Fälschungen bei ebay

  • Nein, es trifft genau den Punkt. Denn es geht nicht um die Frau oder den Sammler, sondern um diejenigen die tatenlos zuschauen und selbstgefällige Kommentare zum Besten geben.

  • Haben sich denn die Interessenten nicht die Beschreibung im Text genau angesehen ?(:oneien:


    Weitere Prüfungen wie Attestwünsche,Neuprüfungen geschehen auf Risiko des Käufers und sind kein Reklamationsgrund.


    Wegen der strengen ebay richtlinien
    werden daher der block und die Gummierung als echt ,die Stempelaufdrucke als nach den neuesten Erkenntnissen nicht eindeutig bestimmbar oder falsch angeboten


    Gruß kartenhai

  • Ästhetiker


    Ich kann mich nur wiederholen:


    Wer Briefmarken in der Preisklasse kauft ohne ein Mindestmaß an Fachwissen und ohne sich umfassend zu informieren oder beraten zu lassen, der handelt grob fahrlässig und spielt im Grunde Lotto.


    Wer dann auch noch den Auktionstext in riesiger Schriftgröße überliest, in dem steht, dass keine Haftung übernommen wird, Nachprüfungen nicht anerkannt werden und die Stempel eh falsch sind, dem ist nicht mehr zu helfen.


    Würdest Du ohne Beratung und ohne weitere Recherchen 1000,00 € in ein Finanzprodukt investieren, dass Du per Zufall oder nach der Gestaltung der Werbebroschüre ausgesucht hast? Das ist nämlich das selbe und nicht der geschmacklose Kommentar mit dem Parkhaus!


    Unabhängig davon gehören solche Verkäufer natürlich auch bestraft.


    Grüße
    Phila_Tom

    Gesucht: Belege/Stempel aus Bremervörde und Umgebung, Vorphila bis heute. AM-Post Belege, Bogenränder mit Besonderheiten, gest. Einheiten.

    Einmal editiert, zuletzt von Phila_Tom ()

  • Vielleicht hast Du Recht, manche verdienen es nicht gerettet zu werden. Schade, ich mochte das Hobby ......


    nachträglicher Zusatz: Natürlich hast Du auch in dem anderen Punkt Recht. Die ganzen gutgläubigen Anleger, die 2008 ihre Ersparnisse verloren haben, haben es nicht besser verdient. Gutgläubigkeit und Dummheit gehören natürlich bestraft.

  • Auf Ebay sind einmal mehr Verkäufer der Überschrift


    " Briefmarken mit der Aufschrift Inselpost"


    "Briefmarken mit der Aufschrift Zara"


    "Briefmarken mit Zeppelinen"


    "Briefmarken mit Posthornaufdruck"


    etc. unterwegs.


    Die Marken sind natürlich Dachbodenfunde und gehörten Vater oder Bruder, der Verkäufer hat dementsprechend keine Ahnung von Briefmarken und bietet deswegen als Reproduktion an.


    Schön ist es natürlich, wenn man an die 200 Ganztagssachen Zeppelinpost auf dem Dachboden findet, 5000 einzelne Chicago o. Polarfahrt-Marken postfrisch, daneben noch etwa 1000 Marken mit der Aufschrift "Deutsche Besetzung Zara" und dazu vielleicht noch 500 bayerische 1 Kreuzer, 500 Sachsen-Dreier und dann viell. noch an die 500 postfrische Posthornsätze -
    Mir ist solch ein Reichtum leider noch nicht zugetragen worden. Den würde ich wohl auch nicht einzeln bei Ebay anbieten.


    Will sagen: die derzeitige dahingehende Entwicklung und was damit in den Umlauf gebracht wird, ist mir total zuwider - es gibt jedoch viele Käufer, die viel Geld bezahlen....

  • Da die meisten alten Dachböden nicht geheizt sind, ist es immer wieder ein Wunder, daß die Marken alle noch so gut aussehen, normalerweise müßten die doch vor Stockflecken nur so strotzen!


    Der Erfinder des Wortes "Dachbodenfund" müßte eigentlich schon lange Millionär sein, wenn er sich den Namen patentieren hat lassen. :D


    Gruß kartenhai

  • auf jeden Fall muss ich künftig jeden Dachboden, zu dem ich gelangen kann, überprüfen. Dann werde ich vielleicht auch reich.


    Ernsthaft: es ist nicht schön, was da passiert ( und ich unterstelle den Verkäufern jetzt keinen Vorsatz, weil ich, und auch die Käufer, diesen nicht beweisen kann - jeder kann sich ja sein Bild davon machen, ich habe meines gemalt ). Es hat sich sicherlich mehrmals erwiesen, dass Aufdrucke gefälscht waren. Schlechte Bewertungen gibts trotzdem nicht, da ja von vornerein als Reproduktion angeboten = Scham der Käufer ( meine Meinung ).


