Dauerserie SWK, Sammlerstück 1 von 2.500

  • Ich denke, auch die für mich persönlich interessanteste Dauerserie der Bundespost hat hier in diesem Forum nun endlich ihren eigenen Thread verdient!


    Ich habe mir zum Ziel gesetzt, Euch hier in den nächsten drei Jahren nach und nach 1.000, in Worten eintausend, interessante Sammlerstücke mit Marken der Dauerserie SWK, zu zeigen.


    Nachtrag am 01.08.2009:


    Nachdem die ersten 1000 Belege hier im Thread gezeigt worden sind wurde dieser jetzt auf 2000 erweitert!


    Nachtrag am 25.07.2010:


    Nachdem die 2000 Belege nunmehr auch erreicht worden sind machen wir bis zur nächsten "Schnapszahl" 2222 weiter!


    Nachtrag am 20.10.2010:


    Jetzt haben wir sogar die magische Schnapszahl 2222 erreicht und machen weiter bis 2.500!


    Dazu kann und werde ich gerne meinen bereits vorhandenen umfangreichen Bestand nutzen, bin aber auch jederzeit im Tausch oder im Ankauf an weiteren interessanten Sammlerstücken, insbesondere portogerechten Belegen der Dauerserie SWK interessiert.


    Heute beginne ich mit dem Sammlerstück "Nummer 1 von 1000", das ich heute nach Ersteigerung bei ebay frisch zugestellt bekam und welches mich auf die Idee zu diesem Thread brachte.


    Es handelt sich um eine Mehrfachfrankatur von 10 Marken des 80 Pf Wertes entsprechend der Portostufe 800 Pf auf einem Standardbrief, Postgebühr 100 Pf, mit Wertangabe 300 DM, Postgebühr 700 Pf.


    Die Frankatur erfolgte durch zwei Fünferstreifen des 80 Pf Wertes.


    Interessant dabei ist und nicht im ebay-Angebot beschrieben war die Tatsache, dass die "unteren" Marken rechts rückseitig die waagerechten Zählnummern "500" sowie "495" tragen.


    Somit handelt es sich um einen Rollenanfang von der 500er Rolle!!!


    Der Brief wog 10 g, wie handschriftlich oben links vermerkt, und wurde mit Tagesstempel am 6.6.94 um 13 Uhr in 01768 Johnsbach entwertet, wozu der V-Zettel mit der Nummer "007" paßt.


    Die handschriftlich in roter Schrift vermerkte "44" kann ich nicht deuten, vielleicht kann mir ja jemand von Euch weiterhelfen!???


    Zu diesem Brief zeige ich Euch auch den passenden Einlieferungsschein!


    Achtung:


    Die von mir gezeigten Sammlerstücke sind Bestandteil meiner Sammlung und nicht zu haben, es sei denn, ich gebe dieses bei dem jeweiligen Sammlerstück explizit an!!!


    Liebe Grüße


    mx5schmidt


    PS:


    Selbstverständlich möchte ich hier wenn möglich nicht den Alleinunterhalter spielen und freue mich über jedes Sammlerstück aus Eurem Bestand, das Ihr hier zeigt oder über jede Frage, die Ihr hier zum Thema SWK stellt!


    Spielregel dazu:


    Bitte zeigt jedes Sammlerstück direkt mit einem Vermerk, ob dieses von Euch gezeigte Sammlerstück nicht zu haben ist oder aber prinzipiell im Tausch gegen ... oder per Kauf für ... Euro abgegeben wird!

  • erledigt


    Dann machen wir ja beide einen threat zu diesem Thema! :(

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

    Einmal editiert, zuletzt von mtcyrus ()


  • Hallo mx5schmidt,


    ohne jetzt die Grundlage Deiner Ausführungen zu kennen, der Vorposter hat ja gelöscht...., möchte ich aber doch darauf hinweisen, daß Du hier seit Jahrzehnten bestehende Begrifflichkeiten in Frage stellst.


    Wie schon ausgeführt, werden die Belege in der kurzen Interimszeit nach Einführung der DM in den Besatzungszonen als "Zehnfachfrankaturen" bezeichnet.
    Und nicht deshalb, weil man die Marken zehnmal aufkleben sollte, um den korrekten Frankaturwert zu erreichen, sondern weil die Marken eben zehnfach abgewertet wurden. Sie waren in den wenigen Tagen (westliche Zonen), bzw. wenigen Wochen (sowj. Herrschaftsbereich) nur noch ein Zehntel wert.
    Genauso wie auch Sparguthaben, Barbestände usw., die einen gewissen Sockelbetrag überstiegen.


    Dein vorgestellter Beleg, übrigens sehr schön anzusehen, ist eine reine Mehrfachfrankatur mit zehn Werten.
    Diese Terminologie ist m.E. nicht nur seit Jahrzehnten bewährt, sondern auch logisch gut nachvollziehbar.
    Eine Änderung würde vor allem jüngeren Sammlern Definitionsschwierigkeiten bereiten.


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • mir schon die Arbeit gemacht und stelle, trotz der schon erfolgten Klärung, meinen Beitrag rein.


    Wenn ich die zehnfache Nominale des geforderten Portos verkleben muß, ist und bleibt das eine Zehnfachfrankatur. Die verklebten Marken haben dann natürlich nur ein zehntel ihres Nominalwertes. Wie viel Marken verwendet werden, hängt dann von deren Nominale ab.
    Und da können es schon , wie in diesem Fall, mal 25 Stück werden. Das ist dann eine Mischfrankatur, weil verschiedene Wertstufen, wenn auch einer Serie, verwendet wurden (verschiedene Katalognummern). Eine Mehrfachfrankatur bestünde aus mehreren Marken einer Katalognummer. Aus transpress Lexikon Philatelie.


    Ansonsten finde ich alles zum Thema SWK spannend.


    MfG wajdz8

  • Nachdem ich gestern "frisch von der Rolle" war und wir das Thema Zehnfachfrankaturen nun in diesem Thread hinreichend diskutiert haben mache ich heute zum Thema Mehrfachfrankatur mit einem nicht alltäglichen Beleg mit Bogenmarken weiter:


    Die Bogenmarken der ersten Werte der Dauerserie SWK gab es, wie Euch wohl bekannt sein dürfte, nicht am Postschalter zu kaufen, sondern ausschließlich über die Versandstelle für Sammlermarken.


    Daher sind Bogenmarken der ersten Werte der Dauerserie SWK auf Beleg echt gelaufen eigentlich per se schon mal als "philatelistisch nicht gänzlich unbeeinflußt" einzustufen!


    Naturgemäß sind solche Frankaturen, zumindest gut gemachte, aber dennoch verhältnismäßig selten am Markt zu finden!


    Hier ein Ausschnitt mit Adresse und Absenderangabe aus einer Drucksache der vierten Gewichtsstufe von 101 bis 250 g, Portostufe 180 Pf, portogerecht freigemacht als Mehrfachfrankatur mit einem Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke des 45 Pf Wertes, der am 21.6.1990 erschienen war.


    Die Entwertung erfolgte am 1.8.90 per Handrollstempel in Stuttgart 1.


    Diese Portostufe war möglich bis zum 31.3.1993, aber dennoch dürften nicht allzu viele analoge Belege existieren!


    Ich habe diesen Brief 2006 zum vollen Michel der zwei verklebten Paare auf Brief erstanden, damals für stolze 6 Euro!


    Achtung:


    Die von mir gezeigten Sammlerstücke sind Bestandteil meiner Sammlung und leider nicht zu haben, es sei denn, ich gebe dieses bei dem jeweiligen Sammlerstück explizit an!!!


    Liebe Grüße


    mx5schmidt


    PS:
    Solltet Ihr einen analogen, nach dem 1.7.1992 aufgegebenen Beleg für unter 10 Euro irgendwo im Angebot finden, dann bitte ich um Nachricht!

  • wow bei sowas kann ich noch nicht mit halten, mal sehen was noch kommt!^^

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Die Mi.-Nr. 1934-A, 100 Pf Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar wurde am 28.08.1997 verausgabt und diente in erster Linie zur Freimachung von Inlandspostkarten ab 01.09.1997.


    3 Tage lang - vom 28.08. - 31.08.1997 konnten mit dieser Marke auch noch Standardbriefe bis 20 g im Inland und in CEPT-Länder zum 100 Pf - Tarif frankiert werden, der ab 01.09. auf 110 Pf erhöht wurde.


    Hier ein Inlandsbrief vom 1. Tag 28.08.1997

  • Ich schreibe selten dieses Wort: Wow!
    So gut war ich nicht informiert, um dieses kleine Zeitfenster zu kennen, aber mit diesem Absender scheint der Beleg "ungefälscht" zu sein!?
    Siehe auch meine unmassgeblichen Beiträge vom 28. 2. ab 00:01.
    leomemmi grüsst oisch und alle Anderen


    Einmal editiert, zuletzt von leomemmi ()

  • Hallo leomemmi,


    Klassischer Fall vom "Sammeln aus dem Papierkorb" bzw. glückliches Ergebnis des permanenten Nervens von Verwandschaft, Freunden und Nachbarn , ihre Briefumschläge doch bitte komplett bei mir abzuliefern und sich die Mühe des Ausschneidens oder Wegwerfens zu ersparen.


