• Mein Vorschlag mit den Farben konnte genau so gut auf die Falschstempel der Inflazeit hinausgedehnt werden.


    Wer also solches Zeug besitzt, koenne die Falschstempel hier unter dieser Rubrik reinstellen.


    Es waere viellecht eine gute Idee.


    mfG


    Nigel

  • Bin ja auch dafür, Vergleichsmaterial ist immer gut


    Die Resonanz hier ist bloß nicht doll. Mit den Farbvarianten


    hab ich und Denis einen Beitrag geleistet und das war`s dann.


    Habe aber schon was in Arbeit

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Hallo,


    ich bin jetz neu hier und möchte gleich mal ein paar falsche Marken vorstellen.
    Es handelt sich um die beliebte DR Ausgabe MiNr. 258-260 ("Rhein-Ruhr-Hilfe) von 1923.
    Die vorliegenden Marken sind auf der Rückseite mit "falsch Stempel" signiert.
    Eine gute Hilfe für Infla-Falschstempel ist das Heft aus der Infla-Bücherei des Vereins Infla-Berlin, "Falschstempel der Inflation 1919-1923". Da kann man schon bevor man Prüfkosten entstehen läßt eine gute Vorauswahl treffen, ob Falsch oder Echt. ;)

  • Das zeigt mir einmal mehr, dass ich Deutschland nicht sammeln sollte... fuer mich, die ich mich mit der Materie ( Stempelechtheit ) nur begrenzt befasse, erscheinen alle Marken auf den ersten Blick authentisch und halt gestempelt.


    Da muss man ja praktisch jede einzelne Marke prüfen lassen ! :O_O:


    Gruss Shqip :rolleyes:

  • Habe hier auch ein paar Beispiele


    Oberste Reihe: Da würde ich kein Geld für eine Prüfung verschwenden. Stempelbeschaffenheit sehr verdächtig. (Farbe,Form,Buchstaben) Meiner Meinung nach mit Sicherheit falsch! Lasse mich aber besonders bei 309B 319B und 330B gerne eines Besseren belehren. ;)



    Zweite und dritte Reihe: Erst mal informieren, dann eventuell prüfen lassen.



    zwei untere Reihen: Stempel geprüft und echt! Hier bitte keine anderen Meinungen :D



    viele Grüße,
    Graf Zack

  • Kann mir jemand evtl. was zu den abgebildeten Marken bzw. Stempeln sagen? Hat da einen Fälscher auf halbem Weg die Lust verlassen oder haltet ihr das für einen Kinderpoststempel (schon wegen des geringen Durchmessers)?

  • Hallo Jojo,


    das sieht nach einem dicken Kohlestiftstrich aus. Das wurde für Massenentwertungen oft und gerne verwendet. Die Problematik dabei ist die Unmöglichkeit, das lose zu prüfen. Auch auf Beleg findet sowas keine grosse Begeisterung.


    Beste Sammlergrüsse!


    Lars

  • @reichswolf: der Stempeldurchmesser hat nicht unbedingt was zu sagen, was jedoch verdächtig ist, ist dass keine Angaben im Stempel enthalten sind. Stummer Stempel also. Dieser ist meines Wissens jedoch nicht prüfbar!


    JoJo: Diese Art der Entwertung ist in der Inflazeit durchaus üblich und auch öfters anzutreffen. Insbesondere da teilweise ganze Briefe Vorder- und Rückseite mit Marken zugeklebt waren. Daher ist dies keine Besonderheit. Jedoch lässt sich eine genaue Prüfung auch hier nicht nachvollziehen. Mit prüfbarem Stempel wäre man schnell bei 240 Euro für die Marken. Aber leider ist es hier nicht möglich!

  • da muss ich mal widersprechen. Inflaspezies die sich auf Belege spezialisieren sammeln portogerechte Bedarfsbriefe.Und so eine entwertung ist feinster Bedarf-wenn ich dagegen nen Brief hab wo der Postler bis zu hundertmal gestempelt hat oder noch mehr dann sieht er zwar besser aus, aber philatelistisch geshen würd der Kohlenstiftstrich bessser in die Sammlung passen.

    *BRD,Berlin,Reich,Schweiz,Benelux*


    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **