Privatpost-Briefmarken

  • @ schnulli:


    PIN Mail: Sparkassenmarke, heraugegeben zum Start des 2. Pilotprojektes mit einer Sparkasse am 01.09.2008, in Kooperation mit der Sparkasse Siegen (das 1. Projekt betraf die Sparkasse Leipzig). Die Marke gab es nassklebend und selbstklebend zu kaufen, wobei du hier die selbstklebende Variante zeigst (Nr. 28). Die nassklebende Variante ist deutlich seltener und auch gesucht. Zu diesem Pilotprojekt wurden auch Ganzsachenkarten (6 verschiedene Motive) am Eröffnungstag an Passanten verschenkt.


    Siehe auch hier, Beitrag Nr. 6:


    Wer ist eigentlich so über den Brief darübergehobelt? befand sich dort einmal ein Aufkleber, der unsanft entfernt wurde? Der früher Strichcode ist nur noch ansatzweise erkennbar :-/


    Regio Post Pfalz aus Ludwigshafen: du zeigst hier die Nr. 2 und 4 der Ausgabe "Pfälzer Burgen" (6 Marken) vom 29.05.2007. Die mittlere Marke wirkt auf mich dezentriert (siehe roter (Bogen-)Rand oben auf der Marke).


    Der vermisste Link:


    @ MirfälltKeinNameEin:


    Der Michel-Privatpostmarkenkatalog Band 2 (moderne Privatpost) stammt von 2006 und ist inhaltlich bereits überholt. Dafür sind in den letzten 2 Jahren zuviele neue Marken hinzugekommen (bei ca. 50 neuen Unternehmen von aktuell ca. 157 verschiedenen). Der Katalog bringt daher in punkto Neuheiten keider nichts. Die Marken von Schnulli sind dort nicht zu finden (zu neu für Michel).


    @ KAnorldBln:


    Schau mal bei ebay, was dort die Marken bringen. Auf die Katalogwerte von Michel würde ich mich nicht mehr unbedingt verlassen (teilweise sind dort Marken mittlerweile unterbewertet!). Ausgaben der PIN AG Berlin (2000-2006), PIN Sachsen GmbH (2004-2006) und PIN NRW GmbH (2005-2006) findest du größtenteils im Michel (bis auf die Marken von 2006). Die Ausgaben von PIN Mail (2007-2008) und PIN Mail AG Berlin (ab Juni 2008) stehen nicht im Michel. Da bietet sich m.E. vor allem ebay zur Preiseinschätzung an. Manches von PIN Mail ist mittlerweile selten und gesucht...


    Gruß
    Pete

  • Pete


    Vielen Dank für die Hintergrundinformationen zu diesen Marken. Ich halte davon fest, was ich so bekommen kann. Die Pfalz-Marken habe ich dort geschenkt bekommen, die letzten 2 z. b. 2008 in einer Gaststätte, wo ich seit vielen Jahren einmal zum Mittagessen einkehre.


    Zu dem Brief ist richtig bemerkt, das die Post diesen mir zugestellt hat und einen fetten Aufkleber auf den Brief über die Marke geklebt hatte. Diesen habe ich vorsichtig gelöst, was nicht ganz ohne Beschädigung gelang.


    Siind zu diesem Thema auch die verschiedenen Stempel der Privatunternehmen auf Briefen von Interesse? Davon habe ich auch noch Einiges hier.

  • @ schnulli,


    Stempelbelege sind für mich auch interessant, je mehr Stempel umso mehr kann ein Briefumschlag erlebt haben. Manche davon können ganze Geschichten erzählen ;-)


    Beispiel aus dem Forum (Meldung vom 07.01.09 um 18:36Uhr und Antworten ab 21:24Uhr ff)



    Gruß
    Pete

  • @ Schnulli:


    vor allem die ersten beiden Scans zeigen ältere Privatpostbelege aus dem norddeutschen Raum (bis 2003) - schön :-)
    Einige kannte ich bisher nicht...


    Auf keinen Fall wegwerfen!


    Ansonsten zeigst du Belege der Citipost aus Hannover (Scan 3) und PIN Mail Hannover (ehemals und heute wieder Citipost Hannover) bzw. PIN Mail Langenfeld (ehemals West Mail) auf dem 4. Scan.


    Gruß
    Pete

  • Seit dem 14.02.2007 gibt es auch in Schleswig-Holstein Privatpostmarken, welche im Verbreitungsgebiet der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung erhältlich sind. Diese sind in 10er-Bogen erschienen. Außerdem gab es einen Zusammendruck-Bogen mit dem kompletten Satz der ersten Ausgabe. Es folgte später eine Zuschlagsmarke zu 55 Cent (inkl. 10 Cent für einen guten Zweck) und noch im Sommer 2007 erschienen eine Marke zu 50 Cent und ein Block zu 130 Cent zur Kieler Woche. Im September 2008 erschien ein weiterer Satz mit insgesamt fünf Werten, erstmals selbstklebend mit gestanzter Zähnung, wobei der Kompaktbrief von 85 auf 80 Cent im Preis gesenkt wurde. Allerdings wurde das Höchstgewicht des Standardbriefs von zunächst bis zu 25 g auf 20 g reduziert! Immerhin können die Briefe inzwischen nicht nur innerhalb Schleswig-Holsteins, sondern auch nach Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg versandt werden. Diese müssen jedoch in eigene für den NordBrief vorgesehene (blaue) Briefkästen eingeworfen werden.


