Was haltet ihr von Goldhahn?

  • mich würd mal interessieren, was ihr von goldhahn haltet?!?!


    also ich finde, das sie vorallem bei alben und sonstigen material unschlagbar günstig sind! aber bei marken? ich weiß nicht, den großteil kriegt man billiger bei ebay, aber bei goldhahn weiß man, was man hat, oder seh ich das falsch?

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • In Foirum des BdPh wurde diese Firma schon mehrmals erwähnt,und das nicht im positiven Sinn!!!! X(

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde ()

  • Jeder muß selber wissen, wo er sein Geld lassen möchte!
    Aber auch bei Goldhahn zahlt man für einwandfreies Material hohe Preise. Die Lots, Sammlungen und Kisten sind schon kalkuliert zusammengeschnürt und sind garantiert keine Schnäppchen! Wer das glaubt, der tut mir leid.
    Auch die Beschreibung von einigen Sammlungen sind für Anfänger irreführend. Bestes Beispiel: Feinste Gummierung- was heißt: Neugummi oder entfalzt etc.


    Zubehör kann ich nicht so mitreden, da ich nur ein Album besitze.

  • Ich habe als Anfänger vor etlichen Jahren mal australische Kolonien in größere Menge dort gekauft, war ein Anfängerfehler. Das Zeug war zu teuer, und etliches war kaputt. Kann ich nur abraten.

  • @concorde, hast du einen link?


    ok, dann deckt sich das ja eigentlich mit meinen erfahrungen. ich habe noch nie größere sachen da gekauft, aber mir kam das auch nie wirklich billig vor!

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  • Endlich darf ich das mal loswerden:


    Wenn du dir die Goldhahn Katagloge durchliest, siehst du viele tolle Sachen, hüsche Bilder, klasse Marken. Wenn du die Beschreibungen dazu liest, glüht die Sammelleidenschaft auf.


    Nur dann hast du nicht mehr den Kopf, um "zwischen den Zeilen zu lesen". "Feinste Gummierung", "üblicher Erhaltung"... Besonders bei "wertvollen" Marken finden sich viele Umschreibungen für Ware, bei der man damit rechnen muss, dass sie nicht im entferntesten an den ausgepriesenen Katalogwert herankommt und deren Handelswert mit jeder Macke, jedem fehlendem Zahn und unsauberem Stempel gegen 0 sinkt.


    Meine Erfahrung mit Goldhahn - vor zig Jahren - war mieserabel. Viele Knochen, Bildchen, jede Menge Schrott dabei.


    Ich finde: Da bietet jeder halbwegs ordentlich sortierte Flohmarkthändler mehr und wenn du dir mal die Mühe machen möchtest, schau dir bei Autionshäusern interessante Lose an. Da bekommst du ungleich mehr Wert für dein Geld. Weiter finde ich, dass Goldhahn Standardmaterial und einfachste Marken zu Preisen anbietet, die den Handelswert weit übertreffen. Ich habe mir geschworen: nie wieder...


    PS:
    Ich kann dir ja mal meine Berlin Markenheftchen à la Goldhahn anbieten:
    Da wirst du bestimmt zuschlagen. :D


    zackige Grüße,


    Graf Zack

  • danke für den tip
    manchmal wärs ja auch nicht so verkert mal ein bischen nachzudenken.... *g*

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  • Hallo


    Lass die Finger von Goldhahn. Habe mal mehrere Artikel günstig ersteigert und der Preis war dann noch zu hoch. Allereinfachste Ware haufenweise.


    Gruß
    HEFO58

  • Hallo,


    wenngleich ich die obigen Meinungen - ebenfalls aus eigener schlechter Erfahrung - teile, so ist GOLDHAHN offensichtlich recht erfolgreich mit seinem Geschäftsmodell. Nicht jeder Briefmarkensammler ist eben ein Philatelist, nicht jeder kauft bei Auktionshäusern oder im Internet, sondern zum Beispiel bei GOLDHAHN und viele Stammkunden scheinen mit den "Wunderkisten", "wertvollen Partien", "ungebrauchten Sammlungen (natürlich mit feinster Luxusgummierung)" etc. ganz zufrieden zu sein.


    Wenn man sich dagegen so die Preisgestaltung und Qualität der Konkurrenzanbieter anschaut, ist die mitunter auch nicht viel besser als die von GOLDHAHN. Da wird vielfach auch das Blaue vom Himmel heruntergelogen, mit fragwürdigem Material zu Phantasiepreisen geworben (beispielsweise Attest-Kopien statt Original-Atteste zweifelhafter, aktuell nicht geprüfter "Abarten" etc.) usw. Selten gehen Auktionatoren oder Händler so weit wie der einschlägig bekannte und verurteilte Herr Blüm, aber der war und ist beim Über-den-Tisch-Ziehen mit Sicherheit nicht der Einzige!

  • Ja, aber auch lange Sicht, sind Händler wie Goldhahn für die Philatelie nicht gerade vorteilhaft, besonders wenn ein früherer Goldhahnkunde dann wirklich mal ernsthaft anfängt zu sammeln und merkt was er da gekauft hat. Das kann einem dann schon ganz schon das Hobby verhageln.


