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Zum Ende der Seite springen Postscheine der dänischen Monarchie
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uposta
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Hallo DKKW,

meiner Frage konntest Du demnach nicht entnehmen, dass sie einen Tippfehler ausschliessen sollte.

Was sagt denn dein "ordbog over det danske sprog 1700 - 1950" zum gebräuchlichen Kürzel "a".

uposta
01.03.2014 20:09 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

Deine Gegenfrage hatte eigentlich in meinen Ohren einen anderen "Klang"

Das "a" ist ein zu der damaligen Zeit in der dänischen Monarchie gebräuchlicher Latinismus, im dänischen mit "fra" zu übersetzen, siehe das von Dir genannte ordbog. Das englische "from" geht ebenfalls auf die dänische (bzw. jütische) Wurzel zurück. Ins Deutsche übersetzt: "von" bzw. "aus"

Es ist natürlich durchaus denkbar, dass sich Hr. Bock aus Gelting aus privaten oder geschäftlichen Gründen gerade in Schleswig aufhielt und die Gelegenheit nutzte, um den Geldbrief eigenhändig beim Post-Contoir aufzugeben.

Viele Grüße
DKKW
01.03.2014 20:45 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
uposta
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Hallo DKKW,

welchen "Klang" haben denn Fragen, die man mehrfach stellt? Wenn Du eine Alternativ- Frage nicht beantwortest, ist das deine Entscheidung, aber das gilt nicht nur in Dänemark als unhöflich.

Hast Du diesen Postschein mit anderen Postscheinen im Zusammenhang mit deinem, mit viel Beifall belohnten, Vortrag in Dänemark vorgestellt und dort den Terminus " a Gelting" mit "aus Gelting" aufgelöst"?

Wenn die 225 Mark im Brief "Spec" waren, was waren denn die 123 Mark im Beutel?

uposta

Dateianhang:
jpg Postschein Schleswig 1790b.jpg (494 KB, 187 mal heruntergeladen)
01.03.2014 21:22 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

-nun, ,wie ich geschrieben habe, für mich Klang Deine Frage so, als hättest Du eine überzeugendere Lösung.
- Welche Deiner Akternativ-Fragen habe ich nicht beantwortet?
- Ja habe ich und es gab keinen Widerspruch.
- Kann ich nicht mit letzter Sicherheit beantworten, da ich beim Versand nicht Augenzeuge war. Es gab damals sowohl Rigsdaler specie (unterteilt in Mark und Skilling) als auch Rigsdaler Courant (ebenfalls unterteilt in Mark und Skilling) von beiden gab es sowohl Scheine als auch Münzen.
Logisch erschiene mir ein Versand von Scheinen im Brief und der Versand von (vielen)Münzen im Beutel. Soweit meine Schlussfolgerung.

Viele Grüße
DKKW
02.03.2014 07:46 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
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Postschein aus Kopenhagen 1795
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Hallo zusammen,

heute zeige ich meinen ältesten Postschein aus dem eigentlichen Königreich Dänemark. Es handelt sich, darauf habe ich bereits früher hingewiesen, nicht um den ältesten mir bekannten Postschein (dieser stammt aus dem Jahr 1788) Allerdings entspricht mein Schein vom Typ her dem von Børge Lundh in der NFT 3/1976 gezeigten Postschein mit Ausnahme der vorgedruckten Jahreszahl.

Der Text lautet (handschriftliche Ergänzungen kursiv):
Til Bortsendelse er af Hr. Vogt indleveret
et Brev med 50 Mk 8 S til Joh. Rallager a Fredericia
under No. 4 til Kolding afgaart. Kiöbenhavn, den 12. September 1795
Det Kongelige Altonaer og Jydske Agende Post-Kontor F. E. Almer

Bzw. auf Deutsch:
Zur Versendung ist von Hr. Vogt ein Brief mit 50 M(ar)k, 8 S(killing) eingeliefert an Joh. Rallager aus Fredericia unter Nr. 4 nach Kolding abgegangen. Kopenhagen den 12. September 1795
Das Königlich Altonaer und Jütische Fahrende Post-Kontor
F(rederik) E(phrahim) Almer

Frederik Ephrahim Almer wurde später Kopenhagener Postmeister, das Kopenhagener Postamt war zu groß, so dass auszustellende Postscheine i.d.R. nicht dem Postmeister persönlich zur Quittung vorgelegt wurden.

Viele Grüße
DKKW

Dateianhang:
jpg Postschein Kopenhagen 1795.jpg (418 KB, 172 mal heruntergeladen)
02.03.2014 09:00 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
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RE: Postschein aus Kopenhagen 1795
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Hallo DKKV.
Hab Frage ( wieder Augenzwinkern ) - ist das ein Stempel? Oder wahr es schon vorgedruckt?
LG A

__________________
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02.03.2014 11:54 ADRI ist offline Beiträge von ADRI suchen Nehmen Sie ADRI in Ihre Freundesliste auf
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RE: Postschein aus Kopenhagen 1795
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Hallo ADRI,

ich nehme an, Du meinst das Siegel. Das war eingedruckt. Gestempelte Postscheine kommen nicht sehr häufig vor, einige wenige werde ich im Laufe der Zeit zeigen.

Viele Grüße
DKKW
02.03.2014 11:57 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
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RE: Postschein aus Kopenhagen 1795
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Also gedrucktes Siegel.
Danke smile
A.

__________________
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03.03.2014 05:43 ADRI ist offline Beiträge von ADRI suchen Nehmen Sie ADRI in Ihre Freundesliste auf
uposta
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Hallo ADRI,

das ist sicher nicht "gedruckt". Das sieht aus wie "aufgedrückt". Das es beim Aufdrücken (Stempel, Petschaft) oftmals zu Impressionen kam, kann man vielfach beobachten.

uposta

Dateianhang:
jpg Postschein Kopenhagen 1795a.jpg (416 KB, 134 mal heruntergeladen)

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von uposta: 03.03.2014 08:38.

03.03.2014 08:34 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

ein interessanter Erklärungsansatz. Wie genau erklärst Du den Unterschied zwischen dem gedruckten Text und dem Deiner Meinung nach "aufgedrücktem" Siegel, ich kann mir unter den "Impressionen" noch nichts rechtes vorstellen bzw. sehen.

Viele Grüße
DKKW
04.03.2014 14:24 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
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Postschein aus Kopenhagen 1801
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Hallo zusammen,

wenige Jahre später haben sich Format, Text und Siegel erheblich verändert. Auch die Postamtsbezeichnung ist nun eine andere, auch wenn nur an den Kürzeln des Siegels erkennbar.
Das Siegel (der Kürzel C7 bezieht sich auf den damaligen König Christian VII) beinhaltet die Buchstaben K. A.og I. P. P., diese stehen für "Kiöbenhavn Altonaer og Jydske Pakke Post"

Der Text auf dänisch (die handschriftlichen Ergänzungen kursiv:
Paa Posten er fra Hr. Sekr.(?) Andresen imodtaget
et Brev med 327 mk 24 s til Hofraad Hinrichsen a Gravensteen
og under No. 18 tilFlensborg afgaaer. Kiöbenhavn den 19. Sep 1801
F. E. Almer
Und hier die deutsche Übersetzung:
Auf der Post ist von Hr. Sekr.(?) Andresen ein Brief mit 327 Mk 24 S an Herrn Hofrat Hinrichsen in Gravenstein entgegengenommen (worden) und unter Nr. 18 nach Flensburg abgegangen. Kopenhagen den 19. Sept. 1801 F.E. Almer

Der Postschein ist im 1/8 Folio-Format gedruckt wurden.

Viele Grüße
DKKW

Dateianhang:
jpg Postschein Kopenhagen 1801.jpg (341 KB, 106 mal heruntergeladen)
04.03.2014 15:16 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
uposta
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Hallo DKKW,

Du hattest "Das war eingedruckt." geschrieben, also hinterließ der Stempel oder das Siegel "Impressionen".

uposta
04.03.2014 15:50 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

ok, dass mit eingedruckt ist zwar (vermute ich) kein Fachbegriff der Druckersprache, trifft aber sowohl auf Text als auch Siegel zu. Der Buchdruck ist ja ein Hochdruckverfahren, bei dem die Lettern erhaben sind zum zum Drucken eingefärbt werden (so mein zugegeben etwas laienhaftes Wissen).
Ob in diesem Fall die Druckplatte mit etwas zuviel Druck auf das Papier gepresst wurde oder aber das Papier ausgesprochen "weich" war, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht auch eine Kombination verschiedener Gründe. Auf jeden Fall hat sich das Schriftbild und das Siegel regelrecht "eingeprägt"
Leider habe ich von den beiden anderen Scheinen dieses Typs (neben dem bereits erwähnten Schein von 1788 habe ich eine Abbildung eines weiteren Scheins des gleichen Typs aus dem Jahr 1797) nur scans, wäre interessant, die drei Scheine mal im Original zu vergleichen.

Viele Grüße
DKKW
04.03.2014 16:51 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
uposta
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Hallo DKKW,

das wäre meine nächste Frage gewesen. Und zwar, ob Du weitere Exemlare dieses Postscheintyps zum Zeigen hättest.

Die zwei dir vorliegenden Scans könnten möglicherweise einiges beitagen. Zeige mal die dir vorliegenden Scans. Sicher wird man erkennen können, ob alle drei Postscheine in etwa die gleiche Positionierung von Text und Siegel zeigen. Im Netz genügen solche Abgleiche, um nicht weiter diskutieren zu müssen. Objektiv wäre sicher ein Papiervergleich sinvoll.

Ob unterschiedliche Auflagen der Postscheintypen in der aktualisierten Neuauflage besprochen werden, ist zu hoffen. Sie erscheint hoffentlich 2015ff.

Wenn sich etwas "regelrecht eingeprägt" hat, so sieht das in etwa so aus und stammt dann von einem Prägestempel.

uposta

Dateianhang:
jpg Scannen0019a.jpg (74,40 KB, 93 mal heruntergeladen)
04.03.2014 18:22 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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uposta
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Hallo DKKW,

für ein oberes Beispiel (siehe Bild 1) überträgst Du das „a“ mit „aus“. Und begründest es mit „Ins Deutsche übersetzt: "von" bzw. "aus"".

In diesem Beispiel (siehe Bild 2) überträgst Du das „a“ mit „in“. Die Begründung wäre mit „Ins Deutsche übersetzt: "von" bzw. "aus" demnach nicht möglich.

Warum jetzt „in“? Was sagt das schon bemühte Dänen-Buch dazu?

uposta

Dateianhänge:
jpg Postschein Schleswig 1790b.jpg (494 KB, 73 mal heruntergeladen)
jpg Postschein Kopenhagen 1801a.jpg (338 KB, 74 mal heruntergeladen)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von uposta: 04.03.2014 20:47.

04.03.2014 20:45 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo DKKW,

es liest sich, als hätte Hofrath Hinrichsen ein wenig mehr im Brief vorgefunden, als nur 327 Mark und ein paar dänische Schillinge.

uposta

Dateianhang:
jpg Postschein Kopenhagen 1801n.jpg (337,35 KB, 65 mal heruntergeladen)
04.03.2014 21:06 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

a) die Bildrechte liegen nicht bei mir, deshalb werde ich die scans aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Leider ist die Abbildung des Scheins aus dem Jahr 1797 nicht mehr verlinkbar.
b) Gemäß Deiner Abbildung handelt es sich bei dem Siegel definitiv nicht um einen Prägestempel.
c) Ist das nicht Haarspalterei? Wie Du sicherlich bemerkt hast, handelt es sich bei der Übertragung ins Deutsche um eine freie Übersetzung. Eine wörtliche Übersetzung wäre recht holprig geworden. Im Deutschen würde ich in einem solchen Zusammenhang eher das Wort "in" als das Wort "aus" verwenden. Die Dänen verwendeten damals das Wort "a" was soviel wie "fra" (bzw. auf Deutsch: aus) bedeutet.

Viele Grüße
DKKW
04.03.2014 21:10 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
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Hallo DKKW,

eine wörtliche Übersetzung, möge sie noch so holprig sein, wäre für den interessierten Leser sinnvoller. Eine wörtliche Übersetzung erfordert allerdings die Einbeziehung der historischen/örtlichen Begebenheiten. Wobei ich bei "aus/in" wäre.

Dein Hinweis, dass es lediglich eine freie Übersetzung sein soll, erfolgt mE etwas spät.

Wer ist denn der Besitzer der beiden anderen Postscheine? Vielleicht könnte ich ihn für einen Abgleich um Scans bitten.

uposta
04.03.2014 21:35 uposta ist offline E-Mail an uposta senden Beiträge von uposta suchen Nehmen Sie uposta in Ihre Freundesliste auf
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Hallo uposta,

vielleicht bin ich für solche Feinheiten doch schon zu danisiert.

Wenn ich es wüsste, würde ich sie fragen. Einige wenige Sammler haben mir Ihr Material als Scan zur Verfügung gestellt, manche scans (so wie diese) habe ich mir allerdings von Auktionsseiten gezogen und meiner Datei einverleibt. Die Materiallage bezüglich der frühen Postscheine aus dem Königreich ist ohnehin extrem dünn. ich hatte ja schon auf den frappierenden Unterschied der Häufigkeit der frühen Postscheine aus den Elbherzogtümern und dem eigentlichen Königreich hingewiesen.

Viele Grüße
DKKW
04.03.2014 21:46 DKKW ist offline E-Mail an DKKW senden Beiträge von DKKW suchen Nehmen Sie DKKW in Ihre Freundesliste auf
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Postschein aus Kopenhagen 1801, II
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Hallo zusammen,

es gab in Kopenhagen nicht nur das Kongelig Altonaer og Jydske Pakkepostkontor sondern auch noch das Kjøbenhavn Lollandske og Helsingørske Postkontor.

Postscheine aus der "Dänischen Provinz" sind zu dieser Zeit immer noch Fehlanzeige, weder habe ich welche noch kenne ich welche.

Ich zeige zunächst einen Schein aus Kopenhagen, der aus dem Jahr 1801 stammt, den Namen des Empfängers habe ich aber nicht entziffern können, der Vorname könnte evtl. Niclas sein.

Der dänischen Text (handschriftliche Ergänzungen wie gehabt kursiv):
Med den herfra til Helsingoer afgaaende Kongl. Agende Post
er forsendt fra Hr. Secretair Andreasen et Brev med 20mk 3s
til Niclas? ?? a Helsingoer No. 3
Kiøbenhavn, den 22. Juli 1801 Testérer Schwings

Sowie, auf speziellen Wunsch eines einzelnen Forummitglieds, eine wörtliche Übersetzung ins Deutsche:
Mit der von hier nach Helsingör abgehenden Königl. Fahr-Post ist versandt von Hr. Sekretär Andreasen ein Brief mit 20Mk 3S nach Niclas(?) ?? aus Helsingör Nr. 3
Kopenhagen, den 22. Juli 1801 Testierer Schwings

Bei der Wertangabe 3S bin ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht evtl. 13S heissen soll, da die 3 so einen merkwürdigen Anstrich aufweist. Allerdings ist die versandte Geldsumme m. E. ohne jede posthistorische Relevanz.

Der Schein ist im 1/6 Folio-Format gedruckt. Testierer, also derjenige Beamte, der den Postschein quittiert hat, war der Postschreiber Rotger Friedrich Schwings (1800-1812)

Viele Grüße
DKKW

Dateianhang:
jpg Postschein Kopenhagen L og H Post 1801.jpg (342,40 KB, 47 mal heruntergeladen)
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