    Herbie

  • @ Herbie:



    Nordbrief () ist Partner von P2 - die zweite Post (), die wiederum dabei sind, über Kooperationen eine bundesweite Zustellung aufzubauen (im Gegensatz zu PIN Mail: dort wurde fleißig gekauft). In den letzten Monaten hat sich in dem Punkt einiges getan.


    Zur Gewichtsänderung von 25g (sehr löbliche Gewichtsstufe) auf 20g kann ich nur spekulieren, dass es eventuell Schwierigkeiten bei der Abrechnung mit Kooperationspartnern gegeben hat bzw. gegegeben hätte, wenn Nordbrief einen Brief für z.B. 23g als Normalbrief gegenüber dem Kunden (Absender) berechnet hat/ hätte und der Kooperationspartner einen Austauschpreis (= Entgelt für die Zustellung des Briefes) für einen Kompaktbrief (über 20g) haben möchte, so dass es sich für Nordbrief finanziell nicht mehr gerechnet hätte.
    Die meisten Briefdienstleister arbeiten meinem Eindruck nach entsprechend der Gewichtseinteilung der DPAG (20g; 50g; 500g und bis 1000g), enige wenige Briefdienstleister nur nach Format (C6; B5; B4 usw.). Im Zuge einer bundesweiten Kooperation (P2) sollte demnach zumindest in diesem Punkt Einigkeit herrschen oder die der absendende/ in Netz einspeisende Briefdienst die Austauschpreise akzeptieren ;-)


    Gruß
    Pete

  • Hier eine Postkarte, die mit der Morgenpost von Leimen nach Sulingen geschickt wurde.


    Am 11. Mai 2009 in den Briefkasten in Leimen eingeworfen (der Ort ist am Stempel allerdings nicht zu erkennen) und noch am selben Tag gestempelt und mit einem Barcode-Label versehen. (Aus Platzmangel wurde es so augeklebt, das es über den Rand der Karte übersteht.) Der Barcode ist der selbe wie auf der Briefmarke. CPHB steht wohl für "Citipost Bremen", wohin die Karte weitergeleitet wurde.


    Am 13. Mai wurde dort ein weiteres Label mit einem anderen Barcode aufgeklebt und der Abkürzung SUL für Sulingen. Dort wurde die Karte am 14. zugestellt.


    Die Marke ist (vorschriftsmäßig) links geklebt. Klebt man die Marke rechts auf, muss man damit rechnen, dass sie überklebt wird.


    Die Laufzeit ist mit E+3 relativ lang, und mit 44 ct. nicht wirklich billiger als die Deutsche Post (45 ct.). Allerdings gilt dieser Preis weltweit. Ebenso sind Briefe bis 20 g weltweit möglich (für 52 ct.). Schwerere Sendungen (bis 1000 g) sind für Privatkunden nur innerhalb Deutschlands zulässig.

  • @ T-M 123:


    Zitat

    Original von T-M 123
    CPHB steht wohl für "Citipost Bremen", wohin die Karte weitergeleitet wurde.


    Ich tippe einmal bei "CPHB" auf "Citipost Hansestadt Bremen". Zumindest steht "HB" auf Kfz-Kennzeichen für Bremen.


    Gruß
    Pete

  • Noch ein nachtrag zu der Morgenpost-Marke: Sie zeigt eine Variobahn der RNV (Rhein-Neckar-Verkehr GmbH) und stammt aus der Serie vom März 2008, die aus fünf Werten besteht, die alle Busse und Bahnen der RNV zeigen. Bis vor einigen Monaten wurden allerdings teilweise noch Marken der Serie "Metropolenregion Rhein-Neckar" von Februar 2007 verkauft. Diese Serie war auf schlechterem Papier geduckt und wirkte wie "selbstgemacht". Jetzt scheinen bei beiden Serien die 44er Marken ausverkauft zu sein, und es werden (wieder) Sondermarken "100 Jahre Heidelbegrer Bergbahn" aus 2007 verkauft. Was die Briefmarken angeht, habe ich irgendwie das Gefühl, dass es da manchmal etwas chaotisch zugeht. ?(


    Gruß,
    T-M


    Vielen Dank übrigens an alle hier für das Zeigen der Marken und Belege; es ist interessant zu sehen, wie viel VIelfalt es bei der Privatpost doch gibt. ;)