andorra, Island, Schweiz, Ozeanien jeweils ** immer gesucht

  • Eilboten-Brief mit einem Frankaturwert von 320 Milliarden Mark!


    Ein philatelistischer Fund
    Der teuerste, wenn auch nicht philatelistisch wertvollste Brief aus Deggendorf ist vom 26. November 1923. Der Sammlerwert liegt im dreistelligen Bereich. Die portogerechte Frankatur für einen Brief der 1. Gewichtsstufe als Fernbrief, eingeschrieben, per Eilboten, beträgt 320 Milliarden Mark. Zwar geben die vier aufgeklebten Marken (Nr. 329 A) nur 80 Milliarden an. Aber an den vier letzten Tagen der Inflation (26. – 30. November 1923) wurden die Marken zum vierfachen Preis am Schalter abgegeben, die Briefkästen waren gesperrt. Heute würde das Porto – freilich in Deutscher Mark, damals in Rentenmark – 19.50 betragen. Doch sei die Zahl mal ausgeschrieben um den Irrsinn zu beweisen, mit dem sich damals auch die einfachen Leute befassen mussten: 320 000 000 000 Rentenmark. Zum Vergleich: Der Gesamthaushalt für den Landkreis Deggendorf 1999 lag bei 336 Millionen, freilich in Deutschen Mark, somit also ein Promille.


    Gesehen im folgenden Link, Abbildung des Briefes ziemlich weit unten im Text:



    Gruß kartenhai