Nur zwölf Objekte fanden keine Abnehmer

  • Erfolgreiche Vereinsauktion der »Philatelie«: Vor allem Heimatmotive waren stark gefragt


    Hochzufrieden waren die Verantwortlichen der »Philatelie«mit der vereinsauktion, in der zahlreiche Sammelobjekte unter den Hammer kamen.


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    Küfermeister August Schwarz (rechts) freut sich mit Auktionator Harald Schwuchow über sein neues Schmuckstück, eine Kohlezeichnung von Ernst Gottwald



    Haslach. Bereits beim Besichtigungstermin zeigte sich ein großes Interesse an der Vereinsauktion der Briefmarkensammler-Vereinigung. Als dann der Vorsitzende und Auktionator Harald Schwuchow die Versteigerung eröffnete und die ersten Gebote aufrief, gingen schlagartig die Hände in die Höhe. Von den 150 Aufrufen fanden lediglich zwölf Gebote keinen Interessenten. Hierbei waren es auch sehr wertvolle Heimatbelege aus Schiltach und Schenkenzell.
    Interessant gestaltete sich das Ersteigern von Aquarellen, Holzstichen und Bildern mit heimatlichen Motiven. Mühlenbachs Bürgermeister Karl Burger wollte unbedingt »Die Mühlenbacherin« von Wilhelm Hasemann ergattern, gab nicht nach, bis er den Zuschlag hatte. Küfermeister August Schwarz fand Gefallen an einer Kohlezeichnung von Ernst Gottwald, war genauso erfolgreich beim Bieten wie die Stadt Haslach beim Aquarell von Gottwald mit dem Titel »Hinter’s Sahle-Metzgers«.
    Keine Probleme gab es mit dem Interesse bei den Münzen, hier waren vor allem die neuen Euromünzen aus Monaco und San Marino begehrte Objekte.
    17-fach höher
    Bei den Briefmarken zeigte sich je nach Sammelgebiet gleichzeitig auch das »Hochschnellen« der Gebote. Spitzenreiter blieb hier ein Album mit Marken aus dem »Dritten Reich«. Gegenüber dem Aufruf wurde ein 17-fach höherer Preis erzielt. Viel Interesse fanden auch Vignetten, Versicherungsspezialitäten, Numisbriefe oder Sammlerzubehör, die ebenfalls im »Treffpunkt« des Bürgerhauses versteigert wurden.





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