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Kleine Aachener Stempelkunde |
reichswolf unregistriert
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| Kleine Aachener Stempelkunde |
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Einige von euch wissen ja, daß ich seit einiger Zeit versuche, eine Heimatsammlung Aachen aufzubauen. Das ganze steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber ich möchte euch trotzdem schon jetzt teilhaben lassen, indem ich euch in lockerer Folge ein paar Marken und Belege vorstelle. Leider werden auch ein paar 'suboptimale' darunter sein, man sehe mir das bitte nach. Genug der Vorrede, fangen wir an.
Los geht es mit einer Aachener Besonderheit aus preußischer Zeit, einer Stempelform, die nur in der OPD Aachen bekannt ist. Hier stehen Datum und Stundenangabe in einem Rechteck angeordnet. Die Marke im Bild (Mi.-Nr. 10) wurde also an einem 4. August zwischen ein und zwei Uhr gestempelt.
Eingeführt wurde dieser Stempeltyp 1851, er löste ältere Zweikreiser ab, bei denen die Zeitangabe noch unveränderlich war, so daß von diesen für jede Stunde der Öffnungszeit ein extra Stempel angefertigt wurde. Bei diesem neuen Typ waren erstmals Datum und Zeitangabe flexibel. Eingesetzt wurde dieser Stempel anfangs natürlich nicht zur Entwertung von Marken, sondern stand neben der mit dem Nummernstempel "1" entwerteten Marke. Erst ab 1857 finden sich allmählich Marken mit diesem Stempel.
Von diesem Stempel existieren zehn Typen, die sich im Durchmesser, alpha und b (s. Scan) sowie im Verwendungszeitraum unterscheiden. Am spätesten war der Typ g im Gebrauch, nämlich bis 1869.
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Abb2.jpg (16 KB, 587 mal heruntergeladen)
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 22.03.2007 23:13.
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17.03.2007 23:11 |
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aechtstaak
aktives Mitglied

Dabei seit: 16.03.2007
Wohnort: Bad Fallingbostel/Nieder
sachsen
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..vielleicht blöd jetzt, aber |
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danke
Ich habe gerade die Marke gesehen und konnte mich an eine solche erinnern die ich schon länger in meinem Buch "nicht zuordnebare Marken" habe.
Jetzt konnte ich sie gerade ziemlich zweifelsfrei als Preußens 10a identifizieren.
Auch wenn das nichts mit Deinem Post zu tun hat.
Das mußte mal gesagt werden.
Danke und zeige mehr von Deiner Heimatsammlung ( vielleicht kann ich ja noch die ein oder andere zuordnen
'n schönen Abend noch
André
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17.03.2007 23:45 |
Fehllisten (28)
Dublettlisten (25)
Literatur (15)
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reichswolf unregistriert
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| Preußens K2 mit Jahreszahl (I) |
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Ebenfalls aus preußischer Zeit stammt der nächste Stempel, ein Zweikreiser, der 1864 eingeführt wurde und bis 1874 in Verwendung blieb. 1864 finden wir zum ersten Mal eine Jahresangabe in aachener Stempeln, zuallererst bei einem Versuchszweikreiser in typisch belgischer Form. Im gleichen Jahr und den beiden folgenden erhielt Aachen vier weitere K2 in der endgültigen Form, von denen ich euch zwei zeigen kann. Die vier Typen des Stempels unterscheiden sich wiederum durch den Wert von b (vgl. Scan 2 im ersten Posting).
Scan eins zeigt diesen Stempel in Typ a auf einer DR Mi.-Nr. 19 im kleinen Format, also als Nachverwendung. Diese wird auch im Feuser katalogisiert, allerdings ist dort der Typ c des Stempels abgebildet.
Diesen Typ c zeigt auch der zweite Scan, hier auf einem NDP-Brief.
Interessant ist, daß 90% aller Abschläge des K2 aus den Nachmittagsstunden stammen, während vormittags meist ein R2 Verwendung fand.
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17.03.2007 23:52 |
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reichswolf unregistriert
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Ach ja, falls jemand was mit dem Vermerk "per Mittstrek" oder so ähnlich anfangen kann, bitte her mit der Erklärung...
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18.03.2007 00:04 |
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paralysus
aktives Mitglied

