Posthistorie

  • Hallo liebe Forumianer,


    da ich mich seit einiger Zeit u.a. auch mit der Postgeschichte verschiedener Länder und Epochen befasse, möchte ich hier in loser Folge einige für Euch ( vielleicht ) interessante Beiträge einstellen.
    Selbstverständlich sind diese Fakten und Aussagen nicht " auf meinem Mist gewachsen ", sondern sind Ergebnis von Dokumentationen, Literatur, Fachbeiträgen in diversen Medien etc. Ich möchte mich also nicht mit fremden Federn schmücken, sondern lediglich eine Zusammenfassung von Tatsachen geben.


    Teil I - Persien:


    Jeder kennt dieses geheimnisvolle Land, das vor allem in der Antike einen bedeutenden Einfluss auf die politische und kulturelle Entwicklung der gesamten Menschheit ausgeübt hat. Persien trägt in seinen heutigen Grenzen seit 1935 die Landesbezeichnung " IRAN" und war das erste Land, dass schon im 6. Jhdt. v. Chr. über ein hochentwickeltes Postwesen verfügte. Denn erstmals überhaupt in der Geschichte der Nachrichtenübermittlung wurden berittene Boten eingesetzt zur schnellen Nachrichtenübermittlung. Kyros II der Grosse ( 550 - 529 v. Chr.) wollte nämlich mit seinen Statthaltern der einzelnen Provinzen, den Satrapen, in ständiger Verbindung bleiben. Er berechnete selbst die Entfernungen, die ein Reiter täglich zurücklegen konnte und richtete danach im Abstand von Tagesreisen Stationen ein, die mit Boten, Pferden und " Hauspersonal " besetzt wurden. So wurde ein eiliger Brief an der Station ohne Pause und Verzögerung übergeben und sofort von einem frischen Boten ( selbstverständlich auch einem frischen Pferd - bevor Nachfragen kommen -)weiterbefördert, ohne Pause und sogar Nachts. ( Prinzip T & T ). Dafür mussten als Voraussetzung natürlich gute Heerstrassen gebaut werden. Beispiel: Die Residenzstadt Sardes in Lydien hatte eine Verbindung zur Hauptstadt Susa von 2500 km Länge. Karawanen brauchten für diese Strecke 90 - 100 Tagesreisen, die königlichen Kuriere legten diese Strecke in 6 - 8 Tagen zurück. Besonders auffällig ist die Tatsache, dass diese königlichen Kuriere das Recht hatten, unterwegs Pferde, Wagen, Boote und selbst Personen zu requirieren, um eine schnelle Beförderung zu gewährleisten. Bezeichnend ist die Tatsache, dass der Chef der Botentruppe einen der höchsten Ränge in der Hofhierarchie einnahm.
    Nachteil: Eine Benutzung dieser "Eilpost" war privaten Bürgern nicht möglich, sondern nur dem königlichen Hof vorbehalten.
    Unter den Nachfolgern des Kyros und Darius verfiel leider dieses ausgeklügelte Postwesen und auch die Römer konnten später ihre Staatspost in dem von Wirren und Kämpfen zerrissenen Land nicht mehr einführen. Erst ab etwa 1870-1875 wurde eine Neugestaltung des Postwesens in Persien versuchsweise eingeleitet, es dauerte aber viele Jahre bis zu einem funktionierenden Postwesen nach europäischen Vorstellungen.


    Wenn Interesse besteht, würde ich in der nächsten Folge gerne die "griechische Post" vorstellen.


    Einen schönen Abned wünscht


    Kramix

  • Hallo Kramix,


    ich würde gerne alles wissen, was du uns erzählen kannst. :P


    Postgeschichte ist immer interessant - von jedem Land und zu jeder Zeit.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Zu Persien bzw.dem Umbau der persischen Pst möchte ich anmerken:


    Um das existierende Postsystem zu verbessern und umzuorganisieren, beauftragte Sultan Nasser-Eddin Shah einen leitenden Angestellten der österreichischen Post, Herr Gustave Riederer, mit dieser Aufgabe. Nach seiner Ankunft im Iran im November 1874 hatte er einen neue Briefmarken Ausgabe angeordnet, basierend auf der Bagheri Ausgabe von 1870. Zu diesem Zeck wurden die alten Klischees gemäß den UPU Regeln abgeändert. Um die Markenwertstufen weltweit lesbar zu machen wurden arabische Ziffern unterhalb des Löwen eingraviert. Auf Grund dieser “Individuellen Graphierung” waren die Ziffern bei jedem Klischee etwas anders so dass 4 verschiedene Typen entstanden....


