Beiträge von doktorstamp

    Band 13 enthält eine Auflistung aller bisher erfaßten Stempel die nachweislich entwendet/mißbraucht wurden. Wenn Du die Einleitung liest sollte es Dir klar sein.


    Beim Erwerb von Marken deren Stempelabschläge in der Liste stehen sollte Vorsicht geboten. Dennoch wenn man sich etwas tiefer mit der Materie befaßt, kann er eine Entscheidung treffen ob der Stempelabschlag zeitgerecht erfolgte oder nicht. 100% sicher ist es nicht.


    Leider für viele die den Michel für das A und O halten, und dabei nur artig abhaken ohne ihn zu lesen, schutzt erst garnichts. In dem Michel Deutschland Spezial ist jede Menge Infos erhalten, aber wie gesagt werden sie nur von den allerwenigsten gelesen.


    Literatur ist wichtig, sowie die Mitgliedschaft einer Arge. Bis weitere Teile der Sammelschaft dieses begreifen bleiben sie Abzockenreif. Dümmheit ist heilbar, Doofheit dagegen läßt sich mit nichts verbessern.


    mfG


    Nigel

    As erron says the cancel Mannheim is genuine and contemporary. Bisecting of inflation stamps was not permitted, though along with many other things that should not be, this one has slipped through.


    Don't consign it to the bin, that woould be a great shame if you were to do so, keep it as example of someone playing games with the post office, that escaped their attention.


    regards


    Nigel

    Bei einem Verkauf hierzulande würde die Marke mit GBP 40 bis 60 erzielen.
    Begrundung; Entwertung leicht verschmiert, ferner gilt sie als 3-randig.
    Bei Epay vielleicht noch weniger.


    Bei der Marke auf Brief/Kuvert könnte man eventuell GBP 60 bis 80 erwarten, wenn sie doch Platte 7 ist!!. Ansonsten hat der Bug sie stark hingerissen. Bei Epay als solche angeboten, und Platte nicht in der Beschreibung angegeben
    (der neue Erwerber könnte für sich entscheiden) wäre mit um GBP 60 zu rechnen.


    Die Marke als solche (allgemein) stellt keine Rarität da! 65 Millionen waren produziert!!. Lediglich bei einer Plattenunterteilung erzielen die Marken mehr. Die Platte 11 ist am seltensten.


    mfG


    Nigel

    Die Ausgabe aus dem Jahre 1934 sind wesentlich häufiger zu begegnen als die aus 1915-18, lediglich die 10/- Nominale dieser Ausgabe findet man nicht so oft.
    Die von Dir gezeigten Marken sind beide mit Paketstempelentwertung versehen. Hierfür waren sie eigens vorgesehen. Diese Werte trifft man aber auch auf schweren Einschreiben, sowie versicherten Bankbriefen, und Flugpost. Meist tragen sie dann einen Rundstempelentwertung.


    In dieser Form haben sie einen Kaufwert von 3-5 Euronen, zumindest hierzulande, mit Rundstempel muß man ein bißchen mehr berappen.


    Die 10/- kann man hier für um die GBP 10 erwerben, mit Rundstempel vielleicht sogar das Doppelte.


    Das es zwischen Michel und Stanley Gibbons Katalogen Ungereimheiten gibt ist etwas womit man leben muß. Wer aber das Sammelgebiet sein eigen gemacht hat, wird sich wohl in allen Feinheiten auskennen.


    mfG


    Nigel

    Vorschritmässig hatte die Karte zu jener Zeit mit zwei Abschläge versehen zu werden. Einer auf dem Werteindruck, und einer daneben gesetzt.


    Dieser aus St Petersburg datiert vom 30 Okt 1874. Der Ankunftsstempel von Reval datiert mit 31 Okt 1873. Eine Datumfehleinstellung halte ich für höchstunwahrscheinlich, kann aber nicht ausgeschlossen werden.


    Der Stempel auf den Marken datiert vom 11 IV 1908!!


    Vermutung, unser freudiger Kartenempfänger befindet sich irgendwo in Rußland und läßt die Karte an ihn selbst nochmals verschicken.


    Zweite Vermutung; ein Spaßvogel ist am Werk.


    Der Stempelabschlag auf den Marken ist meines Erachtens nicht aus St Petersburg, zugegeben "burg" kann man lesen. ich meine auch Wagon lesen zu können, mit Wagon eventuell liege ich aber hier falsch.


    Das Anbringen eines Eingangstempels bei der normalen Post war mit dem Anfang 1908 abgeschaffen, und nur bei Poststücken mit Zusatzleistungen wie Einschreiben, Wert, oder NN usw. beibehalten.


    mfG


    Nigel

    Hi Pixie


    Various dates are known between those you give, and certainly postal organisations were aware of changes being made. Quite when the UPU pontificated on this I have no idea.


    Often it seems as if the left hand didn't know what the right was doing, as incoming mail to a country can demonstrate. Some were permitted at the printed matter rate, correct from the point of origin, and subsequently charged "postage due" on arrival. Another point which caused concern, was the affixing of the adhesive, during this same period, some postal authorities said it was to go on the back, others insisted the stamp be affixed on the front, as a consequence some cards on arrival from abroad were charged postage due.


    A look at picture postcards from the British Caribbean Islands will easily illustrate what I have said above. The islands were often out of step with each other.


    By the way the first recognised picture postcards are deemed to be those from Heligoland. It was acceptance of illustrated postcards that drove the decision to divide the backs, previous to this an area had been left below, or to one side of the illustration for the missive.


    kind regards


    Nigel

    Einer Prüfsendung am 29.11.12 abgeschickt ist leider bis heute noch nicht eingegangen. Der Beleg war versichert, demzufolge als solcher gekennzeichnet.


    Jetzt muß ich einen Nachforschungsantrag einreichen. Die Britische Post wird wie immer sagen, er habe das Land an so und so Datum verlassen, und damit versuchen den Ersatz umzugehen. Sprich die Deutsche Post AG ist an allem Schuld.


    Mit der Sendung habe ich aber keinen Vertrag mit der DPAG abgeschlossen, sondern mit der Royal Mail, was zu ihrem Verhängnis wird.


    mfG


    Nigel


    PS Es sind im Laufe der letzten 12 Jahren schon um die 5 oder 6 versicherte Sendungen 'verloren' gegangen.

    Warten wir mal ab, bis der letzte Attest sich verjährt hat.


    Dann wird vermutlich eine jämmerliche Fußnote unter der Auflistung dieser Marken zu lesen, und fortan werden die Nummer 909, 910 entfallen, und mit X-dumm und dämlich ersetzt.


    Ihr habt es hier gelesen!


    mfG


    Nigel

    Ausgeflickt = notdürftig retuschiert


    M.m. nach handelt es sich um die beschriebene Marke, in dem zweitenn '0' ist eine Kratze eindeutig, in dem ersten '0' ist die Kratze gerade noch vorhanden.


    PF sind in vielen Sammelgebieten durchaus zu hochangesetzt, und vor allem aus Zeiten der Not, sprich Infla, und Nachkriegserzeugnisse.


    Bewundere die Marken für das was sie darstellen, und nicht was die Wert sind.


    mfG


    Nigel

    Hall Sammlerfreund


    Vorweg Farben zu bestimmen im Internet bringt eh nichts. Auch die Bilder die du eingestellt hast weisen eine Unterschiedliche Beleuchtung auf.
    Daher wird Nordlicht empfohlen, wenn aber kein Fenster im Hause gen Norden steht, hílft dann nur eine Tageslichtbirne. Im Kunstlerladen erhältlich.


    Weiterhin als Hintergrund verwenden viele Prüfer schwarzes Karton, weil weisses Karton wie ein Aufheller wirkt.


    Es dürfte dir auch aufgefallen sein die Mi 244c nur im Walzendruck vorkommt, bei dieser Marke, wie auch viele Marken im Walzendruck, aber nicht alle, sind sie sie nur anhand vom Ober oder Unterrand festzustellen.


    Die Serie aus der diese Marke stammt ist philatelistisch ungeackert. Wie bei vielen Dauerserien der Inflazeit. Das einige PF im Michel augelistet sind ist schon lange nicht das A und O. Verwendung, Art, Orte usw. alles unerforscht, noch!


    mfG


    Nigel

    Für meine Sammlungen liegen die Dubletten in Steckbüchern. Für die Sammlung 1900-23 habe ich Vergleichsblätter erstellt damit hat der Bestand an Dubletten erheblich "abgenommen". Bisher habe ich fast für jede Marke mit Farbnuancen aus der Zeit ein Blatt geschaffen. Falschstempel der Inflazeit werden auch aufgehoben, Blätter werden auch heirfür erstellt.


    Für die weiteren Sammlungen (eigentlich nur Dauerserien) ist für jede Serie ein eigens dafür vorgesehenes Steckbuch gehalten. Auch hier werden die Marken gehalten bis genugend da sind um eine Seite zu erstellen, Farbnuancen und/oder Stempel.


    Die Steckbücher bekomme ich entweder aus dem Sonderangebot bei Messen oder sie sind gebraucht erstanden.


    Für Postgeschichtliche Stücke verwende ich die Kunststoffhüllen die dann in Ordner untergebracht sind.


    Fazit wenn man seine Dubletten zum Vergleich in die Sammlung bringt hat man mehr davon.


    Ferner solte man an eine Veräusserung seine Sammlung denken bringen gut bestückten und organisierten Steckbücher wesentlich mehr ein als wenn man einfach den Marken nach Michel Hauptnummern reinstoppft.


    mfG


    Nigel