Grenzrayon Schweiz - Deutsche Staaten

  • Hallo,
    ich hab mir – uns ein Rat geholt welches die Frage ob Grenzrayon oder nicht, bei die Briefen von Wilhelmsdorf - St. Gallen, St. Gallen – Wolhemsdorf beantwortet.


    1. Meine Aussage das die Änderung von 5 auf 7 Meilen in Jahre 1869 geschah ist Falsch! 1.9.1868 ist die richtige Datierung. Selbstverständlich ist mein Antwort zur falsch abgeschlagenen RL Stempel damit auch nicht korrekt.


    2. Vorschlag zur deinem Interessantem Brief – Briefefan: St. Gallen - Wilhelmsdorf, 30.3.1869
    Die Schweizer Postelle hat genau zum überprüfen ob diese Brief billig als GR Brief frankiert darf, hier bleib der Franko ungeteilt. Eventuell was es ein Brief der 2. Gewichtsstufe, der 20 Rappen gekostet hätte und der Absender hatte keine passende Frankatur zum Wert der Ganzsache, weil er auch kein Kuvert hatte, in dem er seine Mitteilung verschickte... Selten, aber kam vor. Auf jeden Fall ein tolle Brief wo deine Sammlung sehr schmuck!


    3. Seeschwob Brief, ist ein GR Brief (auch ein schöne.)
    LG A

    Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

  • Hallo Adri, vielen Dank für Deine Erklärung. auch das ist eine Möglichkeit, dass ein überfrankierter Brief der 2. Gewichtsstufe vorliegt.


    herzl. Gruß

  • Liebe Forumsmitglieder,

    vor langer Zeit (über 6 Jahre) habe ich hier meine damals nebenher gepflegte Grenzrayonsammlung vorgestellt. In der Zwischenzeit ist sie zu meinem ausschliesslichen Sammelgebiet geworden. Nachdem seinerzeit die Sammlung einige interessiert hat, würde ich den jetzigen Stand in Ausschnitten zeigen, sofern Interesse besteht. Da die Sammlung laufend umgebaut wird, anderes Schriftbild, andere Blattgestaltung, und dies noch nicht abgeschlossen ist, leider noch kein einheitliches Aussehen. Den ein und anderen Beleg habe ich damals schon gezeigt, sollte er nochmals auftauchen wegen anderer Darstellung, bitte ich jetzt schon um Nachsicht.

    Heute nun die ersten 3 Seiten.



    mit freundlichen Sammlergrüßen

    Briefefan

  • danke für die positiven Reaktionen, Kritik oder Zustimmung immer willkommen ! Wie angekündigt, hier die nächsten Seiten aus dem ersten Tarifzeitraum ( 1852 - 1868 ).

    mfG Briefefan

  • zwei aussergewöhnliche Belege sollen den ersten Tarifzeitraum abschließen. Zum einen eine Drucksache, die ein Porto von 5 Rappen erforderte. Erhalten gebliebene Drucksachen sind sehr rar, es ist der einzige Beleg, den ich je gesehen habe. Zum andern ein Portobrief, der ja wie ein frankierter Brief ebenfalls 10 Rappen oder 3 Kreuzer kostete, diesmal aber postlagernd verschickt!

    Grüße Briefefan

  • Liebe Philafreunde,

    nun die Fortsetzung. (Dass von 1852 - 1868 frankierte und unfrankierte Briefe gleichviel kosteten, habe ich schon unter Beitrag 3 vor Jahren gezeigt, ich erspare mir die Seite.) Die nächste Tarifperiode ging von 1.9.1868 bis 30.6.1875. Ich zeige zuerst, dass der Portosatz für den einfachen Brief unverändert bei 10 Rappen verblieb. (Die Carte correspondance, als Brief behandelt, ist sehr ungewöhnlich und selten)

    mfG Briefefan

  • Hallo zusammen, zunächst danke für Euer Interesse und positves Feedback.

    heute zeige ich die Behandlung vo schwereren Briefen. Seltsam, dass beide Belege eine Überfrankatur aufweisen. Der 2. Brief nach Wilhelmsdorf wurde schon 2015 diskutiert, jetzt habe ich aber das amtliche Verzeichnis über den Grenzrayon gefunden !

    Zum andern ein Beleg über die Behandlung von unfrankierten Stücken, der mir bei aller Unscheinbarkeit besonders wichtig ist.

    Herzliche Grüße Briefefan

  • Guten Morgen,

    aus diesem Zeitraum nun die letzten 4 Seiten. Postalische Behandlung von Drucksachen, Einschreiben und Postkarten. Nach 1.7.1875 gab es für Drucksachen keine Ermäßigung mehr ( bis zum Ende der Sonderregelungen in 1971 )


    mfG Briefefan

  • weiter geht es mit der Tarifperiode 1875 - 1916, das ist der längste Zeitraum mit gleichbleibenden Portosätzen. Daher habe ich auch eine "größere" Anzahl an Belegen, von denen ich einige zeige. Heute das einfache Briefporto von 10 Rappen. Von 1852 bis 1916 unverändert !!

    mfG Briefefan