Viele Marken & Keine Ahnung davon... Suche Hilfe

  • Hallo...


    Ich suche jemanden (Experten) aus meiner Region (Sachsen... genauer Raum Bautzen, Zittau), der sich mal meine Alben ansehen könnte um zu bestimmen ob da was von Wert dabei ist oder es sich "nur" um schön bedrucktes Papier handelt.


    Ich habe zwar als Kind mal gesammelt aber absolut keinen Plan davon...
    Ich hab da s.g. Dachbodenfunde im Haus meiner Urgroßeltern, Großeltern & Co. zusammengesammelt. Teilweise um 1900 aus Amerika, Deutschland, Argentinien usw.


    Die meisten sind gestempelt oder auf Briefumschlägen...


    Es ist ja nicht so, das ich kein Interesse dran hätte, aber ich hab dazu einfach zu wenig Zeit... um mich damit so ausführlich zu befassen um es selbst herauszufinden.


    Ich mag aber auch nicht X Euros dafür ausgeben... um zu erfahren, das ich buntes Papier habe....


    Ich kann gern auch alles einscannen bzw. prof. Fotografieren.


    Ich freu mich auf eure Meldungen... gern auch Direkt Belli@bellmanns.net


    Danke...


    Beste Grüße


    Belli

  • aber ehemalige Kindersammlungen sind zu 99,9 % buntes Papier und das meist noch in ziemlich schlechter Qualität. Das Alter der Marken ist meist sekundär, alte Marken heißt nicht gleich wertvoll.


    Ich würde ja reinschaune, wohne aber in Sachsen-Anhalt.


    Verschenke das Album an ein bekanntes oder verwandtes Kind, dann ist das eine gute Tat und du mußt dir keine Hoffnungen mehr machen und die Philatelie hat dann vielleicht Nachwuchs *g*.

  • Naja es ist ein Teil der Sammlung aus Kindheitstagen... wobei ich sagen muß, das wohl ein Vorfahre meinerseits das wohl prof. gesammlet hat. Ich hab das bloß aufgehoben... weil zu Großmutters Lebzeiten ihr es zu Schade war zum wegschmeißen.


    Genau deswegen, weil ich denke das es buntes Papier ist, will ich es ja nicht "kostenpflichtig" schätzen lassen... es geht ja auch weniger um einen Verkauf... von mir aus können die noch Hunderte Jahre hier rumliegen...


    Weil, wenn ich mir diese Dinger so betrachte, ne Menge Erinnerungen zum Vorschein kommen...


    Ich hab mir grad die Software hier geladen und werd mir die Arbeit machen die ganzen Alben dort mal zu archivieren... nur so aus Spaß an der Freude...
    Vielleicht kann sich irgendwann mal einer den Datensatz anschauen... (geht das überhaupt?)


    Gibt es eigentlich für den PC so eine Art Lexikon / Katalog was Briefmarken angeht? Weil ich kenn bloß aus früherer Zeit diese dicken Wälzer von Katalogen...


    Ciao & Cu Belli

  • Hallo Belli29


    Wenn du genau wissen willst was du da hast ,bleibt dir nur die eine möglichkeit dir aus der von dir nächsten liegenden Bibiliothek die entsprechenden Kataloge auszuleihen und nachzuschauen was du da hast.


    Vor nicht allzulanger Zeit hab ich 2 Kinder draußen mit ihrem Kaufmannsladen Spielen sehen. Die eine kleine hatte nen kleines Briefmarkenalbum dabei .
    dort hat sie auch einige Marken rausgezupft und mit ihrer Freundin damit gespielt. Wenn es spiele Briefmarken wären, wäre es ja kein Problem .Aber wenn man dann sehen muss das z.B. Dt. Reich die ersten Marken in Postfrisch und telweise in 4er Blocks auseinandergerupft werden und mit spiel "Pseuo" Stempeln abgestempelt ,könnte man auch hier fast heulen vor Wut . Auf die Frage woher sie die Marken hat ,antwortete die kleine " hab ich vom Papa bekommen der wollte die wegschmeißen...." .


    Manchmal weiß man wirklich nicht welche Werte man hat . Zugegeben das oftmals wirklich nur buntes Papier dabei ist.Aber auch hier entpuppt sich die eine oder andere Sammlung doch eher als Interessanteres und lsässt sich auch Entsprechend verwerten.


    das nur mal so am Rande erwähnt.

    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.


    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .

  • Hallo Belli29,


    auf der Website des Bundes Deutscher Philatelisten e. V. <- hier klicken habe ich den Philatelistenverein "Dr. Alfred Moschkau" Zittau e.V. gefunden. Sicherlich kann man sich dort bei Vorlage der Alben beraten lassen, denn Kenner sehen meist recht schnell, welche Größenordnung und Qualität die Sammlung hat. Das erspart die mühselige Suche in Katalogen, ob eventuell bessere oder sogar Spitzenwerte vorhanden sind.


    Im Übrigen hat *MGS* völlig recht, dass über die Jahre in Vergessenheit geratene Sammlungen meist keine wertvollen Familienschätze bergen. In meiner entfernteren Verwandtschaft gab es mal einen passionierten Sammler (Jahrgang 1890), von dem jeder in der Familie wusste, dass er eine wertvolle Markensammlung besaß. Die Erben haben sie dann gleich nach seinem Tod verkauft.


    Wenn man etwas wirklich Wertvolles hinterlässt, lässt man es die Erben doch auch wissen, und sei es über Generationen hinweg. Hinzu kommt, dass man vor nicht allzu langer Zeit für eine mehr oder weniger komplette Ländersammlung noch sehr viel mehr bekam (beispielsweise den Gegenwert eines guten Gebrauchtwagens), während man heutzutage vielleicht gerade noch einen Wochenendurlaub davon bezahlen kann. Klingt bitter, ist aber leider so.

  • Hallo Belli29


    Was philnum im ersten Drittel geschrieben hat ,wäre eine weitere Möglichkeit auch so an Informationen ranzukommen .Letztendlich aber wird man auch hier (gewollt oder nicht gewollt) oftmals übers Ohr gehauen. Ohne das man jetzt jemanden damit angreifen oder beleidigen will. Es hat sich nach wie vor gezeigt ,das die Investierte Zeit bei solchen Sachen sich als Nützlich erweist. Schnell kann mal nen Plattenfehler übersehen werden der einige Tausend Euro wert sein kann und man ärgert sich nacher selber drüber ,wenn man nicht selbst nachgesehen hat. Es gibt auch einen Spruch der Passt auch gut dazu :
    "an der Dummheit der einen verdienen die anderen".
    Wenn man letztendlich nicht der dumme sein will ,dann bleibt keinem die Wahl als sich auf den Hosenboden zu setzten Kataloge wälzen und Nachschauen,was drinnist. Im Zweiten und Letzten Drittel des Textes von philnum kann ich auch hier nur bedenken dazu äussern. Oftmals sind "Familienschätze" in Form von Briefmarken kaum oder gar nicht bekannt.Zu Oft hat sich es auch ergeben das eine lose Sammlung die mal ein Mensch vohr mehr als 30 Jahren angelegt hat als echter Schatz herausgestellt hat und keiner wusste was davon (siehe Tatsacheninfo mit den 2 Kindern und Kaufmannsladen ,dies ist tatsächlich in meiner Nachbarschaft passiert). Hätte ich entsprechend reagiert ,hätte ich so für kleines Geld wirklich ein paar Schätze an Land ziehen können. Nur das wäre ja wiederrum Ausbeutung gewesen und wer kann da mit ruhigen gewissens noch Nachts schlafen ? .


    zum Letzten Drittel von philnum


    Wenn die Erben über Schätze was wissen ,so wird oftmals drauf spekuliert und es führt letztendlich auch nur zum Streit wer wieviel Euro dann vom Verkauf kriegt. Auch hier gibts zuviele Beispiele wo sowas vorgekommen ist.
    Daher lieber niemanden was draüber was wissen lassen und es erst im Testament erwähnen als sich nacher falsche Hoffungen zu machen.



    Gruß
    Nugget.

    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.


    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .

  • Die laufende Werbung für Fachliteratur und Briefmarkenkataloge ist ja ganz schön und gut, doch bedarf es einiger Erfahrung und damit vor allem Zeit, Marken richtig zu katalogisieren. Bei vielen Anfragen hier sieht man immer wieder, welche (Anfänger-)Fehler gemacht werden. Gerade bei älteren Marken gibt es für den Laien schwierige Wasserzeichen-, Zähnungsunterschiede und andere Besonderheiten zu beachten, die man selbst in den besten Katalogen nicht einfach mal eben so auf Anhieb anlesen kann. Einige scheinbar schon langjährige Sammler kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen ungebrauchten und gestempelten Marken.


    Gauner und Geschäftemacher gibt es auch in Briefmarkenvereinen, allerdings mahnt ja schon der gesunde Menschenverstand, nicht auf den ersten besten Ratgeber zu hören. Wenn jemand scharf auf Marken ist, die seiner Meinung nach aber nicht viel wert seien, ist doch schon mal etwas faul. Im Zweifel kann man ja auf das Kaufangebot zurückkommen, falls sich kein Besseres findet.

  • Zitat

    Original von philnum
    Die laufende Werbung für Fachliteratur und Briefmarkenkataloge ist ja ganz schön und gut, doch bedarf es einiger Erfahrung und damit vor allem Zeit, Marken richtig zu katalogisieren. Bei vielen Anfragen hier sieht man immer wieder, welche (Anfänger-)Fehler gemacht werden. Gerade bei älteren Marken gibt es für den Laien schwierige Wasserzeichen-, Zähnungsunterschiede und andere Besonderheiten zu beachten, die man selbst in den besten Katalogen nicht einfach mal eben so auf Anhieb anlesen kann. Einige scheinbar schon langjährige Sammler kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen ungebrauchten und gestempelten Marken.


    Hallo philnum


    Man kann nur erfahrungen sammeln wenn man vergleichsmaterial hat .dies schwirrt wiederrum haufenweise in Sammlervereinen rum. Auch hier kann man sehr schön miteinenader und untereinander vergleichen. Da hat man eher die Chance zu lernen und zu verstehen was in manchen Katalogen "gemeint" ist.


    Zitat

    Original von philnum
    Gauner und Geschäftemacher gibt es auch in Briefmarkenvereinen, allerdings mahnt ja schon der gesunde Menschenverstand, nicht auf den ersten besten Ratgeber zu hören. Wenn jemand scharf auf Marken ist, die seiner Meinung nach aber nicht viel wert seien, ist doch schon mal etwas faul. Im Zweifel kann man ja auf das Kaufangebot zurückkommen, falls sich kein Besseres findet.


    Dieses Pack von "Schatzjägern" gibts zuhauf auch im Internet. Da gibt sich der Sammlerverein gegenüber dem Internetangebot weniger. Letztendlich ist jeder drauf aus zu günstigen Preisen an gute Stücke ranzukommen die man für seine Sammlung gebrauchen kann. Heutzutage an Spitzenwerte ranzukommen die oftmals in vielen Sammlungen Fehlen ist nur dur Teures zukaufen von geprüften Material (z.B. Seriösen Auktionen) oder durch zufallsfunde wie "Dachbodenfund" ,"Opas Sammlung","Flohmarkt" und ähnlichem zu kriegen. Ich selber bin meist auch sehr Interessiert und gehe auch dem Interesse verstärkt nach ,wenn irgendwo Entrümpleungen von Wohnungen anstehen. So manch wirklichen Schatz konnte ich da bergen. z.B. nen Posten Marken bekommen in einem Einsteckbuch als Dankeschön für die hilfe bei der Entrümpelung eines Haushaltes.
    Mich mal einen Abend hingesetzt und dabei kam eine Postfrische MiNr. 22Xc zum vorschein (Altdeutschland Bayern). Diese prüfen lassen und Sie war echt .Hab sie dann später in einer Auktion (Seriösen Auktion) für 400 Euro versteigert. Den Rest hab ich dann zum Tauschen verwendet worrüber ich wiederrum an sehr gutes Material für mein Sammelgebiet rangekommen bin. Heute existieren davon nur noch ein paar Reste die kaum noch was wert sind. Werd die mal irgendwann über Ebay oder Hood.de verkloppen


    Wenn man will geht vieles ,wer zu faul ist ,ist selber schuld !. Wer also Kohle machen will kommt nicht drum herum zu lernen in dem Bereich (Briefmarken), Informationen zu sammeln und dann selbst zu entscheiden. .Wer sich aber gerne für nen "Appel und nen Ei" verkaufen lassen will sollte den anderen Schatzjägern ruhig seinen Kram denen vor die Füße werfen. Nicht umsonst gibts den Spruch: "an der dummheit der einen verdienen die anderen!!!" . Und da ist oftmals was wahres drann.



    In sachen Marken die "Prüfungswürdig" sind.Wenn man der Ansicht ist das eine Marke es wert ist geprüft zu werden ,so sollte man sie zusammen mit anderen Marken die ebenfalls zu prüfen sind dem Prüfer zusenden. Spart auf der einen Seite Porto Zeit und Ärger. Auf der anderen Seite schafft dies wiederrum gewissheit ob man recht hatte oder nicht.Oder ob es gar eine Fälschung gewesen ist.Lieber das Porto und die paar Euro für eine Prüfung ausgeben ,als rumräzeln ob dies was wertvolles sein kann oder nicht.

    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.


    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .