Nordschleswig

  • Hallo zusammen,


    eine neu (als Dreingabe) eingegangene Karte brachte mich auf die Idee ein neues Stempelthema anzufangen: Die deutschen Stempel aus Nordschleswig. Um Überschneidungen mit dem Schleswig-Holstein - Altdeutschland thread zu vermeiden, schlage ich vor erst 1868 mit dem Norddeutschen Postbezirk zu beginnen und mit den den Stempelabschlägen aus der Zeit der Abstimmung zu enden.


    Ich freue mich wie immer über Mitstreiter.


    Zu Nordschleswig (heute Sønderjylland) gehörten ganz oder teilweise die Landkreise Apenrade, Flensburg (wenige Gemeinden), Hadersleben, Sonderburg und Tondern (der nördliche Teil).


    Ich beginne mit dem Landkreis Apenrade und zeige eine 5 Pfge. Ganzsachenpostkarte, die am 5.5.76 in Apenrade nach Haderleben abgeschickt wurde. Die Karte wurde auf dänisch geschrieben, schliesslich war die Bevölkerungsmehrheit Nordschleswigs dänisch.


    Der Kreisstempel Apenrade (ohne Ziersterne) ist laut DAKA-Sønderjylland-Katalog aus dem Jahr 1999 vom 13.4.1870 bis 1879 registriert. Er war damals mit 250 DKR für frankierte Briefe recht hoch angesetzt.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    ab dem Jahr 1891 wurden in Apenrade Kreisgitter-Stempel (KGS) eingeführt. ZUnächst nur mit dem Unterscheidungsbuchstaben a, ab 1900 auch mit dem Unterscheidungsbuchstaben b und schließlich ab 1908 mit dem Unterscheidungsbuchstaben c (Angaben nach DAKA Sønderjylland).


    Ich zeige hier eine Postkarte nach Kassel aus dem Jahr 1903. Die 5 Pfg Germania o. Wz. ist mit dem KGS Apenrade b 9.10.03 11-12-V entwertet.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    Gravenstein (Kreis Apenrade) hatte seit den 1840er Jahren eine Postexpedition, in den 1880er Jahren wurde sie zum Postamt II. Klasse aufgewertet.


    Mein frühester Gravenstein-Stempel im angegebenen Zeitraum (NDP bis Abstimmung) ist der Kreisstempel "Gravenstein a 8.7.99" Dieser Stempel ist laut DAKA-Katalog vom 05.09.1892 bis 04.04.1904 registriert und zählt zu den häufigen Stempeln Nordschleswigs.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    heute zeige ich einen weiteren Stempel aus dem Kreis Apenrade. Es handelt sich um den Kreisstempel "Hellewatt 18.6.94" auf einem Brief nach Hamburg-Eimsbüttel, frankiert mit einer 10 Pfg. Krone/Adler-Ausgabe.


    Hellewatt (dän. Hellevad) ist ein heute zur Aabenraa Kommune gehöriger Ort mit 520 Einwohnern (2015). Im Jahr 1887 wurde hier eine Postagentur eingerichtet die den gezeigten Kreisstempel zugeteilt bekam. Dieser Stempel ist lt. DAKA-Katalog vom 10.03.1891 bis 09.03.1920 registriert. Aufgrund seiner langen Verwendungszeit sind Abschläge auf Beleg recht häufig.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    nach längerer Pause mal wieder ein Beleg aus Nordschleswig, diesmal ein Brief Brief aus Jordkirch (dän.: Hjordkær) nach Lügumkloster aus dem Jahr 1891.


    Jordkirch ist ein Ort mit heute 1.664 Einwohnern, der zur Aabenraa Kommune der Region Syddanmark gehört. Jordkirch liegt westlich von Apenrade (Aabenraa) an der Bahnlinie Flensburg-Wamdrup. Früher hatte Jordkirch (Hjorkær) eine eigene Bahnstation, dieser wurde aber 1974 stillgelegt, das Bahnhofsgebäude später abgerissen.


    Mein Brief ist mit einer 10 Pfg Marke der Krone/Adler-Ausgabe frankiert. Die Marke ist mit einem Kreisstempel Jordkirch 1.3.91 * 2 - 3-N * entwertet. Dieser Stempel ist lt. DAKA Sønderjylland-Katalog vom 28.11.1890 bis zum 26.11.1911 katalogisiert und stellt die häufigste Stempeltype dieses Ortes dar.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    nach dem Landkreis Apenrade nun Belege aus dem Landkreis Hadersleben. Ich beginne mal mit einer Postkarte aus dem Dorf Arnum, die ins dänische Hasle auf der Insel Bornholm gerichtet war.


