Farbenfrohe Hühner und ein Friedensengel

  • Magdeburg (wst). Im September hat die Deutsche Post zwei Dauermarken und vier Sondermarken zu insgesamt 2, 70 Euro herausgegeben.


    Die Grafiker Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn setzen die Dauermarkenserie „Blumen“ fort. Der Wert der Briefmarke der Tulpe zu 10


    Cent ist als Zusatzfrankatur gedacht. Der Frühjahrsblüher gehört zu den Liliengewächsen und stammt aus Asien. In Europa ist die Tulpe seit Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt, erstmals in Deutschland in Augsburg. Zentrum der Tulpenzucht in mehreren tausend Sorten sind die Niederlande.


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    Infobriefe werden künftig häufig die Briefmarke zu 40 Cent mit dem Leberblümchen, mitunter auch Märzblümchen genannt, tragen. In der Medizin wird es auch als Heilpfl anze verwendet.


    Die Sonderbriefmarkenserie „Für uns Kinder“ wird in diesem Jahr von Kathrin Armbrust aus Kassel mit der Vorstellung der farbenfrohen Hühner aus der Geschichte auf Schloss Zumselstein weitergeführt, bei der König Ridolfo Appetit auf Hühnchen hatte und vom Koch hinters Licht geführt wurde. Hähnchen Dallaforte hatte Glück und genoss dieses mit einem Luftsprung.


    Der 100. Geburtstag von Max Schmeling ist Anlass für die Herausgabe einer Sondermarke, die Irmgard Hesse aus München entworfen hat. Max Schmeling wurde am 28. September 1905 in Klein-Luckow in der Uckermark geboren. Die Briefmarke zeigt Deutschlands einzigen Box-Weltmeister aller Klassen, der 1936 den bis zu diesem Zeitpunkt unbesiegten Amerikaner Joe Luis in der 12. Runde k. o. schlug und ein Porträt zu späterer Zeit. Max Schmeling starb sieben Monate vor seinem 100. Geburtstag am 2. Februar 2005 in Hollenstedt bei Hamburg.


    450 Jahre Augsburger Religionsfrieden – am 25. September 1555 wurde von König Ferdinand I. der Augsburger Religionsfrieden mit den Reichsständen auf dem Augsburger Reichstag verkündet. Damit wurden die religionspolitischen Auseinandersetzungen zwischen katholischen und evangelischen Reichsständen beendet und der ehemals als Ketzerei benannte evangelische Glauben als eigenständige Konfession rechtlich abgesichert. Allerdings bestimmte die Konfession des Landesherrn auch die seines Landes. Anderenfalls blieb nur das Recht der Auswanderung. Der Augsburger Religionsfrieden beendete den Streit der Konfessionen, der dann aber zu Beginn des DreißigjährigenKrieges 1618 wieder auftrat. Auf der Briefmarke von Paul Effert aus Kaarst ist der Augsburger Friedensengel dargestellt.



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