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Deutsches Briefmarkenforum | Briefmarken & Philatelie » Briefmarken » Deutschland » Besatzungszonen 1945–1949 » Sowjetische Besatzungszone » (2) in Poststempeln der SBZ-Zeit » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen (2) in Poststempeln der SBZ-Zeit
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uposta
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(2) in Poststempeln der SBZ-Zeit
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Hallo!

Ab wann kann man mit einer "(2)" im Poststempel auf Bedarfspost der SBZ-Zeit rechnen? (H.-J. Anderson, Heft 135 der Poststempelgilde, liegt vor.)

Gibt es eine bekannte Verfügung der russischen Besatzungsmacht ab wann die "(2)" für die SBZ in die Stempelplatte eingefügt zu werden hatte oder sind alle dokumentierten Stempelabschläge der SBZ-Zeit von Normstempeln der Reichspost, die nur nicht mehr vor Kriegsende zum Einsatz kamen?

Wie ist aktuell die Expertenmeinung?

uposta
14.02.2013 15:37 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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bernhard bernhard ist männlich
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Hallo Uposta,
die Postleitzahlen wurden bereits ab Frühjahr 1944 in den Poststempeln eingefügt. Bis Kriegsende sind die meisten Stempel jedoch aufgrund von Personal- und Materialmangel noch ohne PLZ geblieben. Unter SBZ-Zeit wurden weitere Stempel mit der PLZ ausgestattet. 1950 wurde die PLZ auf dem Gebiet der DDR wieder abgschafft.

Gruß,
Bernhard

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Gruß
Bernhard

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14.02.2013 19:16 bernhard ist offline E-Mail an bernhard senden Homepage von bernhard Beiträge von bernhard suchen Nehmen Sie bernhard in Ihre Freundesliste auf
uposta
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Hallo Bernhard!

Vielen Dank für die Antwort. Da hat sich die Expertenmeinung nicht fortbewegt?

Ab wann (Tag/Monat/Jahr) registriert man als SBZ-Stempelsammler für die SBZ diese "aptierten" Stempel? 1945, 1946, 1947,..? Sind es immer KB "b"-Stempel?

Bleibt die noch offene Frage: Sind es Reichspost-Stempel die noch vor Mai '45 aptiert wurden, oder, ... , oder nagelneue SBZ-Stempel, denen, gerade erst angefertigt, umgehend die "(2)" in die Stempelplatte montiert wurde?

Gibt es da eine Verfügung die ein Datum nennt?

uposta
14.02.2013 19:54 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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uposta
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Hallo!

Eine nachlesbare Verfügung scheint es nicht zu geben.

Die Aussagen beziehen sich wohl lediglich auf zufällig gemachte Beobachtungen.

uposta
19.02.2013 16:11 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

wie geschrieben, wurden bereits vor Kriegsende Stempel mit PLZ hergestellt.

a) neue Tagesstempel mit integrierter PLZ (symetrisches Stempelbild)
b) mit nachträglich in den Tagesstempel eingefügter PLZ, also aptiert (asymetrisches Stempelbild)

Beide Typen, also a) und b) wurden nach dem Krieg unverändert weiterverwendet.
In der Nachkriegszeit wurden bis ca. Mitte 1950 ebenfalls neue Stempel mit PLZ hergestellt, wie auch Aptierungen vorgenommen. Also die gleichen Typen wie unter a) und b) aufgeführt.

Da die PLZ nach dem Krieg nicht abgeschafft wurden, blieben auch die Vorschriften für dei Herstellung der Stempel davon unberührt. Es bedurfte daher keiner zusätzlichen Verfügung.

Allenfalls kurz nach Kriegsende war die Weiterverwendung der PLZ in manchen Gebieten unklar. Jedoch sind in diesem Zeitraum nur wenige Stempel hergestellt worden, Fertigungsmöglichkeiten, Materialmangel usw. Es gab in der unmittelbaren Nachkriegszeit einfach wichtiger Dinge wie Poststempel.

