AD <-> Großbritannien

  • Liebe Sammlerfreunde,


    möchte folgenden Teilfrankobrief von Abingdon (England)
    nach Erlangen (Bayern) vom 10. Februar 1842 zeigen:
    Der Absender bezahlte 3 Shilling und 4 Pence,
    dies ergibt 40 Pence = 120 Kreuzer. Damit war bis zur
    französischen Küste frankiert. Der Transit durch Frankreich
    kostete 2 Gulden 6 Kreuzer, die im Würzburger Auslagestempel
    stehen. An Porto von Forbach bis Erlangen kamen weitere 50 Kr.
    hinzu. Der Empfänger bezahlte somit 2 Gulden und 56 Kreuzer.
    Die Gesamtkosten des Briefes waren:
    120 Kr. plus 176 Kr = 296 Kr., oder 4 Gulden und 56 Kreuzer.
    Ich hoffe, ich liege mit meiner Beschreibung richtig.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Lieber VorphilaBayern,


    natürlich ist der erstklassige und seltene Brief korrekt beschrieben. :)


    Ein ganz außergewöhnlich teures Vergnügen damals. Allein diejenigen, die wir hier schon an den Empfänger gezeigt haben, kosteten zusammen schon ein kleines Vermögen. Der Empfänger war also nicht völlig mittellos gewesen. :D


    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Liebe Sammlerfreunde,


    nachdem uns bisher markenfrankierte Briefe aus GB nach Bayern bzw. AD vorenthalten wurden, und ich mir fest vorgenommen habe, diesen unhaltbaren Zuständ umgehend zu ändern, zeige ich heute den 1. und hoffe, dass die Augen der Altdeutschen sich nicht zu schade für diese Incoming - Mail - Briefe sind.


    Nach dem PV Bayerns mit Frankreich zum 1.7.1858, welcher bis zum 15.5.1872 Gültigkeit besaß, kosteten Frankobriefe zwischen GB und Bayern bei der Leitung über Frankreich 18 Kr. bzw. 6 Pence je 7,5g und Portobriefe 21 Kr. bzw. 7 Pence.


    Üblicherweise, Nigel wird das bestätigen, klebten die britischen Absender eine 6d Marke auf, wodurch diese Briefe nicht sonderlich attraktiv waren und sind.


    Einen konnte ich erhaschen, bei dem sich der Absender in Torquay am 19.8.1860 die Mühe machte, einen Dreierstreifen, ein Paar und ein Einzelstück der 1d rot aufzukleben, was fast schon in Stress ausgeartet sein dürfte.


    Er notierte als Leitweg "Via Paris" und ab ging die Post über Calais, Paris und Strasbourg, Kehl, Augsburg und München nach Egern bei Tegernsee, so dass der Brief insgesamt 5 Postgebiete tangierte.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Lieber bayern klassisch,


    herzlichen Dank für das Zeigen
    dieses wunderschönen und
    erstklassigen Briefes von England
    nach Bayern.
    Einen zweiten mit solcher Frankatur
    wird man lange suchen müssen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Lieber VorphilaBayern,


    danke für deine netten Wort - ich kann mich diesen anschließen. Auch wenn es von GB nach Bayern einiges gibt, kenne ich nur wenige wirklich erstklassige Briefe.


    Zwei weitere, weit weniger spektakulär, möchte ich heute vorstellen.


    Der 1. Brief aus Londons Lombard Street würde von jedem AD - Sammler für einen Portobrief gehalten werden - denn er zeigt ja die Taxe "6" auf der Adressseite.


    Tatsächlich war es aber ein mit 6 Pence = 18 Kr. voll frankierter Brief vom Jan. 1866 über Belgien, Preußen und Taxis nach Bayern.


    Dies geht aus dem Absendervermerk "Paid" unten links und dem P.D. - Stempel von London eindeutig hervor. Auch der Stempel von Aachen (Stempel der 3. Brigade vom 2.1. als Frankostempel in blau) belegt dies.


