Alte Ansichtskarten aus M-V

  • Die Nachgebühr hatte der Empfänger zu bezahlen - natürlich nur sofern er den Brief/ Karte annehmen wollte-.


    Die Nachgebühr bei "privaten" Postkarten / Briefen betrug das Doppelte des Fehlbetrages. Hier also die damalige Portostufe für die Postkarte 5 Pf x zwei.


    Die Nachgebühr bei einer portopflichtigen Dienstsache betrug den einfachen Fehlbetrag. Oder anders ausgedrückt; die Nachgebühr war hier faktisch der einfache Betrag den der Empfänger seinerzeit zahlen musste.


    Schildescher

    Ich mag Vollstempel (keine Versandstellenstempel) folgender Gebiete;


    Bund (bis zum Mauerfall)
    Berlin (insbesondere Berliner Bauten , Mi.- Nr. 42- 60)
    DR
    und Neu: Dt. Kolonien / DSWA (gestempelt)


    dazu noch alles aus Cöln/ Coeln/ Köln bis 1940

  • Wenn ich von Neubrandenburg nach Berlin mit dem Auto fahre, komme ich auch durch das schöne Städtchen Fürstenberg. Die Einwohner kämpfen schon lange füreine Ortsumgehung. Endlich gibt es Hoffnung, denn die Ortsumgehung Fürstenberg an der B 96 ist im Arbeitsentwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 priorisiert eingestuft worden. Damit wird dem Wunsch der Region Rechnung getragen, die hohe Belastung für viele Anwohnerinnen und Anwohner angesichts des immensen Durchgangsverkehrs zu beseitigen.



  • leon_sellos Schön, dass Dir die Ansichtskarten gefallen.


    Heute zeige ich drei Karten aus Nedemin, dem Bestimmungsort der meisten Karten.

    Nedemin ist ein kleines Dorf in der Nähe von Neubrandenburg und nahe dem Autobahnzubringer A20 Neubrandenburg Nord.

    Der Bahnhof Neddemin an der Bahnlinie von Neubrandenburg nach Stralsund wurde Mitte der 1990er Jahre geschlossen. Etwa sieben Kilometer südlich von Neddemin befindet sich der Flughafen Neubrandenburg.



  • Wenn man eine Fahrradtour von Neubrandenburg um den Töllensesee macht (38 km), kommt man an dem Dorf Prillwitz vorbei. Das geschichtsträchtige Schloss wurde von 1886 bis 1888 von Großherzog Friedrich Wilhelm II. von Mecklenburg-Strelitz errichtet und nach einer wechselvollen Geschichte von 2012 bis 2014 umfassend und stilgerecht restauriert. Neben der Wiederherstellung des ursprünglichen Charmes des Jagdschlosses wurde ein besonderes Augenmerk auf die Rekonstruktion der Parkanlage gelegt, die in enger Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden nach historischem Vorbild durchgeführt wurde. Das Schloss kann nur exklusiv und komplett angemietet werden.


    Das Jagdschloss heute.


  • Hallo heckinio,


    Du zeigst da nicht nur eine schöne alte Ansichtskarte aus Prillwitz, diese Karte trägt darüber hinaus auch einen Kreisobersegment-Stempel. Ich habe mal in der Registratur von Dieter Sejak (alias postschild) gespickt, der Stempel ist bislang vom 2.9.1894 bis zum 27.7.1919 registriert. Deine Karte vom 22.8.99 liegt also mitten drin, trotzdem auch ein sehr schöner KOS-Beleg.


    Viele Grüße

    DKKW

  • Hallo zusammen,


    es gibt sicherlich interessantere Ansichtskarten aus Hagenow, aber diese Karte aus Hagenow mit einem Motiv (Kriegerdenkmal) aus dem Schützengarten aus dem Jahr 1913 ist mir kürzlich zugeflogen und Ansichtskarten aus "Meckelnborg" habe ich nicht so zahlreich.


    Viele Grüße

    DKKW


  • Vichy  :thumbup:


    Unweit von Prillwitz liegt der Ort Hohenzieritz, von dem ich eine nicht so tolle Karte vom Schlöss zeige.Die Karte ist nicht von dort abgeschickt worden, da sie einen Anklamer Stempel trägt.

    Die Herzöge von Mecklenburg-Strelitz ließen von 1746 bis 1751 das Schloss als Barockbau errichten. Es diente der Herzogsfamilie hauptsächlich als Sommersitz. Königin Luise von Preußen (Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz) verstarb hier im Alter von 34 Jahren.

    Sie und der König von Preußen waren Widersacher von Napoleon Bonaparte. Wobei Napoleon die Königin Luise und Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz ihres Verstandes und ihrer Schönheit lobte.

    Der ca. 25 ha große Schlosspark wurde von 1776 bis 1790 im englischen Stil angelegt. Neben der weitläufigen Parkanlage offenbart sich dem Besucher ein Ensemble aus Gedenkstätte, Denkmal und klassizistischer Rundkirche.

    1993 bildete sich ein Förderverein zum Erhalt des Schlosses. Ab 2000 erfolgte die aufwändige Restaurierung und Instandsetzung. Danach wurde das Schloss Hohenzieritz Sitz der Müritz-Nationalpark Verwaltung. Außerdem befindet sich im Schloss eine Königin-Luise-Gedenkstätte. Es kann mit Ausnahme der Gedenkstätte nicht besichtigt werden, der Park ist frei zugänglich. Betreiber der Gedenkstätte war bis Ende 2015 der Schlossverein Hohenzieritz. Nach Auflösung des Vereins übernahm die Schlösser- und Gärtenverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern auch deren Trägerschaft. Nach umfassender Neugestaltung präsentiert sich die Königin-Luise-Gedenkstätte seit dem 3. Juni 2017 in als moderner Ort der Information über und des Gedenkens an die Preußenkönigin mit mecklenburgischer Abstammung, an deren letzten Tage in Hohenzieritz und der Geschichte des Gedenkens an sie.



    Das Schloss heute vom Park aus gesehen



    Königin Luise