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Die deutschen Posthilfstellen |
Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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| Die deutschen Posthilfstellen |
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Hallo liebe Sammelfreunde. Nachdem ich in letzter Zeit immer wieder mal Belege mit Stempeln von verschiedenen Posthilfstellen (z.T. auch Posthülfstelle geschrieben) bekommen hab möchte ich Euch einige davon vorstellen.
Die Posthillfstellen wurden flächendeckend ab 1881 bis 1889 im Reichspostgebiet (1887 in Bayern,1889 in Württemberg) meist als Ersatz
der früheren Landpostbedienungen oder der Briefsammlungen eingerichtet.
Bei der Auswahl der Stempel werde ich Euch nur die Stempel zeigen in denen das Wort "Posthilfstelle " vorkommt.
Um einen Eindruck davon zu bekommen wo diese Posthilfstellen waren hab ich die Vorderseite der Karten mit eingescant. Meist handelt es sich um die Original-Vorderseiten. Nur wenn das Motiv mit dem Stempel nichts zu tun hat hab ich ein wenig getrickst, und hab mir mit
" geliehenen Karten " ausgeholfen. Bei vielen der Stempel sind noch Fragen offen bezüglich der Ersterwähnung bzw. der Gründung der Posthilfstellen.Manche Stempel sind auch noch nicht mal (zumindest in meiner Literatur) registriert Also wenn jemand mehr über diese Stempel weiß würde ich mich über zusätzliche Infos freuen. Wenn jemand weitere Belege dies bezüglich hat seid Ihr herzlich eingeladen sie unter diesem Beitrag zu zeigen.
Und wenn jemand welche abzugeben hat wißt Ihr ja hoffentlich wo die Karten hin gehören.
Na nun genug geschwatzt, hier die ersten zwei Belege.
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17.09.2007 17:22 |
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Germaniafan
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| RE: Die deutschen Posthilfstellen |
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....weiter gehts mit einem leider etwas undeutlich abgeschlagen Stempel der PHist. Roggenburg Ldkr. Neu-Ulm und einem Stempel vom Hirschberghaus auf 1510 m. ü n.N.
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18.09.2007 07:40 |
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Erdinger
aktives Mitglied

Dabei seit: 27.06.2007
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| Schöne Idee, Germaniafan! |
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Eine seltene bayerische Posthilfstelle: Armstorf bei Dorfen/Obb.
Leider kann ich keine Informationen geben, und es ist auch kein sehr klarer Abschlag, aber einstweilen besser als nichts!
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18.09.2007 09:55 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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| RE: Schöne Idee, Germaniafan! |
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@ Erdinger
Schöne Karte,schöner Stempel.
Bei dem gezeigten Stempel handelt es sich um den PHist.-Stempel von Armstorf Taxe Dorfen 1 (OPD München)
Diese PHist. wurde 1900 gegründet bzw. erwähnt und existierte bis 1917.
Schöne Grüße
Guido
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18.09.2007 10:48 |
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soaha
erfahrenes Mitglied
 

Dabei seit: 07.01.2007
Wohnort: nürnberg
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Hallo,
ein schöner Beitrag @Germaniafan!
Hätte auch eine PK mit der Frage gehört sie hierher?
Stempel wie ersichtlich "Diensthütte Hohenbogen".
Auf der anderen Seite ist die "Unterkunfshütte a. d. Hohenbogen."
abgebildet.
Ist? oder war? die Diensthütte eine "Posthilfstelle" die gibt es ja immer noch.
Führt der Name mich hier irrtümlich? in der Annahme fehl? und es ist überhaupt keine Diensthütte.
Beste Sammlergrüsse
__________________ Verstehen heißt verstehen wollen.
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19.09.2007 03:23 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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@soaha
Bei dem Stempel auf Deiner Karte handelt es sich um einen Hüttenstempel der " Diensthütte Hohenbogen" auf 900 m ü. N.N. Hat leider nichts mit eine Posthilfstelle zu tun. Diese Stempel sind im übrigen ein m. M. nach sehr schönes und interessantes Sammelgebiet auch wenn die Stempel aus philatelistischer Sicht nicht interessant sind. Die nächste PHist.in dieser Gegend war in Rimbach- Grafenwiesen die 1905 eröffnet wurde.
Nun zwei weitere Stempel aus Bayern . PHist. Wallberg- Taxe Rottach-Egern und PHist. Vordergraseck- Taxe Partenkirchen. Beide Karten sind 1903 gelaufen.