    Hier wird wieder einmal deutlich, warum der P.D. - Stempel so wichtig war; der normale Postler oder Empfänger hätte jetzt 6 Kr. verlangt bzw. bezahlt, denn so stand es ja auf dem Brief. Nur der P.D. - Stempel rettete die beiden vor Fehlern. Andere Länder, andere Sitten.


    Der 2. Brief aus Newcastle upon Tyne (heuer von der Premier League in die First Division abgestiegen trotz Alan Shearer) kostete am 24.11.1871, auch über Belgien ("Via Belgium") nur noch 3 Pence, also 9 Kr.. Eine satte Halbierung der Kosten für die damaligen Korrespondenten. Wann hat man das seitdem wieder erlebt?


    Der P.D. - Stempel ist etwas unglücklich unter die Marke gesetzt worden und wird fast gänzlich verdeckt.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • N'abend allerseits,


    aus der Periode, als die Gebühr für einen einfachen Brief von England nach Preußen 6d (bzw. umgekehrt 5Sgr) bei frankierten Briefen sowie bei unfrankierten Briefen 8d (bzw. umgekehrt 7Sgr) war, also die Periode vom 01.08.1852 bis zum 31.06.1870, möchte ich folgenden Brief der vierten Gewichtsstufe vorstellen. Abgesendet am 08.05.1862 von London nach Berlin; frankiert mit einem Paar der 1 Shilling gelbgrün, Buchdruck, Ausgabe 1856, ohne Eckbuchstaben, mit Breitrand; siegelseitig Ausgabestempel Berlin.


    Da mich der Adresssat dieses Briefes


    An
    den Direktor der Königlichen Porzellan
    Manufaktur
    Herrn Geheimen Regierungs Rath
    Kolbe


    neugierig machte, hatte ich nach Kauf ein wenig gegoogelt mit folgendem Ergebnis:


    [aus: Siebeneicker, Arnulf: Offizianten und Ouvriers: Sozialgeschichte der Königlichen Porzellan-manufaktur und der Königlichen Gesundheitsgeschirr-manufaktur in Berlin 1763-1880, 551 Seiten, Veröffentlicht von Walter de Gruyter, 2002 , ISBN 3110171589, 978311017158]


    [S. 63] Die Suche nach einem anderen aus der Branche stammenden Kandidaten war erfolglos geblieben. Handelsminister August Freiherr von der Heydt übetrug deshalb im März 1850 kommissarisch dem Finanzbeamten Heinrich Gustav Kolbe (1809-1867) die Leitung der KPM. Kolbe war 1838 zum Assessor und 1844 zum Rat bei der Regierung in Frankfurt an der Oder ernannt worden. Während seiner Assessorentätigkeit war er 1843 bereits vorübergehend als Hilfsarbeiter in der Abteilung für Handel und Gewerbe des Finanzministeriums eingesetzt worden, wo er unter anderem für die KPM und die KGM zuständig gewesen war. In Frankfurt an der Oder hatte er 1848 die Direktion der Darlehenskasse üernommen. Ein Jahr später war er zum ... [S. 64] ... Mitglied der “Haupt-Verwaltung der Darlehenskassen” und zum Regierungsbevollmächtigten bei der Berliner Darlehenskasse berufen worden. Mit den Technischen Grundlagen der Porzellanproduktion war er nicht vertraut, und als Beweis für seinen künstlerischen Sachverstand konnte er lediglich die Tatsache anführen, daß er ein Neffe des bekannten Historiemalers Karl Wilhelm Kolbe war. Er hatte den Minister allerdings im Februar 1850 durch ein Memorandum davon überzeugt, daß er genügend Tatkraft und Einfühlungsvermögren verfügte, um die Maunfatktur erfolgreich zu führen. Im August 1850 ernannte ihn Friedrich Wilhelm IV. zum ordentlichen Direktor der KPM.



    Viele Grüße von nitram

  • Hallo nitram,


    einen Brief der 4. Gewichtsstufe findet man nicht alle Tage - und schön ist er auch noch. Danke auch für die Hintergrundinformationen - es ist immer eine feine Sache, eine Geschichte hinter dem Brief stehen zu haben. Bitte weitermachen ... :jaok:


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Da der Scanner noch warm war, möchte ich einen Portobrief von 1854 ins Groschengebiet vorstellen. VorphilaBayern hatte vor einigen Tagen einen vergleichbaren Brief von 1860 ins Kreuzergebiet vorgestellt, der aber in die Zeit des zweiten Zusatzvertrages zum Postvetrag von 1847 fällt.


    Mein Brief hingegen ist aus der Periode des ersten Zusatzvertrages (01.08.1852 bis 30.06.1859) und wurde am 15.06.1854 in London aufgegeben, angekommen ist er (via Ostende und Aachen) in Ueckermünde am 18.06.; die Gebühr für frankierte und unfrankierte Briefe in dieser Periode beträgt 8d bzw. 7Sgr; das Porto wurde brüderlich zwischen England und Preußen geteilt; zu diesem Zweck bringt England den Verrechnungsstempel "3 1/2 GROSCHEN" an; in Aachen wurde mit blauer Tinte die 7 Silbergroschen vermerkt, die vom Empfänger zu bezahlen waren (die belgische Transitgebühr wurde jeweils vom Empfängerland - hier also Preußen - vergütet).


    Viele Grüße von nitram

  • Hallo zusammen!
    gerade ist ein kleiner englischer Brief bei mir eingetroffen, der gut in diesen Thread passt:
    leider nicht mit 6 1-Penny-Marken, sondern ganz normal frankiert, zeigt er doch eine Besonderheit: wie kam der Heidelberger Postbeamte eigentlich dazu, aus "Poste restante" "Schlossberg" zu machen? Zum Glück war es offensichtlich kein Liebesbrief der Geliebten sondern eher das "Gegenteil" ....
    Für mich erkennbar: im Mai 1863 führte der Weg über Calais und Paris nach Straßburg, dann nach Heidelberg mit der badischen Bahnpost (der Bahnpoststempel ist leider nicht zu entziffern)
    Viele Grüße
    balf_de

  • Hallo zusammen!
    einen VMZ-Brief aus dem Jahr 1850 kann ich zeigen, der von Heidelberg nach Schottland ging. Eigentlich handelt es sich um einen wirklich frühen "Ansichtskarten-Vorläufer" - ein schottischer Tourist hat eine Heidelberg-Lithografie nach Hause geschickt.
    Auf der Siegelseite bleibt mir einiges unklar: er ging am 17. Juni von Heidelberg ab, war am 18. noch bei der badischen Bahnpost, erreichte die Grenze in Straßburg erst am 20. Juni (?), um dann am 21. bereits einen für mich ziemlich britisch aussehenden Stempel (BK ...) zu erhalten. Von dem blauen Zweikreisstempel kann ich das Datum - JN 22 - sowie die beiden letzten Buchstaben ...SO entziffern; ich denke, es ist der Ankunftstempel von Kelso.
    Ich hoffe, dass jemand (wer wohl ??) sogar den Tarif aus dem Gekritzel entziffern kann ...
    Viele Grüße
    balf_de

  • Lieber balf_de,


    danke für deine beiden Schmuckstücke - das eine von außen, das andere von innen. :P


    Der erste mit 6d ist schon deswegen gut, weil ein poste restante - Vermerk im Prinzip nicht streichbar war. Baden und Bayern dürften sich hier bezüglich ihrer Manipulation kaum unterschieden haben.


    Ab den 60er Jahren kam zwar etwas Schwung in die verkrusteten Vorschriften, aber den expliziten Willen des Absenders konnte man nicht so einfach negieren.


    Offenbar, ich rate das jetzt, kannte der Heidelberger den Aufenthaltsort des Empfängers und wollte den Brief so schnell wie möglich zustellen. Ob es eine restante - Gebühr in Baden gegeben hat, weiß ich nicht. Mir sind 3 Kr. erinnerlich, aber dieses Wissen ist 20 Jahre alt und muss nicht stimmen.
    Vielleicht kannst du das mal herausfinden?


    Jedenfalls kenne ich kaum Briefe, bei denen man so schroff vorging.


    Den Portobrief über Frankreich nach GB sehe ich wie Nigel - Baden dürfte 3 oder 6 Kr. von den 1 Shilling 2 Pence = 42 Kr. bekommen haben. Den Rest haben sich FR und GB geteilt. In welchem Verhältnis, kann ich als Außenstehender leider nicht sagen. Klaus Weis könnte es aber sicher.


    Der Portobrief von nitram ist auch hübsch - den 3 1/2 Groschen - Stempel werde ich mal später auf Briefen nach Bayern zeigen.


    Für heute habe ich mir aber ein Schmankerl vorgenommen, von dem ich mal gerne wüßte, was es zu bedeuten hat, wie es lief und was es überhaupt war - Frankozettel? Gibbed dat denn überhaupt von Bayern? :D


    Jeder darf seine Meinung kundtun - ich hoffe, es trauen sich jemande ...


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Hallo bayern klassisch,


    sehr schönes Stück.
    Absender, die alle anfallenden Taxen selbst bezahlen wollten, sich ihrer Sache jedoch nicht sicher waren, hatten die Möglichkeit, der Sendung einen Franco-Zettel mitzugeben. Auf ihm wurden in der Regel am Empfangsort die entstandenen Portokosten notiert. Da diese Sendung nach London lief, dürfte dies wohl in Köln geschehen sein, dass vermutlich einen direkten Paketschluss mit England hatte. Der zurückgesandte Schein wurde dem Absender vorgelegt, der dann das Gesamtporto nachträglich bezahlen musste.
    Ich vermute dass der Schein eine Gebühr von 7 Kr. kostete. Zudem musste er 27 Sgr. = 1 fl. 35 Kr. bezahlen.
    Einen Franco-Zettel der zwischen Bayern und Preußen lief aus dem Jahr 1844 könnte ich auch zeigen.


    Schöne Grüsse aus dem Allgäu
    liball

  • Hallo liball,


    danke, dass du mit deiner fachkundigen Antwort das Rätsel gelöst hast.


    Es ist der einzige Frankozettel (viele gibt es eh nicht), der im Postvertragsgebiet unfrankiert zurückgesandt worden ist. Der Hinlauf geschah mit der Fahrpost, die Rücksendung ab Köln nach Hersbruck mit der Briefpost.


    Nicht nur ich würde deinen Frankozettel gerne sehen - es sind alles postgeschichtliche Schmankerl und wo, wenn nicht hier oder bei großen Auktionen, kann man dergleichen bewundern?


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch ()

  • Lieber bayern klassisch,


    im Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 6. Leipzig 1906,
    auf Seite 845 steht folgendes zu Frankozettel:



    [845] Frankozettel werden Postfrachtstücken (s.d.) beigefügt, wenn der Absender außer dem inländischen und fremden Porto, soweit es berechnet werden kann, auch das Porto für diejenige ausländische Beförderungsstrecke zu entrichten wünscht, für welche die Tarife am Aufgabeort fehlen. Dieses Porto wird durch den F. vom Ausland nach dem Aufgabeort zur Einziehung vom Absender zurückgerechnet. Ebenso werden F. außer bei Postfrachtstücken auch bei Postpaketen und Wertkästchen zur Einziehung von nicht postalischen Gebühren (Zollbeträgen etc.) benutzt. Auf den Sendungen ist zu vermerken: à remettre franc de frais de transport (zuzustellen frei von Beförderungsgebühren); ferner à remettre franc de droits de douane, bez. nach Wunsch mit dem Zusatz »et autres droits non postaux« (zuzustellen frei von Zollgebühren, bez. und andern nicht postalischen Gebühren). Nach welchen Ländern F. zulässig sind, ergibt der Postpaket- und Wertkästchentarif.


