Schlangestehen für Schmeling-Sonderstempel

  • Geduldig haben zahlreiche Max-Schmeling-Fans und Briefmarkensammler im Harburger Helms-Museum ausgeharrt: Sie wollten am ersten Ausgabetag der neuen Max-Schmeling-Sonderbriefmarke auch den begehrten Ausgabe-Sonderstempel, den es nur hier und nur an diesem Tag gab. Doch das mobile Postteam "Erlebnis Briefmarke" steckte lange im Stau vor dem Elbtunnel. Daher rollte erst gut eineinhalb Stunden nach dem angekündigten Verkaufsstart um 10 Uhr der gelbe Post-Bulli auf den Museumsvorplatz, und die beiden Post-Mitarbeiter Florian Szyszka und Dieter Stephan konnten im Museum endlich ihre Postfiliale aufbauen, die bis 17 Uhr geöffnet war.



    Einer der ersten, der Sonderstempel und Sondermarke erwarb, war Ludwig Hausschild aus Hollenstedt, dem Wohnort Schmelings: "Ich habe alles über ihn gesammelt - Briefmarke und Sonderstempel sind nun der logische Schluß", sagte er.


    Hintergrund der Aktion ist der 100. Geburtstag des berühmten Hollenstedters, der im Februar dieses Jahres im Alter von 99 Jahren gestorben ist. An seinem Geburtstag, dem 28. September, beginnt im Helms-Museum am Museumsplatz 2 eine Ausstellung zu seinen Ehren. Bis zum 31. Dezember werden Fotos aus seinem Leben sowie zahlreiche Exponate gezeigt - unter anderem sein Weltmeisterschaftsring von 1930. Vorträge oder auch alte Trainingsgeräte sollen einen Einblick in die Geschichte des Boxsports bieten.


    Einen weiteren Schmeling-Sonderstempel soll es zum Ausstellungsbeginn im Helms Museum geben. Der Verkauf soll wieder um 10 Uhr losgehen. Vorausgesetzt, das Post-Team steckt nicht wieder im Stau.



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