Gruß,
Bernhard

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Gruß
Bernhard

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19.02.2013 18:57 bernhard ist offline E-Mail an bernhard senden Homepage von bernhard Beiträge von bernhard suchen Nehmen Sie bernhard in Ihre Freundesliste auf
uposta
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Hallo Bernhard!

Das Vorkriegsprocedere ist bekannt. Das Heft, weiter oben erwähnt, gibt da mWn ausreichende Auskünfte.

In den Inventaren der Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen ... (SMAD) 1945 - 1949 heisst es immer "Wiedereinführung". Also war etwas bis dahin untersagt. Praktisch war es verboten. Wenn es da zum Beispiel heisst "Wiedereinführung von deutschen Zeitungen durch die deutsche Post", so sollte man doch annehmen, dass es so etwas auch für die Postleitzahlen gegeben haben sollte. In etwa "Wiedereinführung der deutschen Postleitzahlen durch die deutsche Post".

Eine stillschweigende Duldung von Reichspostverfügungen durch die Besatzungsmacht in der SBZ hat es praktisch nicht gegeben. Verständlicherweise, da es ja Nazideutschlands Reichspost war.

Was ich suche ist eine Verfügung der SMAD die sich auf die Postleitzahlen bezieht.

uposta
19.02.2013 20:34 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von uposta
Hallo Bernhard!

Das Vorkriegsprocedere ist bekannt. Das Heft, weiter oben erwähnt, gibt da mWn ausreichende Auskünfte.

In den Inventaren der Befehle des Obersten Chefs der Sowjetischen ... (SMAD) 1945 - 1949 heisst es immer "Wiedereinführung". Also war etwas bis dahin untersagt. Praktisch war es verboten. Wenn es da zum Beispiel heisst "Wiedereinführung von deutschen Zeitungen durch die deutsche Post", so sollte man doch annehmen, dass es so etwas auch für die Postleitzahlen gegeben haben sollte. In etwa "Wiedereinführung der deutschen Postleitzahlen durch die deutsche Post".

Eine stillschweigende Duldung von Reichspostverfügungen durch die Besatzungsmacht in der SBZ hat es praktisch nicht gegeben. Verständlicherweise, da es ja Nazideutschlands Reichspost war.

Was ich suche ist eine Verfügung der SMAD die sich auf die Postleitzahlen bezieht.

uposta


Hallo upsosta,
das kann man so nicht stehen lassen!

Es wurde praktisch alles bei der Post übernommen bzw. weitergeführt, nur die Nazisymbole mußten entfernt. Hitlerbriefmarken waren verboten, durften Gebietsweise nur noch unkenntlich gemacht weiterverwendet werden.

Der Postverkehr war bereits vor Kriegsende in den befreiten Gebieten verboten (wie auch die Zeitungen). Diese mussten natürlich Schritt für Schritt "wiedereingeführt" werden.

Die alten Dienstanweisungen wurden sogar lange danach noch einfach nachgedruckt. Es wurde höchtens mal eine Anweisung geändert oder entfiel. Wo sollten auch plötzlich neue Bücher und sonstiges Material herkommen? Und warum auch?

Wenn die SMAD jede Vefügung und jede Anweisungen in den Dienstwerken der Post ausdrücklich genemigt oder wiedereingeführt hätte, hätte der Postverkehr nicht so früh in 1945 wieder beginnen können.

In Bezug auf die PLZ kann es sicherlich sein, dass überlegt wurde ob diese noch Sinn machen. Schriftliches wäre aber eher bei einer Ablehnung entstanden. Es wurde in div. Bekanntmachung z.T. erwähnt, dass die PLZ Gültigkeit haben, doch gibt es hier - genauso wie bei der Wiedereröffnung des Postverkehrs- kein einheitliches Datum. Vieles lief hier zuerst auf lokaler Ebene, bis die zuständigen Postdirektionen wieder erreichbar waren bzw. erst mal wieder gebildet wurden.

Gruß,
Bernhard

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Gruß
Bernhard

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19.02.2013 22:37 bernhard ist offline E-Mail an bernhard senden Homepage von bernhard Beiträge von bernhard suchen Nehmen Sie bernhard in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Bernard!

