Beiträge von Jean Philippe

    Wenn es Michel nicht gäbe, könntest Du auf colnect und stampworld keine Michelnummern finden. Das eine ist nun immer das Original, das andere die Kopie.

    Ausserdem ist Michel viel detaillierter.

    Insofern dieser Landstrich von ethnisch-finnischen Menschen bewohnt wird und politisch aber zumindest im 20. Jhdt. fast immer Teil Russlands war, könnte MICHEL diese Marke jedes Mal zwischen Finnland und Russland hin und her schieben.

    Gruss

    Jean Philippe

    Laut MICHEL war der 29. Oktober 1918 (Datum im Aufdruck) der Tag an dem sich die verschiedenen von Südslawen bewohnten Teile Oesterreich-Ungarns von letzterem lossagten und ihren eigenen SHS Staat ausriefen. Die gezeigte slowenische Ausgabe ist nicht im Katalog, erinnert aber an dieses Ereignis.

    Der Wertaufdruck auf der einen Marke (vin.) ist slowenisch Vinar für Heller.

    Gruss

    Jean Philippe

    Das ist eine Wissenschaft für sich, etwa so wie die Geheimzeichen auf den neueren Machin-Ausgaben. Aber bei 240 Marken pro Bogen erlaubt die Kombination der zwei oder vier Eckbuchstaben genau zu wissen, wo die betreffende Marke auf dem Bogen zu finden ist. Der MICHEL Grossbritannien Spezial gibt eine Anleitung dazu, aber im Internet ist sicher noch mehr zu finden.

    (Uebrigens wirst Du gesehen haben, dass diagonal gegenüber liegende Buchstaben gleich sind. Das hilft bei der horizontalen und vertikalen Bestimmung der Marke im Bogen.)

    Das ganze System, das ja über Jahre und viele Ausgaben verwendet wurde, war als Schutz gegen Fälschungen gedacht (so wie auf den Geldscheinen die Kombination zwischen den verschiedenen Zahlenangaben einem Algorithmus folgt, den die Fälscher nicht kennen sollen).

    Gruss

    Jean Philippe

    Im Michel steht auch noch :

    Die Marken wurden nur für den Gebrauch in Pohjois-Inkeri und nach Finnland benutzt. Es war nur ein Postamt (Kirjasalo) tätig.

    Auflagen: MiNr. 1-4 je 200 000, MiNr. 5 = 10 000, MiNr. 6 = 3000, MiNr. 7 = 2500 Stück

    Gültig bis 5.12.1920

    1231 nach dem islamischen Kalender macht keinerlei Sinn. Das würde nach dem gregorianischen Kalender ins 19. Jahrhundert führen. Ausserdem sind beide Zeichen in der Mitte gleich, nämlich eine arabische 3. Es ist 1331, auf anderen Marken entsprechend 1332, für uns 1915 und 1916.

    Wie schon erwähnt ging es um einen Zuschlag für Kriegswaisen. Wenn ich Zeit hab, kann ich nochmals im Yvert schauen oder jemand hier versteht arabisch.

    Postfrisch und echt sind diese Marken ja eigentlich per Definition. Unternehmerisch finde ich es gut, wenn die Post unnötige Restbestände zu Geld macht. Aber wie steht es mit der Markttransparenz ? Ist bekannt, wieviele Exemplare die Post von jeder Ausgabe (alle nassklebenden Marken !) noch hat und wieviele sie verkaufen will ? Für die Preisfindung wäre das nicht unerheblich.

    Gruss

    Jean Philippe

    Hello, xiaolin

    No trouble, I understand that there may be some time pressure if you want to buy an article.

    I have copied hereafter the text which you could not access :

    "per il timbro DOPO LA PARTENZA bisogna spezzare una lancia a favore dell'Amministrazione Postale Granducale poi Sabauda, che pare sia stata una delle migliori per l'epoca, per il ramificato servizio e la funzionalità nel trattare le corrispondenze, ebbene questo timbro lineare stampatello DOPO LA PARTENZA veniva apposto sulle lettere consegnate all'ufficio postale dopo che il corriere o diligenza che si voglia era già partita ovvero al di fuori dell'orario stabilito, allora cosa succedeva siccome la lettera era stata consegnata per quella data, ma fuori tempo, gli veniva applicato quella dicitura per giustificare l'inoltro per la spedizione con la corriera successiva e quindi la consegna al destinatario ritardata rispetto alla data prevista nel caso contrario,............................. mi è capitato spesso di leggere all'interno delle lettere frasi del tipo.......Devo frettolosamente completare la lettera altrimenti non faccio in tempo con la consegna giornaliera perchè è prossima a partire la diligenza..... ecco quindi nei casi dove questo purtroppo a causa del ritardo di consegna del mittente succedeva, alla missiva gli veniva apposto questo timbro di giustificazione.........................anche perchè a quel tempo in base a cosa avevo scritto, aspettavano a tempo debito la risposta e in quel caso non l'avevano per il tempo stabilito a seconda del percorso ma in ritardo e quando la ricevevano capivano il perchè del ritardo da quel timbro.........................scherzavano poco all'epoca, non si sgarrava, spedire costava a quel tempo, ma le cose erano ben fatte, le lettere all'interno della toscana se consegnate al tempo debito erano consegnate nello stesso giorno"

    It is a bit lengthy and repetitive, but it's funny to read that the letter writer was worried to miss the departure of the stagecoach (diligenza) ... and then missed it !

    Greetings

    Jean Philippe