Gottesanbeterinnen

  • Diese Marke aus Afghanistan von 1986 zeigt vermutlich eine Gottesanbeterin, der komplette Satz mit dieser Marke läuft aber unter Reptilien, obwohl nur zwei Schlangen daraus und die Eidechsen als echte Reptilien bezeichnet werden können. :)


    Gruß kartenhai

  • Hallöchen Motivfreunde,


    heute mal wieder was von der Mantidenfront.

    Die wohl am häufigsten auf Marken dargestellte Mantide ist die Europäische Gottesanbeterin Mantis religiosa. So findet man diese Artauch auf Marken ferner Länder, wie in diesem Fall auf der Mi.-Nr. 1491, die am 30.08.2001 als zweiter von sechs Werten in Bolivien verausgabt wurde. Hier ist besonders interessant, dass die Mantis mit geöffneten Flügeln, betrachtet von der Bauchseite dargestellt wurde. So indet man sie eher in einer biologischen Sammlung auf einer Insektennadel.


    Beste Grüße vom Markenfritze


  • Hallöchen,


    weiter gehts mit den Gottesanbeterinnen. Bevor Botswana 1981 eine Marke mit der Grünen Afrikamantis Sphodromantis gastrika (vergleiche Post vom 11.05.2011) herausbrachte, verausgabte Lesotho bereits am 18.12.1978 eine Marke mit dieser Art. Es ist die Mi.-Nr: 265, die als vierter von 4 Werten dem Satz Insekten angehört. Diese Marke war eine der ersten Mantidenmarken, die ich ergatterte.


    Beste Grüße vom Markenfritze

    philaforum.com/index.php?attachment/314853/

  • Hallöchen Forumianer,


    heute möchte ich Euch Acontista multicolor, die Venezuelamantis vorstellen. Sie gehört zu den kleineren Mantiden, die man in den subtropischen Regenwäldern Venezuelas findet. Die Weibchen werden bis ca. 4 cm, die Männchen nur 2 - 3 cm lang. Neben Blütenmantis (Gattungen Pseudocreobotra und Creobrota) und Orchideenmantis (Gattung Hymenopus) finden wir bei dieser Art ein schönes Beispiel für die sog. Packham´sche Mimikry. Diese Anpassung an die Umgebung und ihre geringe Körpergröße

    erlaubt es den Tieren direkt auf Blüten, oder wie in diesem Fall eher auf Blütenständen (siehe Bild), den potentiellen Beutetieren aufzulauern. Ich zeige Euch hier die Mi.-Nr. 1843, die als der sechste von 6 Werten eines Kleinbogens unter dem Thema "Insekten von Südafrika" am 30.08.2002 von Lesotho verausgabt wurde.


    Beste Grüße vom Markenfritze


  • Hallöchen Sammelfreunde,


    heute stelle ich Euch die Mi.-Nr. 1677 von Costa Rica vor, die 2007 als zweite von vier Werten des Kleinbogens "Nationalparks 2007" verausgabt wurde. Sie zeigt, dem Habitus nach, die Caroline-Mantis Stagmomantis carolina. Diese Art wirft seit vielen Jahren viele Fragen auf. Sie ist so variabel in Farbe und Aussehen (von grün über braun zu grau und fast schwart, mit und ohne rindenartige Zeichnung oder Flügelfleck), dass sich mehr als 40 beschriebene Arten letztendlich als Stagmomantis carolina herausgestellt haben. Ohnehin ist es schwierig genau zu ermitteln, wie viele Arten der Gattung angehören (man gehr z.Tt. von 13 sicher beschriebenen Arten aus).

    Diese Mantide wird ca 35 mm groß (gehört also zu den mittelgroßen Mantiden) und lebt praktisch in allen möglichen Habitaten, die sich in den südlichen und südöstlichen USA, Mexiko, Panama und Südamerikafinden lassen, quasi von Wäldern über Sümpfen bis zu offenem Weideland.

    Beide Geschlechter sind beflügelt und flugfähig, wenngleich die Flügeldecken bei den Weibchen nur 2/3 so groß, wie der Hinterleib sind (siehe unten im Bild). In Gefangenschaft kommt es sehr häufig zu Cannibalismus (Weibchen frisst Männchen), was in der Natur eher selten vorkommt.


    Beste Grüße vom Markenfritze