• Naja, sie sind schon seltener als normale Abo-Ware, da in Deutschland nun auch nicht in jeder normalen Sammlung vorhanden.
    Davon unabhängig ist ihr Marktwert gegen Null, aber um eine US-Sammlung kostengünstig interessanter zu machen, kann man sie sicher mit einbauen (mache ich mit deutschen Freistempler ähnlich).


    Gruss,


    Coki

  • Coki:


    Frühe hatte ich die Dinger dutzendweise. Ich habe immer noch ein paar davon rumliegen. An sich kann man ohne den dazugehörigen Brief wenig dokumentieren. Dagegen hatte ich keine Aboware...

  • Ich kann auch nichts anderes sagen, als was schon gesagt worden ist, wollte mich aber auf jeden Fall auf philitalia's PN hin melden. Ich kenne eigentlich niemanden der Postage Meter Stamps, Freistempler, sammelt. Normalerweise werden diese Freistempel direkt auf den Brief aufgedruckt ("Meter Mark"). Wenn die Sendung nicht in die Maschine passt wegen Format, Gewicht etc. dann werden die Freistempel manchmal auf vorbereitete Papierstreifen oder -schnipsel gedruckt, die dann auf die Sendung geklebt werden. Dein Exemplar vom 6. April 1971, dem Todestag von Igor Strawinsky, hat einen Nennwert von $1,00, zu der Zeit ein Vielfaches des Standardbriefportos, also ein Indiz fuer eine grossformatige Sendung und die wahrscheinliche Erklaerung, wie Du zu einen Freistempel auf einem Papierstreifen mit Perforation kommst. Richtig gesammelt werden die Freistempel m.W. nur als Ganzbriefe. Dafuer gibt es dann sogar auch Kataloge.



    Als Auflockerung/Ergaenzung zu einer "langweiligen" Sammlung, die nur die Standardkatalog Normalmarken hat, ist der Freistempelabschlag ganz nett, aber irgendeinen besonderen philatelistischen Wert sehe ich auch nicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich an dem Kuriosum nicht freuen darf.