Dauerserie SWK, Sammlerstücke

  • Hallo an alle SWK-Interessierten,


    Nachdem wir die mehrfache erweiterte Pflicht von 2500 Sammlerstücken zum Thema SWK erfolgreich absolviert haben soll jetzt gerne die Kür folgen.


    Hiermit startet ein neuer Thread, in welchem jegliche interessante Sammlerstücke zur Dauerserie SWK gezeigt werden.


    Ich freue mich über jeden Beitrag zum Thema!


    Zeigt Eure interessanten Schätze und Besonderheiten zum Thema SWK!
    Stellt Eure Fragen zu dieser überaus interessanten Dauerserie!


    Laßt uns das Sammelgebiet SWK weiterhin gemeinsam pflegen und am Leben erhalten!


    Insbesondere Neueinsteiger sind hier jederzeit herzlich willkommen: Traut Euch doch einfach mal!!!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Ich beginne mit diesem Silvester/Neujahrsgruss zum Jahreswechsel 1999/2000.


    Postkarte, Porto 100 Pf, portogerecht frankiert mit einem senkrechten Fünferstreifen des 20 Pf Wertes SWK, Ausgabe Bund, entwertet mit zwei verschiedenen Handwerbestempeln 12103 BERLIN ZENTRUM am 31.12.99-24 bzw. am -1.-1.00--1.


    Der Beleg wurde linearcodiert ''390855'' entsprechend der Postleitzahl sowie der Prüfziffer ''5'' und lief nach 58093 Hagen.


    Allen SWK-Interessierten wünsche ich einen Guten Rutsch in das Jahr 2012!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Bei dieser Sonderganzsache mit Eindruck einer Zuschlagsmarke für den Sport zu 80 Pf (+ 40 Pf) wurden zwei SWK-Werte zu 10 Pf zufrankiert, um das Porto für eine Postkarte in Höhe von 100 Pf korrekt abzudecken.


    Auch bei diesem Beleg erfolgte die Entwertung mit den zwei zuvor beschriebenen verschiedenen Handwerbestempeln zur Jahreswende 1999/2000 auf einem Beleg.


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Hallo mx5schmidt, schön dich wieder aktiv im SWK Thread zu sehen.
    Dann will ich auch wieder etwas zeigen.
    Standardbrief mit Zusatzleistung Einschreiben & Rückschein (1,00+3,50+3,50=8 DM).
    Freigemacht mit einem 2er Streifen des 400 Pf Wertes Sächs. Staatsoper.
    Besonders für mich natürlich der klare Stempelabdruck und R-Zettel aus meiner Geburtsstadt.

  • Hallo Vichy,


    herzlich willkommen hier im SWK-Thread und gerne nur immer weiter so!


    Die ab 2.7.1990 ausgegebenen Postwertzeichen der Deutschen Post waren bis 31.12.1991 auch in der Bundesrepublik gültig.


    Dieser Brief nach Namibia wurde am 2.12.1991 in Ingolstadt, nur mit einem 30 Pf Wert, Michelnummer 3360, frankiert, aufgegeben und die Frankatur auf diesem in einen Briefkasten eingeworfenen Brief wurde per Maschinenstempel in 8070 INGOLSTADT entwertet.


    Die deutliche Unterfrankierung fiel der Post dann auf und der Brief ging an den Absender zurück zwecks Ergänzung der Freimachung zur Abdeckung der Portos von 140 Pf für einen Brief ins Ausland bis 20 g.


    Die fehlenden 110 Pf an Porto wurden vom Absender in Form von einem 100 Pf Wert SWK sowie zwei 5 Pf Werten SWK ergänzt und der nun portogerecht frankierte Brief wurde erneut der Post übergeben. Die rechte 5 Pf Marke trägt rückseitig die Nummer 045.


    Die ergänzte Frankatur wurde am 5.12.91 um 12 Uhr per TSt in 8070 INGOLSTADT 21 entwertet.


    Mal wieder ein SWK-Brief, der eine Geschichte erzählt und noch dazu eine nicht allzu alltägliche MiF der SWK-Ausgabe dokumentiert.


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Diese Ganzsache mit Eindruck des 30 Pf Wertes SWK wäre ohne Zusatzfrankatur bis zum 31.03.1991 ab VGO portogerecht gewesen!


    Der Absender schrieb am 28.03.1991, dass er dem Empfänger 10 solcher Karten zugehen lassen würde, die den Erstflug Leipzig => Frankfurt am Main iim Nachtluftpostnetz dokumentieren sollten.


    Da dieser Flug erst am 02.04.1991 stattfand, also nach Beendigung der Sondertarife im VGO, wurde die Ganzsache mit einem 30 Pf Wert der Ausgabe Deutsche Post nachfrankiert.


