China-Markenboom vorbei?

  • In China, we have (Alibaba Group) Taobao, you can buy any country stamp, Brief, Sonderstempel, afs

    For example, the German stamps 2018, can now be purchased, the price is cheap, the seller's German stamps, they are exchanged and purchased on Ebay...

    In China haben wir (Alibaba Group) Taobao, können Sie jede Landmarke, Brief, Sonderstempel, afs kaufen

    Zum Beispiel, die deutschen Briefmarken 2018, können jetzt gekauft werden, der Preis ist billig, die deutschen Briefmarken des Verkäufers, sie werden ausgetauscht und auf Ebay gekauft ...

  • In China, we have (Alibaba Group) Taobao, you can buy anything,

    For example, sex supplies. Books, etc.

    In China haben wir (Alibaba Group) Taobao, können Sie alles kaufen,

    Zum Beispiel, Sex-Zubehör, Bücher usw.

  • Kiautschou Ansichtsmarke mit guter Marke und Attest:


    Diese schöne Ansichtskarte von Kiautschou aus dem Jahre 1900 wurde wegen der seltenen Frankatur schon bis auf 515,- EUR hinaufgesteigert. Die Bildseite ist etwas lädiert, an den Ecken Büge oder Knicke, während Kiautschou im Stempel richtig geschrieben ist, steht auf der Bildseite die Verdeutschung Kiautschau (oder einfach falsch geschrieben?). Mit Attest von Jäschke-Lantelme:


    https://www.ebay.de/itm/Kiauts…56727f1fffe7354%7Ciid%3A1


    Noch 2 Tage Laufzeit, mal schauen, ob wir die 1.000,- EUR am Ende noch sehen werden?


    Gruß kartenhai

  • Auf 2.010,- EUR hochgesteigert!


    Die vorherige besprochene Ansichtskarte mit der Überdruck-Marke war einem Bieter 2.010,- EUR wert. Die Karte ohne Frankatur hätte wohl keine 100,- EUR gebracht:


    https://www.ebay.de/bfl/viewbi…nc&_trksid=p2047675.l2565


    Über das auf der Karte abgebildete Dietrichsdenkmal kann man bei Wikipedia einiges nachlesen (dort Diederichsstein genannt). Es sind heute nur noch Fragmente davon übrig:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Diederichsstein


    Gruß kartenhai

  • "König der China-Philatelie" für 500.000,- CHF versteigert!


    Bei der letzten Corinphila-Auktion in der Schweiz von Mai bis Juni 2018 erzielte die Überdruck-Marke Michel-Nr. 33 I aus dem Jahre 1897, auch "Small Dollar" genannt, den Rekordpreis von 500.000,- CHF (ca. 430.000,- EUR). Im Michel 2011/12 steht die Marke mit 600,000,- EUR drin.


    Die Geschichte dieser Marke wurde bei Corinphila in einer Pressemitteilung vor der Auktion wie folgt beschrieben:


    ‚Small Dollar‘ – König der China-Philatelie



    Der chinesische ‚Small Dollar‘ gilt seit Jahrzehnten unter den Sammlern als ‚König der China Philatelie‘. Es handelt sich um eine leuchtend rote chinesische Steuermarke aus dem Jahr 1899, die mit einem Überdruck im Nennwert von 1 Silberdollar im Jahr 1899 als provisorische Briefmarke herausgegeben wurde. Notwendig wurde die provisorische Ausgabe neuer Briefmarken als die chinesische Post von der Steuerbehörde auf die Staatsverwaltung übernommen wurde. Damit verbunden war ein Währungswechsel von Candarin auf den Silberdollar, der im grenzüberschreitenden Postverkehr die Verrechnungswährung mit ausländischen Postverwaltungen war. Eine neue Briefmarkenausgabe war von der chinesischen Post bestellt, jedoch verzögerte sich die Auslieferung. Deshalb half man sich mit provisorischen Überdrucken auf bis dahin noch nicht herausgegebenen roten Steuermarken.



    Nachdem man die ersten Bogen überdruckt hatte, stellten die Verantwortlichen fest, dass die Wertbezeichnung ‚Ein Dollar‘ in chinesischen Schriftzeichen zu klein ausgefallen war. Der Druck wurde gestoppt und ein neuer Aufdruck mit grossen chinesischen Schriftzeichen wurde angefertigt. Bis heute sind nur 32 Exemplare des ‚Small Dollar‘ bekannt geworden, davon sind zahlreiche Exemplare in Museums-Sammlungen. Die wenigen verfügbaren ‚Small Dollar‘ Marken für die Sammler sind seit Jahrzehnten äusserst beliebt, zumal die rote Markenfarbe in der chinesischen Mythologie als Farbe des Glücks angesehen wird.



    Das bei Corinphila zum Angebot kommende Exemplar hat eine exklusive ‚Provenienz‘, also einen Stammbaum von Vorbesitzern. Bis in die 1930er Jahre war die Marke das Spitzenstück der China-Kollektion des berühmten amerikanischen Sammlers Arthur Hind. Bei der Versteigerung der Hind-Sammlung erwarb der Sammler Adolphus Dierking aus Shanghai den ‚König der Philatelie‘. Die Dierking Kollektion wurde 20 Jahre später, 1956, in London versteigert. Über Umwege gelangte der ‚Small Dollar‘ dann in den 1980er Jahren schon einmal auf eine Auktion von Corinphila in Zürich, wo sie ein ungenannter Schweizer Philatelist ersteigerte. Der Startpreis ist jetzt mit 300‘000 Schweizer Franken festgelegt. Man darf gespannt sein, welchen Zuschlag ein glücklicher Sammler für die Weltrarität bezahlen muss.


    https://corinphila.ch/de/_auct…t&auctionID=15&lotno=2398



  • Allerweltsmarke für 900,- EUR angeboten!


    So wie es bei USA-Marken einige Verrückte bei Ebay gibt, die wertlose Marken für tausende von EUR dort anbieten, gibt es anscheinend auch für China ähnliche Spinner. Hier eine 1 Cent-Marke Dschunke für 900,- EUR! Ich finde diese Marke nicht im Katalog, dort gibt es nur 1 Cent in orange (Michel-Nr. 149 I oder 149 II von 1913), und die Marke bei Ebay sieht irgendwie hellbraun aus und nicht orange. Eine seltene Farbabart scheint es aber nicht zu sein, der Verkäufer schreibt überhaupt nicht dazu, warum diese Marke den Preis wert sein soll, er beginnt nur mit: "Hi, ich verkaufe hier eine Marke aus meiner Sammlung". Natürlich übernimmt er keine Garantie oder Rücknahme der Marke, wenn er einen Dummen findet. Sind diese Verkäufer so dumm und haben keinerlei Ahnung von Briefmarken, oder will er nur provozieren?


    https://www.ebay.de/itm/Briefm…06749a:g:nX8AAOSwCA5bX4iq


    Ebay sollte solche Typen einige Zeit sperren, aber die haben dafür ja keine Fachleute, die sich mit Briefmarken auskennen.


    Gruß kartenhai

  • Ansichtskarten ins Ausland noch immer sehr begehrt!


    Eine Ansichtskarte von Chefoo, dem größten Fischereihafen der ostchinesischen Provinz Shandong, gelaufen 1897 nach Grevesmühlen in Mecklenburg, ist nach über 16 Geboten schon bei 79,- EUR angelangt, 2 Tage kann man noch bieten, und der Endpreis wird bei diesen vielen Interessenten wohl noch erheblich höher liegen. Abgestempelt ist die Karte in Shanghai. Der Name der Stadt Chefoo ist übrigens falsch oder wurde früher fälschlicherweise verwendet, wie man bei Wikipedia nachlesen kann. Die Stadt heisst heute Yantai. Aber dieser Umstand ist für Sammler auch wieder interessant:


    Der früher fälschlich verwendete deutsche Name Tschifu bzw. englisch Chefoo, Chih-fou oder Chi-fu ist eigentlich nur die Bezeichnung einer vorgelagerten „Insel“ (芝罘島 / 芝罘岛, Zhīfú Dǎo) in dem gleichnamigen Stadtbezirk Zhifu.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Yantai


    Natürlich auch für einen Heimatsammler von Grevesmühlen sehr interessant, aber die Chinesen haben meistens mehr Geld zur Verfügung und schnappen sich solche Ausgaben, egal zu welchem Preis.


