Beiträge von Ron Alexander

    Passend zur Wärhungsreform am 21.06.1948 heute diese Brief ;-). Brief im Fernverkehr, aufgegeben in Trossingen am 24.06.1948 und lief nach Bremen. Die Währungsreform war am 21.06.1948 abgeschlossen, Briefmarken der neuen Währung waren in den Postämtern in ausreichender Menge vorhanden und doch wurde der Brief noch mit Reichspfennig freigemacht. Dies geschah Portorichtig mit 240 Reichspfennig, also umgerechnet 24 Pfennig. Es könnte durchaus sein das der Absender noch Restbestände in Reichsmark Währung hatte und diese noch aufbrauchen wollte. Offiziell waren die Briefmarken nicht mehr Frankaturgültig, wurden aber, wie hier zu sehen noch geduldet.


    Wir verdanken den Philatelisten von Damals sehr viele tolle Philatelistische Stücke und vor allem Dokumentation der damaligen Postverhältnisse.


    Bei den 10 Fach Frankaturen, ja da gibt es sicherlich sehr viel was Philatelistisch beeinflusst ist aber sicher auch Belege die aus reinem Bedarf gelaufen sind da Restbestände einfach aufgebraucht wurden.


    Grüße,

    Ron

    Brief aufgegeben am 21.06.1948 in Unterreichenbach und dieser lief nach Lahr. Folglich fallen für diesen Brief im Fernverkehr bis 20g, 24 Pfennig Porto an. Auf den ersten Blick, wurden 132 Pfennig verklebt. Doch nochmal ein Blick auf das Datum, der 21.06.1948, Tag der Währungsreformumsetzung. Der Umrechnungskurs von Reichsmark zu Mark liegt bei 10 zu 1. Somit werden aus den 120 Reichspfennig der ersten Dauerserie 12 Pfennig, und für die restlichen noch fehlenden 12 Pfennig wurde der 12 Pfennig Wert der Zweiten Dauerserie aufgebracht. Somit trägt MiNr.: 18 einen Erstagsstempel und der Brief ist portorichtig mit 24 Pfennig freigemacht.

    Einschreiben, aufgegeben in Dettingen bei Urach am 21.06.1948. Das Porto für einen Brief im Fernverkehr bis 20g beträgt 24Pf, Einschreibegebühr 60 Pfennig, somit waren gesamt 84 Pfennig zu entrichten. Der Brief wurde jetzt augenscheinlich Portorichtig mit 84 Pfennig freigemacht. Doch werfen wir noch einen genaueren Blick auf das Datum, am 21.06.1948 war die Währungsreform und damit wurden die aufgebrachten Marken der ersten Dauerserie ungültig. Wenn wir jetzt aber einen Blick auf die Stempeluhrzeit werfen, so erkennen wir 7 Uhr. Ich nehme daher an, dass der Brief noch am Vorabend der Währungsreform im Briefkasten eingeworfen wurde. Da die Marken am 20.06.1948 noch Frankaturgültig waren, wurde der Brief Portorichtig zum Zeitpunkt der Aufgabe aufgegeben. Viele Briefe aus dieser Zeit tragen den Vermerk „Aus Briefkasten“, dieser leider nicht. Rückseitig trägt der Brief den Ankfuntsstempel aus Tübingen.


    Schönen guten Morgen labarnas,


    Danke Dir für die Rückmeldung. In den Quellen stehen alle Links um sie direkt anzuklicken, ich selbst kann sie leider nicht anklickbar im Video Hinterlegen. Für das nächste mal blende ich sie noch mal groß ein!


    Grüße,

    Ron

    Schönen guten Morgen,


    Mir werden immer wieder Briefmarken vorgelegt mit der Bitte diese Wertzuschätzen. Dabei gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks, mit denen jeder selbst eine erste Prüfung/Einschätzung vornehmen kann. Genau diesen „Werkzeugkasten zum Wertschätzen von Briefmarken“ möchte ich Euch heute näher bringen.

    Ich hoffe das dieser "Werkzeugkasten" dem ein oder anderen Anfänger hilft sich zumindest einen Überblick zu verschaffen.


    Briefmarken Wertvoll oder Nicht!? Ein Werkzeugkasten zur Wertschätzung von Briefmarken

    https://youtu.be/-On-eXh3gkI


    Schönes Wochenende!


    Grüße,

    Ron

    Unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit so ein Album vom Experten durchgeblättert wird, um einige Rosinen herauszupicken. Interessant wäre es noch, wieviel % der Einlieferer ohne Annahme wieder nach Hause geschickt werden, weil sie nur uninteressantes und nicht auktionsfähiges Material in den Alben haben.


    Gruß kartenhai

    Hallo kartenhai,


    zu Deiner Frage habe ich folgende Antwort erhalten:

    "Ein Großteil der geerbten Sammlungen die Auktionshäusern vorgelegt werden sind Anfängersammlungen. So wie sie in den meisten Familien eben vorkommen, weil

    früher jeder einmal Briefmarken gesammelt hat.

    Diese Anfängersammlungen sind für Auktionen aufgrund ihres sehr niedrigen Handelswertes nicht geeignet."


    Ich persönlich nehme daher an, dass der "größte Teil" wieder nach Hause geschickt wird. Sehen wir ja auch immer wieder im Forum was hier für Sammlungen zur Wertschätzung vorgelegt werden, ich denke bei einem Auktionshaus verhält es sich ähnlich.


    Grüße,

    Ron

    Das ist mal eine nette Idee :D. Ich bin da nicht begabt genug :lachen:

    Unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit so ein Album vom Experten durchgeblättert wird, um einige Rosinen herauszupicken. Interessant wäre es noch, wieviel % der Einlieferer ohne Annahme wieder nach Hause geschickt werden, weil sie nur uninteressantes und nicht auktionsfähiges Material in den Alben haben.


    Gruß kartenhai

    Hallo kartenhai,


    habe ich mal weitergegeben an Tobias ob er dazu Zahlen nennen kann. Wenn es etwas gibt teile ich das hier natürlich mit.


    Grüße,

    Ron

    Moin Marko,


    danke, dann bin ich gespannt. Interessant ist sicherlich zu sehen, wer alles Briefmarken zum Bestehen des Weltpostvereines herausgegeben hat. Bulgarien macht dann schon mal den Anfang :-).


    Grüße,

    Ron

    Ein wirklich ehrgeiziges Projekt das Du vor Dir hast! Gehst Du die Länder nach und nach durch, sprich ist Spanien 1949 komplett mit den beiden gezeigten Marken? Gehören die Besatzungsausgaben dazu von 1949 oder nimmst Du "nur" die Hauptwerte der Deutschen Post?


    Grüße,

    Ron

    Guten Morgen labarnas,


    ja nur PF & DM, Cent ist mir gar nicht aufgefallen und keiner meiner Qualitätssicherung :lachen: Danke für den Hinweis :-).


    Grüße,

    Ron

    Schönen Freitagabend zusammen,


    Heute möchte ich Euch näher bringen, warum eine Briefmarke, die sich auf einem Brief befindet, eine Geschichte erzählt. Sobald die Marke vom Beleg abgelöst wird, ist dies leider nicht mehr möglich. Zur Erläuterung habe ich Euch hierzu zwei interessante Belege mitgebracht.


    Briefmarken auf einem Beleg erzählen eine Geschichte

    https://youtu.be/JCraUF1z8Bc


    Grüße,

    Ron

    Hallo labarnas,


    Danke Dir! Ja es ist sicher nicht selbstverständlich das man einfach drehen darf und ich hatte wirklich sehr viele Freiheiten. Zumal nebenher noch die Auktionen gelaufen sind und ich dann auch immer aufpassen musste das ich niemand in die Quere komme :lachen:

    Es war auf jeden Fall ein spannender Tag.


    Grüße,

    Ron

    Schönen Nachmittag zusammen,


    Dieses Mal bin ich für Euch unterwegs in Wiesbaden und besuche dort die 368 Heinrich Köhler Auktion. Hierbei möchte ich Euch einen kleinen Einblick in eine laufende Auktion geben. Doch schaut es Euch am besten doch selbst an.


    368 Heinrich Köhler Briefmarken Auktion in Wiesbaden

    https://youtu.be/JRzxcIh1KDc


    Grüße,

    Ron

    Hallo Stefan,


    danke für die Anmerkung, da muss ich doch noch mal schauen. Interessant ist:
    https://de.wikipedia.org/wiki/…n_Demokratischen_Republik

    Dann ist auf Wikipedia die eigentliche Flagge überhaupt nicht abgebildet?


    Grüße,

    Ron