Wie wäre es wieder ´mal mit einem neuen Thema....z.B.: Griechenland

  • Anbei ein paar Scans aus meiner Sammlung, als Einstieg zu dem Thema. Vielleicht finden sich ja ein paar Leute zum diskutieren.


    Ich verwende übrigens den "Behrens" zur Bestimmung. Es würde jetzt am Anfang zu weit führen, alle Details darzustellen bzw. die Bestimmungsschlüssel abzuschreiben. Wenn sich das Thema entwickelt reiche ich gerne weitere Marken nach (es werden sich wohl ca. 200 Stück in meinem Fundus finden), oder versuche anhand von Details Unterschiede aufzuzeigen.


    Vorausschicken möchte ich jedoch, daß gerade das Sammelgebiet der großen griechischen Hermesköpfe ein ziemlich Schwieriges ist. Bei manchen Marken, das gebe ich gerne und offen zu, schwanke ich auch massiv. Einige Vertreter sind sehr leicht zu bestimmen, bei anderen streiten sich auch die Experten.

  • Hallo Nimrod,


    Da bin ich dabei. Kämpfe schon seit vielen Jahren
    mit der Bestimmung der Hermesköpfe. Der "Behrens "
    ist schon eine große Hilfe. Verzweifeln tue ich meist
    bei der Farbbestimmung.Hast Du da einen speziellen
    Farbenführer ? Dann habe ich noch einen Plattenfehler-
    katalog von Kaitatzidis. Solltest du ihn nicht haben
    können wir mal in Kontakt treten.
    Stelle morgen auch mal einen scan ein


    €doktorstamp
    Was ist das für ein Buch? und ist es auf deutsch?
    Würde mich auch interessieren


    Gruß kauli

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • The First Athens Issue of the Large Hermes Heads of Greece
    by George M Photiadis (1965)
    £3.00
    £0.60
    €4.00
    €1.75
    £1.25

    Ups, die Preise sind ein bißchen verrutscht. Das Buch kann man über die The Royal Philatelic Society bestellen.

  • Hallo Kauli,


    OK, dann brechen wir das Thema an. Wird sicher spannend. Nigel schickt mir demnächst den Titel von der Publikation. Zudem werde ich wohl nächstes Monat kurz in London sein und bei Vera Trinder herumsuchen. Für die Farben habe ich leider nichts passendes und stütze mich, so vorhanden, auf Vergleichsmaterial. Interessant wäre noch zu wissen, wie´s bei den Hermesköpfen mit Neudrucken ausschaut bzw. woran man die erkennt. Ein paar ungebrauchte Stücke machen mir massive Sorgen.


    Grüße


    Nimrod


    PS: Vielleicht sollten wir das Thema systematisch abarbeiten....also mit den einfacheren Pariser-Drucken ´mal anfangen. Ich scanne einfach ´mal ein, was ich habe. Typisches Merkmal ist ja die relativ gerade Augenbraue. Weitere Beschreibungen kommen dann eh mit der Zeit.

  • Hallo kauli


    Bei der Farbestimmung (generell) tue ich mich auch etwas schwer. Da Oftmals auch Marken dazwischenkommen die z.B: von der Sonne ausgebleicht oder Angebleicht wurden oder durch andere einflüsse die eigentliche Farbgebung nicht mehr korrekt besitzen. Fies wird wenn bei einer Bezeichnung rötlichbraun und braunrötlich als Farbestimmung stehen hast. Wenn es gut erhaltene Marken sind ists recht einfach herauszufinden ,aber wenn man da so nen alten "knochen" hat und versucht sich damit ,ohne referenzstücke hat man kaum Chancen da ne Farbestimmung durchzuführen. Als Beispielbild mal ne Seite von gestempelten Marken aus meinem Sammelgebiet. Ich glaube da nimmt sich kein Land sonderlich viel :D.
    Die Farbestimmung (siehe bild) dazu ist im Michel angegeben mit : "HELLGRÜN"



    Gruß
    Nugget.

    Bilder

    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.


    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .

  • Die erste Ausgabe wurde in Paris im Hartdruckvefahren hergestellt.
    Daher die sehr feine Ausführung des Markenbildes, auf sehr gutem
    Papier. Diese Qualität wurde von den Athener Druckern nie wieder
    erreicht. die zweite Ausgabe wurde zwar auch im Hartdruckverfahren
    in Athen hergestellt, aber bei weitem schlechter.(siehe 14Ib Nimrod)
    Danach sind die Marken nur noch im Weichdruckverfahren hergestellt
    worden. Dabei wird ein feines Drucktuch verwendet.
    Die erste Ausgabe dieser Art war auch noch recht ordentlich (siehe 12 II)
    auch erkennbar anden freistehenden Pünktchen zwischen den Wellen-
    linien in den Ecken.
    Interessant noch, 1868 wurden Drucker aus Leipzig damit beauftragt
    die Platten wieder auf Vordermann zu bringen, was auch gelungen ist.
    danach wurden die Drucke wieder schlechter, die Papiere ebenfalls.
    1876 wurden die 30 und 60 L wieder in Paris gedruckt, und siehe da,
    sie waren wieder in ausgezeichneter Qualität.(siehe 44)
    Die 53 b zeigt dann deutlich, wie es wieder bergab mit der
    Qulaität ging.


    Über Neudrucke Habe ich auch nichts gelesen, eher über Ganzfälschunge.
    Es gibt bei den Hermesköpfen Geheimzeichen(siehe Bild)die zum Schutz
    vor Fälschungen in das Markenbild eingebaut wurden.


    Vielleicht noch ein Wort zu den Hermesköpfesammlern, die ja eigetntlich
    zu den Randgruppen gehören.Zumindest in Deutschland, was man Z.B.
    bei Ebay sieht, wo man oft zu Spottpreisen gute Werte kaufen kann.
    Vielleich leckt der eine oder andere Blut durch diese Beiträge.
    Ist ein tolles Gebiet

  • Scheint das Problem mit der Qualität nicht gerade von gestern zu bestehen.
    Da werden oftmals nicht inländische Firmen beauftragt etwas Herzustellen dur weil das Land es damals nicht geschafft hat diese Qualität zu erreichen.
    Das könnte eine gute grundlage sein für Theorien aus dieser Zeit :D

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  • Von den "Geheimzeichen" habe ich noch nie etwas gehört...interessant!


    Die Sache bezüglich des "Randgruppen-Sammelgebietes" ist auch zu diskutieren. Immerhin hat sich schon der Behrens in seinem Büchlein darüber mockiert; mit Recht! Dies könnte man auch gleich an die Sammlergemeinde weiter geben, wobei ich es so ausdrücken möchte: "Gute Hermesköpfe sind schwer zu bekommen, aber billig zu kaufen!"


    Soll bedeuten: der Markt dafür ist im deutschrachigen Raum tatsächlich bescheiden. Das liegt wohl vornähmlich an der Problematik der Bestimmung (der Michel spart hier, wie auch in manch anderem Sammelgebiet, mit tauglicher Hilfestellung).


    Die besten Stücke habe ich um Beträge erstanden, wo man sich wirklich nur noch wundern kann. Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen sehr seltenen und dementsprechend gut ausgepreisten Stücken mit Attest, aber auch nicht von den ganz "billigen" Nummern. Es ist die Qualität die auch bei den "Nicht-Parisern" entscheidet. Knochen findet man zuhauf. Dies ist bei einigen anderen Sammelgebieten wohl ähnlich (vor allem wenn es besonders auf den Schnitt angkommt...siehe GB, oder F.).


    Trotzdem muß man es nocheinmal sagen: die Hermesköpfe sind in sehr guter Schnitt-Qualität weitaus schwieriger zu finden, als so manche teure Marke eines anderen Landes. Selbst für jene, welche "nur" eine Art "General-Klassik-Sammlung" anlegen wollen und auf Details vielleicht weniger Wert legen: die Griechen sind ein echtes Problem, wenn man einen gewissen Grad an Qualität einhalten möchte!


    Wenn Ihr einen guten Hermeskopf findet, greift zu. Die nächste Chance kommt, wenn überhaupt, nur sehr selten. Anders herum: ein nur leicht berührter Hermeskopf mittleren Kat-Wertes ist noch immer sehr gut, ein eng geschnittener Napoleon hingegen nur noch für die Wühlkiste bzw. Vergleichs-Sammlung tauglich (erzählt das bloß keinem Franzosen ;-)


    Ach ja....nette 53b...(fehlt mir noch).
    Zweimal 53a und 53c kann ich aber herzeigen.