    Bei mir hat es nicht geklappt, aber meine Verluste hielten sich auch in Grenzen *lol*

  • Ich kaufe auch keine Massenwaren oder Sammlungen ohne gesehn zu haben. Zich Sammlungen können angeboten werden mir gleicher hübschen Beschreibung wie oben sch gemeldet wurde.
    3. Reich "postfrich, mit Falz oder schön gestempelt wird gerne ins Ausland geschickt (muß sagen daß ich Goldhan noch nicht probiert habe und werde auch nicht so kaufen)


    Zu oft (Im Ausland) wird mann dsolch Sachen angeboten wo jeder Deutschland Sammler genau sehen kann das es nicht genau stimmt.


    Also kaufen auf Sicht


    Erich

  • ?(
    Worüber reden wir eigentlich?
    Wenn die Gier der Leute nicht wäre, die tollsten Sachen für 0 € zu erwerben, hätten solche Händler keine Daseinsberechtigung.
    Ich muß mir doch im klaren darüber sein, dass nicht gerade ich es bin, der von einem Multi-Millionen-Euro-Konzern Geschenke bekommt.
    Jedes Schnäppchen wird, wie auch immer, teuer bezahlt.
    Wo beginnt denn die Lügerei? Feinste Gummierung ? Bedarfsgerechte Abstempelung? Ist doch nicht gelogen.
    Das dieses 'Material' für uns sammelunwürdig ist, steht doch auf einem anderen Blatt.
    Wenn selbst in einem Phliatelisten-Forum darüber nachgedacht wird, in solchen Häusern zu kaufen, haben die Jungs von Goldhahn doch wohl alles richtig gemacht.
    "Gier frisst Hirn!" passt einfach nur Prima in unsere Zeit.
    PS: Habe selbst schon Vordruckalben bei Goldhahn gekauft und wußte halt, was ich bekomme. Für einen günstigen Preis eine entsprechende Qualität.
    Was soll ich denn da jetzt meckern?

  • Wer Wunderkisten kauft, braucht sich nicht zu wundern, dass er wunderbare (Ver-)Fälschungen bekommt. Im BDPh-Forum wurden auch die wunderlichen Goldhahnatteste vor kurzem diskutiert.


    Pauschal funktioniert die folgende Gleichung ganz hervorragend (egal bei welchem Anbieter): Hoher Katalogwert für wenig Prozent = rausgeschmissenes Geld.


    Gruss!


    mockmock


    P.S. Wer sich diesbezüglich die eBay-Galerie des Grauens ansehen möchte, darf sich durch die Angebote folgender Anbieter klicken: M & M Briefmarkenversand, Briefmarkenhaus Heubach, Negromurs, Rafa_el_negro, Dragondo_es

  • Ich habe auch schon bei Goldhahn gekauft. Bei den Marken war ich mehr enttäuscht als begeistert, allerdings wohnte ich damals in Frankreich, an deutsches Material war nur schlecht heranzukommen und Internet gab es damals noch nicht. Anders aber bei Zubehör. Ich habe meine Doppelten in 16-seitige und 60seitige weiße Goldhahn-Alben sortiert und die hatten mit Abstand damals die besten Preise. Ein 16.seitiges hat 5 DM gekostet, ein 60-seitiges 15 DM. Das war unschlagbar für neues Material. Ich habe auch mal beim Händler ein weißes 60-seitiges Album gekauft, für 38 DM. Die Alben sind jetzt über 10 Jahre alt und immer noch Top in Ordnung. Da ich Sowjetunion sammle, brauchte ich fü die Doubletten schon allein für dieses Land 12 60-seitige Alben und da ist es schon erheblich, ob ich 220 DM bezahle oder rund 500DM beim Händler, nur damit Leuchtturm oder Lindner auf dem Album stehen. Scheltet mich, aber man soll der Firma nicht nur Schlechtes nachsagen. Allerdings bei Marken selbst ist es besser, krtisch deren Angebot zu beurteilen.....

  • ok, dann will ich als "themabeginner" mal noch was dazu sagen, warum ich diese frage gestellt habe:


    also am anfang, als ich angefangen hab zu sammeln, war es für mich recht schwer an material heranzukommen, und irgendwie bin ich ich dann vor mitlerweile gut 8 jahren das erste mal an einen goldhahn katalog gekommen. ich habe bisher immer nur kleine positionen gekauft, das letzte mal ist allerdings auch schon bestimmt wieder 2-3 jahre her. ich glaub das teuerste war mal 1000BRD marken mit vordruckalbum ohne taschen BRD 1990-2000 für 30€ - 40€? zumindest hat das ganze soviel gekostet, wie das vordruckalbum alleine. bei den sachen die ich gekauft habe, war ich eigentlich immer recht zufrieden, vorallem aufgrund der nicht möglichen preisvergleiche. ich habe danach angefangen bei ebay zu kaufen, war mir da aber nie sicher, wie die qualität ist, habe aber auch da nie wirklich teure stücke gekauft. im laufe der jahre musste ich doch feststellen, das man bei ebay gute qualität für relativ wenig geld bekommt, vorallem im vergleich mit goldhahn. das man bei goldhahn aber zweifelhafte qualität gekommt, ist mir neu, aber eure aussagen sind ja recht eindeutig. ich werde mir die angebote da mal in der nächsten zeit kritischer angucken. aber eins weiß ich: kaufen werd ich da nur noch einsteckbücher, weil die sind wie usul3 richtig sagt unschlagbar billig! das 60seiten album kostet immernoch nur 7,50€ und mein ältestes davon ist die besagten 8 jahre alt, und es zeigt nich mehr oder weniger abnutzungsspurtchen wie ein teueres kabe album, das ungefähr genauso alt ist!


