Beiträge von OlliFoolish

    Also mich nervt auch, wenn sich jemand hier im Forum anmeldet und dann als ersten (und ggfs auch einzigen) Beitrag einen Verweis auf seine Auktion postet.


    Das wäre so, wie wenn ich plötzlich (z.B. aus einem Erbe) eine Münzsammlung erhalte und mich dann nur deshalb in einem Münzforum anmelde, um dort noch möglichst viele Leute auf den Verkauf bei eBay eben dieser Sammlung aufmerksam zu machen.
    Da steht nicht der Wille im Vordergrund, den Mitgliedern dort einen Gefallen zu tun, indem ich sie auf meine (wunderbare) Sammlung aufmerksam mache, sondern mein eigenes Interesse, einen höheren Preis zu erzielen.
    Das wiederum würde ich auch als "kommerziell" ainstufen, ob es nun gewerblich oder privat ist, hat damit nichts zu tun.


    Nur meine Meinung
    Olli

    Wenn ich es richtig verstanden habe, gilt die "zeitgerechte" Verwendung bei Bund für die zum Ausgabezeitpunkt aktuelle und die darauf folgende Portoperiode. Alles danach wäre demnach eine "Spätverwendung"...


    Gruß Olli

    @Mrs.Stamp:
    Das ist wieder eine dieser Fragen, auf die du von 10 Leuten 10 verschiedene Antworten bekommen wirst, weil es "Geschmackssache" ist. ;)


    Wellen kommen in Deutschland überwiegend bei Maschinenstempel und zB auch Handrollstempeln vor.
    Der Vorteil eines Wellenstempels ist, daß man im Gegensatz zu einem klaren, sauberen, zentrischen Vollstempel mit höherer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, daß die Sendung und somit die Marken tatsächlich den Postweg gegangen sind.
    Der Nachteil ist, daß weder Datum noch Ort zu erkennen sind und man zB nicht weiß, ob die Marken "zeitgerecht" verwendet wurden. In den Anfangsjahren wurden die Marken in Abständen ungültig, später verwendete Marken hatten keinen bis kaum einen Wert. Ein Wellenstempel gibt hier keinen Aufschluß.


    Ich persönlich bevorzuge einen deutlichen Vollstempel-Abschlag. Wenn Teile des Wellenstempels mit auf der Marke sind (zB bei großformatigen Marken in Kombination mit Maschinenstempel), dann ist mir das sehr Recht.


    Gruß Olli

    Zitat

    Original von jmh67
    Bei den sechs 20-Cent-Marken, die ich heute früh am Automaten kaufte, gab es zwar keine augenfällige Besonderheit (wenn man von dem trotz Minusgraden ausnahmsweise recht satten Farbauftrag der Werteindrucke absieht), aber der Automat hatte wohl das Spendierjackett an und gab mir noch eine 2-Cent-Marke als Gratiszugabe. Wie kann denn so etwas passieren?


    Jan-Martin


    jmh67 : Wohlmöglich hat sich der vorherige Kunde z.B. eine 58c Marke drucken lassen und die 2c Marke lag als "Wechselgeld" noch im Fach?


    Gruß Olli

    Mrs. Stamp :
    Du kannst auch nochmal auf das Datum vom unteren Brief auf Bild 7 und 8 schauen. Wenn es vor dem 1.1.1979 liegt, dann ist die Portostufe vielleicht für Sammler ebensolcher interessant, da nicht ganz alltäglich:
    Brief > 500g + Einschreiben + Rückschein.
    Wenn es nach dem 1.7.1982 ist, dann immerhin noch Brief >50g + Einschreiben + Rückschein, jeweils portogerecht und Buntfrankatur "Burgen und Schlösser".
    Der Brief scheint auch bis auf den geschwärzten Absender gut erhalten bzw in sammelwürdigem Zustand zu sein.
    (Wenn ich mich mit den Zeiträumen/Portostufen irre, bitte berichtigen!)


    Sich überhaupt nicht beeinflussen zu lassen ist sehr schwer und die Grenze zwischen Beeinflussung und Inspiration ist fließend. Wie Werner Briefmacker schon zu recht sagt, haben sich damals auch viele beeinflussen lassen und Viertelstempel gesammelt, weil sie dachten, "das macht man so".
    Jeder der hier Tipps und Meinungen postet kann dir als Inspiration dienen, denn er kann ja auch nur von seiner eigenen Sicht sprechen, die lange nicht deine sein muß.
    Ich habe mir in meiner Anfängerzeit (die auch noch nicht wirklich um ist) viele Meinungen angehört und versucht, mich positiv beeinflussen zu lassen, in dem ich mir die Punkte raus gepickt habe, die mir gefallen.


    Ich wünsche dir jedenfalls einen guten Start
    Gruß Olli

    Zitat

    Original von Mrs. Stamp
    Hey,
    ja das macht ja nichts. In erster Linie müssen sie ja mir gefallen, falls ich sie aufheben sollte. :D


    Hallo Mrs. Stamp,
    das stimmt natürlich!


    Trotzdem finde ich Ulis Hinweis hier durchaus berechtigt, da der allgemeine Zustand, bzw die Aktenlochung meiner Ansicht nach weit schwerer wiegen bei der Überlegung um "die Tonne" als die geschwärzten Absender. Wenn es nur darum geht, daß es dir gefällt und das tut es ja eigentlich, erübrigt sich ja auch die Frage nach den Absenderschwärzungen, oder? ;)


    Gruß Olli


    edit: sicherheitshalber freundliches Smiley eingefügt!

    Zitat

    Original von wolleauslauf
    das eigentlich nur, wenn Du den Brief zulässt :D


    Du könntest ja theoretisch einen Brief ausdrucken und reinstecken, deswegen wird der Umschlag aber auch nicht echter.


    Deswegen haben meine Altstadtsonderstempelbeleg immer einen belanglosen Inhalt und bleiben bei der Retoure immer verschlossen.


    Hallo Wolle,
    wenn du selbst der Absender bist, weißt, daß der Inhalt belanglos ist, dann ist das natürlich eine gute Möglichkeit.


    Aber die Briefe aus der Zeit, in der noch zwischen Orts- und Fernbrief unterschieden wurde, sind bereits alle geöffnet worden.
    Und wie handhabe ich das mit modernem Material, wenn weder Label noch Ankunftsstempel Auskunft geben, zB aus größeren Belegeposten? Bisher wandern solche Briefe mit "leerem" Fenster in die Ablöse-Kiste.


    Gruß Olli

    Zur Feier des Tages auch von mir ein kleiner Beitrag. Ich hoffe, ich habs korrekt beschrieben.


    Mi.Nr. 1498 (eine Einzelmarke vom 100er-Bogen, Ecke 1 und ein waagerechtes Paar vom 10er-Bogen Ecke 1) als MeF auf portogerechtem (600pf) Auslands-Wertbrief über 35DM in die Schweiz


    Auslandsbrief Standard (Europa) = 100pf
    Beförderungsgebühr Wertbrief = 350pf
    Versicherungsgebühr Wertbrief = 150pf


    Als zusätzliche Besonderheit wurde hier der 10er Bogen vorverwendet, da dieser erst am 7.10.1994 offiziell zum Verkauf kam.


    Stempel: 57537 Wissen, Sieg 1, b, -6.10.94-18
    Ankunftsstempel: 3270 Aarberg, 3a, -8.10.94


    Olli

    Zitat

    Original von saeckingen
    2.) Nein, diese Stücke sind als Briefe zwar unbeliebter und daher billiger, aber trotzdem noch komplette Briefe. Man findet alle Leitvermerke, Transitstempel, Ankunftsstempel etc. auf dem Umschlag.


    saeckingen : Danke für die schnelle Antwort. Zu 2. hab ich noch eine Nachfrage. Wie kann ich sagen, ob ein Brief z.B. ein portogerechter Fernbrief oder ein überfrankierter Ortsbrief ist, wenn die Empfängeradresse fehlt? Außer wenn es natürlich Ankunftsstempel gibt.


    Gruß Olli

    Liebe Sammlerfreunde,
    so richtig habe ich noch keine Antwort auf folgende Frage(n) gefunden:


    1. Wie sammelt ihr Päckchen, bzw Frankaturen von Päckchen bzw. wie sammelt "man" diese um die "Brief-Bewertung" zu behalten.
    Hintergrund: Ich habe zum letzten Ersttag (1.3.) ein Päckchen mit einem Paar der Mi.Nr. 2989 bekommen (2x205c), also portogerechte Mehrfachfrankatur und bin jetzt am Überlegen, wie ich dies in meine Belege-Sammlung integriere.


    2. Gehe ich recht in der Annahme, daß selbst unbeschädigte Fensterumschläge, bei denen aber der Inhalt fehlt (keine Anschrift), nur als Briefstück zu bewerten sind?


    Gruß Olli

    Da hat man Nachtdienst und schaut einmal nicht auf die Geburtstagsliste und dann das!!!
    Schande auf mein Haupt!
    Alles Gute nachträglich zum Geburtstag lieber Wolle und bleib uns unbedingt so erhalte wie du bist.


    Olli


    Edit: Hat ja doch gerade noch gepasst, also streich bitte das "nachträglich" :D

    Hallo, aktuell zum Thema Kiloware:
    Ich hab letzte Woche 2kg BUMI in Bethel bestellt, bin mit dieser Sorte bislang immer sehr zufrieden gewesen. Damals war der Bund-Anteil immer angemessen hoch und die ausländischen Marke dazwischen lockerten das Ganze soweit auf, daß man auch immer gut die eine oder andere Marke für einen Sammlerfreud beiseite legen konnte.


    Dieses mal waren die 2Kg eine Katastrophe. Der Anteil Bund-Sondermarken lag bei gut 80%, was noch kein Verbrechen ist, wenn man ja auch Bund sammelt, aber davon waren gut 90% beschädigt. Wenige waren der Schere zum Opfer gefallen, die meisten den Briefzentren. Es wirkte so, als wäre es Standard, die Marken, anstatt sie fachgerecht in der Rundablage zu entsorgen, zu spenden.
    Dabei geht es mir nicht darum, daß man von mehreren tausend Marken, die man zB spendet, die Zähne einzeln kontrolliert.
    Wenn ich einen Brief bekommen, bei dem ein oder mehrere Zähne fehlen, oder die angerissen sind, dann kommt die Marke in den Müll, sonst nirgendwo hin. Diese Marken im großen Stil zu spenden, grenzt fast an Frechheit.
    So jetzt hab ich mich genug ausgelassen ;)


    Gruß Olli

    uposta :
    Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es keine und kann es keine verbindliche Aussage zu dem Thema geben.


    Mal so, wie nur ich persönlich es verstanden habe:
    zB:
    Ich poste hier im Forum aus heiterem Himmel eine Adresse:
    Frank Neubacher
    Am Seestücken 11
    21073 Hamburg


    ...dann kann ich das ohne weiteres machen. Frank Neubacher, dessen Adresse ich aus dem Telefonbuch habe, hat dadurch keinen Nachteil.
    Poste ich die gleiche Adresse jedoch in einem Thread, der heißt: "Welchen Menschen wollen wir kollektiv mit Drohbriefen und anonymen Anrufen in den Wahnsinn treiben", dann kann Frank Neubacher mich dafür verantwortlich machen, daß ich zur Straftat gegen ihn aufgerufen habe.


    Auf Brief bezogen: Poste ich einen Brief, auf dem Frank Neubachers oben genannte Adresse steht, jedoch keine Absenderangabe (zB weil diese auf der Rückseite steht), ist es kein Problem.
    Poste ich wiederum einen Brief vom Gerichtsvollzieher, an F.N. addressiert, kann er mich verklagen und ein Richter müsste entscheiden, ob es in seine Persönlichkeitsrechte eingriff oder nicht. Auch hier ist der Ausgang vom Prozess abhängig.


    As kann also keine eindeutige Aussage geben.


    Ich persönlich, mache bei "neueren" Briefen die Adressen unkenntlich, bei älteren nicht. Das Risiko, daß jemand sich ärgert, gehe ich dem Fall ein und halte es dabei aber für überschaubar, ohne eine klare zeitliche "Verjährungsgrenze" zu ziehen, da es keine gibt.


    Gruß Olli