• Dazu gibt es auch im BDPh Forum eine Rubrik wo man sowas melden kann...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • Hallo asmodeus !


    Wenn deine Sendung wirklich auf dem Postwege verloren gegangen ist , sehe ich eigentlich keine möglichkeit die wieder zu kriegen.
    Von Diebstahl (Prüfer-Adresse) bis eingequetscht im briefzentrum ist da alles möglich.
    Auf jeden Fall wünsch ich Dir mal das die Sendung wieder auftaucht.
    Wenn ich es auch kaum glauben mag.


    tigo

  • Hallo Asmodeus,
    da auch im einige GB-Sammler und ebay-Händler sitzen, würde ich die Marke an deiner Stelle auch da noch zeigen.
    Gruß,
    RL

  • Hallo woermi


    Die Marke ist ja auf dem Weg zum Prüfer verschwunden....also nie bei ihm angekommen. Ich glaube nicht, das in diesem Fall ein BPP-Prüfer für den Verlust haftet. Wenn, dann ist die Post haftbar....der Brief wurde ja versichert versandt.


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Zitat

    Original von woermi
    haben die BPPs nicht eine eigene Versicherung für Prüfsendungen?


    Vermutlich geht es hier nicht um den materiellen Verlust, denn die Mitglieder des BPP haben wohl alle eine enspr. Transportversicherung.
    Vor dem Versand des Prüfgutes ist ein kurzer Anruf zweckmäßig, um die Modalitäten zu klären.


    Der Wert liegt woanders.


    Gruß
    KJ

    Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
    vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)

  • Und dass die Post haftet, kannste auch vergessen! Die haben doch in ihren AGB´s den Versand von Briefmarken ausgeschlossen. Das musste ich gerade erst kürzlich am eigenen Leib erfahren :( X( Mir ist ein Paket mit einer ARGE-Rundsendung abhanden gekommen, Wert ca 2500,--€. Ich habe nicht einen müden Cent gesehen, nicht mal mein Porto haben die erstattet X(. Das musste alles über die Vereinsversicherung reguliert werden, toller Laden! :oneien:

  • Zur Versicherung von Prüfsendungen:


    BPP-Prüfer sind nach den Statuten des BPP dazu verpflichtet Haftpflichtversicherungen abzuschließen. Diese beziehen sich allerdings eher auf die Haftung für Fehlprüfungen.


    Einige BPP-Prüfer - leider nicht alle - haben eine private Extra-Transportversicherung abgeschlossen, da ja leider die Post AG für Verluste bei Briefmarkensendungen nicht mehr haftet.


    Diese privaten Transportversicherungen sind meistens an bestimmte Bedingungen - insbesondere hinsichtlich der Höhe der Entschädigungssumme - geknüpft. Beispielsweise Einschreiben bis 1000 EUR, Postexpress bis 10.000 EUR usw.


    Dafür sind die Postsendungen sowohl auf dem Hinweg zum Prüfer als auch auf dem Rückweg vom Prüfer - unabhängig von Postregularien - versichert.


    Generell sollte man von seinen zu prüfenden Marken mindestens zwei S/W-Kopie anfertigen, deren eine Ausfertigung man behalten (als Nachweis) und deren andere Ausfertigung man dem Prüfer mitsenden sollte.
    Bei extrem hochwertigen Stücken habe ich sogar dem Prüfer schon mal vorab einen Scan der zu prüfenden Marke geschickt (vielleicht übertrieben, aber um ganz sicherzugehen.... :ups: )


    Zusammengefaßt sollte man, wenn man den Prüfer noch nicht kennt, ihm vor Absendung einer Sendung kurz eine Mail bezügl. der Frage der Haftung bei Postverlust schicken.


    Ich denke mal, daß asmodeus dies auch bekannt war, da er ja sogar einen Scan seiner verschwundenen Marke vorzeigen kann. Und Herr Louis hat wohl bestimmt eine Transportversicherung. Ich denke, der materielle Schaden dürfte sich deshalb in Grenzen halten. Der ideelle ist natürlich immens.....

  • Ich bin gerne bereit, meine Handynummer via PN mitzuteilen. Ich denke, da gibt es genug Wege.


    Die Marke wird jetzt im Rundbrief der Forschungsgemeinschaft abgebildet.


    Mal schauen, was passiert- ich denke, das sie unwiederbringlich verloren ist. Der Ankauf war gering, also kein großer finanzieller Verlust, aber es wurmt mich, eine schöne Marke mit evt. Potenzial verloren zu haben.