Dabei seit: 24.01.2007
Wohnort: aus dem hohen Norden ;-)
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Hallo Reichswolf,
hier noch zwei preussische Abstempelungen aus Aachen beide derzeit in Auktionen:
Lose Marke
Brief
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brief1.jpg (16 KB, 574 mal heruntergeladen)
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__________________ Gruss
im Sinne des GG
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18.03.2007 00:33 |
Literatur (37)
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reichswolf unregistriert
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Da @paralysus uns schon einen Bahnhofs-Stempel gezeigt hat, machen wir doch einfach mit denen weiter. Der von @paralysus gezeigte entstand 1853 durch Umarbeiten eines älteren, nur als Grenzübergangsstempel genutzten Gerätes. Durch die Umarbeitung durfte er dann auch als Aufgabestempel eingesetzt werden. Es gibt noch drei weitere Bahnhofs-K2, die recht leicht unterscheidbar sind, sowie einen K1 ohne den Zusatz Bahnhof, aber mit einem B unter der Stundenangabe. Letzterer wurde als Aufgabe- und als Transitstempel genutzt. Außerdem befanden sich im Bahnhofspostamt zwei der insgesamt vier Aachener "1"er Nummernstempel.
1863 wurden die runden Bahnhofstempel von einem Rahmenstempel abgelöst, der in zwei Typen vorkommt. Diese sind leicht unterscheidbar, u.a. am Format, am Stern und an dem nur bei Typ a vorkommenden Punkt hinter Bahnhof.
Diesen Typ a zeige ich euch auf einer preußischen GA (U26A), gelaufen nach Prüm in der Eifel. Typ b seht ihr auf einem NDP-Brief, der nach Nivelstein bei Herzogenrath gelaufen ist. Beide Typen wurden in der NDP-Zeit weitergenutzt, Typ b sogar bis 1874.
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Abb6.jpg (175,15 KB, 536 mal heruntergeladen)
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 15.05.2007 15:37.
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18.03.2007 23:46 |
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woermi
Stamm Mitglied
  

Dabei seit: 19.01.2006
eBay-Name: woermanseder Wohnort: Linz
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HUFEISENSTEMPEL CREFELD [SPALINK 6-7] 21 5 74 1-7 V.

Ankunftsstempel auf Inlandsbrief aus Aachen.
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19.03.2007 07:22 |
Fehllisten (2)
Literatur (20)
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reichswolf unregistriert
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Da ist der @woermi aber ganz schön vorgeprescht
, bevor ich zu den K1 des DR komme, wollte ich noch einen weiteren Bahnhofsstempel zeigen. Hierbei handelt es sich um den einzigen Stempel aus Aachen, der in der NDP-Zeit eingeführt wurde. Außerdem stellt dieser Stempel eine Zäsur in der Aachener Stempelhistorie dar, denn dieser und alle folgenden Stempel sind in Grotesk gesetzt, alle davor (mit einer Ausnahme) in Antiqua. Auch dieser Stempel kommt in zwei Formen vor, mit und ohne Jahreszahl, und beide finden sich recht häufig noch auf den Brustschilden. Hier zeige ich den Typ ohne Jahreszahl auf DR U3A vom 24.3.1873 (das Jahr geht aus dem AK-Stempel hervor) gelaufen nach Ahrweiler.
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Abb10.jpg (194,20 KB, 475 mal heruntergeladen)
Abb11.jpg (25,28 KB, 371 mal heruntergeladen)
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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 15.05.2007 15:36.
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19.03.2007 22:36 |
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reichswolf unregistriert
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| Königlich Preußische Post (I) |
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Aus gegebenem Anlaß zeige ich euch immer noch keine Einkreiser, sondern erstmal einen Vorphilabrief.
Dazu zunäcstmal ein kurzer historischer Abriß: 1794 wurde Aachen von französischen Revolutionstruppen besetzt. Bis 1813 gehörte es zu Frankreich, verwaltungsmäßig zum Department de la Roer (103), dessen Hauptstadt es auch wurde. Das Jahr 1814 brachte ein kurzes Zwischenspiel der Fürstliche Thurn und Taxis'schen Post, das am 30.06.1816 ein Ende fand. Ab dem 01.07. nahm dann die Königlich Preußische Post ihren Dienst auf. Bis zum Beginn des folgenden Jahres benutzte diese die Stempel der Taxis'schen Post weiter (incl. eines aptierten französischen), dann wurden erste eigene Stempel eingeführt.
Es war dies ein Zweizeiler, von dem es fünf Typen gab, das sind in einer Reihe aufeinander mit Überschneidungen folgende Stempel.. Die einzelnen Typen unterscheiden sich u.a. in den Abständen des ersten A zum H und des H zum N. Typ a gibt es auch in Rot, allerdings nur in den ersten Verwendungswochen, da Schwarz die vorgeschriebene Stempelfarbe war. Die Verwendung dieses Stempels endet 1830.
Von diesem ersten preußischen Stempel möchte ich euch heute einen Abschlag des Typ b zeigen, der von 1819 bis 1823 in Gebrauch war. Der Brief wurde am 13.04.1821 nach Liege (Lüttich) geschickt, wobei das Jahr nur aus dem Inhalt hervorgeht.
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Abb1a.jpg (129 KB, 435 mal heruntergeladen)
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 14.05.2007 22:43.
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24.03.2007 00:05 |
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asmodeus
Super Moderator
   
Dabei seit: 07.07.2005
Wohnort: Paderborn
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| RE: Kleine Aachener Stempelkunde |
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Sehr interessant! Bitte mehr davon!
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24.03.2007 09:43 |
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woermi
Stamm Mitglied
  

Dabei seit: 19.01.2006
eBay-Name: woermanseder Wohnort: Linz
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auch aachen, aber bei €1500 ausruf nicht mehr meine preisklasse...
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aachen.jpg (115,14 KB, 450 mal heruntergeladen)
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24.03.2007 09:58 |
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reichswolf unregistriert
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24.03.2007 17:33 |
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reichswolf unregistriert
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| Die K1 des Deutschen Reiches (I) |
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Ab 1873 wurden die bisher weiterverwendeten Stempel Preußens Schritt für Schritt ausgetaucht gegen die die nächsten anderthalb Jahrzehnte prägenden K1-Stempel. Die ersten Aachener K1 sind noch ohne Postamtsnummer, und drei von vier existierenden Typen weisen keinerlei Zierrat auf, sie enthalten nur AACHEN, Datum und Zeit. Der vierte Typ hat zusätzlich zwei Sternchen. Die ersten drei Typen sind sehr häufig, da sie von 1873-75 verwendet wurden. Der vierte ist seltener, da er nur 1875 vorkommt. Ich zeige euch hier zweimal den Typ c. Er ist um einen Millimeter kleiner als die Typen a und b, außerdem ist de Inschrift AACHEN bei allen dreien unterschiedlich. In den beweglichen Teilen der Stempel fällt auf, daß noch vorhandene alte Antiqua-Ziffern mitbenutzt wurden, so daß in einem Abschlag Antiqua- und Groteskziffern vorkommen können.
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k1.jpg (48,18 KB, 359 mal heruntergeladen)
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 15.05.2007 15:34.
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26.03.2007 22:57 |
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reichswolf unregistriert
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| Die K1 des Deutschen Reiches (II) |
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Die nächste Neuerung bringt das Jahr 1875. In diesem Jahr werden die Postämter in Orten mit mehr als einem davon durchnummeriert. Die Postamtsnummer und als weiteres Novum der Unterscheidungsbuchstabe finden sich ab Mitte des Jahres in den Stempeln. In Aachen wurden zu diesem Zweck die ersten drei Typen mit der Nummer 1 nachgerüstet. Die Nummer 2 erhielt das Bahnhofspostamt. 1875/76 wurde Aachen 3 am Cölnthor eröffnet, am Ersten November 1876 Aachen 4 (Augustastr.) und 1882 Aachen 5 in der Zollamtstraße.
Im ersten Scan seht ihr das Ergebnis der Umabeitung des Stempels aus dem letzten Posting in einen AACHEN 1. Leider ist die Postamtsnummer nicht sehr deutlich...
Scan zwei zeigt ebenfalls einen aptierten Stempel, diesmal AACHEN 2b. Dieser entstand 1876 nach nur einem Jahr aus einem Stempel AACHEN 2 mit 2 Sternen und ohne UB.
In den 1880ern wurden wiederum neue Stempel eingeführt, wobei die Grundform beibehalten wurde, der Durchmesser jedoch deutlich stieg. Außerdem wurde der Ortsname größer. Zwei Beispiele dafür zeigt der dritte Scan. Am längsten (bis 1905) blieb einer der K1 von Aachen 3 im Gebrauch, alle anderen Postämter Aachens haben schon vor der Jahrhundertwende die Gittersegmentstempel eingeführt.
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1.jpg (19,05 KB, 262 mal heruntergeladen)
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 15.05.2007 15:35.
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26.03.2007 23:40 |
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reichswolf unregistriert
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27.03.2007 20:52 |
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Carolina Pegleg
erfahrenes Mitglied
 

Dabei seit: 27.07.2006
Wohnort: Greenville, NC
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| Zitat: |
Original von reichswolf
Ach ja, falls jemand was mit dem Vermerk "per Mittstrek" oder so ähnlich anfangen kann, bitte her mit der Erklärung... |
Meines Erachtens "per Wittstock" = Ort im Norden Brandenburgs an der Grenze zu M-V. Offenbar eine zusaetzliche geographische Angabe, damit der Brief auch ankommt.
Im uebrigen: Super Beitrag. Ich lese mit grossem Interesse mit. Es dauert aber noch eine Weile, bis ich hier auch selbst mitspielen kann. Ich muss das nochmal bestaetigen, aber es gab glaube ich auch (mindestens) ein amerikanisches FP-Amt in Aachen APO 178 von Maerz bis Juli 1945.
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28.03.2007 02:18 |
Fehllisten (1)
Literatur (30)
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reichswolf unregistriert
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@Paralysus, Woermi, Asmodeus, Carolina & Lacplesis:
Danke für die Blumen und die Unterstüzung! Mit so nettem Feedback macht das Schreiben gleich noch mehr Spaß. Zur belgischen Feldpost komme ich übrigens erst später, Lacplesis. Da habe ich nämlich bisher nur wenig Ahnung von, daher hat mich dein Link auch sehr erfreut.
1889 gibt es einen weiteren Einschnitt in der Aachener Postgeschichte, denn die neu eíngeführten Gittersegmentstempel (sog. Schweizer Form) sind die ersten Typenräderstempel. Das heißt, daß hier die beweglichen Teile (Datum, Zeit) nicht mehr gesteckt werden, sondern wie heute mittels Ziffernrädchen eingestellt werden.
Die Gittersegmentstempel von Aachen gibt es in drei Hauptformen. Die erste hat unter der Datumsbrücke folgendes Format: Sternchen Postamtsnummer UB. Die zweite hat statt des UB einen zweiten Stern, die dritte hat drei Sterne, während die Postamtsnummer (nur 1) oberhalb der Datumsbrücke hinter AACHEN steht.
Die Gittersegmentstempel sind unglaublich variantenreich, was unter anderem ihrer langen Verwendungszeit geschuldet ist (auf Paketkarten bis 1937). Neben den bereits erwähnten (Format, Postamtsnummer, UB) gibt es Unterschiede bei der Anzahl der "Gitterstäbe" (6-10), im Durchmesser (24-26mm) und der Schrift.
Im Anhang seht ihr den Stempel AACHEN 1 in der ersten Form mit diversen UB und unterschiedlich vielen Stäben (und einem tollen Datum) sowie auf dem Briefstück AACHEN 5 in der zweiten Form.
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von reichswolf: 28.04.2007 15:36.
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31.03.2007 15:44 |
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reichswolf unregistriert
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31.03.2007 17:16 |
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