Frage zu Freimarke "schönes Österreich" 2,50

  • Hallo Österreich-Experten!


    Aus einem "geerbten" Posten habe ich die hier im Scan zu sehende Marke mit Anhang rausgefischt. So ganz kann ich damit nichts anfangen, nach meinem kleinen Philex ist sie 1974 erschienen und hat dann den Hinweis auf die Marken "mit Druckdatum" 1980 ?( Kann mich mal jemand aufklären?


    Zusatzfrage: Wie sind die denn verausgabt worden, wenn da ein Leerfeld mit Aufschrift dranhängt? Waren das kleinere Bogen oder normale Bogen mit je einer Reihe solcher Leerfelder?



    Für sachdienliche Hinweise schon mal danke im Voraus! Dieses Stück verschwindet für die nächsten Jahrzehnte erst mal in meinem Album, ich finde so etwas klasse :jaok:

  • Hallo Bernd,


    das sind sogenannte Allongenzudrucke, wobei die ohnehin vorhandenen Leerfelder privat überdruckt wurden, teils auch mit Handstempel. Meist von Sammlervereinen, zu Ausstellungen o.ä..
    Daher stimmt die Jahreszahl auch oft nicht mit dem Ausgabejahr überein.


    Werten aber nicht sehr viel.


    Gruß
    Henning

  • Zitat

    Original von HoomySimpson

    Werten aber nicht sehr viel.


    Gruß
    Henning


    ..................sehen aber schick aus...........


    Die Bogen der Landschaftsserie haben unbedruckte Randfelder in Markengröße und wurden häufig zu Werbezwecken privat überdruckt.
    Es gibt aber auch amtliche Zudrucke der österreichischen Post.


    Im ANK - Spezial sind die Zudrucke m.E. erfasst.


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Da sage ich doch mal Dankeschön für die Auskünfte!


    Ja, der Wert ist mir egal, das Stück liegt schon an seinem Platz im Album. KJ hat Recht, das sieht einfach nur toll aus. Und da ich von Bund und Berlin auch Zusammendrucke sammle, kommt so was immer gelegen :jaok: Den ANK-Spezial habe ich nicht, der würde sich für mich nicht lohnen, dafür mache ich mit Österreich zu wenig.

  • Von der Serie "Schönes Österreich" habe ich eine ganze Reihe von postfrischen Marken mit unbedruckten Leerfeldern, allerdings keine Allongen. Habe gerade einmal gestöbert.
    Ist also nicht soo spannend :unsicher:.


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Zitat

    Original von Kontrollratjunkie


    Ist also nicht soo spannend :unsicher:.


    Gruß
    KJ


    Lieber KJ


    Nicht spannend??? Wie sprichst du denn über eines meiner Sammelgebiete ;) ;) ;)


    Als erstes möchte ich euch vier 6-er Streifen vorstellen:


    20 Groschen Marke, 6-er Streifen vom Eckrand links oben und links unten mit Allongen: "Heiliges Jahr 1983"


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    50 Groschen Marke, 6-er Streifen vom Eckrand links oben mit Allongen: "Katholiken Tag 9. - 11. September 1983"


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    1 Schilling Marke, 6-er Streifen vom Eckrand links oben mit Allongen: "Papstbesuch in Österreich 10. - 13. September 1983"


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  • Zitat

    Original von briefmarken-forum.com


    Lieber KJ


    Nicht spannend??? Wie sprichst du denn über eines meiner Sammelgebiete ;) ;) ;)


    Das hast Du falsch verstanden. Nicht soo spannend finde ich die normalen Leerfelder, die sich in der damals noch von mir zusammengetragenen Österreich - Sammlung befanden. Die Allongen sind natürlich ein Hingucker.....


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Die Allongen sind natürlich ein Hingucker.....


    Finde ich auch und darum hier eine neue Errungenschaft aus meiner Sammlung:


    1 Schilling Marke vom Eckrand rechts unten mit Allongen 100. Geburtstag Guido Pirquet und dessen Fahrtroute zur Venus.


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    Guido Freiherr von Pirquet (* 30. März 1880 in Hirschstetten bei Wien; † 17. April 1966 in Wien) war ein österreichischer Pionier der Raketentechnik. Er veröffentlichte mehrere Flugbahnberechnungen für Weltraummissionen.

    Im Gegensatz zu seinem sechs Jahre älteren Bruder, dem späteren Universitätsprofessor für Kinderheilkunde Clemens von Pirquet, entschied sich Guido von Pirquet für einen technischen Studiengang und studierte Maschinenbau in Wien und Graz. Er war Mitglied des Vereins für Raumschiffahrt und 1926 einer der Mitbegründer der Österreichischen Gesellschaft für Weltraumforschung. Im Jahr 1928 veröffentlichte er seine Berechnungen über Flugbahnen für Raumsonden zu Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Die Flugbahn zur Venus wurde 1961 exakt verwirklicht. Ebenfalls 1928 führte er Berechnungen zur Dimensionierung einer Rakete für einen bemannten Flug zum Mars aus. Dabei kam er zu dem Schluss, dass ein Flug von der Erdoberfläche einen nicht realisierbaren Aufwand darstellt und dass eine bemannte Raumstation in einer Umlaufbahn um die Erde für dieses Projekt als Basis nötig ist. Ein Krater des Mondes ist nach Pirquet benannt.

  • Passend zur Schi Saison möchte ich noch folgende Allongen aus meiner Sammlung zeigen:


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    2,50 Schilling Marke, Ober- & Unterrand, St. Lambrecht 7.- 8. März 1980, 6. österr. Post Schi Meisterschaften im Olympiajahr 1980