  • Zitat

    Die Marke wird jetzt im Rundbrief der Forschungsgemeinschaft abgebildet.


    Hallo 'asmodeus'


    Dein Verlust ist wohl gering und bestimmt nicht ein isolierter Falll. Damit meine ich nicht gerade Deine Sendung zum Prüfer.


    Auch viele hochwertige Briefmarken verschwinden en route als Sendungen und so ein Forum wie hier ist gut geeignet um nur mal solche Stücke zu zeigen. Kaum bist Du der Einzige, meine geplünderte Marken vor vielen Jahren war noch nicht im Computer. Heute ist es anders und Sammler sollten es so im Netz melden.


    Ob etwas positives daraus kommt ist eine andere Frage, aber wenigstens werden Sammler sich solche Abblidungen merken und ehrliche Sammler gibts ja auch noch.


    Erich

  • Briefpost ist meines Erachtens nicht zum versenden von Prüfvorlagen geeignet!


    Ich würde NIE eine Prüfsendung als Brief verschicken, egal ob und durch wen versichert. Es geht zum einen um Geldwert, den kann man ersetzen, aber oft sind es Stücke die man lange Jahre sucht, die man eben mit Geld nicht einfach so kaufen kann, zumindest bei meinem Gebiet.


    Daher schicke ich immer ein Paket, auch wenn es 2-3 Euro mehr kostet als ein Brief. Das mache ich seit vielen Jahren so und vorab natürlich Kopien, oder heutzutage scans der Stücke!


    So eine Marke wie die von @asmo sollte eigentlich dann unverkäuflich sein, denn die Spezies kennen sie und können reagieren!


    Gruß


  • In der vergangenen Woche wurde hierzulande einen bewaffneten Raubüberfall verübt. Die Täter als Polizisten bekleidet drängten in das haus ein. Ein Schuß wurde abgefeuert um die Opfer einzuschuchtern.


    Nur 800 Marken haben sie mitgenommen, mit Werten von £50 bis
    £5 000. Ihre Beute wird in der Hohe von £400 000 geschätzt.


    Laut der Polizeisprecher sei dieser Überfall geplant, und die Täter wußten was mitzunehmen war.


    Nigel

  • @ postschild


    Kleiner Einwand: Pakete sind nicht sicherer als Briefe, auch Paktete verschwinden im Nirwana. Siehe meinen obigen Beitrag mit der ARGE-Rundsendung. Das Paket war ca. 5 Kg schwer und auch vom Umfang so gross, dass man es nicht mal so eben in die Tasche stecken konnte. Trotzdem ist es abhanden gekommen. In meinen Augen gibt es keine 100%ige Sicherheit mehr beim Versand von Marken mehr, nur die persönliche Abgabe beim Prüfer ist sicher. Nur wer macht sich schon die Mühe?

  • Daher schicke ich immer ein Paket, auch wenn es 2-3 Euro mehr kostet als ein Brief. Das mache ich seit vielen Jahren so und vorab natürlich Kopien, oder heutzutage scans der Stücke!


    Da sind 6,90 Euro gut angelegt bei einer Haftung durch Verlust seitens der Post ist die Sendung mit 500 Euro versichert.


    Sicher ist sicher !


    Heino

  • @ Heino1978:


    die Deutsche Post (bzw. DHL) zahlt bis (!) zu 500Euro pro verlorengegangenem Paket, wobei der Einlieferer den Wert der verlorengegangenenen Sendung nachweisen muss (z.B. Dublikat einer beiliegenden Rechnung). Es wird nicht jedes verlorengegangene Paket pauschal mit 500Euro abgegolten.


    Briefmarken als Paketinhalt werden nicht mehr von der DPAG ersetzt, da diese als Valoren durch die AGB der DPAG von der Erstattung ausgeschlossen sind, siehe als Bsp. den Beitrag von Bernd_HL über die verlorengegangene Rundsendung.


    Gruß
    Pete

  • in den 25 Jahren wo ich mich intensiv mit Philatelie befasse ist mir noch NIE ein Paket weggekommen und ich habe mehr als 2-3 im Jahr verschickt :)


    Natürlich kann alles passieren, aber selbst der Weg mit dem Auto zum Prüfer hin ist nicht sicher, was passiert bei einem Unfall??


    Dennoch bleibe ich dabei, Prüfvorlagen in einem Brief, egal ob Reco oder nicht, haben da nichts zu suchen. Das ist an der falschen Stelle gespart.



    Gruß