  • Hallo Nimrod



    Stellt sich auch hier die Frage inwiefern sich jemand die Zeit und die Muße nimmt das "Randgruppen-Sammelgebiet" anzutun.Oftmals in der heutigen Zeit lassen viele Sammler die Finger von irgendwelchen "Randgebieten" gerade weil die beschaffung der Werte so schiwerig ist ( Regional bezogen).Im eignen Land wo die Marken zu kriegen sind scheinen sie dort besser beschaffbar zu sein als im "Ausland". Da machen die Hermesköpfe keinen allzugroßen Unterschied . Es gibt genug "Randgruppen-Sammelgebiete" wo dies ebenfalls zurifft. Viele werfen oftmals das Handtuch weil sie selten den Nerv und die Geduld haben sowas anzufangen. In der heutigen Zeit denken viele ,schnell schnell ,alles zusammebekommen und sich am gesammelten erfreuen.

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  • Könnte vielleicht die 21 b sein, Farben auf dem scan zu bestimmen
    ist immer schwierig.
    coki, zumindest weißt Du jetzt das die Marke in Gythion abgestempelt
    wurde.

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  • Nimrod
    Ja leider, mein Scanner ist wirklich nicht dolle .. ich habe das mit den nachjustieren auch nicht wirklich gebacken gekriegt. Auf jedenfall im Anhang eine grössere Auflösung (sowie wegen Farbentreue, der Versuch mit den Webfarben)


    Zur Farbe etwas noch. Das grün/blau auf der rückseitigen Abbidung, nur dunkler, ist die Papierfarbe. Das Motiv auf der Vorderseite ist eher ein dunkles, fast bräunliches Weinrot.


    kauli
    Danke für den Hinweis, Von der Beschreibung könnte es die 21 b sein.


    und das mit dem Gythion - Stempel ebenfalls thx. ;)


    Coki

  • Hallo Coki


    Hab mit damals nen All in one Gerät von Lexmark geholt, X1150.Hat damals nur 84 Euro gekostet (inkl. 10 Euro versand)ist nen USB Scanner und Drucker in einem. Die Scanergebnisse kannst ja hier im Forum sehen. Halbwegs vernüftiges muss nicht immer teuer sein :D


    Gruß
    Nugget.

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  • Nugget100
    Nicht,das jetzt jeder sienen Scanner vorstellt. Dann bitte einen neuen
    Thread eröffnen. Nur ne Randinfo



    Hier geht es eigentlich um Hermesköpfe.


    Was sind Hermesköpfe ohne die mysteriösen Kontrollziffern, sie gehören
    einfach mit dazu. zumal diese KZ einmalig auf der Welt sind.
    Wozu sie gut sind weiss man bis heute nicht genau. Sie sind einfach da.
    Alle Werte haben auch keine, sie kommen nie bei der1,2,30,und 60 L
    vor.Bei der ersten Pariser Ausgabe lediglich die 10 L, die letzte Ausgabe
    von 1880 komplett ohne KZ.
    Allerdings sind sie zum zuordnen der einzelnen Ausgaben gut geeignet,
    weil auch sie,wie die Marken, mit der Zeit gelitten haben
    Mit Ausnahme wieder der Pariser Ausgabe (siehe Bild), die in sehr feiner
    Ausführung vorkommt.
    Die KZ selbst ist immer dementsprechenden Markenwert zugeordnet, also
    bei der 5 L ist die KZ eine 5 u.s.w.
    selbstveständlich gibt es auch Abarten, wie vertauschte Ziffern, oder
    Kopfstehende und vieles mehr. Einige Beispiele auf dem Bild, und ein
    Stück auf Originalmarke.


    Nimrod, zu Deinen Marken, die Dir nicht geheuer sind, guck doch mal
    ob von den Geheimzeichen was zu sehen ist. Vielleicht sind es auch
    Ganzfälschungen. Die gibt es ja.

  • Also ich hab heute morgen auf nem Trödelmarkt einen


    Hermes-Katalog von Griechenlad von 1997 gefunden.


    Ich hab mir gedacht den 1 euro investiere ich mal.


    Hat sich gelohnt, im Gegensatz zum Michel werden hier die Hermesköpfe sehr ausführlich behandelt.

    *Deutschland,GB,Amerika,Südafirka*


    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • Hallo Markdo,
    Hast du richtig gemacht. Wenn Du wieder mal einen siehst, denk an mich


    Die meisten werden ja die DDR Lipsia Kataloge nicht kennen.
    Ich habe noch einen(es war der erste Katalog den ich hatte)
    von 1955, da steht über die Hermesköpfe auch mehr drin
    als im Michel.
    Außerdem sind noch alle vorkommenden Kontrollzifferabarten
    enthalten, mit den damaligen Preisen


    Gruß kauli

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • wenn ich noch einen seh werde ich an dich denken.
    werde demnächst mal sehn ob ich auf Tauschtagen was an Köppen bekomm.

    *Deutschland,GB,Amerika,Südafirka*


    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **