Stiftung erhält 3000 Briefmarken zur Reformation

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    Lutherhaus in Wittenberg. Die Stiftung Luthergedenkstätten wartet jedes Jahr mit einem umfangreichen Programm auf.



    Wittenberg/dpa. Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt hat eine der größten privaten Sammlungen zur Reformation geschenkt bekommen. Der Hamburger Dietrich Hellmund übergab die Alben und Sammelmappen am Samstag in Wittenberg an Stiftungsdirektor Stefan Rhein. «Ich wollte sie an ein Institut geben, das damit verantwortungsvoll umgeht», erklärte der 72-Jährige nach der Schenkung. Der pensionierte Pastor wurde 1934 in Cottbus geboren und sammelt seit vier Jahrzehnten Briefmarken zu Martin Luther und der Reformation.


    Wie die Stiftung mitteilte, umfasst die Kollektion mehr als 3000 Briefmarken aus aller Welt, darunter aus Brasilien, Südafrika, den USA, Norwegen sowie Ost- und Westdeutschland. Zu den Motiven gehören die Porträts der Reformatoren, die Luthergedenkstätten Wartburg und Eisenach sowie die Tür der Schlosskirche Wittenberg, an die Martin Luther 1517 seine 95 Thesen angeschlagen hatte.


    Mit der Schenkung hat die Stiftung erstmals Briefmarken in ihren Sammlungen. «Das ist für uns sehr wichtig, weil sich die Stiftung als ein Ort der Dokumentation und der Pflege des lutherischen Erbes versteht», sagte Direktor Rhein. Die Stiftung will die Sammlung zunächst sichten und detailliert auswerten. Später sollen die Briefmarken in einer Ausstellung gezeigt werden.



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