Malaysia Freimarken George VI

  • Bei den Straits Settlements Freimarken mit dem Kopfbild von George VI. (Michel 210-227) gibt es bei einigen Werten zwei Typen. Ebenso bei den Ueberdruckmarken der Britischen Militaerverwaltung (B.M.A.) (Mi. 1-15) fur die diese Freimarkenserie herangezogen wurde. Der Michel bringt nur eine textliche Beschreibung der beiden Typen.


    Ich habe eingie Schwierigkeiten die Typen auseinanderzuhalten, obwohl dies nach der Beschreibung kein Problem sein sollte. Vielleicht kann jemand hier zwei Vergleichsstuecke (vergroessert?) zeigen oder es gibt eine bessere Beschreibung im Stanley Gibbons. Type I ist der Druck in zwei Druckgaengen (Bildoval und Rahmen). Type II wurde in einem Druckgang hegestellt. Also, immer wenn ich ein geringfuegig verschobenes Mittelstueck vor mir habe muss es Type I sein, korrekt? Die Michelmerkmale sind mir allerings nicht klar genug, um die "gut zentrierten " Type I von potentiellen Type II auseinanderzuhalten.


    Vielen Dank fuer jede Hilfe.

  • Die I: Lines of the background outside central oval touch the oval and the foliage of the palm tree is usually joined to the oval frame. The downward- pointing palm frond, opposite the King´s eye, has two points.


    Die II: Lines of background are separated from the oval by a white line and the foliage of the palm trees does not touch the outer frame. The palm frond has only one point.

  • Asmodeus, Ist das die Beschreibung aus dem SG? Wie auch immer, das war sehr hilfreich: Ich tippe mal die entsprechende Beschreibung im Michel hier ab. Wie man sieht hat Michel praktisch bei SG abgeschrieben:


    Platte 1 (zwei Druckgänge): Linien des Hintergrundes berühren das Bildoval. Die Blätter der Palmen stoßen an die äußere Randlinie an. Der linke untere Palmzweig gegenüber dem Auge des Königs endet in zwei Spitzen.


    Platte 2 (ein Druckgang): Linien des Hintergrundes sind vom Bildoval durch eine weiße Linie getrennt. Die Blätter der Palmen berühren die äußere Randlinie nicht. Der linke untere Palmzweig gegenüber dem Auge des Königs endet in einer Spitzen.


    George's königliches Auge ruht allerdings auf einem ganzen Palmenbaum, und ich konnte nie festlegen, welches denn jetzt der "linke Palmenzweig gegenüber dem Auge" ist. Fuer mich war keiner der Palmenwedel direkt gegenüber dem Auge. Wenn man beide Beschreibungen zusammennimmt wird klar, daß nicht der untere der beiden Palmenzweige die beinahe horizontal gegenüber dem Profil sind, gemeint ist, sondern wie man der englischen Beschreibung entnehmen kann, der "downward-pointing palm frond", also der abwärts zeigende Palmenwedel. Eine bessere klarer Beschreibung, ohne den "gegenüber dem Auge" Unfug, ist also: "der unterste (genau abwärts zeigende) Palmwedel auf der linken Seite des Stammes der rechten Palme". Beinahe mit dem blossen Auge, ganz deutlich aber mit Lupe, kann man die ein oder zwei Spitzen bei diesem Palmenwedel erkennen. Wenn man weiss, wo man hingucken muss, ist alles ganz einfach (und natuerlich hilft es als Vergleichsmaterial ein oder zwei Werte zu haben, die nur von der ein oder anderen Platten hergestellt wurden). Verwirrend bleibt dann nur, dass die Platte 1, die mit den zwei Druckgängen und den 2 Palmenspitzen ist und umgekehrt . . .


    Vielen Dank noch einmal. Jetzt kann ich die 10 Cent (Nr. 7) mit ruhigem Gewissen in dunkellila, purpur und lilarot auseinander sortieren. Vielleicht werfe ich insoweit aber auch einfach eine Münze . . .