Portogerechter E-Brief?

  • Moin Moin


    Im Anhang ein Bild von einem Einschreiben, welchen ich letztens mir ersteigert habe.
    Im Moment frage ich mich, ob der Brief überhaupt portogerecht frankiert ist.


    Kurze Rahmendaten:
    Brief als Einschreiben abgesendet von Offenbach am Main nach Müllheim / Baden. In den Versand am 23.5.1965 (Stempelung). An den Empfänger ausgeliefert am 24.5. (Notiz auf der CVorderseite).


    Frankiert ist der Brief zu 80 Pfennige durch vier MiNrm 405. Diese waren gültig bis Ende 1965.


    Nach meinem Michelspezial Katalog (Ausgabe 1994) kostet aber das Einschreiben zu der Zeit nur 50 Pfennige. Dazu die Briefgebühr von 20 Pfennige. Sprich, der gesamte Brief dürfte eigentlich nur 70 Pfennige kosten.
    Kann dieses jemand bestätigen? Oder hat jemand eine andere Idee wie das Porto zusammenkommt (will nur alles ausschliessen....)?


    Im Moment gehe ich davon aus, das hier eine Überfrankatur von 10 Pfennige vorliegt.


    Gruss,


    Coki

  • Vielen Dank für die Bestätigung


    Ich kann auch keine andere Portokonstellation feststellen, wonach das Porto hinkommen würde.


    Halte den Beleg für einen Sammlerbeleg mit Blickpunkt auf den Viererblock. Auf der Rückseite heißt der Absender auch Kratz.


    Trotzdem wieder was nettes für meine Sammlung.


    Gruss,


    Coki

  • Für Sammlerfreunde habe ich auch schon öfter überfrankiert; außerdem waren auf dem Land nicht immer die passenden Marken zur Hand, der Postbote kommt gleich, also: drauf damit, sofern man nicht verhungern muß!


    MfG (Abarten-)Hannes