150 Jahre Briefmarken in Mecklenburg

  • Philatelisten veranstalten Festtage im Schloss


    Mueßer Holz • Mecklenburg feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor 150 Jahren, am 1. Juli 1856, wurden die ersten Briefmarken zeitgleich mit den so genannten "Ganzsachen" eingeführt – also komplette Briefe, die die Post befördert hat. Vom 30. Juni bis 2. Juli sollen Festtage in Schwerin an dieses Ereignis erinnern. Organisiert werden sie vom Schweriner Philatelistenverein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Briefmarkenfreunde und dem Schweriner Schlossverein.


    Nach der Eröffnungsveranstaltung im Festsaal des Schlosses am 30. Juni wird am darauf folgenden Jubiläumstag eine Ausstellung in den Ritterstuben eröffnet. "Hier werden seltenste Ausstellungsstücke zu sehen sein", sagt Günther Theile, Landesvorsitzender des Verbandes der Briefmarkenfreunde. Im Mittelpunkt steht die Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg 1856-1868 mit ihren Exponaten. Eine weitere Ausstellung wird Marken aus der Kriegs- und Nachkriegszeit um 1945/46 zeigen. Am Sonntag stehen die jungen Briefmarkenfreunde im Zentrum der Aufmerksamkeit: Alle Jugend-Arbeitsgemeinschaften aus Mecklenburg zeigen im Schloss ein eigenes Programm.


    "Wir wollen dieses Jubiläum auch mit einem Mecklenburg-Salon des Bundes Deutscher Philatelisten feiern", sagt Günther Theile. "Dazu werden Exponatgestalter aus ganz Deutschland mit herausragenden nationalen und internationalen Exponaten zur Post- und Heimatgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns eingeladen", so der Landesvorsitzende.



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