Marken sortieren, wie?

  • Hallo


    Habe mir in der zwischenzeit ein paar Marken zugelegt aus Kiloware usw.
    Bei den Schweizermarken habe ich ein Vordruckalbum und somit kein Problem beim ordnen.


    Bei Spanien habe ich auch schon relativ viele Marken und kann sie somit nach Katalognr. ordnen. Nun habe ich sehr viele Länder wo ich nur wenige Marken 50 - ? habe und auch kein Markenkatalog dazu.


    Wie würdet ihr mir empfählen wie ich diese Briefmarken ordnen soll, habe bereits angefangen aber nur nach grösse der Post-Markenpreise. Ist das gut so oder habt ihr mir einen Tip?



    Vielen Dank für die Hilfe!

    *** Wie sagt man gepflegt "leck mich am Arsch"?***
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    *** wie eine Briefmarke behandeln" ***

  • Hallo Witchery, da wirst Du nicht darum herumkommen, Kataloge zu ergattern: Michel Europa Ost, West usw.
    Die können ja zum Einsortieren durchaus älter sein; aus diesem Grund habe ich kürzlich bei Ebay 3 Michel ersteigert - für je 1 Euro! Der Versand war teurer als die Ware...


    Gruß Abarten-Hannes

  • Hallo Witchery,


    ich würde die Briefmarken im gleichen Album unterbringen, jedoch nach Länder sortiert. Dazu brauchst Du auch keinen Katalog, sofern Du die nicht ernsthaft zu deinem Sammelgebiet nimmst.
    Ansonsten würde ich Dir auch empfehlen, Kataloge anzuschaffen oder sie dir ev. von einer Bibliothek ausleihen.


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • ja habe sie nach länder sortiert und dan noch nach den werten des jeweiligen landes. glaube für den anfang ist diese sortierung nicht schlecht oder?

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  • Für den Anfang ganz bestimmt die beste Lösung. Hast Du auch zwischen den verschiedenen Länder etwas Platz freigelassen? Ev. kommen ja immer wieder welche dazu, und dann musst Du wieder alles verschieben. Nur ein kleiner Tip ;).


    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • ja habe meist so je nach häufigkeit der werte bis zu einer halben Seite platz. habe bei diversen Ländern auch schon öfters wieder frisch einordnen müssen wegen Platzmangels

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  • Hallo,


    das Problem dürften die meisten "alle Welt" Sammler haben, wohl kaum einer davon hat alle Länderkataloge vorliegen.


    Allerdings gibt es auch im Internet frei zugängliche Briefmarkenkataloge, die aber nicht immer ganz vollständig sind.


    Da es sich um eine kommerzielle Seite (Ankauf/Verkauf) handelt, verkneife ich mir mal die direkte Werbung. Google doch einfach mal nach "freestampcatalogue", da werden Sie geholfen :D


    Grüße,
    db

  • danke für das Suchwort bei google war mir eine grosse hilfe ;)

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  • Wozu haben wir denn im Profil jeden Users die Möglichkeit gegeben, seine Literatur anzugeben? Wenn du möchtest, dass jemand mit dem passenden Katalog dir die Marken raussucht, könntest du ja durchaus mal jemanden nett fragen, ob er einen Scan auswerten würde.


    Oder du stellst einen Scan hier ein, dann findet sich auf jeden Fall jemand. Natürlich soll sich das ganze schon in einem übersichtlichen Rahmen befinden, sagen wir mal maximal 30 Marken.


    Gruss
    Denis

  • ad Witchery:


    So wie die anderen schon meinten, ohne Katalog geht es de facto nicht. Sortiere gleich von Anfang an nach Katalog-Nummern. Es erleichtet vieles! Sollte Dich das Briefmarkenfieber gepackt haben, dann wirst Du bald merken, daß ein Katalog auch aus anderen Gründen unumgänglich ist.


    Sicher kann man einiges in Foren erfragen, oder in seltenen Fällen sonst wo im Internet finden. Tatsächlich beginnt die Sammleleidenschaft erst mit der Literatur. Frag´ ein bisschen in Deinem Bekanntenkreis herum, oder besuche einen Verein (vielleicht hast Du ja Glück und findest eine nette Runde). Wenn Du alt genug bist (kenne Dein Alter nicht), dann probier bei e-bay ein paar passende Bücher zu organisieren, ansonsten frag´ Deine Eltern.


    Über die Aufbewahrung Deiner Schätze brauchst Du Dir vorerst keine großen Gedanken machen. Ein ordentliches Steckalbum reicht aus und die Einteilung nach Ländern wird genügen. Schließlich hast Du Dein liebstes Sammelgebiet noch nicht gefunden! Umsteck-Orgien kann man sich am Anfang nicht ersparen (insbesondere, wenn man zuerst von Restalben, Wühlkisten, Wunderschachteln, Kiloware, Flohmarkt-Posten, usw. lebt). 50.000 Marken sind schnell erreicht! Ich weiß zum Beispiel gar nicht, wieviele Marken ich besitze, oder schon in den Händen hatte. Es müssen wohl eine knappe halbe Million gewesen sein. Tatsächlich ist es eher so, daß ich seit längerem mehr Material verkaufe / tausche / verschenke, als hereinkommt. Es ist also so, daß eher Ordner frei werden.


    Ab einem gewissen Zeitpunkt wird Dir der normale Michel für Dein Lieblingsgebiet (Spezialgebiet) nicht mehr die nötige "Mehr-Information" bieten können. Die Welt der Briefmarken fängt erst bei der weiterführenden Literatur an! Solltest Du nach der Kat-Nummer-Sammlei noch immer einen Drang nach "Tiefe" verspüren, kommst Du an den ev. teureren Rantzen nicht vorbei. Das Umstecken bzw. die Verwaltung der vielen Alben könnte dann auch langsam ein Problem werden.


    Die ultimative Lösung gibt es nicht und kann Dir daher nur erzählen wie ich es halte.


    Angebrochene Gebiete werden in Alben grob sortiert abgesteckt bis ein eigenes Steckalbum nötig wird.


    Meine eher klein gehaltenen "Nebensammelgebiete" ordne ich ebenfalls in Steckalben, beschrifte hier jedoch alles soweit notwendig.


    Den billigen Kram meines Hauptsammelgebietes habe ich in Steckkarten abgelegt, gelocht und in einem normalen Aktenordner untergebracht.
    Wenn da ´mal etwas dazu kommt (Restposten aus Auktionsware), dann wird einfach eine zusätzliche Karte eingereiht. Somit kein grober Arbeitsaufwand.


    Mein Hauptsammelgebiet bzw. Spezialgebiet: hierfür erstelle ich per Corel-Draw eigene Blätter, drucke sie auf dickem Fotopapier aus, beklebe sie mit zurechtgeschnittenen Hawid-Streifen (die haben rückseitig einen aufgetrockneten Leim, welchen man nur leicht anfeuchten muß) und ordne damit meine Schätze nach eigenem Gusto. Auch hier ist der Vorteil, daß a) schlechteres Material bei Neuzugang schnell ausgetauscht werden kann b) Fehlstellen immer offensichtlich bleiben c) einzelne Blätter als Referenzmaterial vorgelegt bzw. verglichen werden können d) eine weitere Seite schnell ausgedruckt und hergestellt ist. Das käme "Vordruckblättern" sehr nahe, ist aber bezüglich dem eigenen Gestaltungswillen flexibler. Die Kosten werden wohl eine Spur höher sein, als bei Vordruckblättern mit Einstecktaschen (Papier, Druckertinte, Hawidstreifen), aber die eigene Kreativität macht Spaß (siehe Motif-Sammler)!


    Zum Schluß: Seltene Marken sind selten! Einige seltene Marken sind auch teuer. Glaube aber bitte nicht, daß Du in Wühlkisten große Funde machen kannst (das sind eher Ausnahmen, welche die Regel bestätigen, oder fabelhaften Geschichte aus dem Repertoir des Sammlerlebens von ein paar alten Herren entstammen). Ich hab´s schon erlebt, daß ich die nassen Sohlen meiner Winterschuhe von anklebenden Marken befreien mußte, welche zuvor zu abertausenden am Boden eines Händerladens lagen. Da sind im Laufe des Tages an die 50 Sammler darüber gelaufen! Besseres Konfetti! Die Hand voll für 50 Cent, die pralle Schuhschachtel für 10 Euro. Nicht jedes Material bietet "Wert", aber manches "wertvolle" Material ist günstig zu haben! Und um das festzustellen, brauchst Du Kenntnisse und Literatur!