ich brauche eure hilfe

  • ich habe hier zwei marken deutsche feldpost michelnummer 4 die gibt es gestempelt 250€ und gestempelt zu philatelistischen zwecken 3€. ich kann aber nicht unterscheiden zwischen gestempelt und gestempelt zu philatelistischen zwecken könnt ihr mir helfen?
    ps: die färbung kommt von der kamera ich konnte gerade nicht an den scanner.

    Bilder

    • P1000299.jpg
    • P1000301.jpg

    gruß
    rothilo
    rothilo online :ok:


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    2 Mal editiert, zuletzt von rothilo ()

  • Hat die eine Marke mit der weissen/schönen Rückseite und dem kleinen Falzrest noch Gummierung drauf? Dann würde auf die tippen für den philatelistischen Zweck.

  • ich habe mich wol undeutlich ausgedrückt. die marken gibt es gestempelt und gestempelt zu philatelistischen zwecken und ich würde gerne wissen um welche es sich handelt da der preis einen unterschied von 247€ ausmacht. nur ich kann nicht unterscheiden zwischen gestempelt und gestempel zu philatelistischen zwecken.

  • Hmm... bin nicht der Superfachmann aber i.d.Regel haben zu phil Zwecken gestempelte noch die Originalgummierung. Der Sammler liess sie nur stempeln aber hat sie zur Frankatur gebraucht. Die kann man auch im Abo von der Ausgabestelle direkt so beziehen (jedenfalls bei uns in der Schweiz).


    Wenn die Marke hingegen gestempelt und ohne Klebe ist, dann gibt es - wie ich verstehe - keinen erkennbaren Unterschied zw. philatelistischem Zweckstempel und normalem Gebrauchsstempel. Aber ich denke man geht gemeinhin davon aus, dass wenn eine Marke keine Klebe mehr hat, dass sie irgendwo aufgeklebt war und zu postalischem Zweck gestempelt wurde. Ein Indiz für Gebrauch ist sicherlich, dass das Datum des Stempels in die Zeit der Gültigkeit der Marke fällt. Aber es gibt da sicher Schummelmöglichkeiten.


    Sorry wenn ich Dir keine bessere Auskunft geben kann. :)

  • es gibt ein argument das zumindest bei der linken marke dagen spricht das sie zu philatelistischen zwecken gestempelt wurde da die marken die zu philatelistichen zwecken gestempelt werden immer zu 4 gestempelt werden so das immer nur der rand der marken gestempelt ist. das ist zumindest bei der linken marke nicht so. ein gefälligkeitsstempel kann es nicht sein da laut Michel die marken nicht an sammler abgegben wurden.
    das das alles so kompliziert sein kann :)

  • Die abgebiderten sind 100 % Gefälligkeitsstempel.
    Sind meistems solche Eckstempel wie auf dem Bild.
    Gummi hat die linke auch nicht, hat damit auch nichts
    zu tun.
    Klarheit kann nur der Prüfer schaffen.
    Sind ja auch nicht umsonst so teuer

  • Habe das allerdings immer so beobachtet und verstanden, dass Gefälligkeitsstempel stets voll auf die Zwölf abgeschlagen wurden, damit Versandort und Datum nur ja recht schön zu erkennen seien.
    Die gezeigten Beispiele kommen mir schon eher als Alltagsspuren vor.
    Allerdings bin ich kein Prüfer, der auch in der Lage ist, noch andere Merkmale zu berücksichtigen.

  • Zitat

    Habe das allerdings immer so beobachtet und verstanden, dass Gefälligkeitsstempel stets voll auf die Zwölf abgeschlagen wurden, damit Versandort und Datum nur ja recht schön zu erkennen seien


    Ist nur bedingt richtig. Es wurden auch gleich ganze
    Bögen abgestempelt, daher meistens die Eckstempel.
    Der Stempel wurde in die Mitte von vier Marken abgeschlagen
    Besonders häufig bei den DDR Ausgaben, Fünfjahrplan und
    Dienstmarken.

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • @ kauli


    Stimmt!
    Habe ja selber einen ganzen Stapel DDR-Bogen mit solchen Gefälligkeitsstempeln!
    Aber wurde das früher auch schon so gehandhabt - also in der Zeit, aus der die gezeigten Marken stammen?

  • Ganz früher waren von postalischer Seite Vollstempel vorgeschrieben - egal ob zur bedarfsmäßigen Entwertung oder Gefälligkeitsstempelung, also auf jede Marke möglichst mittig ein Stempelabdruck. Das führte dazu, dass bei der Stempelung mehrerer zusammenhängender Einheiten oder ganzer Bogen(teile) auch die Nachbarmarke(n) noch Teile des benachbarten Stempels abbekamen (häufig bei Marken aus der Inflationszeit zu sehen - hier wurde wohl erstmals in großem Umfang aus "Gefälligkeit" oder nachträglich mit rückdatierten Stempeln entwertet, weil die Marken nur sehr kurze Zeit gültig bzw. im tatsächlichen Umlauf waren und daher gestempelte in Relation zu ungebrauchten Marken wesentlich knapper waren).


    Später wurde es dann üblich, mit einem Stempelabdruck gleich mehrere Marken zugleich zu entwerten, was bei Bogenentwertung zu philatelistischen Zwecken die typischen Eckstempel - vier Marken auf einmal gestempelt ergibt jeweils vier Eckstempel - hervorbringt.


    Im Übrigen war es schon immer postalisch vorgeschrieben, Marken in die rechte obere Ecke der Briefsendung zu kleben. Bei Feldpostmarken sind Mehrfachfrankaturen ungewöhnlich, weil normalerweise eine Marke zur Frankatur ausreichte. Wenn nun aber der Stempelabdruck nur die rechte Seite der Marke getroffen hat, müsste die Marke entweder zu weit links geklebt haben oder daneben noch eine andere. Außerdem sind echte Feldpostabstempelungen meistens nicht fein säuberlich absolut waagerecht angebracht worden (Ortsstempel Berlin???), sondern "bedarsfmäßig" so wie sie der Feldpostbeamte an der Front bearbeitete.

  • @ rothilo


    Ja genau so etwas meinte ich. :D


    @ bernhard


    Hmm, es handelt sich um einen senkrechten Viererstreifen der DR Mi.-Nr. 312 (Erstausgabetag 1.10.1923; gültig bis 31.12.1923) mit Abstempelung REMSCHEID 2 a vom 10.11.1923 6-7 N - also innerhalb der Gültigkeit. Von daher sehr wohl INFLA-prüfbar, aber angesichts von nur M€ 2,- pro Stück in der billigsten Farbe Prüfung nicht nötig.