    Gruß von einem Exil-Oberfranken


    oisch

  • Hallo oisch,


    auch von mir ein deutliches "wow"!


    Ein absoluter Traumbeleg, um die Portostufe 100 Pf für einen Standardbrief mit diesem neu erschienenen Wert der Dauerserie SWK noch darzustellen.


    Möglich war das vom Erscheinungstag der Marke, dem 28.08.1997, bis zum 31.08.1997, also ganze 4 Tage lang!


    Dein Beleg ist hiermit mit Kußhand in die Hall of Fame der SWK-Sammlerstücke dieses Threads unter der Nummer 3 aufgenommen.


    Liebe Grüße


    mx5schmidt

  • Ich mache mit einer interessanten Mischfrankatur eines Absenderfreistempels mit einer Michel 1469u weiter:


    Dieser Brief wurde am 16.3.1992 per AFS mit 350 Pf gemäß der Portostufe für einen Standardbrief bis 20 g, Postgebühr 100 Pf, per Einschreiben, Postgebühr 250 Pf, freigemacht.


    Da es sich um einen Brief der zweiten Gewichtsstufe bis 50 g handelte, Postgebühr 170 Pf, fehlten 70 Pf an Porto.


    Diese wurden mit einem 70 Pf Wert SWK Helgoland abgegolten.


    Ich vermute, dass diese Zusatzfrankatur direkt bei Einlieferung am Schalter erfolgte.


    Das Postwertzeichen wurde jedenfalls noch am 16.3.92 um 17 Uhr per Tagesstempel entwertet.


    Diese interessante Kombination aus AFS 350 Pf und SWK 70 Pf Helgoland war möglich vom Erscheinungstag der Marke, dem 21.06.1990 bis zum 30.06.1992, als die Einschreibegebühr von 250 Pf auf 350 Pf stieg, also immerhin knapp mehr als 2 Jahre lang!


    Liebe Grüße


    mx5schmidt

  • Zur Vervollständigung des Albumblattes mit dem gezeigten Sammlerstück 4 kommt hier das Sammlerstück Nummer 5 in unserer Reihe:


    Dieser Brief wurde am 06.06.1990 in Schwelm vom Absender per AFS mit 350 Pf gemäß der Portostufe für einen Standardbrief bis 20 g, Postgebühr 100 Pf, per Einschreiben, Postgebühr 250 Pf, freigemacht.


    Da es sich um einen Brief der zweiten Gewichtsstufe bis 50 g handelte, Postgebühr 170 Pf, fehlten 70 Pf an Porto.


    Diese wurden mit einem 70 Pf Wert SWK Nofretete abgegolten.


    Ich vermute, dass diese Ergänzung der Frankatur direkt bei Einlieferung am Schalter erfolgte.


    Das Postwertzeichen wurde jedenfalls noch am 6.6.90 um 16 Uhr per Tagesstempel in Schwelm 1 entwertet.


    Diese interessante Kombination aus AFS 350 Pf und SWK 70 Pf Nofretete war möglich vom Erscheinungstag der Marke, dem 14.07.1988 bis zum 30.06.1992, als die Einschreibegebühr von 250 Pf auf 350 Pf stieg, also immerhin fast 4 Jahre lang!


    Liebe Grüße


    mx5schmidt

  • Hallo Postschild


    Zitat

    wenn auch keine TOP 10, oder doch?


    immerhin nicht alltäglich und sieht auch nicht so aus, als ob Du den beim Absender "unterm Sofa" gefunden hast ;)


    Gruß oisch

  • Hallo postschild,


    Vielen Dank, dass Du Dich getraut hast!!!


    Dein Beleg, eine lupenreine, portogerechte Mehrfachfrankatur aus zwei Werten zu 400 Pf SWK ist hier sehr willkommen und trägt ab sofort die Nummer 6 von 1000 der hier zu zeigenden Sammlerstücke der Dauerserie SWK.


    Besonders das "1." hinter "ich trau mich auch mal" gefällt mir!!!


    Bitte weiter so!!!


    Liebe Grüße


    mx5schmidt

  • ...hallo, mx5schmidt, Du hast oischs Beleg nicht mit nummeriert... ;)
    der hätte es auch verdient...
    leomemmi