Raritäten sind der Lohn für Geduld

  • Gelungene Ausstellungen zum 30. Jubiläum des Briefmarken- und Münzsammlervereins




    SPONHEIM Was haben das Luftbrückendenkmal und ein Gemälde des Malers Max Liebermann gemeinsam? Der Nachwuchs im Briefmarken- und Münzensammlerverein Sponheim und Umgebung (BMSU) weiß, wie beide Motive mit der Bundeshauptstadt zusammenhängen, und hat auf diesem Weg vermutlich einiges über deutsche Geschichte und Malerei gelernt.


    Die Ausstellung "Berlin" bildete nur eine von insgesamt 17 Themensammlungen, die zum größten Teil von Vereinsmitgliedern zusammengestellt worden waren, und die anlässlich des 30. Vereinsjubiläums in der Grafenberghalle in bunter Vielfalt Quadratzentimeter große Motive aus Kultur, Technik, Biologie, Musikgeschichte oder Geographie zeigten. Zum großen Spektrum gehörten außerdem historische Ansichtskarten und Stempel aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim und Not- und Inflationsgeld der Städte und Kreise in der Umgebung.


    Der vor 30 Jahren auf Initiative von Heinz-Jürgen Jung ins Leben gerufene Verein veranstaltet regelmäßig Tauschtage und Briefmarken- und Münzenausstellungen und seit 1994 in Zusammenarbeit mit der "Briefmarkengemeinschaft Michelin" die überregional bekannte Münzenbörse im Casino der Michelin-Reifenwerke in Bad Kreuznach.



    Zitat




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    Vor historischen Ansichten aus Sponheim und Umgebung (von links): Vorsitzender Bernhard Haas, Christopher Pyrek und Eva Zimmermann von der Jugendgruppe sowie Udo Zimmermann und Werner Scholtes vom Vorstand des Jubiläumsvereins.