St. Petersburg Stempel-Typen

  • Russische Stempeltypen um 1900:


    Bei 5 alten Ansichtskarten von St. Petersburg (Leningrad) aus den Jahren 1899-1903 konnte ich 5 verschiedene Abstempelungs-Arten feststellen, darunter 3 Nummernstempel mit den Nr. 1, 4 und XI oder IX, einem Zweikreis-Stempel ohne Schraffierung und einem Dreikreis-Stempel. Bei allen Karten war auch noch ein zusätzlicher Zweikreis-Stempel mit teilschraffiertem Innenraum (2 Halbkreise) dabei. Manchmal war die Stempelfarbe schwarz, manchmal violett.


    Weiß jemand die Bedeutung dieser verschiedenen Stempeltypen?
    Waren diese gleichzeitig gültig oder wechselten die Typen in dieser kurzen Zeit relativ schnell ab?


    Gruß kartenhai

  • Hallo Kartenhai,


    die drei Nummernstempel stammen von den Stadtpostabteilungen. 1880 gab es 9 davon, sie erhielten Nummernstempel mit arabischen Ziffern und sind mehr oder weniger alle häufig, der Nummernstempel 2 vielleicht nicht ganz so häufig wie der Rest. Auch die Stadtpostabteilungen 13 und 14 erhielten Nummernstempel mit arabischen Ziffern, sie kamen erst 1898 bzw. 1899 heraus, sind aber auch zu finden. Die Stadtpostabteilungen 11, 15, 16, 17 und 31 wurden 1899 eröffnet und erhielten Stempel mit römischen Ziffern. Dabei ist die XI sehr häufig, die anderen eher selten. Wirklich rar sind wohl die Stempel X und XII, die auch in der Simon Wiesenthal Sammlung fehlten. Die Verwendung endete wohl 1904 (Ich habe nur die alte Broschüre von H. Imhof: Poststempelformen von St. Petersburg, auch er kennt X und XII nicht). Der K2-Stempel gehört zu einer Postexpedition und der Dreiringstempel müsste zur Abteilung/Expedition Stadtpost gehören


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo Kartenhai, hallo DKKW,


    ergänzend kann ich noch hinzufügen:


    Die Zweikreisstempel stammen von der 5. Expedition des Petersburger (Haupt-)Postamtes, die für die Bearbeitung von Auslandsendungen zuständig war.


    Die Stadtpostabteilungen wurden durch die Postreform 1903 mit den Postabteilungen (svw. Zweigpostämtern) des Postamtes zusammengelegt, die Nummernstempel wurden außer Betrieb genommen. Die Abteilung (Zentrale Abteilung) der Stadtpostexpedition erhielt im Zuge der Reform zunächst einen Dreiring-Stempel für die Entwertung von Wertzeichen, der 1903-1904 verwendet wurde.


    Der von DKKW erwähnte relativ seltene Stempel mit den römischen Ziffern XXXI gehört zum 31. Telegraphenkontor (s. Dobin, Ratner:2004, S. 197f.) und wurde von Imhof u.a. irrtümlich der nicht existierenden 31. Stadtpostabteilung zugeordnet.


    Die 10. Stadtpostabteilung war nur während der Sommersaison in Novaya Derevnya in Betrieb.


    Guten Abend aus SPb!

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Hallo northstar,


    vielen Dank für Deine Ergänzungen und Korrekturen. Ich hatte gehofft, dass Du Dich noch melden würdest.


    @ Kartenhai, ich werde mal am kommenden Wochenende meine (bescheidenen) Ansammlung an Belegen mit Nummernstempeln der Stadtpostabteilungen heraussuchen und peu à peu unter diesem thread vorstellen. Die großen Knaller habe ich aber nicht, trotzdem sind die Stempel aufgrund Ihres Formenreichtums in meinen Augen reizvoll.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Zitat

    Original von DKKW
    ich werde mal am kommenden Wochenende meine (bescheidenen) Ansammlung an Belegen mit Nummernstempeln der Stadtpostabteilungen heraussuchen und peu à peu unter diesem thread vorstellen.


    Eine gute Idee. Ich werde sehen, was ich aus meinem Vorrat besteuern kann.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Hallo zusammen,


    ich hatte versprochen etwas in meiner Russland-Belegesammlung zu stöbern und ein paar Belege zur den Nummernstempeln der St. Petersburger Stadtpostabteilungen herauszusuchen. Leider gibt mein alter Imhof keine Zusatzinformationen zu den einzelnen Stadtpostabteilungen, ich hoffe da auf Mithilfe, insbesondere durch northstar. Die Stempel mit der Nummer 1 sind meines Erachtens die häufigsten auf Beleg, es gibt viele Untertypen.