    Die Karte wurde portorichtig mit zwei 5 Pfg. Germania Marken frankiert. Die Marken wurden mit dem KGS "Arnum *(Schleswig)* 11.6.09 5-6N" entwertet. Nach DAKA Sønderjylland-Katalog ist dieser Stempel vom 6.9.1906 bis 4.6.1920 registriert. Der Stempel ist nicht so selten.


    Arnum ist ein Ort in Nordschleswig, im Højrup Sogn in der Haderslev Kommune gelegen. Im Jahr 2015 hatte Arnum 541 Einwohner.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    Christiansfeld ist ein kleines Städtchen im Kreis Hadersleben. Heute gehört es zur Kommune Kolding in der Region Syddanmark und hatt im Jahr 2015 2.880 Einwohner.


    Christiansfeld wurde 1773 von den Herrnhuter Brüdern gegründet. Das königliche Dekret war eins der letzten von Struensee vor seiner Verhaftung unterschriebenen Dekrete. Die Gemeinde wurde nach dem damaligen dänischen König Christian VII benannt.


    Aus ihrer Heimat brachten die Herrnhuter Brüder auch Rezepte für Lebkuchen mit, noch heute ist Christiansfeld eine Lebkuchenstadt und in den Bäckereien des Ortes kann man "honningkager" kaufen.


    Ich zeige eine Sonderpostkarte zur Jahrhundertwende. Die Karte wurde mit dem Kreisstempel "Christiansfeld 29.11.00 *9-10V*" entwertet. Dieser Stempel war lt. DAKA Sønderjylland vom 19.01.1887 bis 17.06.1920 registriert und ist demzufolge sehr häufig.


    Der Ankunftstempel von Hannover -Borgfelde ist zu schwach abgeschlagen um feststellen zu können ob es sich um einen KOS handelt, in der KOS-Auflistung von Dieter Sejak findet sich kein KOS von Hannover-Borgfelde.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo northstar,


    wo war ich da mit meinen Gedanken. Vielen Dank fürs aufpassen und den Hinweis.
    Natürlich heisst es Hamburg-Borgfelde und da gab es auch zwei KOS-Stempel. Ich meine rechts von der Uhrzeit ein Fragment zu erkennen, das besser zu einem "a" als zu einem "*" passt. Dieser Stempel war auch zum fraglichen Zeitpunkt (nach der Liste von Dieter Sejak) noch in Gebrauch.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    im Norden des Landkreises Hadersleben liegt die Gemeinde Gram. Der Name machte unter preussisch-deutscher Herrschaft mehrere Änderungen durch. Zunächst Gram, dann Gramm und schließlich Grammby.


    Gramm oder heute dänisch: Gram gehört zur haderslev Kommune in der Region Syddanmark. Im Jahr 2015 hatte Gram 2.460 Einwohner.


    Der heute von mir gezeigte Brief ist ein mit zwei 10 Pfg Krone-Adler Ausgabe frankierter Auslandsbrief an den Baron von Brockenhuus Schack auf Giesegaard bei Ringsted in Dänemark.


    Die Marken wurden mit dem Kreisstempel "Gramm 19.9.93 8-9V." abgestempelt.Dieser Kreisstempel mit der Ortsbezeichnung Gramm wurde lt. DAKA Sønderjylland-Katalog vom 23.8.1880 bis 15.9.1894 verwendet.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    in meinem letzen Beitrag habe ich den Kreisstempel Gramm gezeigt. Dieser wurde im Jahr 1894 durch den KGS "Gramm" abgelöst dem wiederum im Jahre 1904 der KGS "Grammby" nachfolgte.


    Den KGS "Grammby" habe ich in meiner Samlung. Er ist (laut DAKA Sønderjylland) vom 19.05.1904 bis 17.06.1920 registriert.


    Ich zeige den Stempel auf einer Postkarte nach Toftlund aus dem Jahr 1914. Der Stempelabschlag ist recht klar.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    in meinem heutigen Beitrag geht es um die Kreisstadt Hadersleben, heute Haderslev. Die Stadt Haderslev gehört heute zur Region Syddanmark und hatte im Jahr 2015 21.748 Bewohner.


    In der Zeit ab dem 1.1.1868 wurden insgesamt 12 verschiedene Stempel von den zwei Postämtern der Stadt verwendet. Ich kann leider nur vier davon zeigen.


    Das Postamt Hadersleben wurde bereits am 1.1.1625 als Postexpedition eröffnet. Mit der Einrichtung einer Stadtpostexpedition im Jahre 1875 wurde das Postamt zu Hadersleben 1 während die Stadtpostexpedition die Bezeichnung Hadersleben 2 erhielt.


    Ich kann eine Auslandspostkarte mit dem KGS Hadersleben / *(Schleswig)1* vom 24.12.10 11-12V zeigen, die ins dänische Kolding gerichtet war. Der Absender schrieb die Karte nicht nur auf dänisch, er unterstrich seine dänische Gesinnung auch durch die Verwendung einer dänischen Julmarke die von den deutschen Postlern natürlich nicht abgestempelt wurde (in Dänemark war dies Vorschrift).


    Den großen K1-Stempel Hadersleben 2 (Schleswig) 14.10.98 6-7N kann ich auf einem Inlandsbrief nach Voyens (dän. Schreibweise, dt.: Woyens) präsentieren.


    Schließlich, leider nur auf losen Marken der Volksabstimmung die KGS Hadersleben *(Schleswig)1a und Hadersleben *(Schleswig)2a aus der Abstimmungszeit 1920.


    Keiner der gezeigten Stempel ist selten


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    mein heutiger Beitrag führt uns im ehemaligen Landkreis Hadersleben ganz nah an die alte Landesgrenze zwischen dem Königreich Dänemark und dem ehemaligen Herzogtum Schleswig, nämlich nach Schottburg bzw. dänisch: Skodborg.


    Skodborg ist eine Kirchspielgemeinde mit 1.846 Einwohnern (2016) von denen 1.321 im eigentlichen Kirchdorf wohnen. Skodborg gehört heute zur Vejen kommune in der Region Syddanmark.


    Schottburg erhielt am 16.3.1879 eine Postagentur, später ein Postamt III. Klasse. Aus deutscher Zeit sind zwei Stempel bekannt, der seltenere Kreisstempel (1879 bis 1891) und anschließend ein deutlich häufigerer KGS (1892 bis 1920).


    Ich habe nur den KGS auf einer Postkarte aus dem Jahr 1919 nach Lauensby pr. Norburg auf der Insel Alsen. Die Karte ist auf dänisch geschrieben und wurde am 14.8.19 abgestempelt.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    die Gemeinde Sommerstedt (heute dän. Sommersted) lag bis zur Volksabstimung 1920 direkt an der Grenze zum Königreich Dänemark im Norden des Kreises Hadersleben.
    Heute gehört das Kirchspiel Sommersted mit seinen 1.460 Einwohnern (2016) zur Haderslev Kommune in der Region Syddanmark.
    Sommersted erhielt am 16.11.1867 eine Postexpedition mit einem Kreisstempel. Dieser wurde spätestens Anfang der 80er Jahre durch einen neuen Kreisstempel abgelöst. Im Jahr 1898 wurde ein KGS eingeführt der bis zur Wiedervereinigung mit dem Königreich Dänemark im Jahr 1920 verwendet wurde.


    Ich habe nur eine Postkarte mit dem KGS der gleichzeitig auch die häufigste Stempeltype Sommerstedts darstellt. Diese Postkarte wurde am 30.7.14 in Sommerstedt aufgegeben.


    Die Bildseite zeigt die damalige deutsch-dänische Grenze, die durch das Flüsschen Königs-Au gebildet wurde bei Skodborgshus. Die Karte ist ein dänisches Fabrikat.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Schöne historische Sachen, die Du da zeigst.
    Wurden die Dänen im Deutschen Kaiserreich auch so übel diskriminiert, wie die Polen in der Provinz Posen?!
    Wahrscheinlich weniger, denn die Religion war dort dann doch eher protestantisch...


    MVG Z

  • Hallo zackenzähler,


    das kann ich jetzt schwer beurteilen da ich nicht weiss wie repressiv die preussische Obrigkeit in Posen mit den dort ansässigen Polen umsprang.


    In Schleswig-Holstein benahmen sich die Preussen wie Besatzer, das Land war Beutegut. Mit Ausweisungen und Beschlagnahme des Besitzes war man speziell in den Anfangsjahren schnell bei der Hand. Im ersten Weltkrieg wurde zudem die Briefzensur im nördlichen Landesteil eingeführt.


    Dies auf die Schnelle, ich müsste Detals nachlesen.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    heute zeige ich eine Postkarte, die am 27.8.1901 in Süderwilstrup zur Post gegeben wurde und nach Heisagger lief, wo sie am gleichen Tag ankam. Die beiden Gemeinden liegen dicht beieinander südöstlich der Stadt Hadersleben.


    Heute gehört Sønder Vilstrup zur Haderslev Kommune in der Region Syddanmark und hat 414 Einwohner (2016).


    Süderwilstrup erhielt am 1.1.1895 eine Posttagentur mit dem hier gezeigten Kreisstempel. Die Verwendung ist laut DAKA Sønderjylland-Katalog vom 06.04.1899 bis zur Wiedervereinigung Nordschleswigs mit dem Königreich Dänemark am 14.06.1920 belegt. Obwohl während der gesamten deutschen Postperiode verwendet, ist dieser Stempel nicht ganz so häufig.


