Dienstbrief aus 1922: Portofrage?

  • hallo,


    hab hier einen brief mit dienstmarken vom 18.09.1922 -> 3 mark.
    laut postgebühren im michel-spezial 2006 wurden die posttarife iin mark erst am 01.10.1922 eingeführt?! da wäre mein brief 12 tage zu frühe?
    bitte um mögliche aufklärung :D


    grüße,
    Charly

  • In meiner Portotabelle von Udo Durchgraf (1994) steht:


    Briefe Fernverkehr bis 20 g: ab 01.07.1922 = 3 Mark


    Demnach wäre der abgebildete Beleg portogerecht, die Michel Übersicht steht mir leider nicht zum Vergleich zur Verfügung.


    Viele Grüße
    Rolf

  • danke rolfnr,


    hätte nur meine nicht vorhandene brille aufsetzen müssen. bei mir im michel steht das selbe wie bei dir, nur steht es hier nicht mit "3 mark" sondern mit "300 Pfennig" :ups:
    peinlich peinlich


    aber noch eine frage:
    hab hier ne drucksache vom 09.01.1940 mit einem augsburg-sonderstempel. handelt es sich hier um einen echtgelaufenen brief oder ist der "gemacht"?
    es sind die marken michel 512 und 514. und ich bin echt blind anscheinend und brauch ne brille, was ist für ein für eine "KZ-nummer" bitte?
    ist überfrankiert oder? sollte normal nur 4 pfennig sein...


    danke,
    Charly

  • Das sollte KZ 30 aus dem MHB 46 sein (Michel 2,60 EUR) Katalog 2005.


    Die Auslandsdrucksache kostete 5 Pf, aber da Berlin wohl Deutschland war :D, tippe ich auf Überfrankierung um einen bzw. zwei Pfennig.


    Gruß
    KJ

  • erron

    Hat den Titel des Themas von „Porto-Frage“ zu „Dienstbrief aus 1922: Portofrage?“ geändert.