    Da mir auch die aktuellen Russlandkataloge fehlen, zitiere ich bei den Ganzsachen den altehrwürdigen Ascher-Weltkatalog (Neudruck 1989):


    1. 7 Kopeken GSU (Ascher Nr. 24) nach Hamburg, rücks. roter K2-Stempel St. Petersburg 25. April 1882 sowie u. a. dt. K1-Stpl. Hamburg 1m 10.5.82, sowie K1-Stpl. Hamburg Borgfelde 10.5.82.
    2. 5 Kopeken GSU (Ascher Nr. 28) + 2 + 3 Kop. Zusatzfrankatur nach Kopenhagen. Rückseitig Steggitterstempel St. Petersburg 9.IV.92 und dän. K1-Stempel V. OMB.1 24.4.92.
    3. 2 Kopeken Streifband (Ascher Nr. 2) nach Neuwied, rückseitig Steggitterstempel St. Petersburg 30.IV.93
    Die russischen Stempeldaten natürlich nach dem julianischen Kalender.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Hallo DKKW,


    ja, Imhof gibt leider nicht soviel her, wie Dobin und Ratner. Werde mich bemühen, einige Informationen zu den Stadtpostabteilungen zusammenzustellen, wenn ich wieder in der Stadt und bei meiner Literatur bin (ab Dienstag, um hier kein unvollständiges „Gedächtnisprotokoll“ abzuliefern).


    Biis dahin vielen Dank für`s Zeigen, und gerne weiter so!

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • @ northstar


    Vielen Dank. Habe außerdem den Dobin/Ratner: From the History of the Saint Petersburg Post 1703 - 1914 meiner letzten Literaturbestellung bei Burkhard Schneider hinzugefügt, wie schon an anderer Stelle gesagt: Bei Literatur soll man nicht sparen.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Moin, moin zusammen!


    Nun habe ich es leider während der Woche in der Stadt nicht geschafft, etwas zu verfassen. Dafür habe ich etwas Literatur mit auf die Datscha genommen:), um hier in Ruhe meinen Beitrag zu schreiben.



    Literatur


    Zu den Nummernstempeln haben einige Autoren gearbeitet: u.a. der bereits erwähnte Hans Imhoff, S. Prigara, A. Wortmann und natürlich die Petersburger Koryphäen Manfred Dobin und Lev Ratner. Dabei hatten Dobin und Ratner den großen Vorteil, dass sie bei ihren Forschungen auf Archiv-Material zurückgreifen konnten, das während der sowjetischen Zeit für sie wesentlich leichter zugänglich war, als für ausländische Autoren.
    Bei meinen Ausführungen stütze ich mich hauptsächlich auf das Grundlagenwerk zur Petersburger Postgeschichte – M. Dobin/L. Ratner: From the History of the Saint-Petersburg Post. St. Petersburg, Standard-Collection:2004 sowie den Artikel von L.Ratner: Nomernye stempelja gorodskoj po
    ty Sankt-Petersburga; in Kollekcioner 29, 1993.



    Geschichte


    Die Petersburger Stadtpostabteilungen entstanden ab 1859 für die Zustellung von Sendungen und die Leerung der aufgestellten Briefkästen. Bis 1880 wurden über das Stadtgebiet verteilt 9 Stadtpostabteilungen eingerichtet, die in den Jahren 1878-1887 den Postabteilungen ihres Bereiches verwaltungstechnisch unterstellt wurden, jedoch bis zur Reform 1903 – Vereinigung mit den jeweiligen Postabteilungen - ihre eigene Nummerierung behielten.


    1890 wurden die Stadtpostabteilungen 11-16 eingerichtet. Nach Eröffnung der Postabteilungen 11-15 wurden die Stadtpostabteilungen mit der gleichen Nummerierung den neuen Postabteilungen unterstellt. Die 16. Stadtpostabteilung wurde bei ihrer Einrichtung der 7. Postabteilung zugeordnet. Nach Eröffnung der 16. Postabteilung im Jahre 1903 erhielt die 16. Stadtpostabteilung bei der 7. Postabteilung die Nummer 17 und die Stadtpostabteilung bei der neueröffneten 16. Postabteilung erhielt die freigewordene Nummer 16.


    Ebenfalls 1890 entstand die 10. Stadtpostabteilung als Saison-Stadtpostabteilung während der Sommermonate, zur Versorgung der während der Saison dort in Sommerhäusern (Datschen) wohnenden Stadtbewohner.