    Schnitt hier..., sonst wird es zu Briefmarkenlastig...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • nächste Abhandlung in dem angesprochenen Thema, allerdings.


    nicht Griechenland, sondern Inka-Reich


    wie allen grossen und bedeutenden Kulturen der Antike und des Mittelalters sollte auch dem Inkareich auf eine kurze Blütezeit ein dramatischer Niedergang folgen, in diesem Fall nicht durch innere Machtkämpfe und Probleme, sondern durch Einwirkung von aussen: Die Eroberung durch spanische bzw. portugisiesche Konquistadoren.
    Wer waren überhaupt die Inkas?
    Die Inkas waren Kolonialisten und eben auch durch Kolonialisten sollte ihre Kultur untergehen. "Tahuantinsuyu" hieß ihr Staat in der Inka-Sprache Quechua. Übersetzt bedeutet das "Gesamtheit der vier Weltgegenden". In diesem 4.600 Kilometer langen Anden-Imperium - es erstrecckte sich vom heutigen Kolumbien bis nach Feuerland - lebten ca. 240 Stämme und rund neun Millionen Menschen. Für die Inkas war es schier unvorstellbar, dass es noch eine andere Hochkultur außerhalb dieser vier Weltgegenden gäbe. An dieser fehlenden Vorstellungskraft sollten sie zugrunde gehen. Fazit: Die Inkas müssen ein hochmütiges Volk gewesen sein - so dass sie die Anzeichen ihres Untergangs nicht sahen.
    Bis zum Jahr 1438 umfasste das Herrschaftsgebiet grade mal das Tal von Cuzco. Erstaunlicherweise bestand der eigentliche Inka-Staat nur 89 Jahre und das, was man ein Inka-Imperium bezeichnen könnte, existierte nur um die 50 Jahre. Wie konnten die Bewohner eines Tales in 89 Jahren halb Südamerika regieren?
    Die Antwort ist ganz einfach: Die Inkas waren zwar keine Meister des politischen Ggeschicks, aber wahre Meister im Bereich der Organisation und Logistik. So gründete der erste Inka Mmanco Capac um das Jahr 1100 die Stadt Cuzco. Von dieser Residenzstadt, die zu ihrer Blütezeit fast 200.000 Einwohner hatte, gingen die wichtigsten Strassen aus, die das Riesenreich in den Anden durchzogen. Diese Strassen waren für die damalige Zeit gut ausgebaut, hatten viele Querverbindungen und ermöglichten so einen guten Botendienst, die Voraussetzung für gut funktionierende Kommunikation ( obwohl dieser Ausdruck damals wahrlich noch nicht bekannt war ). Die Hauptstrassen waren in der Regel 7 m breit und seitlich durch in regelmässigen Abständen eingesetzte Steine abgegrenzt.
    Postläufer - die sog. " Chasqui " - wurden schon im Kindesalter für ihre Aufgabe ausgebildet und stammten ausschliesslich aus zuverkässigen, dem Inka treu ergeben Familien. Diese Läufer waren während eines Kalenderjahres nur für 3 Monate im Dienst, der Rest des Jahres war wegen der anstregenden Arbeit Urlaub bzw. Freizeit ( hoffentlich liest kein Gewerkschaftler mit ). Sie trugen extra Kleidung, um sie vom Rest der Bevölkerung zu unterscheiden, dazu eine Schnur in der roten Farbe wie das Stirnband des Inkas, um ihre besondere Stellung hervorzuheben. Je nach Bodenbeschaffenheit waren an den Hauptstrassen im Abstand von 2 bis 6 km kleine Gasthäuser errichtet, in denen die Postläufer wohnten und dort von der Gemeinde verpflegt werden mussten. Für den Unterhalt, die Instandsetzung der Posthäuser und der Einrichtung hatte ebenfalls die Bevölkerung aufzukommen in Form einer festen Abgabe, da der Staat trotz seines Reichtums - der aber eben nur der herrschenden Klasse vorbehalten war - (Parallelen zu heute sind nicht von der Hand zu weisen ) - nicht in der Lage war, mit eigenen Mitteln diese Aufgabe durchzuführen.