    Beide Postwertzeichen wurden in 7005 LEIPZIG BPA entwertet, jeglicher Hinweis auf die Beförderung im Rahmen des Nachtluftpostnetzes fehlt!


    Fazit:
    Obwohl das eigentliche Ziel dieses Beleges verfehlt wurde entstand ein interessanter ''Bedarfsbeleg'' vom zweiten Tag der Gültigkeit der einheitlichen ''Westtarife'' im ehemaligen VGO.


    Liebe Grüße
    mx5schmidt


    PS:
    Diesen Beleg habe ich für 0,25 € in Osnabrück am Ende des GT aus einer Händlerkiste ziehen können!!!

  • Vom 02.10.1990 bis zum 11.11.1990 übte die Luftwaffe erstmals die Feldpostversorgung bei einer Transportübung, wobei 27 Reservisten als Feldpostsoldaten während der Übung tätig waren.


    Unter der Leitung des Luftwaffenunterstützungskommandos Süd wurde die Feldpostversorgung im Versorgungsbereich des LwVersRgt 3 in Landsberg am Lech erprobt. An dieser Übung beteiligten sich 21.000 Soldaten.


    Übungsziele waren die schnelle und sichere Postversorgung mit der Luftwaffe im Verteidigungsfall sowie die Umsetzung des neuen Verfahrens der Feldpostversorgung, das ab 01.07.1988 in Kraft getreten war.


    Neu bei dieser Übung war, dass die Feldpostämter (FpA C3) keinen festen Standort hatten, sondern lageabhängig eingesetzt wurden.


    Die Deutsche Post stellte 60.000 bedruckte Recycling Briefumschläge her und gab diese kostenlos an die Übungsteilnehmer ab. Der hier gezeigte ist einer davon!


    Durch die Wiedervereinigung der BRD und der DDR sind Mischfrankaturen möglich gewesen wie hier dokumentiert bei einem Standardbrief der Portostufe 100 Pf per MiF Deutsche Post, Bund und Berlin!


    Bearbeitet wurden bei dieser Übung 43.000 Sendungen Truppe - Heimat und 6.000 Sendungen Heimat - Truppe. In Sachen Dokumentation per SWK demnach ein nicht allzu alltägliches Betätigungsfeld!!!


    Eine Belegdokumentation findet Ihr hier:



    Ich freue mich, mit diesem Beleg den seltenen Stempel FELDPOST 7506 dokumentieren zu können, und dann auch noch per einer solchen Kracher-MiF ganz nach meinem Geschmack!!!


    Der Beleg ist echt gelaufen mit Linearcodierung ''00262" entsprechend der PLZ sowie der Prüfziffer ''2''!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt


    PS:
    Erstanden gestern für schlappe 2,50 € beim physischen Belegehändler meiner Wahl, der zu meinem Glück nicht realisiert hatte, was sich da in seiner Kiste verborgen hatte!

  • Kommen wir zum nächsten Asbach-Brief:


    Standardbrief, Porto 110 Pf, per Einwurfeinschreiben, Porto 300 Pf, ergibt die Portostufe 410 Pf, hier dargestellt als ''Vierfarbenfrankatur'' der DS SWK.


    Als FDC der SWK-Werte in DoNo am 05.04.2001 wurden diese mit dem entsprechenden ESST BERLIN entwertet.


    Die Zusatzfrankatur bestand aus einer 90er SWK sowie einem senkrechten Paar der 33er SWK, wobei die obere Marke eine vierstellige rückseitige Zählnummer trägt, also aus der 2000er Rolle stammt.


    Diese Zusatzfrankatur wurde wie in solchen Fällen üblich mit dem normalen TSt entwertet!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Wie bei Herrn Asbach so häufig üblich, kein Beleg ist exakt gleich, sondern es handelt sich praktisch immer um Unikate!


    Der Unterschied beim heutigen Beleg im Vergleich zu 2509.: die beiden 33 Pf Werte stammen bei diesem hier einmal von der Rolle mir rückseitiger Zahlnummer ''1600'' sowie einmal vom Bogen mit links anhängendem Bogenrand!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • FDC des 40 Pf Wertes SWK, Ausgabe Bund, als portogerechte EF auf Ortspostkarte in Berlin gelaufen!


    Dieser Beleg ist zwar philatelistisch ''gemacht'', aber mit der Frankatur einer linken oberen Bogenecke, da die Bogenmarken ausschließlich über die Versandstelle für Sammlermarken verfügbar waren, anders, sprich als Bedarfsstück, nicht darstellbar!!!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Hier nun auch wieder einmal ein Beleg von meiner Seite, ich werde auch wieder versuchen, ein wenig mehr zu zeigen, die Samlung ist gewachsen und muss nur neu strukturiert werden


    Hier nun mein estes Stück im diesen Threat:


    Mi Nr. 2304 BA (müsste stimmen)
    BZ 56
    am 20.05.2005



    Nun das kleine Highlight


    Der Stempel ist unten links auf dem enster vom Umschlag
    Ich gehe hier davon aus, dass der Beleg in die Stempelmaschiene falsch eingelegt wurden ist.