    Quelle:Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 6. Leipzig 1906, S. 845.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Lieber VorphilaBayern,


    vielen Dank für die wunderbare Erklärung aus (fast) zeitgenössischer Quelle. :)


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Hallo,


    hier ein Frankobrief aus 1852 von Flensburg (Schleswig / Dänemark) nach Birmingham (England).


    Der dänische Gebührenanteil betrug 22½ Skilling, der englische ebenso (= 6 Pence, in England mit "6" in rot notiert). Die Aufteilung wurde entsprechend neben dem "franco"-Vermerk mit "7/7" in Rötel notiert (7 Schilling = 22½ Skilling).
    Die Post zwischen Dänemark und England wurde nicht über Hamburg, sondern über Altona (Holstein) ausgetauscht.


    Viele Grüße
    Nordlicht

  • Hallo,


    nach dem schönen Brief von SH möchte ich einen bayerischen und 3 britische zeigen.


    Am 27.4.1875 klebte man in München nur 7 Kr. auf einen einfachen Brief nach Manchester. Die Aufgabepost stempelte unter der 7 Kr. Marke mit "München I 27. Apr. 3-4 Nm" und gab den Brief dem Absender mit dem blauen Vermerk: "ungenügend noch 2x" zurück.


    Dieser folgte der Berechnung und klebte die beiden 1 Kr. Marken nach und gab ihn erneut der Münchner Hauptpost auf. Nun entwertete man die Marken mit dem Stempel vom 28.4. am Vormittag um 9 - 10 Uhr und sandte ihn ab. Am 1.5.1875 erreichte er seinen Empfänger.


    Erst zum 1.7.1875 mit dem Allgemeinen Postverein hätte die 7 Kr. Frankatur genügt.


    Aus London vom 9.4.1874 stammt ein Brief der 3. Gewichtsstufe nach Lindau von Herrn F. Huth, dem größten Korrespondenzgeber der Welt.


    Über Ostende (Belgien) kostete ein Brief je 15g 3d, so dass die hier verklebten 9d nach Bayern schon eine Seltenheit darstellen. Am 11.4.1874 wurde er in Lindau im Bodensee ausgetragen.


    Ein einfacher Brief aus Hull vom 1.1.1875 war ein echter Neujahrsbrief. Mit 3d korrekt für die 1. Gewichtsstufe frankiert. Am 4.1. wurde er in Straubing ausgetragen.


    "Last but not least" zeige ich eine Drucksache der "Book Post" aus London vom 18.12.1875 nach Augsburg. Der Inhalt war eine Bestätigung für den Versand eines Buches von Jean Laur Schaelzer aus dem Jahr 1799, welches in Augsburg für 19 Pfund (!!) einen Liebhaber gefunden hatte (vlt. kann uns der liebe Nigel etwas zu den damaligen Einkommensverhältnissen sagen, damit wir den Wert des Buches damals besser nachvollziehen können). :)


    Der Absender zahlte 2mal 1/2d für einfache Auslandsversendungen. Das Maximalgewicht hätte 5 Pfund betragen. Auf solch einen Beleg nach Bayern warte ich noch ... ;)


    Einen zweiten Beleg der Book Post nach Bayern kenne ich nicht.


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Der Kurs zu jener Zeit entsprach Ein Pfund GBP £1 = 20 Mark, was heißt das Buch zu 19 Pfund glich 380 (Reichs)Mark.


    Eine ungeheure Summe für die damaligen Verhältnisse, aber Bücher waren teuer.


    Ich habe auch aus dieser Zeit Atteste gesehen worauf Bootspost steht weil book post verlesen war.


    mfG


    Nigel