    Auch bin ich entschiedener Gegner der Reproduktion zur Ergänzung von Sammlungslücken, wenn man das so nennen kann, Begriff Fälschung wohl naheliegender. Die Frage die ich mir als Käufer eines der genannten Angebote stellen müsste: würde ich wirklich für einen falschen Lückenfüllen 50 - 100 € ausgeben, oder hat meine Gier zu einem Zock in Form der Hoffnung auf Echtheit geführt ?


    Mfg

  • Für mich ist Ebay der Hauptschuldige daran, daß Unmengen von Fälschungen und Falsch-Aufdrucken unters Sammlervolk kommen. Als Verkäufer darf man nur nicht das Wörtchen "Repro" oder "ND" (Neudruck oder Nachdruck) vergessen, schon vergißt Ebay seine eigenen Grundsätze, keine Fälschungen zu verkaufen. Es wurde ja im Verkäufer-Text erwähnt! X(


    Es gibt sogar schon mehrere Verkäufer, die ausdrücklich diesen Repro-Schrott bei Ebay verkaufen und mit dem Nachdrucken gar nicht mehr nachkommen, so gut geht diese Ware. Wo diese Repros genau hergestellt werden, habe ich noch nie irgendwo gelesen. Wahrscheinlich gibt es da auch schon eigene Fabriken dafür. Möchte nicht wissen, wieviele der Käufer das billige Zeug später mal als echt auf Flohmärkten und Tauschtagen als preiswerte teure Schnäppchen weiterverkaufen. Der größte Teil der Nachdrucke ist leider nicht irgendwo auf der Marke als solcher gekennzeichnet, bei den Abbildungen sieht man jedenfalls nie solche Aufschriften auf der Marke.


    Wenigstens den Prüfern geht die Arbeit nicht aus, wenn der Markt so von Fälschungen überschwemmt wird.


    Gruß kartenhai

  • Zitat

    Original von kartenhai


    Wenigstens den Prüfern geht die Arbeit nicht aus, wenn der Markt so von Fälschungen überschwemmt wird.


    Gruß kartenhai


    Für so einen Schrott braucht es doch keinen Prüfer. Dafür benötigt man ein Gehirn (Version 1.0) mit regelmäßig aktuell gehaltener Software. So manche Zeitgenossen haben dieses Gerät spätestens nach der Berufsausbildung in der Standbymodus versetzt. Der Aufweckmechanismus scheint aber so viel Energie zu brauchen (>2500kJ?), dass er nur sehr selten eingesetzt wird. Lediglich der Hypothalamus ist noch aktiv. :oneien::oneien::oneien:


    Grüßle


    lickle

  • Für geprüfte Werte erzielt man höhere Preise. Manche Werte sind so raffiniert gefälscht (besonders Stempel), dass schon eine spezielle Prüfung von einem Fachmann erfolgen sollte. Dies muß aber ein Philatelist und kein Neurologe sein. Er kann natürlich auch beides sein.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Rabaul

  • Ich verstehe es einfach nicht.


    Schaut man sich bestimmte Bewertungen von Ebay-Verkäufern an, die als Reproduktion anbieten, weil sie freilich überhaupt keine Ahnung von Briefmarken haben, dann finden sich solche Kommentare wie


    "alles super, wie beschrieben, wunderschöne Reproduktionen" etc...


    positive Bewertungen bei Kaufpreisen von 50,00 € - 100,00 € und noch mehr.


    Würde ich Reproduktionen nicht grundsätzlich ablehnen, würde ich selbst bestimmt solche Beträge nicht bezahlen.
    Würdet Ihr soviel Geld für Repros ausgeben ? Ist das gängig ?


    Mich kotzt es wirklich an, was da alles so in den Umlauf gebracht wird - Naja, dafür steigen die Preise für geprüfte Qualitätsware..

  • GrafZahn schrieb:


    "alles super, wie beschrieben, wunderschöne Reproduktionen" etc...positive Bewertungen bei Kaufpreisen von 50,00 € - 100,00 € und noch mehr.


    -- Solche Bewertungen / Bewertungstexte stammen natürlich vom Anbieter / Anbieterring selbst, der sich seinen Krams erst mal selbst abkauft/bewertet und Bewertungen erteilt: bis der supermisstrauische ebay Computer von 60-70 1A ***** Bewertungen überzeugt ist: Klasse-anbieter, nur zufriedene Kunden.


    Ebendieser "supermisstrauische" ebay Computer kann übrigens keinesfalls einen Abgleich von Adressen/Kontonummern/kreditkarten durchführen, um Scheingebote / Mehrfachkonten usw. auszuschließen....


    Unter 1 Decke, sagt man. oder: gleich & gleich...

  • Zitat

    Original von Graf Zahn
    Ich verstehe es einfach nicht.



    Würdet Ihr soviel Geld für Repros ausgeben ? Ist das gängig ?


    Nein, würde ich nicht, aber, weiß der Käufer überhaupt was ein Repro ist ?
    Nein, er weiß es nicht und die Gier des hirnlosen Schädels läßt jeden Gedanken abwegig links liegen, das muss er haben und daher gehen diese blumigen Beschreibungen für horrende Beträge über den Ladentisch.
    Berücksichtigen muss mann aber auch das viele Sammler nicht Philatelisten kein großes Fachwissen haben, siehe auch hier im Forum die Vielzahl der Anfragen: Was ist das wert, was ist das überhaupt für eine Marke;
    hab ich gefunden, gekauft ohne Ahnung u.s.w. !
    Was soll mann dazu sagen, es wird Ihnen solange das Geld aus der Tasche gezogen bis der Gehiernkasten anfängt zu denken.
    Und was passiert dann ? Eines Tages will er seinen Schatz wiederverkaufen nachdem er erfahren hat was er da hat , und das Karussel dreht die nächste Runde. Das Problem in der Philathelie: es wird nie was entsorgt !
    In diesem Sinne allen viel Erfolg bei derartigen Angeboten
    Gruß
    Heino1978

  • @ Graf Zahn


    "Mich kotzt es wirklich an, was da alles so in den Umlauf gebracht wird - Naja, dafür steigen die Preise für geprüfte Qualitätsware.."


    Einspruch, Euer Ehren ! Die Preise für geprüfte Qualitätsware steigen nicht, sondern fallen


    - weil Felder in den Vordruckalben mit "wunderschönen Reproduktionen" gefüllt werden und dadurch die Nachfrage nach echten Marken fällt. Gäbe es solchen Schrott nicht, müßten die Vordruckalben durch echte Marken gefüllt werden.


    - weil Geld von Sammlern nur einmal ausgegeben werden kann. Wenn es für falschen Schrott "investiert" wird, es für echte Marken verloren.


    Schöne Grüsse, Richard


    Mitglied AIJP


  • @Heino19678


    Gibt man Deinen Ebaynamen bei Google ein, dann stößt man immer wieder auf Repros oder Fälschungen. Warum haben Dich eigentlich die Moderatoren noch nicht aus dem Forum entfernt??


    Grüße


  • Mein Beitrag war aus dem März 2012, aber wenn das Thema wieder nach oben kommt:
    Ursprünglich ging es nicht direkt um Reproduktionen von Stücken, sondern darum wie diese angeboten wurden. Es ging darum, dass Ware offeriert wurde bei der den Interessenten suggeriert wurde, dass der Anbieter nicht wisse ob diese echt sei ( weil ich mich nicht auskenne / aus der Sammlung meines Vaters/Bruders/Beichtvaters ) und nur deswegen als Reproduktion bezeichnet sei. Und hier ist es richtig, dass durch Gier und Wunschdenken Geschäft gemacht wurde, indem getäuscht wurde. Durch dieses Verhalten kamen dann die genannten Preise zustande, die für Reproduktionen bei weitem nicht bezahlt worden wären- von daher beantworte ich meine seinerzeit aufgebrachte Frage selbst. Ich bin mir sicher, dass auch ein weniger versierter Sammler ein Angebot, welches klar als Reproduktion offeriert wird, durchaus einzuschätzen weiß. Im Feldpost-Thread hat sich doch neulich erst ein Kollege gemeldet, der auf eines der suggerierten Angebote geboten hatte und er hat unfreiwillig sehr gut dargelegt, warum dies so gewesen ist ( Wunschdenken nach eine Schnäppchen - die Gründe sind bekannt ) - Wäre er sicher gewesen Fälschungen zu erhalten, hätte er wohl nicht geboten, weil Fälschungen wollte er wahrscheinlich nicht haben, sonst hätte er gar nicht erst nach der Echtheit hier gefragt.


  • Richard - ich gebe freilich recht, dass war vielmehr Wunschdenken meinerseits.


    Viele Grüße,

  • @Heino19678


    Gibt man Deinen Ebaynamen bei Google ein, dann stößt man immer wieder auf Repros oder Fälschungen. Warum haben Dich eigentlich die Moderatoren noch nicht aus dem Forum entfernt??


    Grüße[/quote]



    Ich habe mal versucht den Ebaynamen bei Google zu suchen, hier das Ergebniss:


    Ergebnisse für Ebay Name BEFAMA 2007
    Keine Ergebnisse für Ebaynama BEFAMA 2007 gefunden


    Liebes Mitglied Transgender, bevor Sie hier im Forum einfach haltlos meine Person angreifen legen Sie doch mal offen was ich angeblich an Repros oder Fälschungen bei Ebay anbiete.
    Sie sind in der Beweispflicht, ansonsten halte ich gegen Sie rechtliche Schritte wegen Verleumdung vor !