Briefmarke und Münze sollen an heilige Elisabeth erinnern

  • Marburg. Nicht nur mit einer Sonderbriefmarke sondern auch mit einer Zehn-Euro-Sondermünze erinnert das Bundesfinanzministerium an den 800. Geburtstag der heiligen Elisabeth.



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    Bereits im Februar wurde ein Gestaltungs-vorschlag für die Sonderbriefmarke präsentiert.



    Schon im Februar hatte der Marburger Magistrat allen Grund zur Freude. Hatte der Programmbeirat des Bundesfinanzministerium doch den Vorschlag der Stadt aufgenommen, anlässlich des 800. Geburtstags Elisabeth von Thüringens im nächsten Jahr die Heilige mit einer Sonderbriefmarke im Wert von 55 Cent zu ehren. Am 8. November 2007 soll die Marke erscheinen.


    Doch dabei soll es nicht bleiben, wie das Bundesfinanzministerium, das für Sonderbriefmarken und -münzen zuständig ist, auf Anfrage der OP gestern mitteilte. Zusätzlich soll eine Zehn-Euro-Sondermünze an die heilige Elisabeth erinnern.


    Inzwischen hat das Finanzministerium einen beschränkten Wettbewerb ausgeschrieben, in dem Grafiker aufgerufen sind, entsprechende Gestaltungsentwürfe vorzulegen. Im September soll dann der Kunstbeirat, der das Ministerium bei der Auswahl der Entwürfe berät, tagen.


    Einen Gestaltungsvorschlag für die Sonderbriefmarke hatte Manfred Keller bereits im Februar präsentiert. Der ehemalige Grünen-Stadtverordnete, der sich maßgeblich für die Aufnahme der heiligen Elisabeth ins Sonderbriefmarken-Programm eingesetzt hat, hatte das Motiv „Elisabeth besucht Kranke“ aus dem Elisabethfenster vorgeschlagen.


    Keller zeigte sich im Gespräch mit der OP besonders erfreut, dass neben der Briefmarke auch eine Sondermünze erscheinen soll.


    Bereits 2004 hatte der ehemalige Stadtverordnete im dritten Anlauf Erfolg mit seiner Initiative, den Marburger Medizin-Nobelpreisträger Emil von Behring mit einer Sonderbriefmarke zu ehren.


    Den Bundesfinanzminister erreichen jährlich rund 800 Themenvorschläge zur Gestaltung von Sonderbriefmarken. Lediglich rund 50 Sondermarken erscheinen pro Jahr.


    Ausgabegrundsatz des Ministeriums ist, möglichst viele Bereiche aus Geschichte, Kultur und Wissenschaft mit möglichst breit gefächerter regionaler Vielfalt durch die Briefmarken zu erreichen.




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