    Gleiches gilt übrigens für den auf dieser Karte als Ankunftstempel verwendeten KGS von Heisagger (heute dän. Hejsagger). Die dortige Postagentur wurde am 1.4.1897 eröffnet und bekam den gezeigten KGS zugeteilt, dieser Stempel blieb ebenfalls bis zur Wiedervereinigung Nordschleswigs mit dem Königreich Dänemark in Gebrauch.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    ich gehe im Alfabet etwas zurück, bleibe aber im Kreis Hadersleben. Hvidding (dän. Hviding) ist ein Dorf in der Marsch nahe der Nordsee. Es lag nahe der alten Reichsgrenze von 1867 zu Dänemark. Der Bahnhof Hvidding lag direkt an der Grenze und war der Grenzbahnhof zu Dänemark und Endpunkt der Bahnposten auf der Marschbahn.
    Die Kirchspielgemeinde Hviding Sogn gehört heute zur Esbjerg Kommune in der region Syddanmark. Im Jahr 2016 hatte Hviding 847 Einwohner.


    In Hvidding wurde am 15.11.1887 ein Postamt III. Klasse eingerichtet. Das Postamt erhielt einen Kreisstempel "Hvidding", dessen Verwendung vom 24.04.1889 bis zum 25.07.1906 nachgewiesen ist. Dieser Stempel wurde durch einen KGS "Hvidding (Schleswig)" abgelöst. Die Verwendung ist vom 10.06.1907 bis 18.06.1920 nachgewiesen (Alle Angaben nach DAKA Sønderjylland Katalog, 1999).


    Ich zeige den häufigeren Kreisstempel auf einer mit 5Pfg Krone/Adler frankierten Postkarte (Warenbestellung) aus dem Jahr 1898 nach Friedrichstadt).


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    heute möchte ich einen Brief aus der nordschleswigschen Stadt Woyens vorstellen.


    Woyens (dän. Vojens) gehörte von 1867 bis 1920 zum Kreis Hadersleben der preussischen Provinz Schleswig- Holstein. Heute gehört die Stadt zur Kommune Haderslev in der Region Syddanmark. Aktuell hat Vojens 7.579 Einwohner. Besondere Bedeutung bekam Woyens aufgrund seiner Lage an der Eisenbahnlinie Flensburg - Vamdrup und der Zweigbahn nach Hadersleben.


    In Woyens bestand im Jahr 1865 kurzzeitig eine Briefsammlung ohne eigenen Stempel. Mit der Eröffnung der Eisenbahn wurde eine Postexpedition eingerichtet. Später wurde es zum Postamt III. Klasse hochgestuft (ca. 1880).


    In preussischer Zeit führte die Post in Woyens drei verschiedene Stempel:
    Kreisstempel Woyens: 25.5.1865 bis 19.09.1889
    Kreisgitterstempel (KGS) Woyens: 07.08. 1889 bis 26.8. 1913
    Stegstempel Woyens a: 24.12.1913 bis 07.06.1920


    Die Stempeldaten sind dem DAKA Sønderjylland entnommen, eventuell hat die aktuelle Forschung die Lücken zwischen den einzelnen Stempeln mittlerweile weiter eingrenzen können.


    Ich zeige den KGS Woyens auf einem Inlandsbrief vom 29.2.1896 (Schalttag!) nach Eckernförde. Die 10 Pfg. Krone Adler wurde typbestimmt, die Farbe rotkarmin (47da) stellt aber nichts besonderes dar.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo zusammen,


    es ist Zeit, diesen thread mal wieder nach vorne zu holen. Ich wechsel vom Landkreis Hadersleben zum Landkreis Sonderburg.


    Augustenburg (dän. Augustenborg) mit seinen 3.288 Einwohnern (2016) gehört heute zur Kommune Sønderborg in der Region Syddanmark.


    Von 1864 bis 1920 war Augustenburg eine Stadt im Landkreis Sonderburg. Da Schloss Augustenburg Stammsitz und Residenz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg war, wurde der Ort bereits 1734 postamtlich erwähnt, eine eigene Postexpedition erhielt Augustenburg aber erst 1853. Aus deutscher Zeit sind drei Stempeltypen registriert.
    1. Preuss. K2-Stempel Augustenburg, 21.7.1864 - 23.2.1884
    2. K1-Stempel Augustenburg, 4.1.1885 - 16.8.1907
    3. KGS Stempel Augustenburg * (Alsen) *, 23.3.1908 - 25.3.1920


    Ich zeige eine Postkarte aus Augustenburg nach Flensburg vom 20.2.1907 die mit dem K1-Stempel versehen ist. Es handelt sich übrigens um eine 2 Pfg + 3 Pfg Aufbrauchpostkarte P70X aus dem Jahr 1906 (leider die billige Variante mit Wz.)


    Viele Grüße
    DKKW