Wir sind zum Teil anderer Meinung. Aber das macht ja nichts.

Wo kann ich die von Dir erwähnten diversen Bekanntmachungen, in denen z.T. erwähnt wird, dass die Postleitzahlen Gültigkeit haben, finden? Diese Bekanntmachungen sind ja sicher mit Ort und Datum versehen.

Auf jeden Fall wäre das was Geschriebenes. Das wäre doch ein prima Anfang.

uposta
19.02.2013 23:10 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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RE: (2) in Poststempeln der SBZ-Zeit
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Hallo uposta,

Zitat:
Original von uposta Ab wann kann man mit einer "(2)" im Poststempel auf Bedarfspost der SBZ-Zeit rechnen?


Je nach Postanstalt mit Wiederaufnahme des Betriebes.

Zitat:
Original von uposta Gibt es eine bekannte Verfügung der russischen Besatzungsmacht ab wann die "(2)" für die SBZ in die Stempelplatte eingefügt zu werden hatte oder sind alle dokumentierten Stempelabschläge der SBZ-Zeit von Normstempeln der Reichspost, die nur nicht mehr vor Kriegsende zum Einsatz kamen?


Die Postleitzahl ist keine Erfindung der SMAD, sondern wurde schon vor Kriegsende eingeführt. Dadurch kann es auch keine entsprechende Verfügung geben.

uposta,

wenn du eine Datenbank der Stempel auf dem Gebiet der OPD Potsdam zusammentragen willst, gehe am besten folgendermaßen vor:

- Besorge dir ein Ortsverzeichnis der Porvinz Brandenburg/ des Landes Brandenburg, welches zeitnah zu deinem Interessensgebiet erstellt wurde.
- Anhand des Ortsverzeichnisses I der Reichspost kannst du dann die Ortschaften heraussuchen, in denen es eine Postanstalt gab.
- Suche in den bestehenden Stempelarchiven (z.B. stampsx, philaseiten) nach Stempelabschlägen.
- Trage selbst Stempelabschläge deines gesuchten Zeitraumes +/- fünf Jahre zusammen.

Dabei wirst du zum Thema OPD Potsdam folgende Feststellungen machen:

- Unmittelbar von Kriegsende waren Altstempel und Normstempel (1931) in Gebrauch.
- Es kamen Normstempel mit und ohne Postleitzahl 2 zum Einsatz.
- Normstempel mit Postleitzahl waren neu produziert oder die Postleitzahl wurde nachträglich eingefügt.
- Gingen die Stempel durch die Kriegswirren nicht verloren, wurden sie unmittelbar nach Kriegsende unverändert weitergenutzt.
- Gingen die Stempel durch die Kriegswirren verloren, kamen Altstempel oder Notstempel (z.B. Calau) zum Einsatz.

Ganz wichtig. Bitte beachte die damaligen Verhältnisse! Die letzten schweren Kämpfe fanden auf dem Gebiet Brandenburgs statt (z.B. Seelower Höhen, Kampf um die Reichshauptstadt Berlin). Entsprechend groß waren die Zerstörungen. Nach Kriegsende wurden Produktionsanlagen aller Art als Reparationen in die UdSSR verbracht, bzw. wurde für den Bedarf der UdSSR produziert. Beispielsweise stellte der Stempelhersteller Gleichmann Stempel für die sowjetische Post her. Über die Flüchtlingsströme brauchen wir uns auch nicht weiter unterhalten. Fakt ist, Deutschland, bzw. die Provinz Brandenburg war wirtschaftlich, technologisch, materiell und personell gar nicht in der Lage, aufgrund eines angeblichen Befehls neue Stempel für sämtliche Postanstalten auf der Gebiet der Oberpostdirektion herzustellen. Damals hatte man ganz andere Sorgen. Vielmehr wurde auf vorhandenes zurückgegriffen. Ob nun Stempel, R-Zettel der Wehrmacht oder alte Vordrucke.

Viele Grüße

Marko

__________________
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