    Interessanterweise warteten diese Postläufer, es mussten ständig zwei anwesend sein, nicht in den Häusern, sondern mussten bei Androhung von schweren Strafe bei Nichtbefolgung vor den "Poststationen" Warteposition beziehen, wobei der eine nur nach links, der andere aber nur nach rechts schauen durfte. War nun ein herannahender Bote zu sehen oder hatte dieser sich durch Zurufe angemeldet, so eilte ihm der für seine Seite zuständige Postläufer entgegen, um die Nachricht bzw. das zu befördernde Briefstück- meist in Form von sog. Kipus - zu übernehmen.. Beide liefen nun nebeineinander her, bis der ablösende Bote die mündliche Nachticht auswendig gelernt hatte und sie dem Ankommenden fehlerfrei wiedergeben konnte, erst danach durfte der neue Bote seinen Weg zur nächsten Poststation antreten.
    Bei besonders eiligen Nachrichten machte sich der ankommende Bote schon von weitem durch den Gebrauch einer "Schneckentrompete" bemerkbar, so dass der neue Bote sich schon " quasi in die Startlöcher " begeben konnte, es war also nichts anderes als der Vorläufer unseres Posthorns.
    Jeder Bote legte in 10 Minuten etwa 3 km zurück, noch heute eine bemerkenswerte Leistung in dieser Höhenluft. Bei dieser Geschwindigkeit wurde beispielsweise eine Nachricht von Quito in das mehr als 2000 km entfernte Cuzco innerhalb von 5 Tagen zugestellt.
    Es ging sogar soweit, das sich der Inka frische Fische vom Titicacasee durch diese Boten in seine Residenz in Cuzco bringen liess, dabei legten
    " Eliteläufer " die Strecken von 500 km in 48 Stunden zurück.
    Nachteil dieser Übermittlung war zum einen die Tatsache, dass diese Botendienste nur ausgesuchten und privilegierten Mitgliedern des Adels zur Verfügung standen und dass keine Reittiere benutzt wurden, so dass keine Personen oder sperrige Güter auf diesen äusserst effektiv ausgebauten Strassen befördert wurden.
    Obwohl diese Postläufer einen herausragenden Stand in der Bevölkerung einnahmen, hatten sie mit einem Manko zu leben: Hunderte staatlicher Aufseher bereisten das Land, um sich von der Zuverlässigkeit dieser Läufer zu überzeugen. Bei Beschwerden - beispielsweise sollte einer der Läufer vor der Poststation in die falsche Richtung geschaut haben - wurde diese Person gnadenlos zu der schwersten Strafe verurteilt, die es damals im Inkareich gab: Der "Häutung". ( na, dann wär die heutige Post ausgestorben )
    Andererseits hatten diese Postläufer ein besonderes Privileg:
    Sie durften ohne Einschränkung die Cauch Coca, die Kulturpflanze der Anden, geniessen. Die gekauten Pflanzenblätter ließen daher die Läufer keinen Hunger, Durst oder Kälte spüren, waren dazu auch noch vitamin- und nährstoffreich, anders wärren die immensen Strapazen in der dünnen Luft wohl auch nicht zu bewältigen gewesen.
    Nach der Eroberung durch die Konquistadoren verfiel dieses ausgeklügelte Nachrichtensystem innerhalb weniger Jahre und die spanische Post sollte fast 200 Jahre später für dieselben Strecke immer noch vier Mal so lange benötigen.
    Bei Interesse, in der nächsten Abhandlung: Post im römischen Reich


    Kramix

  • wunderbar.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Kramix


    Mann, bin ich froh, das ich nicht zu dieser Zeit Briefträger war ;) :D Auswendiglernen war nie meine Stärke ;) Da wäre mir wahrscheinlich öfter's die Haut abgezogen worden :uuups:


    Aber herrliche Geschichten......bin schon gespannt auf die römischen Zusteller :)


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Hallo an alle!