    MfG


    P.S: der Beleg war in einer geschenkten DS - Belege Sammmlung :D

    Bilder

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Hallo mtcyrus,


    danke für das Zeigen von Deinem ersten Stück in diesem Thread und mögen möglichst viele weitere folgen!


    Dein Beleg lief falsch herum durch die Stempelmaschine und dann entsprechend der Codierung ''701651'' an PLZ 56107, also nach Lahnstein!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Brief vom 31.08.1990, freigemacht zum ermäßigten VGO-Tarif von 50 Pf Briefporto plus 200 Pf für die Eilzustellung, da seit 01.07.1990 die BRD als Inland galt.


    Es wurden Altbestände an DDR-Marken aufgebraucht, die bis zum 02.10.1990 gültig waren.


    Zum Glück wurde ein 5 Pf-Wert SWK mit frankiert, so dass dieser Beleg in unser Thema SWK paßt!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • FDC der Werte zu 10 Pf und 300 Pf, Ausgabe Berlin, als Kombination von zwei Rollenmarken mit waagerechter rückseitiger Nummer sowie von Bogenmarken mit anhängendem Oberrand portogerecht auf mit 630 Pf frankiertem Brief, Porto 80 Pf, per Einschreiben, Porto 200 Pf, sowie Eilzustellung, Porto 350 Pf.


    Betrachtet man auch die Stempel auf der Rückseite, dann kann man erkennen, dass dieser Beleg am 19.1.88 um 22 Uhr in Berlin aufgegeben wurde, um am 20.1.88 um 8 Uhr früh in Mettingen anzukommen.


    Wie bekannt konnten Belege zur Abstempelung mit dem ESST bis zu vier Wochen nach dem Erscheinungstag aufgegeben werden und bekamen die begehrte besondere ESST Stempelung.


    Nur bei nachzuweisenden Sendungen wurden dann zusätzlich aktuelle Tagesstempel angebracht, um die tatsächliche Laufzeit des Beleges zu dokumentieren.


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Hallo mx5schmidt,


    in Ergänzung zu Deinem Beleg 2513 kann ich mit einem ähnlichen Beleg vom letzten Gültigkeitstag der DDR-Marken etwas zu diesem Thread beitragen.


    Verklebt wurden auf diesem philatelistisch beeinflussten E-Brief gleich 3 von den damals 4 in Deutschland umlaufenden „Sorten“ an Wertzeichen:
    - 2 Marken aus der Serie Schiffbau, DDR, 1971
    - waagerechtes Paar aus der Serie 500 Jahre Postwesen, Deutsche Post, 1990
    - 3 Marken SWK 5 Pf. als waagerechter Streifen vom unteren rechten Eckrand, Deutsche Bundespost Berlin, 1990

  • Hallo northstar,


    vielen Dank für Deine erste Beteiligung in diesem neuen SWK-Thread und die schöne MiF vom letzten Gültigkeitstag der DDR-Marken. Einziger Schönheitsfehler: der Beleg kostete das Fernbriefporto von 50 Pf plus 150 Pf für das Einschreiben, also 200 Pf, ist aber mit 210 Pf frankiert. Einer statt der drei 5 Pf Werte SWK hätte somit genügt, aber allzu schlimm finde ich das nicht, denn am nächsten Tag waren die verklebten DDR-Marken ohnehin nicht mehr frankaturgültig, also verklebte man, was noch da war und hat sich halt mal um 10 Pf zu Gunsten der Post verrechnet!


    Mach gerne weiter mit so interessanten Belegen und zeig uns mehr davon!


    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • Weiter geht es mit dem zweiten FDC aus derselben Quelle stammend wie der gestern gezeigte.


    In diesem Falle ein Brief, Porto 80 Pf, per Einscheiben, Porto 200 Pf, ergibt die Portostufe 280 Pf, freigemacht als Mehrfachfrankatur mit vier SWK-Werten zu 70 Pf Nofretete, Ausgabe Berlin, zwei als Bogenmarkenpaar vom oberen Bogenrand und zwei als senkrechter Streifen von der Rolle, eine davon mit waagerechter Zählnummer.


    Auch dieser Brief wurde erst Tage nach dem offiziellen Ersttag zur Stempelung eingeliefert und kam am 23.07.1988 in Mettingen an, was ein Handwerbestempel auf der Rückseite dokumentiert.


    Liebe Grüße
    mx5schmidt