|
Dieses Thema wurde als unerledigt markiert.  |
Gravurtype |
altstri
aktives Mitglied


Dabei seit: 11.02.2007
eBay-Name: altstri
 |
|
Nachdem es im Forum einige Freunde der Gravurtypen gibt - hier eine bessere Variante; 0 - 0 - Wertziffer und Fleck im Originalzustand.(Geprüft)
Und gleich auch die Problematik vieler Gravurtypen erkennbar, blöderweise verdecken Stempelteile oft die Merkmnale bei der Ziffer bzw. Fleck.
|
|
21.02.2007 22:41 |
|
|
wien13
aktives Mitglied


Dabei seit: 31.10.2006
Wohnort: wien
 |
|
|
22.02.2007 08:23 |
|
|
Nimrod
Super Moderator
   

Dabei seit: 20.05.2005
 |
|
Könntest Du das Stück bitte sehr viel größer einscannen?
Danke
|
|
22.02.2007 08:57 |
Literatur (41)
|
|
erich521
aktives Mitglied


Dabei seit: 29.01.2007
Wohnort: Niederösterreich
 |
|
hier sind noch einige interresannte 0-2 ?? die ich zum prüfen schicken möchte,sind eindeutig MP
| Dateianhänge: |
1.jpg (345,07 KB, 376 mal heruntergeladen)
2.jpg (130 KB, 378 mal heruntergeladen)
3.jpg (319,02 KB, 374 mal heruntergeladen)
|
|
|
23.02.2007 17:08 |
|
|
Nimrod
Super Moderator
   

Dabei seit: 20.05.2005
 |
|
Sieht mir alles nach 1a3 bzw. 1b HP aus....GV sehe ich eigentlich keine
|
|
23.02.2007 21:18 |
Literatur (41)
|
|
erich521
aktives Mitglied


Dabei seit: 29.01.2007
Wohnort: Niederösterreich
 |
|
Auszug über die Plattenzustände der Mischplatte B
aus dem Handbuch von Paul Kainbacher 1995
|
|
25.02.2007 15:34 |
|
|
altstri
aktives Mitglied


Dabei seit: 11.02.2007
eBay-Name: altstri
Themenstarter
 |
|
@nimrod - hier ein größerer Scan von Gravurtype O - O
|
|
26.02.2007 23:22 |
|
|
Nimrod
Super Moderator
   

Dabei seit: 20.05.2005
 |
|
Super....!!!
Übrigens dürften ein ganzer Haufen Gravurtypen mit diesem Stempel abgeschlagen worden sein....habe auch ein ähnliches Stück (allerdings nicht in 0-0, sondern in 1-2 ....siehe Bild).
Auffällig ist bei Dir aber auch, daß es nicht dieses typische Tomatenrot ist. In meiner Sammlung befindet sich dieses etwas kryptische Stück (pot. 0-0)...die Farbe ist aber sehr blaß und das Papier etwas untypisch. Jantschi hat es ja schon erwähnt, daß es 4 Perioden bei der Mischplatte B gab. Die letzte davon ziemlich blaß. De Frank schreibt aber auch, daß es sogn. satiniertes HP gäbe. Ich frage mich, ob meine ~ "0-0" ~ hier her gehört. Das Papier ist unheimlich gleichmäßig und glatt, aber etwas dünner als das MP bei den tomatenroten GV´s. Vielleicht wäre die Sache erklärt wenn irgendwer Unterlagen hätte, wann dieser Graz Stempel zuletzt verwendet wurde.
|
|
27.02.2007 00:00 |
Literatur (41)
|
|
tractatus
aktives Mitglied


Dabei seit: 11.07.2006
Wohnort: Wien
 |
|
....okay, ich darf ich für mehrere Mitleser schreiben
Liebe Spezialisten
? was genau ist die Gravurtype? Handelt es sich um Nachbearbeitung der Hintergrundpunkte ?? Bitte um Aufklärung in kurzen Worten.
Danke Tractatus
|
|
27.02.2007 08:58 |
Literatur (4)
|
|
soaha
erfahrenes Mitglied
 

Dabei seit: 07.01.2007
Wohnort: nürnberg
 |
|
hallo @tractakus:
ich glaube auch für alle Mitleser sprechen zu dürfen,
Deine Fragen sind klar Definiert, aber mit der Bitte um Aufklärung in kurzen worten,??
Ist so als ob Du sagen würdest, bitte erklär mir das, ja und befor ich den Mund aufgemacht habe sagst Du dann....
Sorry.
MfG
So
__________________ Verstehen heißt verstehen wollen.
|
|
27.02.2007 09:08 |
Fehllisten (3)
Dublettlisten (3)
Literatur (27)
|
|
Nimrod
Super Moderator
   

