Digitale Briefmarke mit Startschwierigkeiten

  • Seit einer Woche bietet die Post Briefmarken zum selbst drucken. Allerdings nur dann, wenn der richtige Browser und die richtige Reader-Version installiert sind.


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    Nur mit der richtigen Software: Stampit Web


    Auf ihren neu geschaffenen Briefmarken-Portal für Privatkunden, «Stampit Web», kämpft die Deutsche Post AG offenbar noch mit Problemen. Seit einer Woche bietet das Unternehmen seinen Kunden an, Briefmarken online zu kaufen und gleich selbst vom Rechner aus auszudrucken.


    Benötigt wird dazu der Acrobat Reader. Allerdings darf die Version nicht zu alt sein: Benötigt wird eine Acrobat-Vollversion ab 6.02 oder der Reader ab Version 7.0 – auch die Post selbst weist darauf, auf ihrer Website hin. Doch auch wer updatet, scheint damit die Probleme nicht unbedingt gelöst zu haben. So meldet die der Heise-Verlag auf «heise.de», ältere Versionen müssten zuvor von Hand vollständig deinstalliert werden. Erst danach gelang es der Redaktion auf mehreren Testrechnern, die digitalen Marken auszudrucken.


    Ebenfalls noch nicht möglich ist der Ausdruck der Marken mit Browsern wie Firefox, Netscape oder Safari. Wie die Post auf der Website schreibt, funktionieren derzeit nur eng eingegrenzte Kombinationen aus Betriebssystem und einer bestimmten Version des Internet-Explorer.


    «Zur Verbesserung des Service befinden sich weitere Browser in der Implementierung», heißt es dazu auf der Website. «Insbesondere Firefox, Mozilla und Netscape stehen Ihnen bald zur Verfügung.» Ob und gegebenenfalls wann der Service auch für Apple-Nutzer verfügbar sein wird, dazu finden sich keine Hinweise.



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