Beiträge von Norbert01

    Hallo,
    Ursache dürften technische Probleme mit der Druckmaschine sein. Besonders negative Serifenschriften sind im Druck recht heikel.
    Es handelt sich somit um ein Druckzufälligkeit die nicht katalogisiert werden wird.


    MfG
    Norbert

    Hallo,


    nach meinen Unterlagen ist dies kein registrierter Plattenfehler.
    Dem Scan nach zu urteilen handelt es sich um eine Druckzufälligkeit. Z.B. durch ein winziges Stück Papier auf dem Gummituch oder dem Druckbogen.


    MfG
    Norbert

    Hallo,
    einmal sachlich zu der gezeigten Marke:


    Diese Erklärung von Jürgen stimmt fast - aber nur fast.


    Dieses Aussehen kann durch drei grundlegend bzw. ursächlich unterschiedliche Maschinenfehler verursacht werden:


    1.
    Die Druckplatte ist bei einer Druckunterbrechung oder bei Druckbeginn nicht freigelaufen.
    Dies bedeutet das Farbanteile auf den bildfreien Stellen festsitzt und nach und nach über Gummituch und Papier abgetragen wird bis diese vollkommen entfernt sind und das Druckbild klar und sauber erscheint.


    2.
    Erhöhter Abrieb der Druckplatte durch Feuchtwasser mit schlechten Eigenschaften und / oder "staubigem" Papier. Beides beschädigt die bildfreien Stellen so das sich dort Farbe absetzt die dann auf das Papier übertragen wird.


    3.
    Falsche / schlechte Einstellung der Farb-Wasser-Balance.
    Dadurch kommen Farbanteile ins Feuchtwasser und umgekehrt Wasser in die Farbe. Somit kann "verschmutztes" Feuchtwasser auf die bildfreien Stellen kommen und auf das Papier übertragen werden.


    Wie wohl jeder erkennt kann man ohne das ein Original vorliegt keine genauere Bestimmung vornehmen.


    Einzig das es sich um eine Druckzufälligkeit handelt steht fest ansonsten kann man sich eine der oben genannten Ursachen aussuchen.


    MfG
    Norbert

    Gerhard2


    Davon einmal abgesehen, ein Profi, sei es nun ein Privater, oder ein Behördlicher, hat jederzeit, zu allem, egal was auch immer zugriff auf private Compis aller art, wenn nicht gerade einer gegenüber sitzt, der sich noch besser auskennt.


    Das zeugt meiner Meinung nach von krasser Unkenntnis. Diese Möglichkeiten hast du bei völlig ungeschützten Systemen. Für 99% der 'Angriffe' reicht eine richtig eingestellte Firewall und eine aktuelle Anti-Virensoftware aus.


    Das größte Problem sitzt vor dem Computer. Da werden die abenteuerlichsten Seiten aufgerufen, alles was bunt beworben wird runter geladen und installiert. Alles natürlich während man mit Administratorrechten angemeldet ist.


    MS-Internet-Explorer? Wird seit über 8 Jahren bei uns, weder privat noch in der Firma genutzt. Ebenso Google-Chrome - mal den Traffic mitschneiden, Chrome sendet viele verschlüsselte Daten an einen Google-Server. Was da übertragen wird bleibt deren Geheimnis.


    Das momentan sicherste System kannst du übrigens mit einer der Linux-Versionen installieren. Hier eine Vire einschleusen oder einen Trojaner? Ist bei der richtigen Konfiguration nahezu unmöglich.


    Genau wie bei einem neuen Auto oder einer neuen Maschine (wo man ja die Bedienungsanleitung liest oder lesen sollte) sollte sich jeder bei einem Computer Gedanken zu diesem Problem machen bevor gesurft wird. So wie in der Werbung vermittelt - WLAN-Stick rein und losgesurft - sollte es nicht getan werden.
    Aber es ist halt vieles möglich und die Dummheit stirbt nicht aus.


    Und wenn du absolut sicher sein willst dann zieh mal den Netzwerkstecker an deinem Rechner und du bist ab da 100% sicher - Garantiert! ;)

    Halo,


    die Marken in dem Viererblock von Max und Moritz wurden von links nach rechts gezähnt und alle haben den gleichen "Fehler" - meine fünf sind alle schnurgerade...
    Also ein so schlechten Kamm hatte ich nicht in meinen Überlegungen...
    Naja damals war eben nicht alles besser...


    @ leomemmi
    Die übliche Praxis der Herstellung war so dass in ein Profileisen an den entsprechenden Stellen Löcher gebohrt wurden dann wird dieses der Länge nach durchtrennt und in die ober Hälfte werden die Stifte eingesetzt. Die unter Hälfte stellt das Gegenstück dar.
    Wenn nun ein Loch nicht exakt gebohrt wurde so sitzt der Stift folglich nicht an der vorhergesehenen Stelle. Der einzige Verschleiß eines Perforierkammes wird durch abgenutzte Kanten der Bohrung unten sowie der Stifte oben sichtbar - dann wird nicht mehr scharf gestanzt sondern die Löcher wirken mehr 'gerissen'. Im Endstadium klemmt ein Stift dann im unteren Teil fest und bricht
    Ein solches Werkzeug das obige Marken perforiert hat ist von Anfang an ungenau.


    Norbert

    Hallo,


    einmal kurz zu der Vermutung der 'schiefstehenden' Perforationsnadel:
    Technisch unmöglich.
    Die Perforationsnadeln stoßen während des Perforationsvorganges durch das Papier und werden in einer darunterliegenden Führung eingeschoben. Wird nun eine Nadel verbogen so bricht diese bei dem nächsten Kammschlag ab.
    Man kann sich das so vorstellen wie bei einem Bürolocher. Einfach mal reinsehen wie dieser funktioniert - es ist das gleich Prinzip.


    Die Marke wurde nachgezähnt - warum auch immer...
    Vielleicht ein Lehrlingsstück ?(


    MfG
    Norbert

    Aber Hallo,


    auf so eine Reaktion war ich zwar nicht gefasst aber im Kern sind sich hier wohl mal alle einig.
    Die letzte hahnebüchende Auktion in ähnlichem Stil die ich mal fan d da war ein ähnlicher Satz in weißer Schrift auf weißem Grund versteckt - auch so ein ganz raffinierter xxxxxx.


    Auch bin ich der MEinung das diese Auktion gegen die Ebayregeln - zwar oft gescholten - verstößt.


    Und auch wie gesagt: Immer schön die Augen auf und lesen (wenn möglich) was da steht. Dieser Verkäufer kommt auf jeden Fall in meine 'Schwarze Liste'.


    MfG
    Norbert


    Wenn ich mal wieder so etwas finde schreib ich es hier hinzu.

    Ich kenne ja schon einiges was auf Ebay verkauft wird bzw. was verkauft wird und auch wie...


    Aber wer mit dieser Überschrift lockt:


    Briefmarken Deutschland inkl. alte Marken mehrere 1000


    und in einer 3-4 Pixel großen Schrift diesen Satz versteckt:


    Achtung: Sie erwerben hier mit Klick auf den SofortKaufen Button ein Set mit 40 zufällig zusammengestellten Marken. Ich werde alle Sets so zusammenstellen das niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Trotzdem stelle ich alle Sets nach Zufall zusammen. Das heißt sie erhalten nach Zahlung 40 Zufällig zusammengestellte Briefmarken aus einem Pool von ca. 5000 Stück.


    Derjenige handelt für mich im betrügerischer Weise. Wenn das keine Be... ist was dann?


    Was meint Ihr dazu?


    Artikelnummer: 110344875906 110344875912....

    Ja, das die Kontrolle der Makkulaturvernichtung mit daran schuld sein kann ist für mich vorstellbar. Allerdings sollte man sich von dem Gedanken lösen das in der Qualitätskontrolle eine oder mehrere Personen sitzen die jeden Bogen, sei es nun Druckbogen oder Kleinbogen, kontrolliert. Das ist kostenmäßig nicht zu bezahlen.
    Schon mit der falschen Einstellung einer Maschine können mehrere Prozent der Auflage 'versaut' werden. Und dies wird dann bei der stichprobenartigen Kontrolle nicht gefunden (man hat eben immer daneben gegriffen). Und je später in Herstellungsprozess diese Fehler gemacht werden umso schwerer ist es diese zu erkennen.
    Da auch die Druckereien unter einem enormen Kostendruck stehen der solche Vorkommnisse begünstigt halte ich diese Marken für ein Produkt unserer Zeit.
    Diese Marken sollten dementsprechend bewertet werden. Trotz allem halte ich sie für sammelwürdig.


    MfG
    Norbert

    Hallo,


    es ist ja nicht so das die Altprüfungen schlecht oder grundsätzlich falsch sind nur kann man sich ja nicht neueren Forschungsergebnissen verweigern. Diese können dann den Wert (wenn man nur darauf schielt) auch erhöhen, leider auch umgekehrt.


    Also eine Nachprüfung wäre meiner Meinung nach spätestens bei An- oder Verkauf sinnvoll. Als Verkäufer sichert man sich ab und kann entsprechend anbieten und als Käufer hat man eine bessere, sicherere Entscheidungsgrundlage. Steckt die Marke hingegen in der eigenen Sammlung ist es eine rein persönliche Entscheidung da diese Prüfung ja später, also nach einigen Jahren, beim Verkauf auch schon eine Altprüfung sein kann. In diesem Fall beißt sich die Katze in den Schwanz.


    Hier überwiegen aber die positiven Seiten bei einer Nachprüfung.


    MfG
    Norbert

    Hallo,


    also der Stempel steht im Band 13, wie doktorstamp schrieb. Was aber allein keine absolute Gewissheit gibt da diese Stempel auch einmal zeitgerecht verwendet wurden. Der 'Prüfstempel' auf der Rückseite aber erinnert mich an einen Tintenstrahldrucker. Spätestens da ist der Punkt für mich diese Marke als falsch/verfälscht einzustufen.


    Alles natürlich nur soweit am Scan erkennbar :D


    MfG
    Norbert

    Kramix


    Mich hat ja fast der Schlag getroffen als ich deine Nachricht gelesen habe. Das es solche Leute hier gibt hätte ich nicht gedacht.
    Hinten herum so zu agieren und vorn herum den 'freundlichen und tolleranten' xxxxx herauszustellen... Da ist für mich der Charakter unterhalb der Grasnarbe zusammen mit der Intxxxx.


    Jetzt weiter zu schreiben ist deine Entscheidung - deine bisherigen Themen sind alle lesenswert für die die gerne lernen und über den Tellerrand hinaus schauen.
    Von mir: Bitte weitermachen!


    MfG
    Norbert


    @Anonyme Schreiberlinge
    Schreibt doch hier einmal eure Meinung - oder traut Ihr euch nicht?
    Am besten so nachts im dunklen oder was? Feiges P****.

    Ersteinmal ein Danke für die ausführlichen Antworten!


    Wie ich lesen kann sind wir alle, bis auf Kleinigkeiten, einer Meinung.
    doktorstamp

    Zitat

    Druckfehler, Druckzufälligkeiten, PF lassen sich eindeutig nach guten Scans bestimmen.


    Dem mag so sein nur woran erkennt man einen guten Scan? Manipulationen an Scandaten, ob absichtlich oder unabsichtlich gemacht, können u.U. nur extrem schwer erkannt werden und schon gar nicht rückgängig gemacht werden.


    Germaniafan
    JA, da hast du recht. An einigen Scans kann man bestimmte Feststellungen machen. Aber wenn es nicht gerade die von dir beispielhaft genannte Linienzähnung anstelle der Kammzähnung bzw. ein vergleichbarer Punkt ist dann kann man nur einen Verdacht äußern.


    thomasschrage@arcor.de
    Allem genannten kann ich nur zustimmen.


    Zusammen gefasst kann man also sagen das anhand von 'guten' Scans durchaus einigen Dinge zu klären sind. Andere Dinge wie z.B. die Farberkennung oder PF/DZF sind nicht unbedingt eindeutig zu erkennen. Einen Trend oder Verdacht kann man aber durchaus äußern.


    Alles andere halte ich und ich vermute Ihr auch für das bekannte 'in-die-Glaskugel-gucken'. Vielen wird mit solchen Angaben etwas falsches oder fehlerhaftes vorgeworfen das dann auch so weitergegeben wird.


    MfG
    Norbert


    PS.
    Hintergrund meiner Frage war eigentlich das ich 30 Albenblätter mit PF, DZF's erwerben konnte. Der Verkäufer war ein durchaus belesener Sammler der INFLA-Marken die ich erwarb und hat diese PF und DZF's selbst und mit Hilfe einiger Foren (welche das will ich hier nicht nennen) bzw. deren Mitglieder bestimmt. Viele vermeidliche PF sind aber einfach nur DZF's. Das konnte sogar ich erkennen.

    Dieser Thread geht auf eine Frage in folgendem Thread zurück:
    An unsere Germania Spezis


    @ Germaniafan und alle Interessierten


    Das ein renommiertes Werk als Referenz herangezogen wird ist vollkommen in Ordnung. Danach kann man in diesem Fall eine Vermutung äußern.


    Aber eine Ferndiagnose mittels Scan und Bildbearbeitungsprogramm wird von Fachleuten (Druckern und anderen in dieser Branche) die seriös arbeiten mit Sicherheit abgelehnt. Das diese Schriftbreite etc. zwingend mit den auch von dir benannten Faktoren zusammenhängt ist zumindest fraglich bzw. am Scan nicht zu bestimmen.
    Es geht mir eigentlich auch mehr um die vielen 'Urteile' oder besser Beurteilungen von Sammlern die ich immer wieder lesen kann. Da wird am Scan diagnostiziert und es werden aufgrund dessen dann Beurteilungen abgegeben die so nicht zwingend sein können. Für Fehler anhand solcher Scans kennst du bestimmt das eine oder andere Beispiel, oder?


    Einerseits ist es unstrittig das die so genannten Farbvarianten am Scan nicht prüfbar sind. U. a, weil bestimmte Farbtöne oft nicht differenziert genug erfasst werden können was einem Detailverlust gleichkommt. Andererseits werden Urteile anhand solcher 'schlechten' Scans gefällt. Auch noch so gute Software ist nicht in der Lage diese Detailverluste zu rekonstruieren.
    Ich meine hier widersprechen sich viele Fachleute.


    Meiner Meinung nach können anhand der Scans in diesem Fall nur Vermutungen geäußert werden. Dies kann man nicht deutlich genug schreiben da falsche Beurteilungen oft so weitergegeben werden. Ich habe da noch ein schönes Beispiel (kommt noch!).


    Wo ist eurer Meinung nach die Grenze der Begutachtung mittels Scan?
    Eine kurze Begründung würde zum Verständnis beitragen.


    MfG
    Norbert