Briefmarkensammeln - ein populäres Hobby

  • Das Sammeln von Briefmarken, die Philatelie, ist noch immer ein sehr populäres Hobby. Daran ändern auch Frankiermaschinen und Briefmarken aus dem Automaten oder zum Aufkleben nichts. Angefangen hat alles vor rund 160 Jahren mit der ersten Briefmarke. Wenige Jahre später wurden bereits Fachartikel dazu veröffentlicht, Kataloge herausgegeben und Sammlervereine gegründet.


    Inzwischen gibt es so viele Briefmarken, dass viele Sammler angefangen haben, nur noch zu bestimmten Themen zu sammeln. Für Leute, die sich für die Philatelie interessieren und vielleicht selbst damit anfangen wollen, haben wir in diesem Ratgeber die wichtigsten Fragen beantwortet. Sie erfahren hier, was man zum Briefmarken sammeln braucht, wo man Briefmarken beziehen kann und was man beim Tausch oder Verkauf der Marken beachten muss. Zusätzlich stellen wir Ihnen berühmte Briefmarken vor.


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    Werkzeug der Philatelisten



    Zuallererst braucht man natürlich ein Briefmarkenalbum. Dabei wird unterschieden zwischen Steck-, Klebe-, Vordruck- und Falzlosalben. Das Steckalbum hat Einsteckstreifen, in die die Marken gesteckt werden können. Dies ist auch die preiswerteste Variante. Das Klebealbum ist nicht gebunden, sondern besteht aus einer Decke und einzelnen Blättern. Die Marken werden mit einem Klebefalz eingeklebt. Sind die Felder für jede Marke schon vorgedruckt, handelt es sich um ein Vordruckalbum. Falzlos-Alben sind mit vorgedruckten Feldern für die Marken und mit durchsichtigen Kunststofftaschen versehen, in welche die Marken gesteckt werden. Dies ist die teuerste Aufbewahrungsform für Briefmarken.


    Als Werkzeug ebenso wichtig ist eine Lupe, um Fehler oder Abarten feststellen zu können. Der Profi benutzt außerdem eine UV-Lampe und einen Wasserzeichensucher zur Identifizierung von Sicherheitsmerkmalen. Einen Zähnungsschlüssel benötigt der Philatelist, um den Zähnungsgrad der einzelnen Briefmarken zu erkennen. Dieser beschreibt die Art der Briefmarkentrennung. Da man eine Briefmarke nie mit den Fingern behandeln sollte, gehört eine Briefmarken-Pinzette ebenfalls zur Grundausstattung. Ein Fingerabdruck gilt bereits als erheblicher Schaden und die Marke geht dann nicht mehr als postfrisch durch.



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