Böhmen und Mähren MiNr. 74

  • Hallo Leute


    Im Bereich Böhmen und Mähren scheint es eine vielzahl von Plattenfehler zu geben. Erst heute hab ich einen weiteren gefunden der mir Fragezeichen aufwirft ,da ich weder im Michel Spezial (aktuelle Ausgabe) noch in meinen Literarischen Nachschlagewerken einen hinweis dazu finde.
    Bräuchte mal dazu eine Info von jemanden der vielleicht darüber was wissen könnte .
    Es geht um die MiNr. 74 von Böhmen und Mähren. Dafür hab ich auch das Bild hochgeladen. Auf der Linken Marke konnte ich so gut wie nichts erkennen was auf einen Plattenfehler hinweist ,aber auf der Rechten Marke hab ich was gesehen was man sehr schön erkennen kann. Im Schriftzug (Unterer Bereich der Marke,Namenszug ) findet man einen schönen weißen Fleck am Buchstaben T
    Kann mir wer was dazu näheres schreiben ?


    Danke im vorraus dazu


    Gruß
    Nugget.

    Bilder

    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.


    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .

  • Quelle: http://www.bpp.de/bechtold/info16/index.htm


    In dieser INFO werde ich, wie angekündigt, mit den Abbildungen und Beschreibungen zu den im Michel neu aufgenommenen Besonderheiten beginnen. Dazu noch einige Anmerkungen. Bei fast allen Marken gibt es eine Vielzahl von Abarten, die unmöglich alle im Katalog Aufnahme finden können. Ich habe dies in meiner INFO Nr. 15 ausführlich dargelegt. Wenn nun gerade Ihre Abart, und sei sie noch so schön, nicht in den Katalog aufgenommen werden kann, so liegt das weder an der Redaktion des Michel Kataloges, noch an den "böswilligen" Prüfern, die eine Aufnahme verhindern. Die Prüfer setzen sich ein bis zwei mal im Jahr zusammen um festzustellen, was der Redaktion zur Aufnahme in den Katalog vorgeschlagen werden soll. Wir machen uns die Sache nicht leicht, berücksichtigen aber immer unter welchen Umständen es zu dieser oder jener Abart gekommen ist und treffen dann eine Entscheidung.


    Bei den Überdruckmarken stehen wir vor dem gleichen Problem. Sicherlich gibt es da hunderte von echten Plattenfehlern, wir sind aber gezwungen, eine Auswahl zu treffen. Alle Plattenfehler würden von der Michel-Redaktion sicherlich nicht in den Katalog aufgenommen werden. Vergessen Sie auch nicht, über die Aufnahme in den Katalog entscheidet die Redaktion und nicht die Prüfer. INFLA-Berlin hat ein Mitspracherecht bei der Kataloggestaltung, aber nicht die endgültige Entscheidungsbefugnis. Das sollten Sie immer bedenken.


    Trotzdem mein wiederholter Hinweis: Alle Abarten sind sammelwürdig. Sie sollten nicht immer nur nach einer Katalogbewertung schielen. Wenn es eine Bewertung gibt, ist das in Ordnung, obwohl meiner Meinung nach für viele Besonderheiten die Katalogbewertung zu hoch ist. Bei allen anderen Marken sollten Sie sich freuen, wenn Sie diese für wenig Geld erwerben können oder gar aus der Massenware ausgesucht haben. Sie sollten aber für diese Marken keine Phantasiepreise als Grundlage Ihrer Sammlungsbewertung machen. Immer schön auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Lieber zu wenig bewerten und bei einem Verkauf mehr erzielen, als hoch bewerten und weniger dafür bekommen.

  • Hallo philnum


    Was soll ich denn bitteschön jetzt mit dieser verallgemeinterten und nicht gerade aussagekräftigen Information damit Anfangen ?( ?.


    Das klingt genauso als ob ich mich hier in einer PC Service Hotline befinde.


    Möchte nicht unhöflich erscheinen aber auch hier ists auch kein wunder wenn es zunehmend weniger Leute gibt die Briefmarken sammeln ,wenn sie mit solchen Lapidaren Antworten abgespeist werden :kgi:



    Na das kann ja noch heiter werden :frust: .

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  • Hallo Nugget, :vorsicht:


    wir beobachten dich schon eine ganze Weile und müssen leider feststellen das du einen ziemlich rapiden Umgangston hier ins Forum bringst.
    Bitte beachte doch folgenden Ausschnitt aus den Boardregeln!


    Zitat

    §2 Umgangsform
    Das Board pflegt einen kultivierten, zivilisierten und freundschaftlichen Umgangston.


    philnum hat versucht dir zu helfen, auch wenn es vielleicht von seiner Seite aus falsch interpretiert wurde. Dieses ist aber nich gleich ein Grund solche Äußerungen in den Raum zu werfen. Ich bitte dich von daher in Zukunft ein wenig auf deine Umgangssprache zu achten. Vielen Dank :ok:

  • Zitat

    Original von aerotech


    philnum hat versucht dir zu helfen, auch wenn es vielleicht von seiner Seite aus falsch interpretiert wurde. Dieses ist aber nich gleich ein Grund solche Äußerungen in den Raum zu werfen. Ich bitte dich von daher in Zukunft ein wenig auf deine Umgangssprache zu achten. Vielen Dank :ok:


    Hallo aerotech


    Ich weiß ja nicht inwiefern du schonmal mit Service ,Garantiefall oder anderen Sachen zu tun hattest ausser den Hobby Briefmarkensammeln.
    Jedenfalls hilft eine Standrtantwort zu so einer Sache genausowenig als wenn du z.B. im Knast nach dem Zimmerservice runfen würdest :D .

    Fakt ist das ich eine klar Formulierte Anfrage gestellt hab ,höflich freundlich und Korrekt .
    wer sie nicht beantworten kann und der ansicht ist sie mit einer Standart Antwort abzubügeln muss auch hier mit den Konzequenzen rechnen eine entsprechnde reaktion dazu zu bekommen.


    Auch wenn ich einen etwas schroffen Umgangston hege ,so ist dieser nicht Ohne Grund.Da nutzt auch die Boardregeln nichts ,da ich weder einen Regelbruch noch einen Verstoß begangen habe. Jedenfalls ist der Text den ich verfasst habe nichts anstößiges zu sehen oder gar beleidigend ,da ich weder Kraftausdrücke noch sonstwas dazu verwendet habe.
    Wer hier seine eiegene Wahrheit nicht akzeptieren will oder möchte. Ist selber schuld !. Hätte man z.B. einen Text verfasst wie z.B. Plattenfehler bekannt aber ist im Michel nicht erwähnt ,wäre auch da schon geholfen. dazu muss man nicht auf irgendwas im Internet verfasstes verweisen weil man sich selbst unsicher ist !. Dann lieber keine Antwort drauf setzten und abwarten bis jememand anderes eine Antwort drauf setzt !.


    Deswegen lieber aerotech


    Sehe alles mit zwei Augen nicht nur mit einem !

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  • Teilweise hast du recht, ich finde es auch gut das du deine eigene Meinung vertrittst. :ok: Jedoch solltest du nicht gleich jede Fehlantworten als schlecht abstempeln. Gut Ding will weilen!


    Wir finden nur, dass solche Äüßerungen das Erscheinungsbild des Forums nach außen verändern könnten. Und das wollen wir von vorne rein vermeiden. Bitte nehme darauf Rücksicht!


    Wir sehen sehr viele postings von dir, welche den Usern ebenfalls weniger behilflich sind, sondern eher ein Gesuch nach neuen Kunden. Wir löschen diese nicht gleich, weil wir nichts gegen Werbung von User haben, solange sie in einem Verhältnis stehen. Das nur mal so am Rande. ;)


    Zitat

    Wenn man den Communitycharakter anzweifelt sollte man bei sich selber beginnen.


    Gruß Bjoern



    Und nun zurück zum Thema. Alles weitere bitte per PN!