Dabei seit: 20.05.2005
 |
|
Ich habe erst am Abend wieder ausreichend Zeit, um das Thema schön darzustellen. Kurz vorweg: es geht im Speziellen um Nachbesserungen an der Wertziffer und einem bestimmten Fleck an der inneren Wappeneinfassungslinie der Type Ib. Diese "Gravur-Typen" existieren nur auf Maschinenpapier. Einige davon sind sehr, sehr selten (z.B.: 0-0). Als 1-2 bezeichnet man solche, wo nur ein Teil der Ziffer 3 ausgebessert wurde (1) und der Fleck völlig umgeformt ist (2). Eine 0-0 ist daher die ursprüngliche Type, so wie sie auch billig auf Handpapier vorkommt. Die Gravurtypen wurden in die sogn. Mischplatte B verbaut...und hiervon gibt es verschiedene Stadien, wo unterschiedliche Stöckel eingebaut und entnommen wurden. D.h. man findet auch Mischpaare von Ib mit IIIa, oder IIIb.
Wir sprechen aber auch von Gravuren (2x, 3x) wenn wir Type III Marken diskutieren. Hierbei geht´s um die Punkte im Wappenhintergrund, welche entweder mit 2 Stichelzügen (kleine Rauten), oder mit 3 Stichelzügen (kleine Dreiecke) bearbeitet wurden. Ebenso wurde die Wappenmittelline verbreitert und weiter nach oben gezogen. Dies sind per Definition keine "Gravurtypen"! (Obwohl natürlich auch herumgraviert wurde....)
Ich kann Dir jetzt nicht alle Details zu den Wappen und Centesimi in 10 Zeilen schreiben. Das ist ein riesen Gebiet und verlangt nach sehr viel Literatur, Erfahrung und Material. Wenn es umfassend sein soll, dann würde ich gut und gerne 2000 Seiten vollschreiben müssen.
Wenn Du mehr dazu wissen willst, dann fang´ einfach dieses Gebiet zu sammeln an. Als Literatur wird zuerst ein ANK und ein alter Huber / Wessely 1976 ausreichend sein....später benötigst Du sehr, sehr, sehr viel mehr Literatur.
|
|
27.02.2007 10:03 |
Literatur (41)
|
|
altstri
aktives Mitglied


Dabei seit: 11.02.2007
eBay-Name: altstri
Themenstarter
 |
|
@nimrod, ich schätze die Verwendungszeit von besagtem GRATZ - Stempel auf die Zeit um 1851 - Anfang 1853 herrum, habe noch nie eine Marke auf Maschinenapier damit entwertet gesehen.
Insofern dürfte Deine 0-0, Gravur tatsächlich das sog satiniert Handpapier haben.
|
|
27.02.2007 10:21 |
|
|
tractatus
aktives Mitglied


Dabei seit: 11.07.2006
Wohnort: Wien
 |
|
@ nimrod: danke für Deine kurze Erklärung, hilft mir fürs erste schon weiter.
@ soaha: da ich vermutete, daß ein Experte das Thema sehr genau kennt und auch sehr gut und genau erklären kann, habe ich "in kurzen Worten" geschrieben um zuviel eurer Zeit für so "unwichtige Erklärungen" an einen Unwissenden zu vergeuden
Nimrod hat es für mich verständlich und ausreichend zusammengefaßt.
Danke auf jeden Fall, tractatus
|
|
27.02.2007 12:40 |
Literatur (4)
|
|
Nimrod
Super Moderator
   

Dabei seit: 20.05.2005
 |
|
Schaut nach Platte B aus; dann ist ja bei mir wieder alles offen. Die jüngste bekannte Verwendung der 6 Kreuzer Type III Platte B ist der 22. Juni 1855.
Stücke der Mischplatte B sind laut Literatur schon vom 27. April 1855 bekannt.
Angeblich wurden die zuletzt gedruckten Bögen als erstes ausgeliefert...somit könnte die B3 der Mischplatte B tatsächlich als erste in Umlauf gekommen sein. Dies würde bedeuten, daß a) mein Stück die früheste bekannte Verwendung dieser Platte darstellt (Hurra !), b) der Stempel doch länger in Gebrauch war und vielleicht am 13. April 1856 verwendet wurde (auch Hurra !)....oder c) Pech: es ist trotzdem nur eine satinierte Handpapier Ib (Mist !).
Hat jemand diesen Graz-Stempel auf einer Marke mit späteren Datum ab 13. April...ev. auch mit Jahreszahl 1856, -57, oder -58 ? Oder vielleicht auf einer 9 Kreuzer IIIc Platte C, IIIc Pl. E bzw. auf einer 3 Kreuzer IIIc Platte D?
|
|
27.02.2007 18:20 |
Literatur (41)
|
|
Nimrod
Super Moderator
   

Dabei seit: 20.05.2005
 |
|
Ich fand den Langstempel von Graz nun vier mal....aber immer auf Type I Marken.
Den gewöhnlichen RS-f habe ich auf einer 6 Kreuzer Type III Platte A vom 8. Februar. 6 Kreuzer Type III Pl. A gibt´s bekanntlich per 2. Jänner 1855 entwertet. Schaut also eher schlecht für mich aus.
Aber die Hoffung nicht aufgeben...vielleicht findet ja noch jemand ´was.
|
|
27.02.2007 18:44 |
Literatur (41)
|
|
|
|
|
 |
|