    Gruß kartenhai

  • Der Ort hieß auch schon damals Yantai. Aber die unter Ausländern geläufige Bezeichnung "Chefoo" wurde auch von der chinesischen Regierung für Lateinschrift benutzt, einfach aus praktischen Gründen. Wie man an den amtlichen Poststempeln bis 1949 sehen kann. Auch auf dieser Karte, im Poststempel oben links steht "Chefoo" (in Zeichen Jedoch "Yantai"). Die Karte wurde beim chinesischen Postamt aufgegeben. Es handelt sich also um eine Kombinationsfrankatur. Und die wird wohl 4stellig enden, wie andere Beispiele zeigen. Das hat nichts mit "egal zu welchem Preis" zu tun, sondern mit dem Marktwert.

    - Man sollte sich nicht zu sehr auf das hypernationalistische Herumreiten in Wiki-Artkeln über China betr. westlicher "Fehler", westlicher "Arroganz", westlichen "Kolonialismus" usw. dingens einlassen. Relevant ist nur das zeitgenössische Handeln der damaligen chinesischen Regierungen und ihre Handhabung z. b. im Postverkehr in Stempeln und Anschriften. Keine Rolle spielt, was ein 2018er KPCh-Anhänger angeblich fühlt.

  • Die Marke ist einfach nur oxydiert, alle gelben/ orangen/roten/scharlach/karmin Briefmarken von China bis ca. 1960 sind dafür anfällig.

  • Rotbandbrief mit Holzschnitt innen für 14.500,-- EUR!


    https://www.ebay.de/itm/MUSEAL…94c0b4:g:wuIAAOSwf8Fbm3wx


    Als "museal" bezeichnet ein Verkäufer einen chinesischen Rotbandbrief aus dem Jahre 1900, von Peking nach Berlin geschickt, Empfänger ein "Calculator" bei der Material-Kontrolle des Kriegsministeriums. Diesen Begriff gab es tatsächlich früher, wie man in diesem Adreß-Verzeichnis sehen kann:


    https://books.google.de/books?…isterium%20berlin&f=false


    Etwas seltsam dabei die Jahreszahl 1926, obwohl der Brief 1900 gestempelt ist?


    Kann sein, daß der Holzschnitt innen ziemlich wertvoll ist, aber dann hat dieses "museale Stück" bei Ebay nichts verloren und gehört in eine Spezial-Auktion für chinesische Kunst. Mal sehen, ob jemand den wirklichen Wert erkennt und das Ding kauft, ein Briefmarken-Sammler wohl weniger, mehr ein Experte für chinesische Kunst.


    Gruß kartenhai

  • Etwas seltsam dabei die Jahreszahl 1926, obwohl der Brief 1900 gestempelt ist?

    Da hat lediglich 1926 jemand von seinen Datumsstempel ein paar Probeabschläge auf dem Umschlag gemacht. Er hat dem "musealen" Stück wohl etwas weniger Wert zugemessen als der jetzige Eigentümer.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • "Museales Stück" fand keinen Käufer.


    Der als "museales Stück" für 14.500,- EUR angebotene Rotband-Brief mit Holzschnitt auf der Innenseite fand wie erwartet für diesen Preis keinen Käufer, also auch keine Chinesen, die den Wert wohl besser einschätzen könnten als andere Interessenten. Mal sehen, ob das gute Stück wieder mal auftaucht und zu welchem neuen Preis?


    https://www.ebay.de/itm/MUSEAL…id=p2047675.m43663.l10137


    Gruß kartenhai