    Funktion


    Die aus den Briefkastenleerungen stammenden Sendungen wurden in der jeweiligen Stadtpostabteilung zusammenfasst, gestempelt und an die Unterabteilung der Stadtpost im Postamt weitergeleitet. Dort wurden die Sendungen sortiert und entsprechend ihrer Destination der jeweils zuständigen Expedition zur weiteren Bearbeitung übergeben (Orts-Sendungen an die Zentralabteilung der Stadtpost, Sendungen in andere Städte des Russischen Imperiums an die Expedition für einfache Korrespondenz (1. Expedition), Sendungen ins Ausland an die Expedition für Annahme und Versand von Auslandskorrespondenz (7., ab 1867 5. Expedition). Sendungen an Empfänger im Bereich der jeweiligen Stadtpostabteilung wurden nicht weitergeleitet, sondern direkt in die Zustellung gegeben. In der Regel wurde die Bearbeitung der Sendungen vor dem Weiterversand in andere Städte/Länder bzw. vor der Zustellung durch Tagesstempel der jeweiligen Expedition des Postamtes bzw. der Stadtpostabteilung dokumentiert.


    Die Stadtpostabteilungen 10 und 12 führten keine Briefkastenleerung durch, sondern besorgten nur die Zustellung von Sendungen. Deshalb gibt es von diesen beiden Stadtpostabteilungen keine Nummernstempel!


    Wie bereits in meinem vorhergehenden Post erwähnt, gehört der Stempel mit der Nummer XXXI nicht zu einer Stadtpostabteilung sondern zum 31. Telegraphenkontor, das diesen Stempel zur Stempelung von Sendungen aus dem von ihm geleerten Briefkästen verwendete. Form und Verwendung dieses Nummernstempels waren analog zu denen der Stadtpostabteilungen, „was viel Verwirrung in der philatelistischen Literatur erzeugte und eine Reihe von Autoren (darunter S. Prigara) dazu verleitete, über das Bestehen von Stadtpostabteilungen in St. Petersburg mit den Nummern 18-31 zu schreiben und den […] Nummernstempel der nichtexistenten 31. Stadtpostabteilung zuzuschreiben.“ (Dobin/Ratner: 2004).



    Stempel


    Die Nummernstempel der Stadtpostabteilungen waren Gummistempel, wodurch die Abschläge aufgrund von Abnutzung, Farbverschmutzung, Abdruckkraft und –winkel in ihren Abmessungen stark variieren.


    Die 1. Stadtpostabteilung benutzte einen Stempel mit der Nummer 1 im Quadrat und befand sich im Gebäude des (Haupt-) Postamtes. Das Gebäude wurde 1782-1789 errichtet, 1803 für die Aufnahme der Postverwaltung umgebaut und 1903 modernisiert und erfüllt bis auf den heutigen Tag seine Funktion.


    Vom Nummernstempel der 1. Stadtpostabteilung führt Ratner (1993) 23 Varianten mit einem Durchmesser von 21,2-23,0 mm auf. Bei Dobin/Ratner (2004) werden die Varianten zu zwei Haupttypen (3 Varianten mit 21-22 mm Durchmesser und 1Variante mit 22,5-23 mm Durchmesser) zusammengefasst. Abschläge sind in schwarz, dunkelblau und violett bekannt. Verwendung: 1880-1905. Aufgrund der langen Verwendungszeit und des hohen Sendungsaufkommens ist dieses wohl der häufigste Nummernstempel.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Moinmoin!
    Ich möchte Euch vier Belege vorstellen:
    Zwei lokal verwendete Ganzsachen 1890 mit roten Kreisstempeln (2 u. 7).
    Die Rückseite der unteren Karte diente wohl als Eintrittskarte für das Mariinski-Theater.
    Eine Ganzsache von 1902 nach Tampere, Russ. Finnland.
    Der Kreisstempel mit den Zierstücken scheint schon damals ein "Oldtimer" gewesen zu sein. Der Ankunftsstempel ist dreissprachig (schwedisch, finnisch, russisch).
    Dann noch ein Brief von 1898. Absender ist ein Herr Baron von (Lieven ?!), Konservator der Kaiserlichen Ermitage.


    MVG Z.

  • 4 Karten möchte ich noch zeigen.
    Ich weß, daß es hier in erster Linie um die Nummernstempel der Stadtpost geht, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich hier dem Einen oder Anderen eine Freude machen kann.


    Fünf Belege mit Nummernstempel zeige ich jetzt noch nicht.
    Ich werde warten, bis die Nummern "aufgerufen werden! ;)


    Abbildungen:
    1. St. Petersburg - Hamburg 1891
    2. Osterkarte 1915 aus Petrograd nach Genf; Zensurstempel
    3. u. 4. Zwei Ansichtskarte aus Leningrad nach Hamburg 1930
    Ein Seemann (?) schreibt seiner Frau.
    Interessant ist die handschriftliche Ortsangabe:
    "Leningrad vormals (bzw. "-") St. Petersburg" immerhin 13 Jahre nach der Oktoberrevolution!


    MVG Z.

  • Zitat

    Original von Zackenzaehler
    4 Karten möchte ich noch zeigen.
    Ich weß, daß es hier in erster Linie um die Nummernstempel der Stadtpost geht, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich hier dem Einen oder Anderen eine Freude machen kann.


    Ja natürlich, z.B. mir :)
    Danke, Zackenzähler


    Schöne Belege, die nicht nur philatelistische Aspekte haben.


    Interessant ist u.a. die Ansichtskarte von Leningrad nach Hamburg, die auf der Bildsteite die Moschee auf der Petrogrades Seite zeigt.
    Kleine Ergänzung zur Marijnskij-Karte: die Karte ist eine Bestätigung der Bestellung von Eintrrittskarten. Die Eintrittskarten waren an der Zentral-Kasse hinterlegt.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Hallo zusammen,


    schön, dass dieser thread so viel Resonanz findet.


    Hier kommt die Stadtpostabt. 2, von diesem Nummernstempel habe ich bislang nur eine einzige Postkarte finden können.
    Die 3 Kopeken Ganzsachenkarte ( Inschrift: Offener Brief; Ascher Nr. 5) wurde am 11. November 1881 (Julianischer Kalender) in St. Petersburg nach Wien aufgegeben. Das Ankunftsdatum des Wiener K1-Stempels kann ich leider nicht entziffern, die rückseitige Bestellung von Stadtansichten wurden aber offenbar am 28.11. bearbeitet (hs. Vermerk auf der Kartenvorderseite links).


    Viele Grüße
    DKKW

  • Moin, moin aus der Len. oblast´


    Meine Belege sind leider in der Stadt gebleiben und noch nciht sämtlichst digitalisiert. Deshalb heute nur etwas Hintergrundinformation:


    Die 2. Stadtpostabteilung befand sich im Westen der Stadt unter der Adresse Jekaterinskij Kanal (heute Kanal Griboedova) 166 bei der 8. Postabteilung.
    Ratner (1993) verzeichnet 4 Varianten des Nummernstempels mit der 2. Bei Dobin/Ratner (2004) sind 2 Typen verzeichnet


    Die relative Seltenheit dieses Nummernstempels ist darauf zurückzuführen, dass das Sendungsaufkommen dieser Stadtpostabteilung generell nicht so hoch war und dass die Leerung der Briefkästen im Bereich der 2. Stadtpostabteilung ab Beginn der 1900er Jahre von der 1. Stadtpostabteilung durchgeführt wurde und die Sendungen auch dort gestempelt wurden.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Moin nordlicht, hallo zusammen,


    @ nordlicht: Vielen Dank für die Hintergrundinformationen zu den Stadtpostabteilungen 1 und 2.


    Beim Nummernstempel 3 habe ich wieder etwas mehr Auswahl. Meine Wahl fiel auf einen 7 Kopeken Ganzsachenumschlag (Ascher Nr. 29) nach Stuttgart, rückseitig ein undeutlicher roter K2-Stempel St. Petersburg 23. Feb. 1885, ein schwarzer K2-Stempel St. Petersburg 5 sowie der Stuttgarter K1-Ankunftsstempel "Stuttgart B.1 10/3"
    Außerdem zeige ich eine 4 Kopeken Ganzsachenpostkarte (Ascher Nr. 11) nach Rüggeberg in Westfalen. Hier ist nur der schwarze K2-Stempel von St. Petersburg 5 vorderseitig abgeschlagen.


    Viele Grüße
    DKKW

  • Moin DKKW, moin liebe Petersburg-Interessierte,


    es folgt die Hintergrundinformation:


    Die 3. Stadtpostabteilung befand sich im Izmailovskij Prospekt Nr. 5 bei der 5. Postabteilung


    Ratner (1993) verzeichnet 5 Varianten des Nummernstempels mit der Ziffer 3. Bei Dobin/Ratner (2004) wird 1 Typ in drei Varianten gezeigt.


    Der Absenderstempel „Ernst Osthoff & Co.“ auf dem von DKKW gezeigten Beleg stammte von der Firma des Kaufmanns deutscher Abstammung Ernst Osthoff, der zu der nicht ganz kleinen deutschen Gemeinde in St. Petersburg gehörte (Ernst Osthoff im Amburger-Archiv: ).


    Ich schiebe einen Beleg aus meinen Beständen nach: 3 Kop.-Ganzsache mit 1 Kop.-Zusatzfrankatur von St. Petersburg nach Breslau. Nummernstempel der 1. Stadtpostabteilung, Stempel der 5. Expedition des Postamtes, Ankunftstempel Breslau 1 . Der Absenderstempel stammt vom bekannten Petersburger Konditor Georg Landrin.