Polewaja Potschta ... Mai 1945

  • Virtuelle Nachschlagewerke zur sowjet. Feldpost gibt es unter:



    Mithilfe der Masken unter den folgenden Links kann man zu den Feldpostnummern den entsprechenden Truppenteil finden:
    1939-1943:
    1943-1945:


    Auf die Literatur komme ich etwas später nochmal zurück.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • In deutscher Sprache:


    Zur sowjetischen Feldpost arbeitet u.a. Albert Pflüger, Mitglied der ARGE Russland/UdSSR:
    Forschungsbericht Nr. 2: "Feldpostbestimmungen und Feldpostnummern der Roten Armee ab 1.4.1943";


    Weitere Artikel zum Thema gibt es in der „Deutschen Zeitschrift für Russland-Philatelie" (DZRP).



    in russischer Sprache:


    es gibt Artikel in den Zeitschriften „Sovjetskij Kollekcioner“ bzw. „Kollekcioner“ und „Filatelija SSSR“ bzw. „Filatelija“, u.a. Pantjuchin: Potchtovaja svjaz* v Velikoj Otetchestvennoj vojne. Filatelija 4,5,7 1995 und 5,6 1996


    Die Existenz einer Arbeit zur Feldpost der in der DDR stationierten sowjetischen Truppen ist mir im Moment nicht bewusst;



    in englischer Sprache:


    Zu dem von Ove erwähnten Zensurstempeltyp gibt es einen Artikel von Per-Christian Wallén:
    Soviet censorship on international correspondence in the second half of the Great Patriotic War
    Online unter


    weitere Artikel finden sich in den Zeitschriften „Journal of the Rossica Society“ und „Yamshcik = Post-Rider“

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Leider bin ich kein WK II.-Spezialist. Die Kommandatur sollte eine rein sowjetische gewesen sein, die ihren Sitz iin Moskau hatte, denn der Zensurstempel auf dem Brief ist ein Stempel der Auslandspost-Zensurstelle in Moskau.


    Leider hat eine Eingabe beim "russischen Google" (=Yandex) keine verwertbaren Links ausgeworfen.


    Ich nehme an, dass die Kommandatur so eine Art Zentrale für die Angelegenheiten der von der Sowjetischen Armee befreiten Kriegsgefangenen darstellte. Befreit wurden Kriegsgefangene verbündeter Staaten sicherlich an unterschiedlichsten Stellen. Ob der Absender sich bei der Absendung des Briefes in oder bei Moskau bzw. wo er sich aufgehalten hat, müsste vielleicht in irgendeinem russischen Militär-Archiv feststellbar sein.


    S uvazheniem,
    nst

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Ja, s. z.B. den Artikel von Per-Christian Wallén unter

    http://www.arge-russland.de/1559600.htm


    Ein bisschen Spekulation: Der Brief ist von der Feldpost vom Aufenthaltsort des Absenders nach Moskau gebracht, dort zensiert und in die internationale Post gegeben worden. Es wurden vom Brief vielleicht „unnötige Wege“ zurückgelegt, jedoch muss man Struktur und der Feldpost und den Zustand der Infrastruktur der zivilen Postverwaltungen zu jener Zeit berücksichtigen.


    Eine Frage die hier zu stellen wäre und die ich auf Anhieb nicht beantworten kann: wie erfolgte 1945 der Austausch von Sendungen zwischen der sowjetischen und der belgischen Post?


    Dejstvitel´no interjesno!


    nst

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.