  • Hallo nugget100,


    inspiriert durch Deinen Beitrag habe ich mich noch einmal schlau machen wollen, was eigentlich einen "Plattenfehler" von einer so genannten "Druckzufälligkeit" unterscheidet. Aus meinem zugegebenermaßen nur theoretischen und noch unvollständigen Wissen über Plattenfehler glaubte ich mich nämlich zu erinnern, dass die Anerkennung und Katalogisierung gemeinhin unbekannter Plattenfehler, also solcher die nicht eindeutig auf einem bestimmten Markenfeld im Bogen wiederkehren, unter Spezialisten sehr umstritten ist.


    Da meine philatelistische Bibliothek noch nicht so umfangreich ist, hab ich es über versucht und eine interessante Information des BPP-Prüfers Bechtold zu dieser allgemeinen Thematik gefunden, denn das Allgemeingültige hilft ja oft auch im ganz Speziellen weiter. Da ich es bei weitem nicht so gut ausdrücken könnte und es wortgenau wiedergeben wollte, habe ich es kommentarlos als Zitat mit Quellenangabe gepostet.


    Nun zu meiner eigenen Meinung, die ich natürlich auch dazu habe:


    - Soweit ich es auf dem Scan erkennen konnte, handelt es sich um eine kreisrunde helle Stelle in Größe eines Zähnungsloches. Erst dachte ich sogar, ein bei der Zähnung ausgestanztes Zähnungsloch wäre mit der Gummiseite auf das Markenbild gelangt und dort angehaftet oder festgeklebt.


    - Die Mi.-Nr. 74 wurde im Stichtiefdruck hergestellt. Bei diesem Druckverfahren müsste sich also ein Fremdkörper (Partikel) oder eine erhabene Stelle auf der gehärteten Druckplatte befunden haben, um einen solchen weißen Fleck auf dem Buchstaben bzw. der waagerechten Hintergrundschraffur entstehen zu lassen. Denn beim Stichtiefdruck dringt die Druckfarbe zunächst in die Vertiefungen der Druckplatte ein, während die nicht zu bedruckenden Teile von Farbe frei bleiben. Anschließend wird die Farbe unter hohem Anpressdruck auf das meist angefeuchtete Papier übertragen.


    - Nun ließe sich vortrefflich darüber streiten, ob ein solcher, doch recht augenscheinlicher Druckfehler mehrmals auftrat und wenn ja, warum er weder bei der damals noch strengeren Endkontrolle in der Druckerei als heutzutage noch in mehr als sechs Jahrzehnten von Philatelisten entdeckt worden ist.


    Zitat

    Original von Nugget100
    Im Bereich Böhmen und Mähren scheint es eine vielzahl von Plattenfehler zu geben. Erst heute hab ich einen weiteren gefunden der mir Fragezeichen aufwirft ,da ich weder im Michel Spezial (aktuelle Ausgabe) noch in meinen Literarischen Nachschlagewerken einen hinweis dazu finde.


    - Zur allgemeinen Beurteilung von Plattenfehlern kann ich mich nur der Meinung des BPP-Prüfers Bechtold anschließen, insbesondere was die Katalogisierung und Wertschätzung betrifft. Ich halte die Michel-Spezial-Kataloge schon jetzt für sehr unübersichtlich, was das ohne Lupe kaum noch lesbare "Kleingedruckte" angeht, und selbst anhand von vergrößerten Abbildungen und mit Hilfe von Erläuterungen lassen sich manche Sachverhalte für Nicht-Spezialisten schwer nachvollziehen. Außerdem hängt die Spezial-Katalogisierung auch sehr stark von der Forschungsintensität in den jeweiligen Gebieten ab. Bei einigen modernen Sammelgebieten fehlen offensichtlich entsprechende Spezialinformationen noch völlig, während ältere Sammelgebiete oder einzelne Ausgaben über Jahrzehnte hinweg bis ins kleinste Detail untersucht worden sind.


    - Wenn es einen genügend breiten Interessentenkreis gibt, werden auch Publikationen erstellt. Für sehr spezielle Fragestellungen wäre hingegen an eine Forschungssammlung oder ein Ausstellungsexponat zu denken, mit dem die Diskussion darüber wiederum angeregt wird. Für ein von der Masse der Sammler recht wenig beachtetes Nebengebiet des Deutschen Reiches Spezialisierungen zu betreiben, kann lohnend sein, weil es noch kaum jemand oder gar niemand zuvor getan hat. Der Nachteil - der ja auch schon mehrmals anklang - ist, dass es wahrscheinlich zu wenige andere - noch dazu außerhalb des geographischen Herkunftsgebietes der Marken - interessiert, obwohl es durchaus interessant ist.


    - Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich gönne jedem, einen spektakulären Plattenfehler zu finden, darüber eine Veröffentlichung zu schreiben oder die Marke meistbietend zu verkaufen. Es ist aber auch bekannt, dass Berufsphilatelisten - Briefmarkenhändler, Prüfer und Verleger von Fachzeitschriften und Fachbüchern - ein wirtschaftliches Interesse an der Vermarktung solcher Dinge haben, um damit das eigene Geschäft zu beleben. Vor diesem Hintergrund sehe ich die Plattenfehler-Suche zweischneidig: als philatelistische Liebhaberei einerseits und andererseits als geschicktes Ausschlachten postfrischer Bogen-Überbestände in Händlerlagern, die ohne Plattenfehler nahezu unverkäufliche Ladenhüter bleiben würden.


    Viel Spaß weiterhin damit und viele Grüße


    philnum


    P.S. Zukünftig werde ich mich mit meinen unqualifizierten Beiträgen zurückhalten. :schade:

  • Hallo nugget100,
    die Plattenfehler von Böhmen und Mähren sind nur teilweise erforscht.
    Das teilt das Gebiet mit anderen Gebieten Bes. WK II, häufig gibt es zu Teilauflagen, Zähnungsunterschiede, Farbunterschiede, Plattenfehlern wirklich nur bescheidene Ergebnisse.
    Zu Plattenfehlern gibt es den Katalog von Engel "Abarten und Plattenfehler BuM". Dort sind aber nicht alle Marken gelistet. Den abgebildeten Plattenfehler kennt der Katalog nicht, da meines Wissens weder der 50er noch der 100er Bogen dahingehend untersucht worden sind. Allerdings gibt es noch Bogenmaterial, was sicherlich in Zukunft ggf. von der ARGE ausgewertet wird.
    Ansich recht verwunderlich, eine Ewigkeit nach Herausgabe der Marken? Mit Michel oder Prüfern hat das Thema recht wenig zu tun. Der Michel nimmt nur Dinge auf, die geprüft worden sind, der Prüfer ist Mitgied der ARGE und kennt eben auch nur den aktuellen Stand der Forschung. Bevor ein Plattenfehler dieser Art in den Katalog wandert, müssen die Bogen untersucht werden und die ARGE muss eindeutig idetifizierbare Plattenfehler veröffentlichen.
    Als Sammler gebe ich einen Tip: Sammelt die Gebiete besonders BuM, es wird sich bei den jetzigen Preisen und den Auflagen nur lohnen.
    Nur Vorsicht bei Gestempeltem.
    Viele Grüße
    steinert111

  • Hallo steinert111


    Erstmal Danke für deine Antwort.


    So eine Information hatte ich eher erwartet als die vorgänger hier zu diesem Thread !!!! :] .Da können sich schon einige ne dicke Scheibe davon Abschneiden !!!.


    Das Mit den Plattenfehler betreffend BuM wundert mich schon sehr .Wenn man sich die Markte Mi Nr. 113 ansieht ,dann ist da schon etwas mehr an Infos drinn als bei der angegebenen MiNr. 74 . Auch der Heydrich "Fuzzi" weist einige Infos auf (siehe Michel Spezial Band 1 ) . Zur Zeit bin ich gerade dabei diese ganzen Zierfeldgeschichten bei BuM bei mir zu komplettieren. Einzelmarken kriege ich Nachgeworfen aber mit dem ZF an der richtigen Stelle da wirds schon wieder schiweriger :D .Nicht jeder hat da was da (komischerweise). Sammlest du auch BuM steinert111 ?


    Gruß
    Nugget.

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