    aber ich danke euch für die aufklärung über die teilweise doch recht unseriösen angeboten, und ich denke wenn neulinge dies lesen, die werden genauso dankbar für diese tipps sein!

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!


    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Auch meinerseits nochmal einige Bemerkungen zu GOLDHAHN:


    Als ich vor über zehn Jahren das erste Mal bei GOLDHAHN kaufte, war es noch mehr ein Kilowaren- und Ramschposten-Versand. Wenn man das Angebot in den dünnen Prospekten von damals mit den vierfarbigen Hauptkatalogen sowie monatlichen Sonderangeboten heute vergleicht, ist das Sortiment erheblich ausgeweitet worden. Über eine "Deutsches Reich-Fundgrube" habe ich mich auch einmal geärgert, weil massenweise billigste Hindenburg- und Hitler-Freimarken darin waren. Allerdings kostete es nur das Lehrgeld von DM 29,-. Aber wo gab oder gibt es denn in Briefmarkenläden oder bei Versandhändlern mal erschwingliche Einsteiger-Lots, Grundstocksammlungen oder dergleichen? Die graumelierten Herren in ihren muffigen Lädchen haben einen jungen Sammler doch nur abschätzig nach draußen gebeten mit der Bemerkung, erst wiederzukommen, wenn man genügend Geld hätte, mal ordentlich etwas anzulegen!


    Dann wären da die Anzeigen der Privatinserenten in Briefmarkenzeitschriften, die ihre Sammlung oder Dubletten auflösen wollen. "Nur" 35 % vom Katalogwert heißt es da großzügig, und was bekommt man dafür? "Zeit- und bedarfsgerechte" Wellenstempelentwertung auf II. Wahl-Marken zum Beispiel, wenn von gesuchten Ausgaben - also nicht die gängigen Wert der Freimarkenserien - überhaupt etwas vorrätig ist!


    Ersteigerung bei Auktionshäusern? Sicher interessant für Experten mit relativ viel Geld und Zeit: Von abgebildeten Einzellosen abgesehen, muss man schon zur Besichtigung fahren können, um nicht die berühmte "Katze im Sack" zu kaufen. Dann natürlich auch noch hoch genug bieten, um die guten Sachen überhaupt zu bekommen, denn auch hier sind jede Menge erfahrener Aufkäufer/Händler unterwegs, um Rosinen zu picken. Auf den Zuschlag der mit 15 bis 25 % Katalogwert "günstig angesetzten" Ausrufpreise kommt dann nochmal knapp 20 % Provision, Losgebühren, Versicherung etc. sowie natürlich die Mehrwertsteuer oben drauf. Lohnt sich meiner Meinung nach nicht für Sammler mit geringem Budget
    oder Anfänger
    , die dann unter tausenden Marken vielleicht irgendwo mal eine wertvollere Abart finden und zur "Finanzierung des Hobbys" weiterveräußern.


    Tja, und dann kam zum großen "Sammlersterben" (= viel Angebot) noch das Internet mit ebay (= hohe Markttransparenz) hinzu und plötzlich kann auch "Otto Normalsammler" zu 99 % komplett werden, ja selbst "Raritäten" sind relativ erschwinglich geworden. Billiganbieter wie GOLDHAHN, die zum Sammeln anregen, und das Internet sind die Chance, damit unser Hobby Philatelie eine Zukunft hat und lebendig bleibt, auch wenn dadurch die "Kapitalanlagefunktion", die Briefmarken früher einmal hatten, verloren geht.

  • Bin heute zufällig auf die Firma Goldhahn im Web gestolpert. Wie man hier liest, ist es nicht empfehlenswert. Gilt das eigentlich für alle Makren, auch die aus Übersee? Es gibt schon eine Menge Auswahl an vielen Ländern, die Preise sind halt ziemlich hoch. Ich finde es schade, dass man keine Bilder sehen kann. Und 5 Euro Schutzgebühr für ein Katalog, ich weiß nicht, ob sich das überhaupt lohnt, nachher sind dort auch keine Bilder zu sehen.

  • GOLDHAHN???


    Lieber @amosler,
    der Laden ist seit Jahren tot. Sollte sich da wieder etwas bewegen, dann lass die Finger davon. Kauf irgendwelchen Krempel in der Bucht und hoffe auf ehrliche Ware. --- mfG