wie viel Platz pro Jahrgang?

  • Hallo, habe als Neuling mal eine Frage: Wie viel Platz räumt ihr einem Jahrgang Briefmarken ein? Ich sammel vor allem BUND. Habe jetzt viele Marken bekommen, die meine aufwerten. Nun muss ich anfangen umzustecken, weil zu wenig Platz. Meint ihr drei Seiten im Steckalbum pro Jahr reichen aus, oder sollte man noch großzügiger sein? Wie haltet ihr das?


    Viele Grüße Bremel

  • Sei lieber großzügig/verschwenderisch, denn oftmaliges Umstecken schadet den Marken - und ein neues (oder sogar gebrauchtes) Einsteckalbum kostet ja nicht die Welt.
    Unterscheide und trenne auch von vornherein Deine postfrischen und gestempelten Exemplare.
    Und eines Tages kaufst Du Dir ja doch ein Vordruckalbum - oder Du bekommst es von Tante Sophie geschenkt!


    Schöne Grüße
    (Abarten-)Hannes

  • also meine Bundsammlung umfasste 4 60 Seiten Alben. Bei mir stecken postfrisch und gestempelt zusammen...weil postfrisch für mich Lückenfüller sind. Ich hab jeweils eine Reihe unter den Marken frei gelassen für interresante Stempel usw sowie bei 1949 -1972 die jeweils linke Seite für Briefe, Karte und sowas....Vordruck würd ich nicht empfehlen da hast du noch weniger Platz...nämlich nur für die Marken die eingesteckt werden müssen.


    Du solltest auch bedenken das die Jahrgänge unterschiedlich Platz brauchen. Währen 1949, 1950,1951 nur zwei Seiten braucht mein Jahrgang 1999 7 Seiten und das nur für die Marken :)

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn ()

  • Also ich hab´s aufgegeben, alles in Alben zu ordnen. Selbst wenn man viel Platz übrig läßt, es ist nie genug. Das ewige ausräumen, umstecken, beschriften und Alben nachkaufen wird mit der Zeit einfach lästig. Auch selbst gestaltete Vordruckblätter hatten nicht den Effekt, welchen ich geplant hatte. Der Aufwand ist riesig, aber irgendwann kommt doch wieder ungewöhnliches Material dazu, welches eingereiht gehört...und somit das System auf den Kopf stellt.


    Die letzten Wochen habe ich damit verbracht, meine gesamte Sammlung in Steckkarten zu ordnen und in entsprechenden Koffern abzulegen. Endlich ein flexibles System! Kommt neues Material dazu, reiht man einfach eine neue Karte ein und muß nicht alles auf´s Neue sortieren. Zweiter Vorteil: es ist jetzt sehr viel mehr Platz, welchen zuvor die Alben eingenommen haben. Für eine "Studiensammlung" ergibt sich ein weiterer Vorteil. Man kann einzelne Karten heraussuchen und nebeneinander auflegen, bei Alben mußte man permanent blättern, oder die einzelnen Marken herausnehmen.


    Das ist sicher kein geeignetes System für jemand, welcher nur über eine Sammlung von bis zu fünf Alben verfügt. Die Mehrkosten rentieren sich da nicht. Auch für Sammler mit mehr als 100 besteheneden Alben wird der Aufwand zu groß sein, alles auf den Kopf zu stellen.

  • Also, ich hab mich für selbstgemachte Vordrucke entschieden.
    Da so eine Sammlung ja nicht einfach einstecken ins Album sein soll.
    Finde ich kann man sich die Zeit doch nehmen. So nach dem Motto
    der Weg ist das Ziel. Jede Serie kriegt eine eigene Seite, die dann in einer Klarsichthülle ihren Platz im Ordner findet. So kann man später einfach eine extra Seite entwerfen und sie dazwischen heften.
    Sondermarken oder besonders schöne und seltene Stücke kriegen eine Seite mit ausgiebiger Beschreibung, im Internet findet sich ja genug Stoff dafür. So ensteht nach und nach eine immer größer werdene Sammlung die auch beleibig erweitert werden kann.
    Für die standart Grundseite benutze ich einfach die Tabelle und die Beschreibung aus dem Michel Online Katalog. Das läßt sich ganz einfach im Photoshop einfügen und anpassen und schon ist ohne großen Aufwand eine Standartseite fertig. Man sieht gleichzeitig den Wert, die Michelnummer und Ausgabedatum usw.
    Aber hier im Forum finden sich ein paar Anleitungen für schöne selbstgemachte Vordrucke... Es gibt sogar eine Internetseite auf der Mann oder auch Frau, die Vordrucke auf PDF runterladen und selber ausdrucken kann. Ist viel preiswerter als gekaufte, auch lassen sich die Vordrucke beliebig anpassen....



    Gruß Peter