Ein bischen spät, oder?

  • hab mich mal gefragt ob die bei der post es merken wenn man marken aus dr oder anderren land auf die briefe klebt. sie schein es ja nicht zu merken. ich glaube das kommt daher das die stempel maschiene mit schwarzlicht oder uv licht oder wie das auch immer heißt die marken suchen.

  • rothilo


    Beim stempeln mit Maschine kann das ja zutreffen, aber der erste Brief wurde von Hand gestempelt. Ein aufmerksamer Postangestellter sollte es da zumindest bemerken. ?(
    Wahrscheinlich hat seine Schicht erst angefangen und er/sie war noch zuwenig bei der Sache. ;)


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Hallo,


    die Freimachung von Briefsendungen wird von der Deutschen Post maschinell geprüft. Die derzeit gültigen Postwertzeichen (also alle in Euro-Währung oder Doppel-Nominale DM/€) verfügen dazu über eine spezielle Beschichtung auf dem Markenbild, die die älteren Ausgaben in DM oder Marken anderer Gebiete nicht aufweisen.


    Solange also ein gültiges Postwertzeichen rechts oben auf einer Briefsendung klebt, das bei der maschinellen Bearbeitung entsprechend erkannt wird, gilt die Frankatur als ordnungsgemäß und wird maschinell gestempelt, auch wenn noch eine (oder mehrere) andere ungültige Marke(n) daneben kleben.


    Wenn es angesichts der weitgehenden Automatisierung der Postsortierung und des Zeitdrucks bei der Zustellung überhaupt bemerkt wird, dürfte es der Deutschen Post AG ziemlich egal sein, wenn ungültige Postwertzeichen (mit-)entwertet werden. Lediglich bei Marken, die gegen §§ 85 f. StGB verstoßen (z. B. Marken mit NS-Symbolen), könnte es Probleme geben.

  • Es gibt da einen kleinen Unterschied.


    Fall 1:
    Dein Uropa schickt einen Brief von Hamburg nach London. Der Empfänger schreibt eine neue Anschrift drauf und klebt neue Briefmarken drauf und verschickt den Brief dann wieder nach Amsterdam. Der Empfänger in Amsterdam macht das selbe... und so weiter, bis der Brief voll ist oder irgendwo ankommt.


    Fall 2:
    Dein Uropa nimmt Brief mit auf Reisen und schickt ihn sich dann selber zu. Auf die nächste Reise nimmt er den Brief wieder mit klebt neue Briefmarken drauf und schickt ihn sich wieder selber zu und so weiter, bis der Brief voll ist.




    Fall 1 nennt man Weitersendung, das ist für viele Briefmarkensammler OK (auch nicht für alle...).
    Leider hat dein Uropa aber Fall 2 durchgezogen. So etwas nennt man "philatelistisches Souvenir". Ich kenne aber niemanden der sowas sammelt.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • Zitat

    Original von asmodeus
    Der Brief war wohl über 4 Monate unterwegs. Stempel von 1972 und 1973


    Nicht der Brief, der Urgroßvater in diesem Zeitraum in Europa...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • stimmt ist mir noch garnicht aufgefallen. es gibt noch briefe mit vielen anschriften die liegen aber bei meine großelter kann sie euch also leider nicht zeigen :(. aber es kann sein das der brief im brief verschickt wurde und er sich nur die deutschen marken zugeschickt hat oder bekommen hat. naja auf jeden fall liegen bei meine großeltern ein halbe umzugskatong voll von den dingern rum. glaub nicht das der die alle mit auf reise genommen hat. der war da ja schon nicht mehr der jüngste. :D aber ihr könntet trotzdem recht haben. werd mir mal die anderen briefe anschauen wenn ich mal wieder zu meinen großeltern fahre

  • Zitat

    Original von philnum


    die Freimachung von Briefsendungen wird von der Deutschen Post maschinell geprüft. Die derzeit gültigen Postwertzeichen (also alle in Euro-Währung oder Doppel-Nominale DM/€) verfügen dazu über eine spezielle Beschichtung auf dem Markenbild, die die älteren Ausgaben in DM oder Marken anderer Gebiete nicht aufweisen.


    aber wie prüfen die Maschienen denn dann dach ob das porto stimmt?

  • Zitat

    Original von rothilo
    aber wie prüfen die Maschienen denn dann dach ob das porto stimmt?


    Das ist meines Wissens bei mit Marken frankierten Sendungen noch nicht maschinell möglich. Vollautomatisch können im Briefzentrum wohl sowieso nur Standardbriefe und Postkarten bearbeitet werden, alle andere Sendungen gehen ohnehin durch die Hände von Mitarbeitern, die beim Stempeln oder Sortieren auch die portogerechte Freimachung kontrollieren.


    Jedenfalls hab ich als Absender schon Briefe mit einem gelben Aufkleber von der Post zurückbekommen, weil das verklebte Porto nicht ausreichte, oder ich musste Nachporto für an mich adressierte, unzureichend freigemachte Post zahlen.


    Lediglich bei Inlands-Großbriefen, die seit 1.1.2006 eigentlich € 1,45 kosten, verzichtet die Post aus "Kulanz" auf Nachporto, wenn sie wie zuvor nur mit € 1,44 freigemacht sind. Wegen € 0,01 lohnt es sich für die Post wohl nicht, aber bei anderen Minibeträgen wohl schon.