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19.09.2007 07:35 |
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soaha
erfahrenes Mitglied
 

Dabei seit: 07.01.2007
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interessant finde ich es auch, früher war vieles Möglich.
Danke !
grüsse
__________________ Verstehen heißt verstehen wollen.
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19.09.2007 22:14 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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Heute gehts weiter mit der PHist. Neureut : Taxe Tegernsee und der PHist. Hohenöllen : Taxe Einöllen.
Zu dem Stempel von Hohenöllen ( abgeschlagen am 23.12.1912) hab ich bis heute kein verwertbares Bild gefunden. ( Aber ich werde weiter nach einer schönen alte Karte suchen) Interessant ist auch, das Hohenöllen damals noch bis 1920 zu Bayern gehörte. Heute gehört Hohenöllen zu Rheinland-Pfalz
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20.09.2007 07:17 |
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*MGS*
erfahrenes Mitglied
 
Dabei seit: 20.03.2006
eBay-Name: *MGS* Wohnort: Quedlinburg-Frankfur
t/Oder
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Wieviele dieser Posthilfsstellen gab es eigentlich ?
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21.09.2007 00:19 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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@ MGS
Ich hab keine genaue Aufstllung über die Anzahl der PHist. Aber grob geschätzt würde ich mal 1000 bis 2000 sagen.Ich hab die PHist. unter den ck. 25000 eingetragenen Postanstalten nicht gezählt.
Wobei einige PHist. wohl auch noch in keiner Literatur auftauchen.
Wie schon vorher gesagt sind da häufig noch Fragen bezüglich der Eröffnung/Schliessung offen.
Bestes Beispiel die PHist. Altes Schloss Baden - Baden. In meinem Buch
(Deutsche Postorte 1490-1920 von G.Hass) ) ist die erste Erwähnung bzw. Eröffnung mit 1912 angegeben.
Ich hab da aber zwei Karten die weit vorher gelaufen sind.
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21.09.2007 07:16 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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So dann gehts weiter mit der PHist. Grossholzleute b. Isny vom 5. April 1906. Für dieses Dorf hab ich auch noch keine historische Ak. gefunden.
Desweitern der leider etwas schwach abgeschlagene Stempel der PHist. Höllentalhütte - Taxe Garmisch vom 24.7.09. auf 1381 m.ü.NN.
Jedes mal wenn ich mir diese Karten mit den Hüttenstempeln ansehe juckts mich schon in den Beinen. Da würde ich am liebsten gleich hochkraxeln und mir die Gegebenheiten vor Ort anschauen.
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22.09.2007 12:56 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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Zur Umgestaltung des Landpostdienstes hier noch ein Auszug aus der Amtspresse Preussens von 1882 (Staatsbibliothek Berlin)
Die Umgestaltung des Landpostdienstes.
Die Reichs-Post- und Telegraphen-Verwaltung ist seit Beginn des vorigen Jahres mit einer durchgreifenden Neuerung des Landpostdienstes beschäftigt, zu deren Durchführung ein Zeitraum von 5 bis 6 Jahren in Aussicht genommen worden ist. Es gilt, der Entwickelung des Verkehrs von 19 Millionen Bewohnern des platten Landes einen kräftigen Impuls zu geben. Es ist beschlossen, in vier-
facher Richtung mit Verbesserungen des Landpostdienstes wie folgt vorzugehen.
1. Ausgiebige Vermehrung des Landbriefträger-Personals und die hiervon abhängige Verkleinerung der einzelnen Bestellreviere. Zur Zeit des Beginnes der Neuordnung waren rund 12000 Landbriefträger vorhanden, die Abschätzung der denselben bereits obliegenden und noch zuzutheilenden Aufgaben läßt die Verdoppelung dieser Zahl nothwendig erscheinen, so daß das Landbriefträgerpersonal in dem für die Durchführung der Neuordnung in Aussicht genommenen Zeitraum jährlich um mehr als 2000 Mann vermehrt werden dürfte. Es handelt sich dabei um eine meistens recht ansehnliche Beschleunigung in der Bestellung und auch in der Beförderung jener Hunderte von Millionen Sendungen, welche an Bewohner des platten Landes gerichtet sind, oder von solchen herrühren. Zu diesem Behufe erhalten zunächst die Landorte mit beträchtlichem Verkehr wochentäglich zweimalige Bestellung. Die Beläufe der einzelnen Landbriefträger unter entsprechender Verkleinerung der Reviere werden so geregelt, daß die Abfertigung bei der Postanstalt ihres Stationsortes erst nach dem Eingang der wichtigeren Frühposten erfolgt, daß sie auf ihrem Rückweg vom letzten zu belaufenden Ort alle mit Briefkasten versehenen Orte nochmals berühren und daß sie zeitig genug wieder bei der Postanstalt eintreffen, damit die von ihnen unterwegs eingesammelten Sendungen noch mit den Abendposten Beförderung erhalten können. Durch die Verkleinerung der Bezirke wird außerdem der Vortheil erreicht, daß die Landbriefträger in viel ausgiebigerem Maße sich der Abtragung der Packete unterziehen können, als dies in den ausgedehnteren Revieren bisher thunlich war. Den Landbewohnern werden hierdurch viele lästige und oft kostspielige Botengänge nach dem Postort zur Abholung von Packeten erspart; die Empfänger gelangen früher in den Besitz der Packete. Endlich wird durch die Verstärkung des Landbriefträgerpersonals ermöglicht, dieses zur Herstellung der Briefpostverbindungen zwischen benachbarten Postanstalten mitzuverwenden und hierdurch erhebliche Beschleunigung für die auszutauschenden Briefsendungen zu erreichen.
2. Ein Theil der Landbriefträger wird mit leichtem, einspännigem Fuhrwerkausgerüstet. Diese Landbriefträgerfuhren ersetzen vielfach regelmäßige Posten, namentlich Botenposten, welchen sie hinsichtlich der Schnelligkeit und Sicherheit voranstehen; sie ermöglichen in erhöhtem Maße die Herstellung neuer Verbindungen zwischen benachbarten Postanstalten, beschleunigen das Bestellgeschäft, machen die Bestellung der Packete ganz unabhängig von deren Zahl und Gewicht und gestatten eine bedeutende Erweiterung der Werthgrenze für die den Empfängern zuzuführenden Packete und Gelder. Ueberdies bieten sie eine recht werthvolle Reisegelegenheit, da den fahrenden Landbriefträgern erlaubt ist, auf dem Bocksitz einen Reisenden gegen mäßige Entschädigung mitzunehmen.
3. In den größeren und verkehrsreicheren Orten wird mit der Einrichtung von Postagenturen in verstärktem Maße fortgefahren, um der Einwohnerschaft die vollen Wohlthaten einer Postanstalt zu gewähren. In ähnlichem Maßstab wird mit der Einrichtung von Telegraphenanstalten vorgeschritten.
4. In denjenigen Landorten, welche zwar an einem Postkurse liegen, aber eine Postagentur noch nicht erhalten können, werden als Hülfsanstalten des Landbriefbestellbezirkes Posthilfstellen eingerichtet, denen die gewöhnlichen Briefe und Packete, sowie Zeitungen von den am betreffenden Kurse liegenden Postanstalten unmittelbar zugeführt werden. Außerdem haben sich diese Posthilfstellen mit dem Verkauf von Postwerthzeichen, sowie mit der Annahme und Weiterbeförderung von gewöhnlichen Briefen und Packeten zu befassen; sie ersetzen also für die Landbewohner in fast vollkommener Weise die Postanstalten.
Mit der Ausführung dieses Planes wird nach Maßgabe der zu Gebote stehenden Mittel vorgeschritten. Im Jahre 1881/82 sind 500 neue Postagenturen eingerichtet worden, im laufenden Jahr werden weitere 300 hinzutreten. Außerdem sind im Jahre 1881/82 in Wirksamkeit gesetzt 1142 Posthilfstellen, welche acht Millionen Sendungen angenommen, bezw. ausgegeben und eine Portoeinnahme von 256 400 Mk. geliefert haben. Im laufenden Jahre sollen 1000 weitere Posthilfstellen zur Einrichtung gelangen. Bis zu dessen Beginn war die Zahl der Landbriefträger um 2090, also auf 14 729 vermehrt und es war hierdurch gelungen, die Zahl der Landorte, welche wochentäglich zweimalige Bestellung haben, auf 14 000, diejenigen, in welchen wochentäglich mindestens eine zweite Briefkastenleerung und Einsammlung von Postsendungen erfolgt auf 12 800 zu bringen, sowie die Ausführung der Bestellgänge zwischen den wichtigeren Früh- und Abendposten für weitaus den größeren Theil aller Reviere einzuführen. 40 Millionen Sendungen haben hierdurch eine raschere Beförderung erfahren. Im vorigen Jahr sind 299 Landbriefträger mit Fuhrwerk ausgerüstet worden. In den Bereich ihrer Thätigkeit fielen 2 182 Ortschaften mit 470 000 Einwohnern: sie ersetzten 144 regelmäßige Posten und stellten 309 neue Verbindungen zwischen benachbarten Postanstalten her; 642 000 Packet- und Geldsendungen erhielten mittels dieser Fuhren raschere Beförderunng, 173 000 derartige
Sendungen raschere Bestellung; die Zahl der Briefsendungen und Zeitungen, welche an diesen Vortheilen Theil genommen haben, beträgt mindestens das Fünfzehnfache beider Zahlen. Ueberhaupt sind im ersten Jahr der Neuordnung für 8 Millionen Landbewohner erhebliche Verbesserungen, für weitere 4 Millionen wenigstens Erleichterungen für ihre Verkehrsbeziehungen geschaffen worden. Die Betroffenen haben mit ihrer Anerkennung und ihrem Dank hierfür nicht zurückgehalten; insbesondere haben die neugeschaffenen Institute der Posthilfstellen und der Landbriefträgerfuhren Anlaß zum lebhaftesten Ausdruck der Befriedigung gegeben. Es darf das Vertrauen gehegt werden, daß das mit so sichtbarem Erfolg begonnene und für die Wohlfahrt der ganzen Nation wichtige Werk in der gesteckten Frist zur vollen Durchführung gelangen werde.
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23.09.2007 22:57 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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Als nächstes möchte ich Euch den Stempel der " Posthülfstelle am Hermannsdenkmal Grotenburg " vom 17. April 1905 zeigen.
Das Hermannsdenkmal steht bei Detmold-Hiddensen NRW. auf 386 m ü.NN.
Die zweite Karte kommt aus Niedersachsen und zeigt den Stempel der
" Posthülfstelle Gesundbrunnen Northeim Fernsprecher No. 10 ", abgeschlagen am 27.12.1900.
Über beide Stempel hab ich bezüglich der Ersterwähnung bzw. Gründung leider noch keine Unterlagen.
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25.09.2007 08:43 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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Daß die Stempel der PHist. zum Teil sehr lange verwendet wurden zeigen die nächten Abschäge vom Grüntenhaus Taxe Burgberg.
Einmal vom 29.8.1934 und dann vom 29.7.1935 mit jeweils verschiedenen Motiven vom Grünten.
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26.09.2007 17:33 |
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bernhard
aktives Mitglied


Dabei seit: 03.02.2006
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| Hermansdenkmal - Grotenburg |
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| Zitat: |
Original von Germaniafan
Als nächstes möchte ich Euch den Stempel der " Posthülfstelle am Hermannsdenkmal Grotenburg " vom 17. April 1905 zeigen.
Das Hermannsdenkmal steht bei Detmold-Hiddensen NRW. auf 386 m ü.NN.
...........
Über beide Stempel hab ich bezüglich der Ersterwähnung bzw. Gründung leider noch keine Unterlagen. |
"Die Posthilfsstelle Grotenburg wurde am 1. Mai 1886 eingerichtet. Der erste Inhaber war der Gastwirt Carl Reinecke."
Quelle: Dr. Walter Kohlhaas, Gildebrief 215/2004, Poststempelgilde e.V.
Ein Stempel wurde ab 1890 verwendet, es handelt sich hierbei um einen Privatstempel, welcher seinerzeit auf Wunsch und mit Genehmigung der OPD angeschafft wurde.
Ab 1906 wurde ein neuer Privat-Stempel beschafft der nicht mehr das Wort "Posthilfsstelle" im Stempeltext enthält.
Normalerweise führten Posthilfsstellen -zumindest zu dieser Zeit- keine amtlichen Stempel.
__________________ Gruß
Bernhard
www.plz-stempel.de
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26.09.2007 21:50 |
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Germaniafan
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Dabei seit: 01.02.2007
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| RE: Hermansdenkmal - Grotenburg |
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@ Bernhard
Vielen Dank für Deine Erläuterungen zu der PHist. Grotenburg.
Ich werde mir die Daten gleich mal aufschreiben und ergänzen.
Gruß
Guido
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27.09.2007 06:53 |
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Germaniafan
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| RE: Hermansdenkmal - Grotenburg |
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.......weiter gehts mit der PHist. Belchen, der höchten PHist. Badens (Belchenhaus auf dem Belchen, Schwarzwald) auf 1415 m ü.NN.
Die zweite Karte zeigt den Stempel der PHist. Geitau vom 17.6.1927. Geitau ist ein Ortsteil der Gemeinde Bayrischzell im Landkreis Miesbach.
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