Projektarbeit

  • Hallo Zusammen,


    im Rahmen einer Projektarbeit zum Medienfachwirt (Thema: Neuer Katalog eines Briefmarken-Versandhändlers) hab ich ein paar Fragen an euch Sammler.
    Wie viele Sammler gibt es in Deutschland, Österreich, Schweiz ?
    Wie viele sammeln davon solche Spezialgebiete wie Dt. Reich, Dt. Kolonien, Alte Luftpost, Südamerika usw. ?
    Wie viel gibt ein Sammler durchschnittlich pro Monat für Briefmarken der o.a. Spezialgebiete aus ?
    Wie viele Briefmarken gibt es in den jeweils o.a. Gebieten
    Wie viele Briefmarken-Läden und Versandhändler gibt es ?


    Ich wäre für jede Info dankbar, denn im Internet gibt es darüber kaum etwas zu erfahren.


    codo

  • Ich wuesste nicht, ob du die Daten auch öffentlicht erhälst. Empfehlen würde ich dir aber folgendes:


    Wende dich an:


    1. Deutsche Post AG - Vielleicht geben die ein paar "allgemeine" Daten heraus. Leider in den letzten zehn Jahren in Sachen interne Informationen sehr unflexibel geworden.


    2. Sieger GmbH - Wohl das grösste deutsche (und mit das grösste) Unternehmen der Branche weltweit. Vielleicht können die dir weiterhelfen.


    3. Einzelhändler vor Ort - Um deine Datenbasis zu erweitern kann man auch die Fragen.


    Gruss,


    Coki

  • Such mal bei google nach Breifmarkenhändler, da wirdt Du bestimmt
    fündig.
    Ebenso gibt es viele Vereine, die Internetseiten haben
    Beim BDPh kannst du auch nachfragen
    Dann gibt es viele Arges, oder Tauschseiten der verschiedenen Art
    Ich denke aber, das wird eine Sisyphusarbeit, da es ja auch noch
    eine sogenannte Grauzone gibt.
    Eben Sammler, die in keinem Verein o.ä. sind
    Viel Spaß dabei
    kauli

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Na ja, Geschätzt wird, das es in Deutschland ca. 1,8 Millionen Menschen gibt, die sich für Briefmarken interessieren


    Man kann ausserdem schon mal feststellen, das ca. 60.000 Briefmarkensammler im BdPh Mitglied sind.
    Und ich gehe mal davon aus, das die meisten davon in irgendeiner Form spezialisiert sammeln.
    Wenn man nur Briefmarken von den eigenen Briefen ablöst und in ein Album steckt, hat man nicht so viel von einer BdPh Mitgliedschaft.


    Was die Menge des Materials in den Spezialgebieten ist natürlich unterscheidlich, aber grundsätzlich: Je länger man sammelt, um so mehr könnte man ausgeben.


    Ich könnte fünf mal beim Jauch die volle Latte abräumen, dann würde meine Sammlung sich langsam der Vollendung nähern.


    In meinem Haupt-Sammelgebiet Russland bis 1923 sind knapp 4000 verschiedene Marken erschienen. Und das schließt so schöne Sachen wie Plattenfehler oder Essays noch nicht einmal mit ein.


    Was die Händler angeht, hol Dir am Bahnhof mal eine DBZ und schau den Anzeigenteil durch. Jeder der was auf sich hält wirbt dort.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis ()

  • Hallo zusammen,


    danke schon mal für die vielen Antworten.
    Ich war heute bei unserem örtlichen Briefmarkenhändler (Roth/Franken) - leider bis Montag im Urlaub. Aber ich denke dort hab ich wirklich die größten Chancen wenigstens einige dieser Frage beantwortet zu bekommen.
    Im Internet hab ich schon verzweifelt gegoogelt - nichts an nötigen Infos zù finden.
    Von den Verbänden (per E-mail+Telefon) erfährt man gleich null. Entweder die haben selbst keine Statistiken oder sie halten sich bedeckt.
    Es läuft darauf hinaus, dass ich bei Ausformulierung meiner Zielgruppenanalyse in - ich vermute, ich schätze, ich denke - Form schreiben werde und mir irgend etwas aus den Fingern sauge.


    Danke und Grüße aus Roth


    codo

  • Nun, die Fragen die du gestellt hast, waren in sich nicht schlecht. Bei einem Forum ist schon ein Anfang gemacht worden.


    Selber die Frage, "wer ist am besten drauf geeignet diese Fragen zu beantworten ist sicherlich übersehen.


    Nehme doch ein paar Schritte zurück. Und fange doch von vorne wieder an.


    Viele dieser Fragen sind in der Ortsbilbliothek zu beantworten. Zeitschriftenverteilung. Abokunden, usw.


    Wenn solche gezielte Fragen an eine Allgemeinheit gestellt werden, führt dies meist zu nichts.


    Recherschieren, Forschen muss gezielt betrieben werden.


    Ansonsten vergeudet man viel Zeit, wenn auch nicht viel Geld.


    mfG


    Nigel