    So, heute Teil 3: Nachrichtenübermittlung und Postwesen im römischen Reich


    Um etwas genauere Vorstellungen über das römische Nachrichtenwesen zu haben, muss man zuerst die verschiedenen geschichtlichen Epochen des römischen Reiches betrachten, wobei man nicht vergesen darf, dass der Einflussbereich des römischen Imperiums sich fast über 1000 Jahre erstreckte:
    Königsherrschaft in den Jahren von 750 - 510 v. Chr.
    Republik 510 - 110 v. Chr.
    Bürgerkriege von 110 - 30 v. Chr.
    Prinzipat ab 27 v. Chr.
    Spätantike ab 280 n.Chr.
    Untergang ab ca. 390 n.Chr.


    Fest steht und wird von keinem Historiker bezweifelt, dass es in den Jahren bis etwa 50 vor Chr. keinerlei geordnete Nachrichtenübermittlung - egal in welcher Form - gab. Sollten in dieser Zeit Nachrichten weitergeleitet werden, wurden mit dieser Aufgabe in der Regel Angehörige des Hausstandes - zumeist niedere Haussklaven - beauftragt, die dann in aller Regel diese Gelegenheit ergriffen, um sich im wahrsten Sinne des Wortes" aus dem Staub " zu machen, da es fast unmöglich war, in dem damals zerrütteten Land Abtrünnige ausfindig zu machen. Also, Sklave weg, Nachricht weg, wichtige Verträge und Nachrichten konnten auf diese Weise also nicht befördert werden.
    Erst mit zunehmender Ausdehnung des römischen Reiches - beginnend mit der Herrschaft Caesars - erkannte die leitende Schicht, dass in einer schnellen Informationsverbreitung ein unendlicher Vorteil liegt. Wie immer für solche Entwicklungen waren natürlich militärische Gründe der ausschlaggebnde Punkt, denn schnelle Informationen über Stärke, Kampfkraft, Vorhaben der Gegner etc. waren zu dieser Zeit ein entscheidender strategischer Vorteil, wichtiger als die eigene militärische Stärke.
    Aber erst Kaiser Augustus ( Regierungszeit 27 v. Chr. - 14 n. Chr. ) schuf die entscheidenden Vorbereitungen für eine Einführung einer weitreichenden Staatspost, den cursus publicus , der aber vor allem den Belangen der staatlichen Organe dienen solte. Aber welcher Vorteil zu den in den beiden ersten Abhandlungen aufgeführten Postdiensten!!! Neben Nachrichten sollten dort auch Güter und Personen befördert werden. In der Praxis wurde das im gesamten römischen Weltreich dann eingeführt:
    An den Strecken des cursus publicus lagen im Abstand von etwa einer Tagesreise Poststationen, die sog. mansiones. Zwischen diesen Stationen waren in der Regel kleinere Zwischenstationen, die mutationes eingerichtet, die nur für schnelle Weiterbeförderung gedacht waren, meist auf freiem Feld untergebracht waren und hauptsächlich dazu dienten, den Reisenden die Möglichkeit zu geben, Ihre Notdurft zu verrichten. Dagegen hatten die mansiones - meist in grösseren Ortschaften gelegen - die Möglichkeit zur Verpflegung und Übernachtung. Pflicht war es, an diesen Stationen mindestens 40 Pferde bereit zu halten, um auf alle Eventualitäten eingerichtet zu sein.
    Aus den lateinischen Bezeichnungen mansi posita und mutatio posita ist wohl durch Zusammenziehung das heutige Wort " Post " entstanden.
    Die auf dem cursus publicus eingesetzten Fahrzeuge waren allerdings von unterschiedlicher Bauart, der eigentliche Postreisewagen und die spätere Eilpost war die rheda, wohingegen der gewöhnliche Transportwagen der carrus war. Beiden war gleich, dass sie 4 Räder hatten und wahlweise mit 2 oder 4 Pferden bespannt wurden. Beim Einsatz von Mauleseln war der Vorspann grösser ( wegen der bekannten Faulheit dieser Tiere ).
    Für besonders schnelle Übermittlungen ( wiederum beschränkt für militärische und politische Zwecke ) wurde ein zweirädriges Fahrzeug, die birota eingesetzt.
    Bekannt ist, dass die Römer sehr schreibfreudig waren ( wie heute auch noch einige Mitglieder im Forum ) und für Ihre Übermittlungen wachsüberzogene Holztäfelchen gebrauchten, in die man mit einem Holzgriffel schrieb. Da der cursus publicus aber nur eingeschränkt für den privaten Briefverkehr zugelassen war, mussten sie sich besonderer Boten bedienen. Einzelne Boten beförderten Briefe in grosser Zahl, meistens von mehreren Auftraggeern, trafen sich unterwegs mit anderen Boten und tauschten ihre Nachrichten aus, um schnellere Zustellung zu gewährleisten. Allerdings war alles, was ausserhalb Roms befördert wurde, mit grossen Risiken verbunden, denn nur die Stadt Rom selbst konnte Schutz gewähren, das Umland war ein Paradies für Banditen, Diebe und Brandstifter, da diese praktisch ihrem " Handwerk " ohne Befürchtung von Strafen nachgehen konnten. Rom hatte mit ich selbst und seinen Besitzungen mehr zu tun.
    Deshalb schickte man in diesen unsicheren Zeiten einen Brief in mehrfacher Ausführung durch verschiedene Boten auf die Reise, in der Hoffnung, dass eine der Nahrichten das Ziel erreichen würde. Allerdings öffneten des öfteren diese Boten die Briefe aus Neugier oder auf Veranlassung von Gegnern ihrer Auftraggeber, obwohl das Briefgeheimnis im alten Rom als unverletzlich galt. Die Briefeschreiber wussten sich allerdings zu helfen: Sie entfernten die Wachsschicht von einem Schreibtäfelchen. schrieben dann auf das Holz die eigentliche Mitteilung, legten einen neuen Wachsüberzug darüber und vermerkten auf diesem Überzug eine völlig unverfängliche Nachricht. Dennoch, die geheime Überwachung des gesamten Nachrichtenwesens wurde vor allem in der Zeit unter Augustus und Tiberius umfangreicher, der private Briefverkehr ging daher mehr und mehr zurück aus Angst vor Repressalien und Verfolgung und kam damit praktisch zum Erliegen. Mit dem Untergang des römischen Reiches in den Stürmen der Völkerwanderung war auch das römische Postwesen ein für alle mal in Vergessenheit geraten, dennoch muss man anmerken, dass die Art der Beförderung mittels Kutschen bzw. von Pferden gezogenen Wagen Vorläufer für Generationen von Postbeförderungen waren - angefangen vom Mittelalter bis zum Ausgang des 19. Jhdts.


    Ceterum censeo:
    Falls diese Beiträge zu lang, zu langweilig oder nicht interessant sind, würde ich mich um entsprechende Rückmeldungen freuen. Bin deshalb nicht grantig ( wie die bayrische Fraktion sagen würde ), könnte mir aber eine Menge Arbeit ersparen


    Schönen Abend an alle !!!


    Kramix
    Ansonsten demnächst:Die Post in China

  • an alle !!!


    nach mehreren, teilweise unter die Gürtellinie gehenden PN`s in den letzten Minuten von einigen" bekannten" Mitgliedern, habe ich mich nun entschlossen, diese Serie nicht weiterzuführen:


    Vorwürfe im Einzelnen:
    - Profilierungssucht
    - Abhandlung zu lang
    - hat in einem Briefmarkenforum nichts zu suchen
    - dafür gibts Fachliteratur, wenn es jemanden überhaupt interessieren sollte.


    Na ja, einen Versuch war es wert, hätte noch einige interessante Themen gehabt, aber Erfahrung macht auch schlauer!!!


    Dennoch allen eine gute Nacht


    Kramix

  • Also das verstehe ich nun ganz und gar nicht! Die Beiträge lesen sich super und was bitteschön hat so etwas mit Profilierungssucht zu tun?


    Was stand da noch?


    "Abhandlung zu lang". - Wo das denn?


    "Hat in einem Briefmarkenforum nichts zu suchen" - Wo denn sonst? Interessiert dieses Thema etwa jemanden im Motorradforum?


    "Dafür gibts Fachliteratur, wenn es jemanden überhaupt interessieren sollte." - Natürlich interessiert das jemanden!!! Mich zum Beispiel!!! Und nicht alle kaufen sich unbedingt diese "Fachliteratur". Ausserdem ist es doch immer mal interessant zu lesen, wie sich das Postwesen so zugetragen hat.


    Als allerletztes finde ich aber, dass Ihr Meckerpötte das nicht mal nötig habt, Eure Kritik hier öffentlich zu schreiben! Dadurch wird die interessierte Leserschaft (mich eingeschlossen) von weiteren interessanten Beiträgen hierzu ausgeschlossen, schönen Dank dafür X( X( X( X( X( X( X(


    Und @ Kramix, Dir ein grosses Dankeschön für diese Aufsätze, MIR HABEN DIE GEFALLEN!!! Und ich würde mir wünschen, dass sich hier noch weitere Leser outen, denen das genauso geht. Und noch ein persönliches Wort an Dich: Ignoriere solche PN´s einfach, es lohnt sich nicht, sich darüber zu ärgern.

  • Auch ich habe hier volle Freude die Beiträge von Kramix gelesen.


    Anscheinend treiben die Miesmacher noch umher.


    Denkt das Forum ist ja hier um Wissen zu verbreiten, wem es nicht paßt, braucht nicht weiterzulesen. Man ist nicht dazu gezwungen zu lesen. Jetzt wo die Däumchen fehlen wird per PN angegriffen.
    Fies und link. Jedem ist hier freien Platz gewährt sein Wissen zu teilen.


    Die Zurechnungsfähigkeit manche hier ist ja fraglich.


    Nigel

  • Guten Abend Kramix,
    ich möchte mich meinen Vorschreibern vollinhaltlich anschließen!


    Mich hat Dein Bericht s e h r interessiert - praktisch war alles für mich neu und hochinteressant! Bitte lass uns auch an den angedachten Folgeberichten teilhaben!


    Den Nörglern sei -als Gleicher unter Gleichen - gesagt:
    Vermauert uns Anderen nicht solche Kenntnisse, die Ihr selber vermutlich nicht mal im Ansatz kennt!


    Kramix, an Dich viele aufmunternde Grüße
    von Abarten-Hannes

  • Moin, Moin Kramix,


    ich stehe gerne in der Reihe derer, die lernen wollen - lernen von dir, nicht von Querulanten, die weder hier noch sonst im Leben etwas zustande gebracht haben. :(


    Bitte lass noch viele Abhandlungen folgen, deine Jünger warten darauf. :P


    Liebe Grüsse von bayern klassisch, einem Leidensgenossen ...

  • Kramix


    Kopf hoch und mutig weiter machen!


    Das sind doch die Leute, die in der Zeitungsredaktion anrufen und rumnölen: "Der Artikel XY war fünf Zeilen zu lang, das hat mich nicht mehr interessiert".


    Wen es nicht interessiert soll es doch bitte einfach ignorieren. Manche threads, die jeden Tag einen oder mehrere Beiträge bekommen interessieren mich auch nicht. Ich klicke sie einfach nicht an und lasse den anderen ihren Spass! Was ist daran so schwer?


    Beuge Dich nicht und mach weiter!


    Grüßle


    lickle


    PS. Wetten, dass keiner von diesen Heckenschützen sich dazu öffentlich bekennen wird?

  • Kramix , laß dich bitte von sollechen spinnern nicht entmutigen! ich denke die kommentare hier in diesem thread solltest du beachten, denn diese sprechen für sich.
    diejenigen die nicht die courage haben sich hier öffentlich zu äussern und ihre kritik vorzubringen sind es auch nicht wert beachtet zu werden!

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!